Pressemitteilungen aus dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

 
 

2010

 
 
 
     
 

Aktuelle Nachrichten aus dem Bezirk unter: www.xhain.info

 
     

 
     
 

Datum: 29.07.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Die Welt zu Gast auf der Genießer-Biermeile

Pressemitteilung Nr. 82/2010 vom 29.07.2010
Das Internationale Berliner Bierfestival ist für die Berliner und ihre Gäste aus aller Welt jedes Jahr
ein besonderer Höhepunkt. Das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben. Deshalb erfolgten
auch in diesem Jahr umfangreiche Erweiterungen der Serviceangebote für Besucher der
Genießer-Biermeile und zusätzliche Präventionsmaßnahmen vom Veranstalter der PRÄSENTA
GmbH und dem Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg für ein friedliches Fest.

Es ist eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bezirksamtes, der Polizei, der Anwohnerschaft, von
Initiativen und Vereinen und des Veranstalters gegründet worden, die in enger Zusammenarbeit
ein Konzept entwickelt hat, das unter anderem gezielte Informationsveranstaltungen mit dem
Schwerpunkt „Ordnung und Sicherheit“ für den gesamten Sicherheitsdienst und alle leitenden
Mitarbeiter des Festivals beinhaltet.

Des Weiteren werden zwei zusätzliche Informationspunkte an den Kopfbereichen der Biermeile
eingerichtet, die den seit Jahren im Festivalzentrum bestehenden Informations- und Anlaufpunkt,
bei Fragen, Sorgen oder Problemen von Anwohnern, Besuchern oder Ausstellern entlasten sollen.
Ebenso ist das Sicherheitspersonal, der Rettungsdienst und die verantwortlichen Mitarbeiter des
Veranstalters erneut erhöht worden, um schneller und effizienter reagieren zu können.

Zusätzlich wird es in diesem Jahr ein abgeändertes Hausrecht des Veranstalters geben, das ein
eindeutiges Vorgehen gegen unerwünschte Störenfriede in Zusammenarbeit mit dem
Sicherheitsdienst, dem Ordnungsamt und der Polizei erlaubt.
Dies alles soll dazu beitragen, dass das Motto:
„Kultiviert Bier genießen und Freundschaft schließen“
auch diesmal wieder im Vordergrund steht.

Damit wollen wir erneut unseren Respekt und unsere Verbundenheit mit den Gästen aus aller
Welt, den Ausstellern, den nationalen und internationalen Künstlern sowie allen, die zum Gelingen
der Genießer-Biermeile beitragen, unter Beweis stellen.
Gemeinsam treten wir dafür ein, dass das Internationale Berliner Bierfestival auch künftig bleibt,
was es ist: Ein bunter und unterhaltender Streifzug durch die friedliche Welt des Bieres.

Dr. Peter Beckers
Stellvertretender Bezirksbürgermeister
Leiter der Abteilung Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt

Knut Mildner-Spindler
Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung

Lothar Grasnick
Geschäftsfüher PRÄSENTA GmbH
Veranstalter

14. Internationales Berliner Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee

 
     

 
     
 

Datum: 30.06.2010
Pressemitteilung von: Grüne Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg beschließt Haushalt

Bisher hatte der Bezirk als einziger von zwölf aus Protest gegen die alljährlichen Kürzungen durch den Senat keinen Haushalt verabschiedet. Nach der Bewilligung von zusätzlichen 18 Millionen Euro durch das Land Berlin, hat das Bezirksparlament nun den Doppelhaushalt für 2010 und 2011 beschlossen.

Sechs Monate nach Beginn des Haushaltsjahres haben nun alle Berliner Bezirke einen beschlossenen Etat: Mittwochabend verabschiedete auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einen eigenen Haushalt. Die Grünen hatten sich wegen der Kürzungen durch den Senat gemeinsam mit drei weiteren Fraktionen im Bezirksparlament geweigert, einem Haushalt zuzustimmen. „Der Protest gegen das rot-rote Kaputt-Kürzen war nicht nur ein symbolischer Akt, sondern hat sich im Rückblick auch finanziell ausgezahlt“, sagt Fraktionssprecher Daniel Wesener (Grüne). Seit der Ablehnung des Haushalts sind über 18 Millionen Euro zusätzlich in den Bezirk geflossen. „Mit dem Nachschlag vom Senat haben wir unser Ziel erreicht, alle Einrichtungen im Bezirk zu erhalten.“ Die drohende Schließung von Bibliotheken, Kinder- und Jugendeinrichtungen und einem Bürgeramt sei damit vom Tisch.

Die Finanzsituation der Berliner Bezirke bleibt gleichwohl dramatisch. Zuletzt hatten Mitte Juni alle Bezirksbürgermeister gemeinsam den rot-roten Senat vor weiteren Personalkürzungen und einer Vergreisung der Verwaltungen gewarnt. „Wenn der Personalabbau so weiter geht, müssen wir die Bezirke bald dicht machen“, sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne).

Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 29.06.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts

Freispruch der mutmaßlichen Autobrandstifterin wurde vom Landgericht Berlin bestätigt

Das Landgericht Berlin hat heute die Berufung der Staatsanwaltschaft Berlin verworfen
und damit das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten bestätigt. Am 3. November 2009 hatte
das Amtsgericht Tiergarten die Angeklagte vom Vorwurf der versuchten Brandstiftung
freigesprochen. Die damals 21 Jahre alte Angeklagte soll im Mai 2009 in Berlin-
Friedrichshain Grillanzünder auf einen Vorderreifen eines Geländewagens gelegt und
diese angezündet haben. Bevor das Feuer auf den Wagen übergreifen konnte, hatten
Polizeibeamte die brennenden Grillanzünder entfernt. Gegen das Urteil des Amtsgerichts
Tiergarten hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.
Das Landgericht Berlin hat heute das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten bestätigt. Die Tat
sei der Angeklagten nicht sicher nachzuweisen. Die Angeklagte sei Opfer einer
Verwechselung geworden, führte der Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung
an. Ein Polizeibeamter habe zwar ausgesagt, dass er die Angeklagte als die Person
wieder erkenne, die er am Tatort gesehen habe. Allerdings habe die Kammer erhebliche
Zweifel, ob die Angeklagte die Person sei, die der Polizeibeamte am Tatort beobachtet
habe. Unter anderem habe der Zeuge höchstens eine Sekunde diese Person am Tatort
gesehen und die Lichtverhältnisse seien schlecht gewesen. Außerdem sei der
Polizeibeamte zunächst von einer männlichen Person ausgegangen. Die weiteren
Beweismittel und Indizien haben nach Auffassung der Kammer nicht ausgereicht, um den
Tatnachweis führen zu können. Sicher sei zwar, dass die Angeklagte mit der
linksradikalen Szene sympathisiere. Dies reiche aber nicht, um daraus den Schluss zu
ziehen, dass die Angeklagte das Auto in Brand setzen wollte, erklärte der Vorsitzende
weiter.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche mit dem Rechtsmittel der
Revision zum Kammergericht angefochten werden.

Dr. Petra Carl
Pressesprecherin

 
     

 
     
 

Datum: 03.06.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Senat wälzt die Kosten des Volksbegehrens Kita auf Bezirke ab

Gespart werden soll bei Kindern unter drei Jahren, bei der Ganztagsbetreuung und bei Kindern mit Behinderungen. Bezirken droht Schließungswelle

Der Senat plant die Kosten des Volksbegehrens zur Kita-Ausstattung auf die Berliner Bezirke abzuwälzen. Auf sie kommen damit Zusatzkosten in Höhe von 13,5 Millionen Euro zu. „Der Senat verhält sich hinterhältig, weil sich nicht einmal an seinen eigenen Gesetze hält“, kritisiert Monika Herrmann, Jungenstadträtin von Friedrichshain-Kreuzberg.

Der Plan des Senats sieht vor, den Bezirken die Kosten für Kitaplätze bei unter 3-Jährigen nicht mehr vollständig zu bezahlen. Außerdem soll bei der Ganztagsbetreuung bei den Kindern über drei Jahren gespart werden. „Das widerspricht allen Aussagen der rot-roten Koalition zur Frühforderung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Herrmann.

Wollen die Bezirke die Kita-Angebote wie bisher aufrecht erhalten, müssen sie die Kosten an anderer Stelle einsparen. Sollte sich der Vorschlag durchsetzen fehlen allein im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg fast eine Millionen Euro. „Um das Geld einzusparen, müssten wir beispielsweise etwa die Hälfte der Kinder- und Freizeiteinrichtungen dicht machen“, sagt Herrmann.

Die Pläne sehen ebenfalls vor, bei den Kosten für Kinder mit Behinderungen einzusparen. Die Gesamtkosten des Volksbegehrens zur Kita-Ausstattung belaufen sich auf etwa 80 Millionen Euro. „Wenn ein Großteil nun an anderer Stelle eingesparte werden soll, kann das nicht im Sinne der Initiatoren und der Berliner Eltern sein“, sagt Hermann.

 
     

 
     
 

Datum: 01.06.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Abschluss der Arbeiten an der Kynastbrücke

Nach 23-monatiger Bauzeit können die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ab dem 01.06.2010 die für rund 15 Mio. Euro neu errichtete Kynastbrücke nutzen und müssen nicht mehr den Umweg über Wühlischstraße, Modersohnstraße und Stralauer Allee nehmen.

Die neue Brücke verbindet in einem Bogen die beiden Hälften der Kynaststraße und überquert die Gleise der Fern- und S-Bahn. Sie ist 172 m lang, 12,5 m breit und hat ein Gesamtgewicht von 760 t. Sie liegt etwa 20 m weiter östlich als die 1900 errichtete alte Kynastbrücke, die 2008 abgerissen wurde. Zwei Fahrspuren, die je 3 m breit sind führen über die Brücke. Zusätzlich gibt es noch einen 5 m breiten Geh- und Radweg auf ihrer östlichen Seite und einen 1 m breiten Notgehweg auf der westlichen Seite. Von der Hauptstraße führt eine Fußgängertreppe auf die Kynastbrücke.

An den Gesamtkosten von rund 15 Mio. Euro trägt die Deutsche Bahn AG einen Anteil von 96,2 %, das Land Berlin den verbleibenden Anteil von 3,8 %.

 
     

 
     
 

Datum: 17.05.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg schließt Jahr 2009 mit 6,02 Millionen Euro Überschuss ab – es wird Zeit den Haushalt zu beschließen

Die SPD freut sich, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für das Jahr 2009 ein Guthaben von 6,02 Millionen Euro mit in den nächsten Doppelhaushalt nehmen kann – Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß (SPD) stellte diese Zahlen in der vergangenen Sitzung des bezirklichen Ausschusses für Personal, Haushalt und Investitionen vor. Das zuvor bekannt gewordene isolierte Jahresergebnis von 265.000 Euro minus berücksichtigte nicht den Ergebnisvortrag aus 2007, der den Bezirk nun insgesamt deut-lich ins Plus bringt. Das erfreuliche Ergebnis kommt vor allem dadurch zustande, dass der Bezirk bei der Senatsverwaltung für Finanzen eine Basiskorrektur von über 18 Millionen Euro erreichen konnte. „Vorbehaltlich laufender Anpassungen steht uns dieser Überschuss nun für das Haushaltsjahr 2011 zur Verfügung und trägt dazu bei, das noch aufzulösende Defizit erheblich zu verringern,“ zeigte sich Stöß zufrieden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andy Hehmke erinnerte daran, dass sich der Bezirk nach wie vor unter vorläufiger Haushaltswirtschaft befindet, weil die Mehrheit der BVV gegen die Stimmen der SPD-Fraktion wiederholt die Verabschiedung des Doppelhaushalts 2010/2011 abgelehnt hatte. „Spätestens jetzt sind alle Argumente, der Bezirk werde vom Land kaputt gespart, endgültig Makulatur. Es wird Zeit, den Haushalt endlich zu beschließen, um den Bezirk wieder handlungsfähig zu machen“ appel-lierte Hehmke. „Auszubildende können nicht übernommen, Angebote bald nicht mehr aufrechterhal-ten werden, weil kein Personal eingestellt werden kann. Träger und Vereine kriegen keine Mittel, Städtepartnerschaften und Sportvereine müssen leiden – und das alles, obwohl der Bezirk dicke schwarze Zahlen schreibt – das kann man niemandem erklären,“ so Hehmke weiter.

Der SPD-Finanzstadtrat Jan Stöß kündigte an, nun einen erneuten Anlauf zu nehmen, um eine Be-schlussfassung über den Haushalt in der BVV zu erreichen: „Wir werden die im Doppelhaushalt 2010/2011 ursprünglich bestehende Deckungslücke aller Voraussicht nach schließen können, ohne dass es zu einer Schließung von Einrichtungen und der Einschränkung von Angeboten kommen muss. Damit erfüllen wir ein Hauptanliegen der Bezirksverordnetenversammlung. Durch die andauernde vorläufige Haushaltswirtschaft verschlechtert sich dagegen unsere Ausgangslage für 2012 erheblich, weil das, was wir in diesem Jahr nicht an Personalmitteln ausgeben, uns in den Folgejahren auch nicht mehr zugewiesen wird,“ machte Stöß klar.

SPD Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 29.04.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts

Urteil des Landgerichts Berlin wegen Werfens eines Brandsatzes bei den „1. Mai-Ausschreitungen“ ist rechtskräftig - Revisionen der Angeklagten wurden vom BGH verworfen

Am 15. April 2010 hat der Bundesgerichtshof die Revisionen der Angeklagten einstimmig für offensichtlich unbegründet erachtet und verworfen. Die Revisionen der Angeklagten richteten sich gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 16. Oktober 2009. Eine Jugendkammer des Landgerichts Berlin hatte die damals 19 Jahre alten, strafrechtlich nicht vorbelasteten Angeklagten wegen Landfriedensbruchs in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung unter anderem zu Jugendstrafen von drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Die Angeklagten beteiligten sich an den Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg in der Nacht am 2. Mai 2009. Unter anderem stellten sie einen Brandsatz nach der Art eines so genannten Molotow-Cocktails her, zündeten diesen an und warfen ihn in Richtung der Polizeibeamten. Während des Wurfs löste sich der brennende Stoffstreifen aus der Flasche. Die Flasche traf die Polizeibeamten nicht.


Pressemitteilung der Pressestelle der Berliner Strafgerichte vom 16. Oktober 2009, Nr. 57/2009.
Presseberichterstattung vom 5. Mai 2009 bis 17. Oktober 2009.

Landgericht Berlin – Urteil vom 16. Oktober 2009, Az.: (518) 1 Kap Js 892/09 KLs (46/09)

Dr. Petra Carl
Pressesprecherin

 
     

 
     
 

Datum: 27.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Kein Platz für Nazis auf unseren Sportplätzen und in unseren Sporthallen

Zum 1. März 2010 ist die geänderte Sportanlagen-Nutzungsvorschrift (SPAN) in Kraft getreten, durch die die Darstellung von rechtsextremistischem, antisemitischem oder anderweitig diskriminierendem Gedankengut verboten ist und mit einem Verweis von der Sportanlage und ggf. mit Hausverbot auf den bezirklichen Sportstätten geahndet wird.

Darunter fällt u. a. die Beleidigung von Personen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen Überzeugung oder ihrer sexuellen Orientierung, das Tragen oder Mitführen entsprechender Symbole und Kleidungsstücke, deren Herstellung, Vertrieb oder Zielgruppe nach allgemein anerkannter Ansicht im rechtsextremen Feld anzusiedeln sind, das Mitführen entsprechender Materialien und deren Verbreitung.

Sportstadtrat Dr. Jan Stöß hat in einem Schreiben an alle Friedrichshain-Kreuzberger Sportvereine auf die Änderung hingewiesen und ausdrücklich darum gebeten, dem Bezirksamt derartige Vorfälle unverzüglich zu melden, damit gemeinsam zwischen Vereinen und Sportförderung Präventionsstrategien entwickelt und Projekte angeregt werden können.

 
     

 
     
 

Datum: 27.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Bauhistorische Führungen durch das Schinkel-Denkmal auf dem Kreuzberg

Auf Grund der großen Resonanz vergangener Jahre werden auch in diesem Jahr durch den Immobilienservice des Bezirksamtes Friedrichshain - Kreuzberg besondere bauhistorische Führungen ermöglicht,
Das Schinkel – Denkmal auf dem Kreuzberg von innen zu betrachten ist ein besonders Erlebnis. Diverse, interessante Kunstwerke des alten Berlins verbergen sich im Sockelbereich des Denkmals.

„Den Tourismus im Bezirk Friedrichshain Kreuzberg zu unterstützen und zu stärken, Verborgenes und Sehenswertes bekannter zu machen ist auch Aufgabe der Wirtschaftsförderung“ so Dr. Peter Beckers, Stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Die fachkompetenten Führungen im Sockelgeschoss dauern ca. 1,5 Stunden. Pro Person werden 5,00 Euro erhoben. Folgende Termine können 2010 vereinbart werden:

28.04. / 16.30 Uhr
27.05. / 17.00 Uhr
10.06. / 17.30 Uhr
29.07. / 17.30 Uhr
25.08. / 17.30 Uhr
22.09. / 17.00 Uhr
06.10. / 16.30 Uhr

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Reservierung unter der Tel. Nr.: 90298-2624 erforderlich.

 
     

 
     
 

Datum: 19.04.2010
Pressemitteilung von: Berliner Anti-Nato-Gruppe (B.A.N.G.)

Antikapitalistische Walpurgisnacht 2010 - Reclaim the Kiez!

Auch in diesem Jahr wird es am 30.April in Berlin-Friedrichshain die mittlerweile schon traditionelle Antikapitalistische Walpurgisnacht geben.

Angesichts ständig steigender Mieten, immer fieserer Hetze gegen Arbeitslose und Arme finden wir Widerstand gegen die herrschenden Zustände bitter notwendig.

Die Gentrifizierung der Innenstadtbezirke (der Begriff, wegen dessen Verwendung der Soziologe Andrej H. wegen angeblicher Mitgliedschaft bei der "militanten gruppe" monatelang inhaftiert worden war), ist mittlerweile weit fortgeschritten.

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (aber auch in vielen anderen Bezirken) haben die Mietpreise bei Neuvermietungen ein schwindelerregendes Niveau erreicht.

Arbeitslose und andere ärmere Menschen, sogar "Normalverdienende" werden buchstäblich an den (Stadt-) Rand gedrängt.

Gleichzeitig entstehen jede Menge chice "Stadthäuser", Lofts, Penthouses mit allem erdenklichen Schnickschnack wie dem Parkplatz direkt vor`m Wohnzimmer. (mit Autofahrstuhl).

Bekanntlich ist Berlin aber nicht die Stadt, deren EinwohnerInnen sich solche und andere Ungerechtigkeiten auf Dauer einfach gefallen lassen, und das ist auch gut so!

Die Antikapitalistische Walpurgisnacht soll Teil dieses Widerstandes sein, auch in diesem Jahr selbstorganisiert, unkommerziell und umsonst und draußen.

Wie immer wird es eine Mischung aus Politik und Musik geben, wobei für uns die Musik auch Teil unserer Widerstandskultur ist.

Es wird viele Informationen geben u.a. zu den geplanten Naziaufmärschen in Berlin am 1.Mai, auch zu der Repression gegen linke AktivistInnen. So wird am 28. April der Berufungsprozess gegen Alexandra R. beginnen, die vergangenes Jahr Mitanmelderin der Antikapitalistischen Walpurgisnacht war. (Sie war im Oktober 2009 nach mehrmonatiger U-Haft in der ersten Instanz vom Vorwurf der versuchten Autobrandstiftung freigesprochen worden.)

Im Kulturteil freuen wir uns auf Auftritte der Bands Schlagzeiln, Bastardo Four, Drunken Skunx und Feine Sahne Fischfilet.

Wie immer: Friede den Hütten- Krieg den Palästen!

Berliner Anti-Nato-Gruppe (B.A.N.G.)

Mehr Infos zur Walpurgisnacht in Friedrichshain

 
     

 
     
 

Datum: 19.04.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg

Jan Stöß als Kreisvorsitzender wiedergewählt

Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Kreisdelegiertenver-sammlung am Samstag, dem 17. April 2010 im Rathaus Kreuzberg ihren bisherigen Vorsitzenden Dr. Jan Stöß im Amt bestätigt.

In seinem Rechenschaftsbericht machte Stöß deutlich, dass die SPD Friedrichshain-Kreuzberg in den letzten zwei Jahren ein gutes Stück vorangekommen sei und sich nun inhaltlich für die Wahlen in 2011 aufstellen müsse. Zentrale Anliegen seien die Schulstrukturreform und die Frage der Mietenpolitik im Innenstadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Er kündigte außerdem an, bei der Bestimmung der Kandidatinnen und Kandidaten für das Abgeordnetenhaus und das Bezirksamt die Basis breit und transparent beteiligen zu wollen.

Auch der übrige Geschäftsführende Kreisvorstand wurde weitgehend im Amt bestätigt: Stellvertretende Kreisvorsitzende bleiben die Initiatorin des Myfestes Silke Fischer und die Quartiersmanagerin Alexandra Kast, neu gewählt wurde Julia Schimeta, die als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School of Governance tätig ist. Im Amt bleibt auch Kreiskassierer Jens Fischer, zuletzt Geschäftsführer der Treberhilfe. Der Bezirksverordnete Björn Eggert wird als Kreisschriftführer ebenfalls weiterhin dem GKV angehören.

Die Versammlung, die von der Stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und Finanzstaatssekretärin Iris Spranger und dem Stellvertretenden AfA-Landesvorsitzenden Rolf Wiegand geleitet wurde, wählte außerdem den gesamten Kreisvorstand, die 20 Landesparteitagsdelegierten aus Friedrichshain-Kreuzberg und verschiedene weitere Positionen.

SPD Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 14.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Tennisspielen im Volkspark Friedrichshain
Die Tennissaison beginnt am 10.04.2010.

Wie bereits in den Jahren zuvor bietet das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin,
Abt. Finanzen, Kultur, Bildung und Sport, Nutzungszeiten auf der Tennisanlage im Volkspark
Friedrichshain, Straße Am Friedrichshain, an.

Zu folgenden Zeiten können Interessierte dort Tennis spielen:

Dienstag, Donnerstag und Freitag 12.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch 10.00 18.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 11.00 - 19.00 Uhr

Telefonische Anmeldungen werden während der Öffnungszeiten unter 0162-1626166
entgegengenommen.

Die Kosten betragen 12,00 € = 1 Stunde
Für eine Gebühr von 2,00 € kann man sich auch einen Tennisschläger ausleihen.

Stöß
Bezirksstadtrat

 
     

 
     
 

Datum: 08.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Brunnen, Planschen, Pumpen und Tiefbrunnen im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg

Im Bezirk gibt es 35 öffentliche Brunnenanlagen.

In der Saison 2010 ( von Donnerstag vor Ostern bis einschl. 17.10.2010) werden folgende Brunnen täglich von 9.00 – 20.00 Uhr in Betrieb genommen:

OT Friedrichshain
- Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain
- Bachlauf im Volkspark Friedrichshain
- Große Seefontäne im Volkspark Friedrichshain
- Kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain
- Kunstbrunnen Strausberger Platz
- Brunnen Frankfurter Allee 13/15
- Brunnen auf dem Platz der Vereinten Nationen
- Brunnen in der Grünanlage Weberwiese

OT Kreuzberg
- Wasserfall im Viktoriapark
- Wolfsschlucht im Viktoriapark
- Schmuckgarten im Görlitzer Park
- Bachlauf im Görlitzer Park
- Feuerwehrbrunnen auf dem Mariannenplatz
- Drachenbrunnen auf dem Oranienplatz
- Brunnen auf dem Chamissoplatz

Folgende Brunnen sind betriebsbereit und werden bis spätestens Ende April in Betrieb genommen:

OT Friedrichshain
- Sprudelstein auf dem Traveplatz
- Kugelbrunnen auf dem Petersburger Platz
- Wasserglocke im Volkspark Friedrichshain
- Brunnenschale Wühlischplatz

OT Kreuzberg
- Fünf Wasser-Tiegel, Marheinekeplatz
- Wrangelbrunnen Grimmpromenade
- Cuvrybrunnen
- Brunnen an der Bernburger Straße
- Brunnen in der Oppelner Straße
- Brunnen neben dem alten Zollhaus
- Brunnen in der Ritterstraße.


Der Brunnen „Friedenssäule“ auf dem Mehringplatz wird zurzeit restauriert. Ein Termin für die Inbetriebnahme steht derzeit noch nicht fest.

Folgende Brunnen sind nachhaltig defekt und können nur mit einem sehr hohen Reparaturaufwand restauriert bzw. wieder hergestellt werden:

- Brunnen Karl-Marx-Allee 70
- Brunnen am Standesamt Friedenstraße 65
- Trinkbrunnen „Gulliver“ auf dem Wismarplatz
- Pamukkale Brunnen Görlitzer Park
- Hausbrunnen im Görlitzer Park
- Nichtgeburtstagskaffeekanne im Theodor-Wolff-Park
- Wasserkaskade an der Alten Zollmauer

Der Brunnen auf dem Gelände der Ellen-Key-Schule ist ebenfalls defekt.


Zum Bestand der Brunnen im Bezirk gehören auch zwei Trinkbrunnen:

- Volkspark Friedrichshain, am Ballspielplatz Straße am Friedrichshain
- Am Kottbusser Tor.

Diese werden ebenfalls in der Sommer-Saison betrieben.


Im Bezirk befinden sich 4 öffentliche Planschen.
Sie werden in den Monaten Juni/Juli/August ab einer Tagestemperatur von 23 Grad in der Zeit von 10.00 – 18.00 Uhr betrieben.
Sie befinden sich an folgenden Standorten:

- Boxhagener Platz
- Lenbachplatz
- Forckenbeckplatz
- Volkspark Friedrichshain, Friedenstraße


Im Bezirk werden 34 öffentliche Spielplatzpumpen unterhalten.
Diese gehen Mitte Mai bis 17.10.2010 in Betrieb und sind 24 Stunden betriebsbereit.
Sie befinden sich an folgenden Standorten:

im OT Friedrichshain
- Lichtenberger Straße 13 – 16
- Spielplatz Volkspark Friedrichshain / Friedenstraße
- Petersburger Platz
- Blumenstraße
- Boxhagener Platz
- Forckenbeckplatz
- Frankfurter Allee 2-4
- Liebigstraße 40, Spielplatz
- Marchlewskistraße 83, Spielplatz
- Müggelstraße 25, Spielplatz
- Schleidenplatz
- Schreinerstraße 25/26
- Schreinerstraße 48/49
- Wismarplatz
- Wühlischplatz

im OT Kreuzberg
- Adalbertstraße 95 a
- Baerwaldstraße 31-35 / Schleiermacherstraße
- Chamissoplatz
- Dresdner Straße 127
- Hornstraße
- Lindenstraße76/77, im Blockinnenbereich
- Naunynstraße 43 - 45
- Obentrautstraße 56 – 58
- Wilhelmstraße 121 b
- Cuvrystraße 40 / Wrangelstraße 61
- Falkensteinstraße 6
- Fontanepromenade
- Körtestraße
- Lausitzer Platz
- Lohmühlenstraße
- Manteuffelstraße 23
- Mittenwalder Straße 54 – 55
- Naunynstraße 89 – 91
- Solmsstraße 49.

Zur Bewässerung unserer Grünanlagen sowie zum teilweisen Betrieb der o.g. Zierbrunnen betreibt das Bezirksamt folgende Tiefbrunnen:

im OT Friedrichshain
- Volkspark Friedrichshain – Märchenbrunnen
- Alt Stralau 40
- Grünanlage Frankfurter Allee 104 –106
- Frankfurter Tor 1 – 2
- Lenbachplatz
- Schleidenplatz
- Forckenbeckplatz
- Weberwiese
- Spielplatz Böcklinstraße
- Wriezener Bahnhof ( in Bau)

im OT Kreuzberg
- Viktoriapark
- Mendelson- Bartholdy-Park
- Mariannenplatz
- Görlitzer Park
- Waldeckpark
- Cuvrystraße
- Oranienplatz.


Des weiteren betreibt das Bezirksamt zur Bewässerung der Grünanlagen East-Side-Park und Park an der Spree drei Wasserentnahmestellen in der Spree.


J. Kalepky

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Bauen, Wohnen und Immobilienservice
Bezirksstadträtin

 
     

 
     
 

Datum: 31.03.2010
Pressemitteilung von: Rockbühne am Oranienplatz

Myfest 2010: Die Rockbühne am Oranienplatz findet dieses Jahr nicht statt

Die Rockbühne am Oranienplatz ist seit 2003 fester Bestandteil der Myfestidee. Eingetütet mit der damaligen PDS-Bürgermeisterin Frau Reinauer. Unsere Bedingungen waren keine Polizei in unserem Gebiet und keine Einmischung des Bezirksamtes. Wir waren überzeugt, dass der Kiez sich nur selber helfen und schützen kann, vor politischem Unvermögen, zugereisten Erlebniskrawallisten, Sensationsjournalismus und polizeilichem Aufrüstungsirrsinn.

Die PDS-Bürgermeisterin Reinauer und die Polizei bewiesen Mut – wir hielten unseren Kopf hin. Es klappte!

Die Rockbühne am Oranienplatz stand als erste ohne Feuer, ohne Steine bis in die Nacht. Am Oranienplatz ein historischer Moment. Die Jahre danach wurden alle von uns besetzten Bühnenplätze kein Angriffsziel mehr. Es hatte auch im Großen geklappt.

Seit 2006 haben wir nun einen Grünen Bürgermeister. Der verpennte den 1. Mai insofern, dass er uns, die damalige Myfestscrew noch nicht mal mehr in Planungen einbezogen hat. Ein Besuch von uns im Rathaus überzeugte ihn, dass es nur mit uns geht. Seit dem herrschen Intrigen, Zwiespalt und Ignoranz.

Seit 2009 gibt es unsere alte Struktur nicht mehr. Silke Fischer wurde abgesägt, die Inhalte gingen verloren und die Grenzen unseres Gebietes wurden von der Polizei aufgeweicht.

Es wurden Entscheidungen verordnet, die nicht mehr von allen getragen wurden. Die fortschreitende Zersetzung konnte man bei jeder Sitzung (wenn man geladen war) mit erleben.

Der Veranstalter ist jetzt das Bezirksamt, die es versäumten die notwendigen Gelder rechtzeitig zu beantragen. Es werden nun umstrittene Projekte finanziert, deren Nutzen sich erst zeigen soll.

Dafür wurde den großen Bühnen, an den bis dato strategisch wichtigen Plätzen sehr viel Geld gestrichen. Wir erhielten dafür die Lizenz zum Alkoholverkauf. Der Oranienplatz müsste 1000 Liter Bier verkaufen, um den nötigen Sicherheitsstandart zu gewährleisten.

Seit einem halben Jahr versuchen wir mit dem Bezirksamt zu sprechen, seit Donnerstag zum letzten Mal. Alles ohne Erfolg.

Nun haben wir beschlossen den Oranienplatz in 2010 nicht zu bespielen. Jetzt ist auf diesem Platz die einzige Bühne, die bisher keinen akzeptablen Raum hatte.

Das Geld, das durch unseren Entschluss frei wird (8.000 €), ist Fraß für die Wölfe.

Ansonsten wünschen wir dem jetzigen Bürgermeister Schulz das gleiche wie immer: Schönes Wetter.

Für Nachfragen: Mo.Skito 01637910153

Für die letzten 7 Jahre danken wir: Allen Motorradfreunden, dem Bikerclub, Jodelkeller, Kuchenkaiser, Shenol von der HipHop Bühne, CoreTexCrew, Häxa vom Trinkteufel, Toxologisches Institut, Demobündniss, Club Neuköllner Hausfrauen, Shelter Security, Manne Wetzel, Silke Fischer, Soner Ipekcioglu, Kotti e.V., Herr Kufka, Herr Wuttig und Frau Neye

Mehr Infos zum 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 31.03.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Brunnensaison 2010 beginnt am 1. April

Die Brunnensaison 2010 beginnt am Donnerstag, den 01.04.2010 (Gründonnerstag) und endet am 17.10.2010.
Die Betriebszeiten sind von 9.00 – 20.00 Uhr täglich.

In diesem Jahr werden folgende Brunnen in Betrieb genommen:

im OT Friedrichshain
Märchenbrunnen,
große Seefontäne im Volkspark Friedrichshain,
kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain,
Bachlauf im Volkspark Friedrichshain,
Frankfurter Allee 13 – 15,
Strausberger Platz,
Weberwiese,
Plansche Forckenbeckplatz
Plansche Boxhagener Platz
Plansche Friedenstraße, im Volkspark Friedrichshain,
Plansche Lenbachplatz,

im OT Kreuzberg
Wasserfall Viktoriapark
Wolfsschlucht, Viktoriapark,
Chamissoplatz,
Mariannenplatz,
Oranienplatz,
Schmuckgarten im Görlitzer Park und
Bachlauf im Görlitzer Park.

Aus arbeitstechnischen Gründen und bedingt durch die lange Winterperiode werden am 01.04. nur der Märchenbrunnen, der Bachlauf und die kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain, der Brunnen Strausberger Platz und der Wasserfall im Viktoriapark angestellt.
Die verbliebenden Brunnen werden nacheinander bis spätestens 16.04.2010 in Betrieb genommen.


Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Bauen, Wohnen und Immobilienservice
Frau Kalepky
Stadträtin

 
     

 
     
 

Datum: 26.03.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg bleibt in selbstverschuldeter Unmündigkeit – und riskiert Millionenrückzahlungen

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bleibt auch nach der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 24. März 2010 ohne beschlossenen
Haushalt. Damit dauert die seit Dezember 2009 geltende faktische Haushaltssperre („vorläufige Haushaltswirtschaft“) weiter an, die für
Friedrichshain-Kreuzberg dramatische Nachteile hat.

Weder können freiwerdende Stellen wieder besetzt werden, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bezirksamt alters- oder krankheitsbedingt ausscheiden, noch können neue Auszubildende im August eingestellt werden. Damit fallen Stellen in der Verwaltung völlig ungesteuert und nach dem Zufallsprinzip weg. Die dringend benötigten Einstellungen, zum Beispiel im Kinder- und Jugendnotdienst, können nur durch Ausnahmegenehmigungen des Senats ermöglicht werden. Zuwendungen, die im Haushalt zum Beispiel für den Kinder- und Jugendsport vorgesehen sind, können nicht ausgezahlt werden und drohen zu verfallen. Die bezirklichen Einbürgerungsfeiern können weiterhin nicht stattfinden, Gelder für die Städtepartnerschaften fehlen.

Der Fraktionsvorsitzende der der SPD in der BVV, Andy Hehmke, kritisierte die Verweigerungshaltung der Mehrheit der BVV scharf: „Insbesondere den Grünen ist es aus wahltaktischen Gründen wichtiger, dem Senat den schwarzen Peter für Einsparungen zuzuschieben als ihrer Verantwortung für den Bezirk gerecht zu werden. Durch die andauernde Nothaushaltslage wird nun politisch motiviert mehr gespart als nötig – auf dem Rücken der Menschen im Bezirk. Wir werden den Haushalt Monat für Monat erneut zur Abstimmung bringen. Den Betroffenen wird nicht verborgen bleiben, wer für die unnötigen Einschnitte verantwortlich ist.“

In der BVV bezeichnete Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß (SPD) die Weigerung, sich mit dem Haushalt auch nur zu beschäftigen, als „selbstverschuldete Unmündigkeit“. Der Bezirk gebe ohne Not seine Haushaltsautonomie ab und werde auch seiner Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksverwaltung nicht gerecht. Besonders schädlich sei die vorläufige Haushaltswirtschaft im Hinblick auf zukünftige Haushaltszuweisungen: „Wenn wir in diesem Jahr freiwerdende Stellen nicht wieder besetzen, bekommen wir dafür in den kommenden Haushaltsjahren auch keine Finanzierung mehr. Spätestens 2012 wird das den Bezirk sehr teuer zu stehen kommen“, sagte Stöß.

Mit großer Sorge betrachten SPD und SPD-Fraktion das Missmanagement bei den bezirklichen Baumaßnahmen. Nicht nur beim Bürodienstgebäude am Halleschen Ufer, sondern auch bei vielen Schulbauvorhaben bleibt der Baufortschritt offenbar weit hinter den Planungen zurück. Die Fraktion der SPD hat deshalb ebenso wie die Fraktion der Linken eine Mündliche Anfrage eingereicht (BVV-DS 1713/III), ob die Mittelbindung im Rahmen des Konjunkturprogramms II fristgerecht bis zum 30. April 2010 erfolgen wird. Andernfalls drohen dem Bezirk Rückforderungen und der Verfall von Fördermitteln in Millionenhöhe. Die Beantwortung durch die zuständige Stadträtin Kalepky (für B´90/Die Grünen) lässt befürchten, dass der Bezirk Mittel in Millionenhöhe nicht rechtzeitig ausgeben kann und die Schulstrukturreform damit gefährdet ist.

SPD Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 26.03.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Sanierung der Elsenbrücke: Teilsperrung von zwei Fahrstreifen wegen abschließender Arbeiten

Von Montag, 29.03.2010, bis Donnerstag, 01.04.2010, und von Dienstag, 06.04.2010, bis Samstag, 10.04.2010 ist je ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung der insgesamt sechsspurigen Elsenbrücke teilweise für den Verkehr gesperrt.

Die Sperrungen dauern jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr und sind erforderlich, weil Fugenarbeiten an den an die Mittelinsel angrenzenden Fahrstreifen durchgeführt werden. Den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern stehen dann sowohl in Richtung Treptow als auch in Richtung Friedrichshain statt 3 nur 2 Fahrspuren zur Verfügung. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es keine Einschränkungen.

Von Montag, 12.04.2010, bis Samstag, 17.04.2010, werden Fahrbahnmarkierungen ausgeführt. Die Markierungen erfolgen bei laufendem Verkehr. Daher kann es zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, denn die einzelnen Fahrspuren werden nacheinander markiert. Das bedeutet, die jeweilige Fahrspur, an der gerade gearbeitet wird steht dem Verkehr für die Dauer der Arbeiten nicht zur Verfügung. Begonnen wird mit der äußeren Fahrspur in Richtung Friedrichshain.

 
     

 
     
 

Datum: 05.03.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts

Landgericht Berlin: Mutmaßlicher Autobrandstifter wurde freigesprochen

Die 17. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin hat heute den 23 Jahre alten Angeklagten vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen und angeordnet, dass er für die erlittenen Strafverfolgungsmaßnahmen zu entschädigen ist. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vorgeworfen, dass er am 17. Juni 2009 mit einem gesondert verfolgten Mittäter in Berlin-Friedrichshain mittels Brandbeschleuniger ein Kraftfahrzeug angezündet haben soll.

Die Beweise hätten bei weitem nicht ausgereicht, erklärte die Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung. Es sei noch nicht mal die Ursache des Brandes zu klären gewesen. Die Gutachter hätten nämlich einen technischen Defekt als Brandursache nicht ausschließen können. Des Weiteren seien zwar Anhaftungen von Lampenöl an den Händen des Angeklagten sowie an seiner Kleidung und an seinem Rucksack gefunden worden. Allerdings hätte nicht festgestellt werden können, ob überhaupt ein Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen sei. Außerdem hätte der Angeklagten auch vor längerer Zeit mit dem Lampenöl in Berührung gekommen sein können, da das Alter dieser Anhaftungen nicht hätte bestimmt werden können. Das Verhalten des Angeklagten in unmittelbarer Tatortnähe lasse ebenfalls keine Rückschlüsse auf seine Täterschaft zu.

Der Freispruch erfolgte aus tatsächlichen Gründen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche mit dem Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof angefochten werden.

Pressemitteilung der Pressestelle der Berliner Strafgerichte und der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 21. August 2009, Nr. 59/2009
Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 16. Juli 2009, Nr. 51/2009
Presseberichterstattung vom 19. Juni 2009 bis 03. März 2010

Landgericht Berlin – Urteil vom 05. März 2010, Az.: (517) 1 Bra Js 1847/09 KLs (21/09)


Chronologie der Ereignisse

13. Juli 2009: Kammergericht erlässt auf die weitere Beschwerde der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Angeklagten, nachdem zuvor das Amtsgericht Tiergarten und Landgericht Berlin den Antrag der Staatsanwaltschaft abgelehnt hatten.

15. Juli 2009: Festnahme des Angeklagten aufgrund des Haftbefehls

6. August 2009: Das Landgericht Berlin beschließt im Haftprüfungstermin, dass der Angeklagte vom Vollzug der Untersuchungshaft verschont wird. Gleichzeitig ordnet das Landgericht an, dass die Vollziehung dieser Entscheidung ausgesetzt wird, da die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt hat. Dies bedeutet, dass der Angeklagte nicht aus der Untersuchungshaft entlassen wird.

20. August 2009: Auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft hebt das Kammergericht den Haftverschonungsbeschluss des Landgerichts Berlin auf.

20. Oktober 2009: Erster Hauptverhandlungstag, Aufhebung des Haftbefehls und Freilassung des Angeklagten.

23. Oktober 2009: Aussetzung der Hauptverhandlung, da ein weiteres Sachverständigengutachten eingeholt werden soll.

2. März 2010: Erneuter Beginn der Hauptverhandlung


Dr. Petra Carl
Pressesprecherin

 
     

 
     
 

Datum: 25.02.2010
Pressemitteilung von: Grüne Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg ohne Bezirkshaushalt für 2010 und 2011

Das Parlament von Friedrichshain-Kreuzberg hat es gestern Abend (Mittwoch) mit den Stimmen von Grünen, Linken, CDU und FDP abgelehnt, einen Bezirkshaushalt für die Jahre 2010 und 2011 zu verabschieden. "Wir können die Kürzungsvorgaben des SPD-geführten Senats für unseren Bezirk nicht verantworten", sagt Daniel Wesener, Sprecher der Grünen-Fraktion. Damit unterliegt Friedrichshain-Kreuzberg weiterhin der Vorläufigen Haushaltswirtschaft durch die Senatsfinanzverwaltung.

Friedrichshain-Kreuzberg hat für 2010 einen Haushalt in Höhe von rund 560 Millionen Euro. Der Bezirk kann nur über einen kleinen Teil von etwa sechs bis acht Prozent frei verfügen; der Rest sind Durchlaufposten, etwa für Transferleistungen wie Sozialhilfe oder Wohngeld. Obwohl der Bezirk schon heute in vielen Bereichen Einsparungen vornehmen musste, verbleiben wegen der unzureichenden Zuweisungen des Landes Berlin weitere Kürzungen in Höhe von rund sechs Millionen Euro allein für das Jahr 2010. "Wenn der Bezirk dieses Defizit auflösen würde, müssten leider auch Einrichtungen wie Bibliotheken oder Jugendclubs schließen", sagt Wesener. "Es kann nicht sein, dass ein sozial belasteter Bezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg dazu gezwungen wird, immer weitere Einsparungen im Bildungs-, Sozial- und Kulturbereich zu erbringen."

"Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg befindet sich in einer extremen Haushaltsnotlage ", sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). "Wir kämpfen dafür, dass alle Einrichtungen im Bezirk erhalten bleiben."

Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 15.02.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Jetzt anmelden für die Ferienfahrten in den Sommerferien 2010!

Die Bezirksstadträtin der Abteilung Jugend, Familie und Schule Monika Herrmann teilt mit:

Raus aus der Stadt….

…. rein in Luft und Sonne

Jetzt anmelden für die Ferienfahrten in den Sommerferien 2010!

Der Frühling steht vor der Tür und auch der Sommer lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Wer sich jetzt schon auf spannende und erholsame Ferientage freuen möchte, sollte sich schnell einen der begehrten Reiseplätze sichern.

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin bietet in den Sommerferien 4 Ferienaufenthalte für Kinder und Jugendliche im Alter von 4-15 Jahren an. Erfahrene und kreative Betreuungsteams begleiteten euch durch ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Bei Aktivitäten wie Sport, Tanz, Basteln, Nachtwanderungen, Baden, Theaterspielen und vielem mehr, könnt ihr neue Freunde kennen lernen und gemeinsam tolle Erfahrungen sammeln. Im Mittelpunkt stehen Spaß, Abenteuer und Erholung. Dies alles könnt Ihr in wunderschöner Natur erleben.

Auch in diesem Jahr werden Integrationsplätze für Kinder mit Behinderungen bereit gestellt.
Für Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die Lust haben ohne Jungs zu verreisen, gibt es eine spezielle Mädchenreise.

Die Reiseziele sind Konradshöhe, Wannsee, Bad Münder und Prebelow (Brandenburg)
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kinder und Jugendliche, die in Friedrichshain und Kreuzberg leben.

Der Teilnahmebeitrag wird auf Grundlage des Familieneinkommens berechnet, so dass der Beitrag für Familien mit geringem Einkommen relativ niedrig ist.

Ab Dienstag, dem 02.03.2010 nehmen wir telefonisch Voranmeldungen unter folgender Nummer entgegen:


* 90298 – 4513 Frau Gillwald
* 90298 – 3104 Frau Neujahr


Die Anmeldungen für die Mädchenreise nach Prebelow/Brandenburg erfolgen über das Mädchenzentrum „ALIA“. Telefon: 61 28 60 99

 
     

 
     
 

Datum: 15.02.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts

Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg: Tempodrom-Versteigerungstermin aufgehoben

Der auf Mittwoch, 17. Februar 2010 um 10.00 Uhr angesetzte Termin zur Zwangsversteigerung des „Tempodroms“ in Berlin-Kreuzberg ist aufgehoben worden. Nach Auskunft der zuständigen Rechtspflegerin hat die Vollstreckungsgläubigerin, die Landesbank Berlin, einstweilen von der Fortführung der Zwangsvollstreckung Abstand genommen. Ein neuer Versteigerungstermin ist nicht festgesetzt worden.

Aktenzeichen: 30 K 144/2005 (Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg)

 
     

 
     
 

Datum: 01.02.2010
Pressemitteilung von: DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg

Nein zur Todesstrafe in den USA – Hinrichtung von Abu-Jamal verhindern!

Die BVV schließt sich auf Vorschlag der LINKEN dem weltweiten Protest gegen den drohenden Vollzug der im Jahre 1987 ausgesprochenen Todesstrafe für den afro-amerikanischen Journalisten und Bürgerrechtler Mumia Abu-Jamal an und verabschiedet mit großer Mehrheit bei zwei Enthaltungen der CDU eine Resolution: "Nein zur Todesstrafe in den USA – Hinrichtung von Abu-Jamal verhindern".

Damit wird die Liste der Solidaritätsbekundungen in Deutschland um eine Kommune länger. Zuvor hatten u. a. die Bremer Bürgerschaft, die Stadträte von München, Nürnberg und Kaiserslautern, ihre offene Kritik an den Umstände der Verurteilung, und der Todesstrafe allgemein, bekannt gegeben. Die Hansestadt Bremen hat sich dem Städtebündnis gegen die Todesstrafe angeschlossen.

„Die Todesstrafe ist mit humanistischen Grundeinstellungen in einer Gesellschaft nicht vereinbar. Sie negiert das elementare Menschenrecht auf Leben und ist eine Form besonders unmenschlicher, grausamer und erniedrigender Behandlung.“, findet Barbara Seid, Mitglied der Linksfraktion, die die Resolution initiiert hat. „Die Einhaltung der Menschenrechte und die gleichzeitige Verhängung der Todesstrafe schließen sich aus. Und im Fall Mumias kommt noch hinzu, dass das Urteil ohne Beweise gefällt wurde und hier mal wieder ein Beispiel der diskriminierenden und rassistischen Klassenjustiz in den Vereinigten Staaten zu sehen ist.“ Die meisten Todeszelleninsassen in den Vereinigten Staaten sind Afroamerikaner bzw. gehören ethnischen Minderheiten und den materiell ärmeren Bevölkerungsschichten an.

Durch die aktuelle Rechtslage droht auch nach Entscheidung des „Supreme Court“ vom 19. Januar 2010 die Vollstreckung der Todesstrafe für Mumia Abu-Jamal. Nachdem die breite Front der Protest- und Solidaritätskundgebungen bereits 1995 und 1999 eine Hinrichtung verhindern konnten, hängt das Leben Mumias bereits wieder am seidenen Faden. DIE LINKE fordert daher, die Petitionen an Präsident Obama zu unterschreiben.

http://www.petitiononline.com/Mumialaw/petition.html

„Wenn der weltweite Protest scheinbar nicht ausreicht, um Mumia Abu-Jamal ein faires Verfahren zuzugestehen, dann sollte die Todesstrafe zumindest in eine lebenslange Haft umgewandelt werden“, fordert Seid.

Die Resolution im Originaltext: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/die_linke/presse/detail/zurueck/aktuell-3/artikel/nein-zur-todesstrafe-hinrichtung-von-mumia-abu-jamal-verhindern/

DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg

Peter Beckers zum Stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Jan Stöß zum neuen Stadtrat gewählt

Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Sitzung am 27.01.2010 den SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Jan Stöß als Nachfolger von Sigrid Klebba in der Funktion des Bezirksstadtrats für Finanzen, Kultur, Bildung und Sport gewählt.

Durch den Wechsel von Sigrid Klebba als Abteilungs-leiterin Jugend in die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung war auch das Amt des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters vakant. In diese Funktion wählte die BVV den Bezirksstadtrat Dr. Peter Beckers, der für den Bereich Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt zuständig ist. Im Rahmen seiner Vertretungsfunktion will er sich auch für die Städtepartnerschaften des Bezirks einsetzen.

Dr. Jan Stöß ist seit März 2008 Kreisvorsitzender der SPD. Der 36jährige Jurist hat bereits als Rechtsanwalt im Bereich des Kommunal- und Baurechts sowie als Richter gearbeitet und war am Verwaltungsgericht Berlin für öffentliches Dienstrecht zuständig.

In seiner Vorstellungsrede sprach sich Jan Stöß dafür aus, die Beschränkungen durch die vorläufige Haushaltswirtschaft, die über den Bezirk verhängt wurde, schnellstmöglich durch die Verabschiedung eines verfassungsgemäßen Bezirkshaushalts zu überwinden. Es müsse aber auch eine Diskussion darüber angestoßen werden, wie lebenswerte und lebensfähige Bezirke von morgen aussehen sollen.

Er betonte außerdem die Bedeutung des Kultur- und Bildungsbereichs für den Kreativbezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Stöß kündigte an, er wolle hart dafür kämpfen, dass die Bereiche Kultur, Bildung und Sport trotz knapper Kassenlage weiterhin die Ausstattung und Unterstützung erhielten, die sie brauchen.

SPD Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts

Landgericht Berlin: „1. Mai-Prozess“ wegen Werfens eines Molotowcocktails endete mit Freisprüchen

Eine Jugendkammer des Landgerichts Berlin hat heute die 17 und 20 Jahre alten Angeklagten vom Tatvorwurf des versuchten Mordes in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz freigesprochen. Darüber hinaus ordnete die Kammer an, dass die Angeklagten für die Dauer der Freiheitsentziehung vom 1. Mai 2009 bis zum 17. Dezember 2009 zu entschädigen sind.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten Yunus K. und Rigo B. unter anderem zur Last gelegt, dass sie bei den Mai-Krawallen in Berlin-Kreuzberg einen Molotowcocktail auf Polizeibeamten geworfen hätten, um diese zu töten. Ein Teil der brennenden Flüssigkeit hat eine Passantin getroffen, die schwere Verletzungen am Rücken erlitt.

Die Angeklagten hatten den Tatvorwurf bestritten. Sie seien zwar in Kreuzberg unterwegs gewesen, hätten sich aber nicht an den Krawallen beteiligt und keine Brandsätze geworfen. Die Einlassung der Angeklagten ließ sich nach Auffassung des Gerichts nach der durchgeführten Beweisaufnahme nicht mit der für die Verurteilung erforderlichen Sicherheit widerlegen. Polizeibeamten hatten in der Hauptverhandlung die Angeklagten belastet und angeben, dass sie die Angeklagten beim Werfen des Molotowcocktails bis zur deren Festnahme fast durchgängig beobachtet hätten. Die Gesichter der Werfer hätten sie zwar nicht erkennen können, sie hätten aber gesehen, dass die mit einem weißen T-Shirt bekleidete Person einen Brandsatz geworfen habe und mit einer dunkel bekleideten Person anschließend weg gegangen sei. Die Aussagen dieser Beamten seien glaubhaft gewesen, führte die Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung an. Die Zeugen hätten nicht wissentlich falsche Angaben gemacht, sondern seien davon überzeugt gewesen, dass die Angeklagten auch die Personen gewesen seien, die den Molotowcocktail geworfen hätten. Allerdings sei nicht mit Sicherheit auszuschließen, dass die Polizeibeamten einer Verwechselung erlegen gewesen sein könnten. Einer der Angeklagten habe zwar auch ein weißes T-Shirt getragen und der andere sei dunkel bekleidet gewesen, allerdings hätten sich zum Tatzeitpunkt diverse junge Männer mit dieser Bekleidung in dem Bereich aufgehalten. Die Beamten könnten daher die Angeklagten mit denjenigen Personen verwechselt haben, die sie beim Vorbereiten und Werfen des Molotowcocktails beobachtet hätten. Aus diesem Grunde könne eine Täterschaft den Angeklagten nicht mit der für die Verurteilung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden und nach dem Grundsatz „im Zweifel für die Angeklagten“ seien diese aus tatsächlichen Gründen freizusprechen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche mit dem Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof angefochten werden.


Pressemitteilungen der Berliner Strafgerichte Nr. 44/2009 und Nr. 65/2009 vom 31. August 2009 und 17. Dezember 2009
Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Nr. 42/2009 vom 18. Juni 2009
Polizeimeldung # 1530 vom 26. Mai 2009
Presseberichterstattung vom 04. Mai 2009 bis 27. Januar 2010

Landgericht Berlin- Urteil vom 28. Januar 2010, Az.: (507) 1 Kap Js 891/09 (44/09)

Dr. Petra Carl
Pressesprecherin

 
     

 
     
 

Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

5. Informationsveranstaltung Gesundheits- und Suchthilfezentrum Reichenberger Str.131

Mittwoch, den 10.02.2010 um 19.00 Uhr
Im Jugendhaus CHIP in der Reichenberger Str. 44/45

Das Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg, die ZIK gGmbH und Fixpunkt laden Sie recht herzlich ein, sich über das Gesundheits- und Suchthilfezentrum zu informieren. Die Einrichtung wird in diesem Jahr mit integriertem Drogenkonsumraum und Kontaktladen SKA in der Reichenberger Str. 131 öffnen. SozialarbeiterInnen kooperierender Träger und ein Arzt werden zusätzliche Sprechstunden in der Einrichtung durchführen. ZIK plant die Einrichtung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsplätzen im Haus.

Wir möchten größtmögliche Transparenz und Aufklärung über das Gesundheits- und Suchthilfezentrum schaffen.

Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, von Fixpunkt sowie von ZiK sind Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auf dem Podium der Veranstaltung. Im offenen Dialog mit Ihnen, den Bewohnern und Bewohnerinnen und sozialen und gemeinwesenbezogenen Einrichtungen und Projekten im Kiez sollen Ihre Fragen beantwortet werden.

 
     

 
     
 

Datum: 25.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Notübernachtung der GEBEWO gGmbH „Pumpwerk“ Rudolfstr. 15, 10247 Berlin

Die Einrichtung von 30 zusätzlichen, dringend benötigten Notunterkunftsplätze durch die GEBEWO in beheizten Räumen der Berliner Wasserbetriebe wird vom Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung des Bezirksamtes Friedrichshain- Kreuzberg, Knut Mildner- Spindler sehr begrüßt. Die auch vom Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg finanziell unterstützen Angebote der Kältehilfe konnten dem gestiegenen Bedarf infolge der eisigen Temperaturen nicht mehr gerecht werden. Es ist beeindruckend und anerkennenswert, wie schnell die GEBEWO gGmbH in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Soziales und mit Unterstützung der Berliner Wasserbetriebe auf die erhöhte Nachfrage reagiert und zeitnah zur Linderung der Notlage beigetragen haben.

Der Bezirk möchte den Träger mit einem Spendenaufruf bei der Akquise von Sach- und Geldspenden ausdrücklich unterstützen, damit das Angebot von 30 zusätzlichen Notübernachtungsplätzen in der Rudolfstraße 15 mit einem speziell für Frauen vorgehaltenem Raum während der gesamten Kältephase aufrecht erhalten werden kann. Er ist davon überzeugt, dass es neben den Berliner Wasserbetrieben weitere Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt gibt, die soziale Verantwortung übernehmen und Menschen in Not helfen. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende das tägliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen vor Ort in der Notübernachtung Rudolfstraße 15!


Kontoverbindung der GEBEWO gGmbH
für die Sicherung der Notübernachtung "Pumpwerk" in Friedrichshain

Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nummer: 33 60 102
BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: GEBEWO gGmbH "Spenden"

 
     

 
     
 

Datum: 25.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Am Kottbusser Tor wird gewählt – Kandidaten für die Bürgergremien gesucht

„Mitreden! Mitmachen! Gemeinsam verändern!“ Unter diesem Motto laufen derzeit die Vorbereitungen für die Neuwahlen der Bewohnervertreter im „Quartiersrat“ und im „Vergabebeirat“, den beiden Bürgergremien im Quartiersmanagement-Gebiet Zentrum Kreuzberg / Oranienstraße. Dazu werden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.

Bewohnervertreter und Vertreter lokaler Einrichtungen beraten in den Bürgergremien über die Quartiersentwicklung und stimmen ab über die Vergabe von Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“. Der Quartiersrat legt Entwicklungsprioritäten fest und berät über die Förderung längerfristiger Projekte, zum Beispiel in den Bereichen Bildung und Integration. Im Vergabebeirat geht es um kleinteilige Maßnahmen, etwa Nachbarschaftsfeste.

Anmeldungen zur Kandidatur sind möglich bis zum 8. März. Zwei Wochen später wird dann gewählt (23.-25. März). Jeder, der im Quartiersgebiet wohnt, 16 Jahre alt ist und sich in den nächsten zwei Jahren regelmäßig für die Zukunft des Kiezes engagieren möchte, kann kandidieren. Interessenten können sich auf der Webseite des Quartiersmanagements (www.qm-zentrumkreuzberg.de) oder im QM-Büro in der Dresdener Straße 12 anmelden (Tel. 030/6123040).

 
     

 
     
 

Datum: 12.01.2010
Pressemitteilung von: FDP-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg

Drogenkonsumraum - Neuer Standort
Haus Bethanien nicht geprüft!

Die FDP-Fraktion von Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt das Bemühen des Bezirksamtes zur Unterbringung des Drogenkonsumraumes in der Nähe des Kottbusser Tores als einem der Brennpunkte der Suchtszene.
Auch die Ausweitung des Hilfsangebotes in Richtung eines Gesundheits- und Suchthilfezentrums ist wünschenswert.


Aber das Bezirksamt hat die Unterbringung des Drogenkonsumraums in eigenen Räumen nur oberflächlich geprüft.

Es bleibt völlig unklar, warum die Unterbringung in einem Bürodienstgebäude des Bezirkes, z.B. im Rathaus Yorckstrasse nicht möglich sein sollte.

Ein Standort im Umfeld des Urbankrankenhauses, z.B. in den zwischenzeitlich aufgegebenen und zur Wohnnutzung veräußerten Krankenhaus-Altbauten wurde nicht geprüft!


Die Anfrage der FDP (schriftliche Anfrage Drucksache SA/249/III) zeigt deutlich: der beste Standort, das Haus Bethanien ist überhaupt nicht in die Überlegungen einbezogen worden!

Vorgeblich wäre der Drogenkonsumraum der "Konzeption als ein Kulturstandort" und der Entwicklung der "soziokulturellen Angebote" im Wege.

Allein die von den Besetzern verdrängte Institution "Künstlerhaus Bethanien" lässt 4136 qm frei werden!

Rot-Grün im Bezirk scheut wie immer die Auseinandersetzung mit der eigenen Klientel.

Gumbert Salonek, Fraktionsvorsitzender


FDP Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 07.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz und andere

Liebigstraße 14 wichtig für kulturelle Vielfalt im Bezirk

Sehr geehrter Herr Beulker, sehr geehrter Herr Thöne,

wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie wegen des Hausprojektes Liebigstraße 14 in unserem Bezirk. Wie wir erfahren haben, haben Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern gekündigt und damit in zwei Instanzen Recht bekommen. Somit steht das Haus kurz vor der Räumung.

Wir als Bezirksamt, Bezirksverordnete und Abgeordnete bedauern diese Entwicklung, da die Liebigstraße 14 eines der Projekte ist, die für die kulturelle Vielfalt in unserem Bezirk wichtig sind und ihn attraktiv machen. Zudem finden wir alternative Wohnprojekte mit sozialen Ansprüchen grundsätzlich unterstützenswert, weil sie ein wichtiger Teil des sozialen Lebens in unserem Bezirk sind.

Weiterhin bedeutet die Vertreibung des Wohnprojektes einen Verlust des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechts, denn die Liebigstraße 14 bietet Menschen mit Migrationshintergrund oder auch Andersdenkenden einen Schutzraum vor Übergriffen der Nazis.

Wir möchten gern bei der Lösung des bestehenden Konflikts vermitteln und bitten Sie, sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Wir haben kein Interesse an einer Räumung, da es sich um einen sozialen Konflikt im Bezirk handelt, der sich nicht polizeilich lösen lässt.

Wie wir wissen, sind die Bewohnerinnen und Bewohner verhandlungsbereit und haben schon mehrere Versuche unternommen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, um einen anderen Weg zu finden. Unseres Wissens nach gibt es auch Kaufangebote.

Mit diesem offenen Brief möchten wir Ihnen zeigen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Liebigstraße 14 im Bezirk nicht isoliert sind und ihre Situation sehr wohl wahrgenommen wird. Als Bezirksamt, Bezirksverordnete und Abgeordnete haben wir eine soziale Verantwortung im Bezirk und damit ein großes Interesse am Erhalt des Hausprojektes.

Gerade Ihnen, Herr Thöne, sollte diese Problematik aufgrund Ihrer sozialen Arbeit nicht fremd sein. In Erwartung einer positiven Antwort,

Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg
Knut Mildner-Spindler, Sozialstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg
Lothar Jösting-Schüßler, Vorsitzender Fraktion DIE LINKE. in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Daniel Wesener, Vorsitzender Fraktion B'90/ Die Grünen in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Halina Wawzyniak, MdB, Fraktion DIE LINKE.
Hans-Christian Ströbele, MdB, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Canan Bayram, MdA, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Links: Hausprojekt Liebig14

 
     

 
     
 

Datum: 07.01.2010
Pressemitteilung von: Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Tötungsdelikt an einem 62-jährigen Mann sowie versuchter Mord und Vergewaltigung eines 14-jährigen Jungen: Anklageerhebung gegen den 31-jährigen Metheb Mahmoud A.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen den 31-jährigen Metheb Mahmoud A. Anklage u.a. wegen Totschlags sowie versuchten Mordes und Vergewaltigung erhoben.

Dem als Stricher tätigen Angeschuldigten wird vorgeworfen, am 7. Juni 2009 den 62-jährigen Klaus-Ulrich P., den er zuvor in dem Lokal „Tramps“ kennengelernt hatte, im Rahmen von Streitigkeiten über die Entlohnung von sexuellen Dienstleistungen in seiner Kreuzberger Wohnung zu Tode gewürgt zu haben. Die Wertgegenstände des Toten soll er daraufhin an sich genommen und die Leiche in den folgenden Tagen in einem Kleiderschrank seiner Wohnung versteckt haben.

In den Morgenstunden des 20. Juni 2009 soll der Angeschuldigte zudem über die Terasse und ein geöffnetes Fenster in die Wohnung einer Bekannten in der Adalbertstraße in Berlin-Kreuzberg eingestiegen sein, deren dort im Bett schlafenden 14-jährigen Sohn zunächst heftig gewürgt und den Entschluss gefasst haben, sich an dem Jungen sexuell zu vergehen. Im Verlauf der folgenden zwei Stunden soll der Angeschuldigte den Jungen mehrfach brutal vergewaltigt und dem verängstigten und wehrlosen 14-jährigen, der sich zuvor selbst die Augen verbinden musste, schließlich mit einem Küchenmesser einen heftigen Messerstich in die rechte Halsseite versetzt haben, um ihn zu töten und die Entdeckung seiner Tat zu verhindern. Gegenüber dem stark blutenden und reglos auf dem Bett liegenden Opfer, das durch den Stich eine 3-4 cm breite und ca. 7 cm tiefe Halswunde knapp neben der Halsschlagader erlitt, soll er angekündigt haben, nun auf seine Mutter zu warten, um auch sie „abzustechen“. In einem unbeobachtenen Augenblick gelang es dem 14-Jährigen, unbekleidet aus dem Schlafzimmerfenster der Wohnung zu flüchten und Hilfe herbeizurufen, woraufhin durch eine Notoperation das Leben des Jungen gerettet werden konnte.

Der strafrechtlich erheblich vorbelastete staatenlose Angeschuldigte hat die Tatvorwürfe teilweise eingeräumt.

Ein Hauptverhandlungstermin steht noch nicht fest.

 
     
           
           
           
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