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Datum: 27.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Baumpflanzungen 2010/2011
Im Haushaltsjahr 2010 wurden im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
267 Bäume in Straßen
und Grünanlagen gepflanzt. Im Ortsteil Kreuzberg wurden 118
und im Ortsteil Friedrichshain
149 Bäume verortet. Unter anderem wurden in der Karl-Marx-Alle
20 Straßenbäume und im
Volkspark
Friedrichshain 11 Anlagenbäume gepflanzt.
Im Frühjahr 2011 beabsichtigen wir nach derzeitiger Haushaltslage,
56 Bäume im Bezirk zu
pflanzen. Unter anderem werden in der Karl-Marx-Allee 11 Straßenbäume
und in der
Straßmannstraße
14 Straßenbäume gepflanzt. Die Arbeiten werden im Frühjahr
2011
beginnen und sollen je nach Wetterlage Anfang April 2011 abgeschlossen
sein.
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Datum: 20.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Schutz vor klirrender Kälte: zusätzliche Notübernachtung
für Wohnungslose öffnet in Kreuzberg
Eine zusätzliche Notübernachtung für wohnungslose
Frauen und Männer öffnet am 22.12.2010 im Berliner Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg.
Bis zu 30 Hilfesuchende finden bis zum Ende der laufenden Kältehilfeperiode
in der Wilhelmstraße 117 täglich zischen 19:00 und 08:00
Uhr Schutz vor Schnee, Regen und Kälte. Unterkunft und Verpflegung
sind für die Wohnungslosen kostenlos. Nach Schätzungen
von Wohlfahrtsverbänden gibt es in Berlin aktuell rund 11.000
Wohnungslose.
Abends bekommen die Wohnungslosen ein warmes Essen, morgens
ein Frühstück, sagt Lothar Fiedler, Geschäftsführer
des gemeinnützigen Trägers GEBEWO -Soziale Dienste-, der
die Notübernachtung in Kooperation mit dem Bezirksamt Friedrichshain-
Kreuzberg betreibt. Wir wissen aus der Erfahrung der letzten
Jahre, dass diese Mahlzeiten für viele das einzige Essen am
Tag ist. Unterstützt werden die Wohnungslosen von zwei
Nachtwachen, die als Ansprechpartner die ganze Nacht zur Verfügung
stehen. Untergebracht ist die Notübernachtung in einer ehemaligen
Schule, die die GEBEWO Soziale Dienste- mit Betten, Wäsche,
Tischen und Geschirr ausgestattet hat. Die Hilfesuchenden
müssen sich nicht anmelden und können bei Bedarf einfach
vorbeikommen, beschreibt Fiedler das niedrigschwellige Hilfsangebot.
Die Nachfrage nach warmen und sicheren Übernachtungsplätzen
ist im Winter und bei diesen Temperaturen riesig da braucht
es schnelle und unbürokratische Hilfe, unterstreicht
Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler. In der vergangenen Kältehilfeperiode
von November 2009 bis März 2010 gab es rund 57.000 Übernachtungen
in Berliner Notunterkünften. Wegen des frühen Wintereinbruchs
gehen wir davon aus, dass der Bedarf in diesem Jahr noch steigen
wird, so der Sozialstadtrat weiter.
Die gemeinnützige GEBEWO Soziale Dienste - arbeitet
seit 1994 in den Bereichen Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe.
Sie ist unter anderem Trägerin von Wohnheimen, Beratungsstellen
und Notübernachtungen in Berlin und Brandenburg.
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Datum: 15.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne nominieren neuen Bezirksstadtrat
Hans Panhoff, Quartiersmanager und Diplomingenieur für Stadt-
und Regionalplanung, soll neuer Stadtrat für Bauen, Wohnen
und Immobilien im Bezirksamt von Friedrichshain-Kreuzberg werden
Der Quartiersmanager und Diplomingenieur für Stadt- und Regionalplanung,
Hans Panhoff, soll neuer Stadtrat für Bauen, Wohnen und Immobilien
im Bezirksamt von Friedrichshain-Kreuzberg werden. Eine entsprechende
Wahlvorlage will die Grünen-Fraktion heute Abend ins Bezirksparlament
einbringen. Die Fraktion hat das Vorschlagsrecht für den Posten.
Die Nachwahl soll in der folgenden Sitzung Anfang Januar stattfinden
und war notwendig geworden war, weil die bisherige Stadträtin
zum 14. Dezember ihren Rücktritt erklärt hatte.
Hans Panhoff verfügt bereits über jahrelange Erfahrung
in der Berliner Verwaltung: als zeitweiliger Mitarbeiter in der
Architekturwerkstatt des Senatsbaudirektors Dr. Hans Stimmann bei
der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und seit sechs Jahren
im Quartiersmanagement Marzahn-Hellersdorf und Moabit. Dabei war
der Ingenieur bereits als Bauherr im Garten-/Landschafts- und Tiefbau
tätig.
Wir freuen uns ganz besonders, dass unser Kandidat darüber
hinaus auch zahlreiche Erfahrungen in der Bürgerbeteiligung
etwa bei Stadtteilkonferenzen oder Bauvorhaben mitbringt,
sagt Fraktionssprecherin Antje Kapek (Grüne).
Zur Person Hans Panhoff:
Berufliche Qualifikation:
Dipl. Ing. für Stadt- und Regionalplanung / Kulturmanager
Verwaltungserfahrung
Sechs Jahre Arbeit im Quartiersmanagement (QM) für
die und mit der Verwaltung
Mitarbeit in der Architekturwerkstatt des Senatsbaudirektors
Dr. Hans Stimmann bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Beratungstätigkeiten für das Amt für Stadtsanierung
in Leipzig
Wissenschaftliche Studie im Auftrag des Bundesbauministeriums
zu Wirkung städtebaulicher Förderung, u.a. in Hamburg,
Köln, Kiel und Regensburg
Leitungserfahrung / Personalführung
Büroleitung Quartiersmanagement (QM)
Leiter Ausstellungsbetrieb
Theaterproduzent und -leiter Finanz- und Budgetverantwortung
Unzählige Einzelprojekte im Quartiersmanagement
Ausstellungsgroßprojekt
Bauherrenfunktion in Garten-/Landschafts- und Tiefbau
Bürgerbeteiligung / Partizipation
Aufbau und Arbeit mit Quartiersrat in zwei QM-Gebieten
Durchführung von Stadtteilkonferenzen, Charette- und
Mediationsverfahren
Vorstandstätigkeit im Bürgerverein SO 36 e.V.
Grünes:
Mitglied seit 1996, Delegierter bei LA, LDK, BDK; Parteivorstand
(GA) für 3,5 Jahre
Seit 2006 BVV-Mitglied, Ausschuss für Stadtplanung und
Spreeausschuss
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Datum: 14.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne fordern Genehmigungspflicht für Wechsel von
Miet- in Eigentumswohnungen
Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg wollen Mieter durch
eine Umwandlungsverordnung vor sozialer Verdrängung schützen.
In Sanierungsgebieten soll die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
genehmigungspflichtig werden. Forderung nach Verlängerung und
Ausweitung der Schonfrist
Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg wollen Mieter besser
vor sozialer Verdrängung schützen und die Umwandlung von
Miet- in Eigentumswohnungen erschweren. Der Bezirksbürgermeister
Franz Schulz (Grüne) sagt dazu: Es ist zu einem lukrativen
Geschäftsmodell für Investoren geworden, Mietshäuser
zu erwerben, in Eigentumswohnungen aufzuteilen und die Einheiten
mit großem Profit weiterzuverkaufen. Die Umwandlung von Miet-
in Eigentumswohnungen geht fast immer zu Lasten der Bestandsmieter
und ist damit einer der Motoren sozialer Verdrängung.
Ein entsprechender Grünen-Antrag zur Umwandlungsverordnung
steht morgen (15.12.) im Bezirksparlament zur Abstimmung.
Konkret fordern die Grünen den Erlass einer so genannten Umwandlungsverordnung,
die Umwandlungen in Sanierungsgebieten einer Genehmigungspflicht
unterwirft. Der rot-rote Senat hätte schon längst
von dieser Möglichkeit im Baugesetzbuch zugunsten der Berliner
Mieterinnen und Mieter Gebrauch machen können. Die Koalition
sollte das Ziel der Sanierungsgebiete, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung
zu erhalten, endlich erst nehmen und dem Vorbild anderer Bundesländer
folgen, begründet Daniel Wesener, Sprecher der Grünen-Fraktion,
die Initiative.
Mit einem weiteren Antrag im Bezirksparlament wollen die Grünen
außerdem eine Verlängerung und Ausweitung der generellen
Schonfrist bei Umwandlungen erreichen. Franz Schulz: Der Mieterschutz
muss vorgehen, nicht schnelle Profite für Investoren.
Die Berliner Regelung, dass Bestandsmieter bei Umwandlung ihrer
Wohnungen für sieben Jahre vor Eigenbedarfskündigungen
geschützt sind, läuft 2011 aus. Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg
fordern deshalb, dass diese Sperrfrist erneuert und auf die gesetzlich
möglichen zehn Jahre ausgedehnt wird.
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Datum: 14.11.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Wettbewerbsentscheidung für neue Stadtplätze am Jüdischen
Museum ist gefallen
Am Montag, den 13. Dezember 2010 wurde der von der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung ausgelobte landschaftsplanerische Wettbewerb
entschieden.
Aufgabe des Wettbewerbs war es, ein Gestaltungskonzept für
eine Abfolge städtischer Plätze zu erhalten, die an der
ehemaligen Blumengroßmarkthalle in der südlichen Friedrichstadt
im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg neu geschaffen werden sollen.
In die ehemalige Blumengroßmarkthalle wird 2012 die Akademie
des Jüdischen Museums Berlin einziehen, die dann dort Bibliothek,
Archiv und die museumspädagogischen Einrichtungen des Jüdischen
Museums unter einem Dach beherbergt. Die neuen Plätze sollen
zum einen eine fußläufige und visuelle Verbindung der
Akademie zum benachbarten Museum mit einer guten und sicheren Überquerung
der Lindenstraße schaffen, sie sollen darüber hinaus
aber auch die Verknüpfung der angrenzenden Quartiere miteinander
erheblich verbessern. Unter dem Gesichtspunkt der Verknüpfung
waren auch für den angrenzenden Besselpark im Wettbewerb Ideen
zu entwickeln.
In einem vorangegangenen europaweiten Bewerbungsverfahren waren
20 Landschaftsarchitekten ausgewählt worden, 17 Büros
haben Planungsentwürfe eingereicht.
Das Preisgericht hat unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin
Barbara Hutter den Entwurf des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten
aus Dresden mit dem 12.000 € dotierten ersten Preis prämiert.
Mit jeweils dritten Preisen wurden die Büros A24 Landschaft
und Planorama Landschaftsarchitektur - beide aus Berlin - ausgezeichnet.
Darüber hinaus wurden zwei Anerkennungen vergeben.
Nach dem Konzept des ersten Preises erhält die Platzfolge
einen einheitlichen Bodenbelag aus gesägtem Naturstein, der
als ruhiger Teppich den Raum zwischen Museum, neuer Akademie und
Besselpark überzeugend und selbstverständlich miteinander
verbindet. Eine Baumgruppe bindet die dort bereits vorhandene Skulptur
Niemand von Micha Ullmann geschickt ein und setzt einen
vegetativen Akzent auf dem sonst steinernen Platz. Ergänzt
durch drei großzügige Sitzelemente an den Rändern
des Platzes entsteht nach dem Urteil des Preisgerichts ein Aufenthaltsort
mit atmosphärischer Qualität, von dem aus sich die gesamte
Szenerie überblicken lässt.
Mit dem Bau der Platzanlage, die eine Größe von ca.
4.800 m² haben wird, soll auf Grundlage des Siegerkonzeptes
zügig begonnen werden. Sie soll bereits bis zur Eröffnung
der Akademie im Frühjahr 2012 fertig gestellt sein. Die Baukosten
betragen ca. 1,74 Mio. Euro.
Die Wettbewerbsarbeiten werden im Januar 2011 im Jüdischen
Museum öffentlich ausgestellt. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.
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Datum: 12.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Kreuzberger Klimaschutz-Erklärung verabschiedet
Während die Verhandlungen in Cancún nicht zum erhofften
Erfolg kamen, haben Vertreter aus Wissenschaft, Umwelt-/Klimaschutz,
Politik und der Bevölkerung in Friedrichshain-Kreuzberg über
neue Ansätze im kommunalen Kampf gegen die Folgen der Erderwärmung
diskutiert. Mit inzwischen fast 100 Projekten soll der COv(2)-Ausstoß
im Bezirk bis ins Jahr 2020 um rund 45 Prozent verringert werden.
Bezirksbürgermeister Schulz: Armutszeugnis des rot-roten Senats
beim Klimaschutz
Nach dem Scheitern des Kyoto-Nachfolgeabkommens bei der Weltklimakonferenz
im mexikanischen Cancún haben gestern Abend die Teilnehmer
der Konferenz für kommunalen Klimaschutz im Rathaus Kreuzberg
die Kreuzberger Klimaschutz-Erklärung unterzeichnet. Damit
haben sie erklärt, sich mit allen Mitteln und auf allen Ebenen
dafür einzusetzen, den CO2)-Ausstoß im Bezirk bis ins
Jahr 2020 um rund 45 Prozent zu verringern. Weil die Regierungs-Chefs
in Cancún einen echten Durchbruch schuldig blieben, müssen
wir auf kommunaler Ebene noch stärker selbst aktiv werden,
sagt der Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksbürgermeister Franz
Schulz (Grüne), der zu den Erstunterzeichnern gehört.
Es ist ein Armutszeugnis für den rot-roten Senat, sein
Berliner Klimaschutzgesetz genau während der Konferenz in Cancún
beerdigt zu haben.
Auf Einladung der Grünen-Fraktion im Bezirk haben die Teilnehmer
der Konferenz für Kommunalen Klimaschutz am Samstag über
den Entwurf eines Klimaschutzprogramms 2020 für Friedrichshain-Kreuzberg
diskutiert, das die Grünen bereits im Sommer vorgestellt hatten.
Im Verlauf der Konferenz konnten die darin bisher formulierten Projekte,
Konzepte und Ideen für noch mehr Klimaschutz im Bezirk von
70 auf fast 100 erhöht werden. Unser Klimaschutzkonzept
soll ein Gemeinschaftsprojekt aus Politik, Verwaltung, Verbänden
und Bevölkerung werden und als stetig weiter wachsen, bis es
das umfangreichste Programm der Republik ist, sagt Antje Kapek,
Fraktionschefin der Grünen.
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Datum: 07.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Konferenz für kommunalen Klimaschutz
Vertreter aus Wissenschaft, Umwelt-/Klimaschutz, Politik, Wirtschaft
und der Bevölkerung diskutieren am kommenden Wochenende über
völlig neue Ansätze beim lokalen Klimaschutz. Grüne
wollen umfangreichstes Klimaschutzprogramm der Republik erstellen
/ Schulz: Regierungs-Chefs bleiben Durchbruch schuldig
Parallel zur Weltklimakonferenz im mexikanischen Cancún
findet am kommenden Wochenende in Berlin die Konferenz für
kommunalen Klimaschutz statt. Gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft,
Umwelt-/Klimaschutz, Politik, Wirtschaft und der Bevölkerung
diskutieren die Grünen über völlig neue Ansätze
beim lokalen Klimaschutz. Weil die Regierungs-Chefs der Welt
bisher einen Durchbruch schuldig bleiben, müssen wir auf kommunaler
Ebene stärker selbst aktiv werden, sagt der Friedrichshain-Kreuzberger
Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne).
Die Grünen im Bezirk hatten bereits im Sommer einen ersten
Entwurf für das Klimaschutzprogramm 2020 für Friedrichshain-Kreuzberg
vorgestellt. Es besteht bereits heute aus über 70 verschiedenen
Projekten, Konzepten und Ideen für noch mehr Klimaschutz im
Bezirk. Gemeinsam mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung
und Bevölkerung wollen wir nun das umfangreichste Klimaschutzprogramm
der Republik erstellen, sagt Antje Kapek, Fraktionschefin
der Grünen.
Terminhinweis:
Konferenz für kommunalen Klimaschutz in Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg,
am Samstag, 11.12.2010, von 10.30 - 17.30 Uhr, im Rathaus Kreuzberg,
Yorckstraße 4-11, 10965 Berlin, U-Station Mehringdamm.
Programm zur Konferenz für kommunalen Klimaschutz:
10.3011.00 Uhr: Begrüßung und Kurzvorstellung
Klimaschutzprogramm 2020 für Friedrichshain-Kreuzberg mit Bezirksbürgermeister
Franz Schulz und Antje Kapek (Fraktionssprecherin)
11.0012.00 Uhr: Klimaschutz in Berlin und Friedrichshain-Kreuzberg:
Wo wollen wir hin und was ist möglich? Eine Diskussion mit
VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Auf dem
Podium: Anke Woite, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Leiterin
des Amtes für Umwelt und Natur; Ulf Sieberg, BUND Berlin, Referent
für Klimaschutz und erneuerbare Energien; Franziska Eichstädt-Bohlig,
Mitglied des Abgeordnetenhauses, stadtentwicklungspoltische Sprecherin
der Grünen-Fraktion; Moderation: Paula Riester, Fraktionsvorstand
und klimapolitische Sprecherin der BVV-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
12.0012.15 Uhr: Kaffeepause
12.1513.45 Uhr: Diskussion unser Visionen zum kommunalen Klimaschutz:
Panel 1: Klimagerechte Mobilität
Panel 2: Öffentliche Gebäude: Vorbild für Energieeinsparung
Panel 3: Eine grüne Lunge für den Bezirk
Panel 4: Klimaschutz gemeinsam gestalten
13.4514.30 Uhr: Pause
14.3016 Uhr: Diskussion konkreter Projekte, Ideen und Konzepte
für noch mehr kommunalen Klimaschutz am Beispiel Friedrichshain-Kreuzbergs
(inkl. Anpassungs-Strategien in die Folgen des Klimawandels):
Panel 5: Klimagerechte Mobilität
Panel 6: Öffentliche Gebäude: Vorbild für Energieeinsparung
Panel 7: Eine grüne Lunge für den Bezirk
Panel 8: Klimaschutz gemeinsam gestalten
16.0016.15 Uhr: Kaffeepause
16.1516.30 Uhr: Abschluss und Verabschiedung der Friedrichshain-Kreuzberger
Klima-Erklärung -
Danach: Glühwein statt Glühbirnen
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Datum: 07.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Umbau des Görlitzer Parks beginnt
Desolate Querung bekommt eine feste Oberfläche, Beleuchtung
soll die Grünfläche sicherer machen. Anwohner hatten Änderungsbedarf
geltend gemacht. Grüne hatten einen Antrag in Bezirksparlament
eingebracht.
Eine zentrale Wegeverbindung im Görlitzer Park in Kreuzberg
wird im Frühjahr 2011 grundlegend erneuert und bekommt eine
feste Oberfläche, Beleuchtung soll die Anlage insgesamt sicherer
machen. Damit wird die bisher unbefestigte und oft vermatschte Querung
des Parks zwischen Falkensteinstraße und Glogauer Straße
dauerhaft saniert werden. Mit Beleuchtung und dem neuen Radweg
reagieren wir auf die berechtigten Wünsche der Anwohnerinnen
und Anwohner, sagt Franz Schulz (Grüne), Bezirksbürgermeister
in Friedrichshain-Kreuzberg.
Aus der Bevölkerung war in der Vergangenheit immer wieder
die Forderung gekommen, den Park auch in der nassen und dunklen
Jahreszeit besser für Radfahrer und Fußgänger nutzbar
zu machen. Weil viele Wege weder befestigt noch beleuchtet
sind, haben wir im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag
ins Bezirksparlament eingebracht, sagt Manuel Sahib, Mitglied
des Fraktionsvorstands der Grünen. Wir freuen uns sehr,
dass der Umbau nun endlich in Angriff genommen wird. Zwischenzeitlich
sind in die Investitionsplanung des Bezirks 1,5 Millionen Euro eingeplant
worden, um eine Grundsanierung des Görlitzer Parks zu ermöglichen.
Der geplante Umbau der zentralen Weganbindung wird etwa 100.000
Euro kosten und im Frühjahr 2011 begonnen werden.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Radfahrstreifen für die Warschauer Straße
Die Warschauer Straße zwischen Warschauer Brücke und
Frankfurter Tor ist durch erhebliche Konflikte zwischen KFZ- Benutzern,
Radfahrern und Fußgängern gekennzeichnet. Besonders für
Radfahrer ist die Benutzung dieses Straßenabschnittes fast
unzumutbar, weil sie sich bei sehr hohem Verkehrsaufkommen mangels
geeigneter Radverkehrsanlagen die rechte Fahrbahn mit dem KFZ- Verkehr
teilen müssen. Das Halten von Lieferfahrzeugen in zweiter Reihe
gehört zur Tagesordnung und erschwert die Situation für
Radfahrer und Autofahrer weiter. Folge ist, dass in hohem Maße
auch die Gehwege von Radfahrern genutzt werden, was weitere Konflikte
mit den Passanten und den Gewerbetreibenden, die die Gehwege auch
für ihre Auslagen nutzen, zur Folge hat. Diese Probleme sind
auch in der Unfallstatistik erkennbar: die Beteiligung von Radfahrern
am Unfallgeschehen ist in der Warschauer Straße besorgniserregend
hoch.
Diese insgesamt sehr problematische Situation soll ab dem Jahr
2011 durch eine Neugestaltung des Straßenraums verbessert
werden. Die Grundlage der hierfür erforderlichen Planung ist
eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2009. Darin wurde geprüft,
welche Maßnahmen zur Aufwertung und Konfliktminderung im Straßenraum
realisierbar sind. Die Studie hat gezeigt, dass im vorhandenen Straßenraumprofil
ein Radfahrstreifen eingeordnet und Lieferzonen für Gewerbetreibende
nur dann geschaffen werden können, wenn auf das jetzige Parken
am Gehwegrand verzichtet wird. In einzelnen Bereichen sind dabei
Verbreiterungen des Gehweges möglich, teilweise muss die Gehwegbreite
jedoch auch reduziert werden.
Aufgrund dieses Ergebnisses der Machbarkeitsstudie wurde durch
das Bezirksamt am 20.4.2010 beschlossen, die Warschauer Straße
zur Verbesserung des Fahrradverkehrs und der Aufenthalts- und Verkehrssituation
für Fußgänger umzugestalten. Dieser Beschluss wurde
am 26.05.2010 durch die Bezirksverordnetenversammlung als Drucksache
DS 1739 zur Kenntnis genommen.
Zur Einleitung der Bürgerbeteiligung fand am 3. Juni 2010
eine erste Informations- und Diskussionsveranstaltung im Dathe-Gymnasium
statt. Zur Vorbereitung der Umgestaltung wurde im Anschluss eine
Vorentwurfsplanung erstellt. Der aktuelle Planungsstand wird in
einer Öffentlichkeitsveranstaltung am
16. Dezember 2010. 19 Uhr
Dathe Gymnasium, Helsingforser Straße 11-13
Mehrzweckhalle,
vorgestellt, zu der alle interessierten Anwohner, Beschäftigten,
Gewerbetreibenden und Eigentümer eingeladen sind. Eine weitere
Öffentlichkeitsveranstaltung ist für den 19.01.2011 geplant,
in der in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes
mit den örtlichen Gewerbetreibenden die Einrichtung und Gestaltung
der geplanten Lieferzonen diskutiert werden soll.
Informationen
zur Warschauer Straße
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
Grüner bekommt Integrationsmedaille
Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg gratulieren ihrem Politiker
Dr. Turgut Altug für die Auszeichnung mit der Integrationsmedaille
der Bundesregierung. Der gebürtige Türke ist Leiter des
Türkisch-Deutschen Umweltzentrums
Der langjährige Kreuzberger Umweltaktivist und Grünen-Politiker
Dr. Turgut Altug wird heute mit der Integrationsmedaille der Bundesregierung
ausgezeichnet. Wir freuen uns ganz besonders, mit Turgut Altug
einen so profilieren Politiker mit Migrationshintergrund in unserer
Reihen zu haben, sagt Christian Könneke von Kreisverband
der Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg. "Wir gratulieren
ihm von ganzem Herzen zu der Auszeichnung."
Turgut Altug ist Gründer und Leiter des Türkisch-Deutschen
Umweltzentrums in Berlin und seit Jahren bei den Grünen aktiv.
Aktuell ist er Mitglied im sogenannten Geschäftsführenden
Ausschuss, vergleichbar mit einem Parteivorstand. Außerdem
ist der gebürtige Türke sogenannter Bürgerdeputierter
(Sachkundiger Bürger mit Stimmrecht) im Ausschuss für
Umwelt, Verkehr und Wohnen und im Ausschuss für Integration
und Migration des Bezirksparlamentes. Für deren Liste der Grünen
ist er zudem Nachrücker.
Dr. Turgut Altug ist erst nach dem Ende seines Studiums im Alter
von 26 Jahren aus der Türkei nach Deutschland gezogen. Heute
wohnt der promovierte Agrarwissenschaftler in Kreuzberg.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Linksfraktion
in der BVV
Rücktritt war überfällig
Zum angekündigten Rücktritt der Stadträtin Jutta
Kalepky (parteilos, für Grüne) erklärt der Fraktionsvorsitzende
der Linkspartei in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg, Lothar Jösting-Schüßler:
Der für den 14. Dezember angekündigte Rücktritt
der für die Bereiche Immobilien, Bauen und Umwelt zuständigen
Bezirksstadträtin Jutta Kalepky war überfällig. Die
Kritik an der Amtsführung der Stadträtin ist nicht neu.
So hatte DIE LINKE schon vor über zwei Jahren einen Antrag
in die BVV eingebracht, die Verhandlungsführung mit den Besetzern
des Bethaniensüdflügels wegen Inkompetenz von Frau Kalepky
auf den Bezirksbürgermeister zu übertragen. Die Liste
lässt sich fortsetzen. Die Grünen im Bezirk müssen
sich fragen lassen, warum sie Jutta Kalepky bis heute in ihrer Amtsführung
unterstützt haben.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirksstadträtin tritt zurück
Die Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksstadträtin Jutta Kalepky
(parteilos) teilte heute Bezirksbürgermeister Franz Schulz
mit, dass sie von der Leitung der Abteilung Bauen, Wohnen und Immobilien
mit Wirkung vom 14. Dezember 2010 zurück tritt.
Dieser Schritt wurde von ihr mit mangelndem Vertrauen in ihre Arbeit
begründet.
Das Bezirksamt geht davon aus, dass in der kommenden Sitzung der
Bezirksverordnetenversammlung am 15. Dezember 2010, der letzten
regulären Sitzung in diesem Jahr, eine Nachwahl erfolgen kann.
Die Architektin war seit dem Jahr 2006 Bezirksstadträtin im
Bezirk und ist im Vorstand der Berliner Architektenkammer. Unter
anderem war sie Gastprofessorin an der Gesamthochschule Kassel und
in der Koordination und Durchführung der Internationale Bauausstellung
(IBA) von 1979 1982 tätig.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Geänderte Sprechzeiten während der Weihnachts- und
Silvesterfeiertage
Das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg hat auf Grund der Weihnachts-
und Silvesterfeiertage geänderte Sprechzeiten.
Am 23.12.2010 und am 30.12.2010 wird keine Spätsprechstunde
von 15:00-18:00 Uhr im Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg durchgeführt.
Stattdessen wird an diesen beiden Donnerstagen (23.12.10 und 30.12.10)
eine Sprechzeit von 09:00 -12:00 Uhr angeboten.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Trau Dich NEIN zu sagen- Das Jugendamt Friedrichshain- Kreuzberg
sagt JA zum Präventionsteam Kinderschutz
Das Präventionsteam Friedrichshain-Kreuzberg in der Erziehungs-
und Familienberatung wurde am 29.11.2010 mit dem Präventionspreis
der Landeskommission gegen Gewalt 2010 ausgezeichnet.
Die Projekte zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch und
Gewalt an Kindern werden von den bezirklichen Grundschulen so zahlreich
nachgefragt, dass dem Bedarf kaum entsprochen werden kann. Für
diese Angebote muss das Land Berlin mehr finanzielle Mittel zur
Verfügung stellen. Mittlerweile ist das Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg
leider der einzige öffentliche Träger, der ein solches
präventives Projekt vorhält.
Um Kinder vor sexuellem Missbrauch und Gewalt zu schützen
brauchen wir nicht nur ein gut ausgestattetes Notdienstsystem, welches
sofort handelt, wenn für Kinder und Jugendliche Gefahr droht.
Wir brauchen auch mehr präventive Projekte, die Kinder bestärken
ihren Gefühlen zu trauen! sagt Monika Herrmann und weiter
Es ist wichtig Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstbewusstsein
zu stärken. Wir müssen ihnen zeigen, dass es richtig ist,
seinen Gefühlen zu trauen und NEIN- sagen zu dürfen, wenn
ihnen etwas nicht gefällt!
Neben den Projekttagen und sozialpädagogischen Workshops mit
den Kindern und Jugendlichen finden LehrerInnen und ErzieherInnen
Rat und Hilfe beim Umgang mit diesem Thema oder dem Gespräch
mit Eltern in den Einrichtungen.
Des weiteren wird das Projekt momentan durch ein Modul Medienkompetenz
erweitert.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass der richtige Umgang
unserer Kinder und Jugendlichen mit den neuen Medien, wie z.B. dem
Internet zunehmend Beachtung finden muss. Es ist wichtig, die Kinder,
Jugendlichen und deren Eltern zu sensibilisieren und sie über
mögliche Gefahren aufzuklären.
Monika Herrmann: Wir dürfen unsere Kinder und Jugendlichen
beim Umgang mit den neuen Medien nicht allein lassen. Dieser neuen
Herausforderung müssen wir uns stellen, damit Gefährdungen
und Missbrauch über Kontakte im Internet nicht mehr möglich
sind.
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Datum: 02.12.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Ein Schiff legt an
Schiffstaufe für das Jugendforschungsschiff
CORMORAN in Friedrichshain-Kreuzberg
Das ist schon eine kleine Sensation und ein europaweit einzigartiges
Angebot für Kinder und Jugendliche das Jugendforschungsschiff
CORMORAN vom Verein Das Schiff e.V.
Dass dieser außerschulische Lernort mit den Schwerpunkten
Gewässerökologie und regenerative Energien ausgerechnet
in Friedrichshain-Kreuzberg vor Anker geht, ist kein Zufall. Ist
es doch dem besonderen Engagement der Bezirksstadträtin Monika
Herrmann zu verdanken, dass das Projekt hier ein vielfältiges
Netzwerk von Kooperationspartnern aus den unterschiedlichsten Bereichen
wie z.B. Schule, Jugendhilfe, Wissenschaft und Bildung aufbauen
konnte.
Für mich als Grünen-Politikerin ist es ein wichtiges
Anliegen Projekte zu unterstützen, die Kinder und Jugendliche
so früh wie möglich an das Thema Umwelt und Klimaschutz
heranführen. Dies gelingt an einem solchen Ort, mit praktischen
und anschaulichen Aktionen sehr viel besser, als vielleicht ein
langweiliger Vortrag zum gleichen Thema erklärt Monika
Herrmann.
Das Jugendforschungsschiff greift während seiner Fahrten auf
Seen und Fließgewässern in Berlin und dem Umland naturwissenschaftliche
Inhalte insbesondere im Hinblick auf die Gewässerqualität
und - schutz sowie dem Bereich erneuerbarer Energien mit speziellen
Versuchsanordnungen auf. Im eigens eingerichteten Labor können
die Kinder und Jugendlichen wissenschaftsnah an bestimmten Problemfeldern
arbeiten.
Über weitere Projektinhalte sowie das Jugendforschungsschiff
(Besichtigung) können sich alle Medienvertreter gern während
der Schiffstaufe am 03.12.2010 -16:00 Uhr informieren.
Schiffstaufe Jugendforschungsschiff CORMORAN
Am Speicher- Anlegestelle Oberbaumbrücke/Speicher
Mühlenstraße 78-80
10243 Berlin
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Datum: 29.11.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Brandanschlag auf Auto: Kammergericht hebt Freispruch auf
Der 4. Strafsenat des Kammergerichts hat am heutigen Tag den Freispruch
für die wegen versuchter Brandstiftung angeklagte Alexandra
R. aufgehoben.
Die Angeklagte soll am 18. Mai 2009 in Berlin-Friedrichshain versucht
haben, unter Verwendung von Grillkohleanzünder einen Pkw in
Brand zu setzen. Das Amtsgericht Tiergarten hatte die Angeklagte
mit Urteil vom 03. November 2009 von diesem Vorwurf freigesprochen,
da es nicht auszuschließen vermochte, dass es bei der Täteridentifizierung
zu einer Verwechselung gekommen ist. Die gegen dieses Urteil eingelegte
Berufung der Staatsanwaltschaft ist vom Landgericht Berlin mit Urteil
vom 29. Juni 2010 verworfen worden, da auch die Berufungskammer
der Ansicht war, die Angeklagte nicht aufgrund der festgestellten
Beweisanzeichen verurteilen zu können.
Die hiergegen gerichtete Revision der Staatsanwaltschaft hatte
mit der Sachrüge Erfolg. Der 4. Strafsenat des Kammergerichts
hat die Beweiswürdigung des Landgerichts als rechtsfehlerhaft
beanstandet. Das Landgericht hatte einzelne Indizien in einer isolierten
Betrachtung nach dem Zweifelsgrundsatz für entkräftet
gehalten und ihnen damit nach Auffassung des Senats nicht das ihnen
zukommende Gewicht beigemessen, vor allem aber keine hinreichende
Gesamtwürdigung aller festgestellten belastenden und entlastenden
Indizien vorgenommen. Der Senat hat deshalb das Urteil des Landgerichts
Berlin aufgehoben und die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung
an eine andere Berufungskammer des Landgerichts zurückverwiesen.
Kammergericht: Urteil vom 29. November 2010 Az. (4) 1 SS
424/10 (237/10)
Landgericht Berlin: Urteil vom 29. Juni 2010 Az. (560) 1
Bra Js 1517/09 Ns (20/10)
Amtsgericht Tiergarten: Urteil vom 03. November 2009 (280)
1 Bra Js 1517/09 Ls (13/09)
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Datum: 29.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Dr. Hermann Kues zeichnet Kommune Friedrichshain-Kreuzberg von
Berlin für vorbildliche Seniorenarbeit aus.
Das Engagement älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger
wird in Friedrichshain-Kreuzberg groß geschrieben und erfolgreich
durch verschiedene Projekte und Initiativen gefördert. Am Montag
wurde der Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler deshalb vom Parlamentarischen
Staatssekretär Hermann Kues in Berlin für die vorbildliche
Seniorenarbeit in seiner Kommune ausgezeichnet. Bezirksstadtrat
Knut Mildner-Spindler betont Ich bin stolz darauf, wie positiv
sich die Seniorenarbeit in Friedrichshain-Kreuzberg entwickelt hat.
Mein Dank gilt vor allem den Freiwilligen, die durch ihr unermüdliches
Engagement das Leben in unserer Gemeinde bereichern.
Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms
Aktiv im Alter rund 1.500 Projektideen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium,
Dr. Hermann Kues, würdigt dieses Engagement: In unserer
Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die
Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger,
Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere
Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren
Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit
Aktiv im Alter deutschlandweit über 3.700 ältere
Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen.
Die 175 Kommunen des Programms Aktiv im Alter haben die Bedürfnisse
älterer Menschen mit Hilfe lokaler Bürgerforen unter dem
Motto Wie wollen wir morgen leben systematisch ermittelt.
Mit Hilfe der gewonnen Erkenntnisse haben die Kommunen gemeinsam
mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern nachhaltige
Strukturen für ein aktives Alter geschaffen. Vor dem Hintergrund
des demografischen Wandels trägt eine aktive Bürgergesellschaft
dazu bei, die Kommunen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
Wie bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren
aussehen kann, zeigt das Projekt der Bürgerforen in Friedrichshain-Kreuzberg,
an dem sich eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern
aktiv beteiligt haben. Der Austausch zu Ideen für die Entwicklung
einer modernen Seniorenarbeit und die Zukunft von Begegnungsstätten
in den jeweiligen Regionen wird ein Baustein des Bezirkes sein für
die Entwicklung eines Leitbildes für eine offene, aufgeschlossene
Altenhilfe.
Aktiv im Alter steht in Friedrichshain-Kreuzberg für
ein lebendiges Miteinander der Generationen und ich bin zuversichtlich,
dass sich das Programm nachhaltig in unserer Kommune auswirken wird,
so Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler.
Das Programm Aktiv im Alter:
Im Jahr 2008 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend das Programm Aktiv im Alter ins Leben gerufen.
Ziel des Programms war es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen
für das Engagement von Seniorinnen und Senioren zu schaffen
und älteren Menschen Möglichkeiten zum Mitgestalten und
Mitentscheiden zu geben. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden
50 Städte, Gemeinden und Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet
ausgewählt und mit einmalig je 10.000 € gefördert.
2009 wurden 100 weitere Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen.
Außerdem wurden 20 Kommunen vom Land Nordrhein-Westfalen und
zusätzlich fünf Kommunen aus dem Zukunftsfonds der Generali
Versicherungen unterstützt.
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Datum: 25.11.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirk gegen weitere Bettenburgen in Wohngebieten
Tourismus / Konflikte zwischen Hostels und Anwohnern / Bezirk erschwert
Ansiedlung weiterer Beherbergungsbetriebe in Friedrichshainer Wohngebieten
/ Bezirksbürgermeister Schulz: Es braucht einen fairen Interessenausgleich
/ Grüne: Tourismus ist nicht nur Wirtschafts-, sondern auch
Stadtentwicklungspolitik
Im Stadtteil Friedrichshain wird die Ansiedlung weiterer großer
Hostels erschwert. Das Bezirksparlament folgte einem Vorschlag von
Bezirksbürgermeister Schulz und reagiert auf Beschwerdeflut
von Anwohnern. Grüne wollen fairen Interessenausgleich.
(Berlin, 24. November 2010) Im Stadtteil Friedrichshain wird die
Ansiedlung weiterer großer Hostels und anderer Beherbergungsbetriebe
in Wohngebieten deutlich erschwert. Auf Initiative des grünen
Bezirksbürgermeister Franz Schulz beschloss die Bezirksverordnetenversammlung
in ihrer heutigen Sitzung, die Genehmigung für neue Hotel-
und Hostelbetriebe von einer Reihe von Auflagen abhängig zu
machen. Franz Schulz (Grüne): Der Bezirk reagiert damit
auf die Beschwerdeflut von Friedrichshainer Anwohnern und die Probleme,
die eine ungesteuerte Ansiedlung großer Beherbergungsbetriebe
für die Wohnnachbarschaft mit sich bringen.
Konflikte zwischen Anwohnern und Hostelnutzern ergäben sich
vor allem durch Verkehrsprobleme, Lärmbelästigung und
touristische Folgenutzungen wie Kneipenstraßen. Wir
freuen uns darüber, dass es viele Berlin-Touristen nach Friedrichshain
zieht. Aber es braucht einen fairen Interessenausgleich mit der
Wohnbevölkerung, wenn ein Quartier auch für seine Bewohner
lebenswert bleiben soll, so Schulz.
Die Grünen im Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg begrüßen
die neuen Regeln für die Ansiedlung von Beherbergungsbetrieben.
Daniel Wesener, Sprecher der Grünen Fraktion im Bezirksparlament,
sagt: Immer neue und größere Bettenburgen in Wohngebieten
bergen die Gefahr, dass ein Kiez kippt. Die Belastungsgrenze für
die Anwohner ist in einigen Ecken Friedrichshains bereits erreicht.
Allzu lange wurde im Land Berlin Tourismus allein als Wirtschaftsfaktor
und nicht als stadtentwicklungspolitische Aufgabenstellung begriffen
das wollen wir Grüne ändern.
Hintergrund: Die Steigerung bei den Übernachtungen im Bezirk
(2003: 884.000 / 2009: 2.377.000) ist die höchste in ganz Berlin.
In Friedrichshain hat zwischen 2005 und 2010 die Anzahl von Hostels
um sagenhafte 80 Prozent zugenommen. Besonders auffällig ist
die Konzentration im Boxhagener Kiez und rund um den Traveplatz.
Trotz bereits bestehender Überkapazitäten in der Berliner
Hotelerie hält von Investorenseite das Interesse an der Ansiedlung
weitere Beherbergungsbetriebe im unteren und mittleren Preissegment
an.
Die neuen Regelungen sehen für den Stadtteil Friedrichshain
vor, dass die Genehmigung von neuen Beherbergungsbetrieben in Wohngebieten
unter bestimmten Bedingungen verwehrt werden können. Das gilt
etwa, wenn die Zahl der geplanten Gästebetten über 100
liegt, der Standort in einer ruhigen Wohnstraße liegt oder
sich bereits weitere Betriebe im Umfeld befinden.
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Datum: 25.11.2010
Pressemitteilung
von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
SPD Friedrichshain-Kreuzberg stellt sich für die Abgeordnetenhauswahl
2011 neu auf
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung
am 20. November 2010 in großer Geschlossenheit die Kandidatinnen
und Kandidaten für die sechs Wahlkreise und die Bezirksliste
für die Abgeordnetenhauswahl 2011 aufgestellt. Neben der amtierenden
Abgeordneten Dr. Susanne Kitschun bewerben sich fünf neue Kandidatinnen
und Kandidaten um die Wahlkreise in Friedrichshain und Kreuzberg:
Im Wahlkreis 1 (Südliche Friedrichstadt und Bergmannkiez)
tritt Miriam Noa an. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und
Vorsitzende des Schulausschusses in der BVV benannte als ihre Schwerpunkte
die Bildungs- und Kulturpolitik: Soziale Gerechtigkeit und
gesellschaftlichen Zusammenhalt kann es nur dort geben, wo wir jeden
Menschen mit seinen Fähigkeiten ernst nehmen und bestmöglich
fördern. Die 28-jährige studierte Musikwissenschaftlerin
kandidiert auch auf Platz 4 der Bezirksliste.
Im Wahlkreis 2 (Graefekiez und Südstern) kandidiert Björn
Eggert, der bereits 2006 für diesen Wahlkreis angetreten war.
Eggert, der auch Bezirksverordneter und Mitglied im Geschäftsführenden
Kreisvorstand der SPD ist, betonte vor allem die Bedeutung des Vereinssports
für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er wird auf Platz
3 der Bezirksliste kandidieren.
Rechtsanwalt Muharrem Aras kandidiert für den Wahlkreis 3
(Luisenstadt und SO36). Der auf dem Gebiet des Mietrechts tätige
Jurist setzt sich für bezahlbaren Wohnraum und gegen steigende
Mietpreise ein. Darüber hinaus kritisiert er das Sparpaket
der schwarz-gelben Bundesregierung und fordert eine aktive Armutsbekämpfung.
Rechtsanwalt Aras war unter anderem Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft
Migration der Kreis-SPD und wird auf Platz 5 der Bezirksliste antreten.
Die Stadtentwicklungsexpertin Dr. Susanne Kitschun tritt erneut
im Wahlkreis 4 (Karl-Marx-Allee, Platz der Vereinten Nationen) und
zugleich auf Listenplatz 2 der Bezirksliste an. Als Mitglied im
Ausschuss für Stadtentwicklung im Abgeordnetenhaus hat sich
die promovierte Historikerin insbesondere für bezahlbare Mieten
und gegen den Bau der BAB 100 eingesetzt.
Im Wahlkreis 5 (Samariterkiez) will die SPD die Privatisierungsgegnerin
und Mitinitiatorin des Wasser-Volksbegehrens Gerlinde Schermer in
das Abgeordnetenhaus schicken. Schermer wirbt dafür um Unterstützung,
dass mit ihrer Stimme im Parlament der von der SPD beschlossene
Kurs der Rekommunalisierung umgesetzt wird. "Wie beim Wasser
und der S-Bahn haben Renditeerwartungen in der Öffentlichen
Daseinsvorsorge nichts zu suchen", so Schermer.
Spitzenkandidat auf der Bezirksliste und Kandidat im Wahlkreis
6 (Frankfurter Tor - Boxhagener Platz - Ostkreuz - Rudolfkiez und
Stralau) ist Sven Heinemann, der auch Vorsitzender der größten
SPD-Abteilung im Kreis ist. Bei seiner Vorstellung nannte er als
dringlichste Aufgaben eine aktive Wohnungspolitik zu betreiben,
ein gerechtes, durchlässiges Bildungssystem und Chancengleichheit
zu garantieren, einen guten und funktionierenden öffentlichen
Nahverkehr zu organisieren, die finanzielle Lage Berlins zu verbessern
sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.
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Datum: 23.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Preisverleihung Admiralbrücke
Im Rathaus Kreuzberg wurden fünf Ideen mit jeweils 100,- Euro
prämiert und ein Sonderpreis für die Tiefe der Auseinandersetzung
mit der Problematik der Lärmentwicklung vergeben.
Der Wettbewerb gründet auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung.
In den Sommermonaten wurden die Wettbewerbsideen vom Mediatorenteam
"Streit Entknoten" gesammelt und durch eine unabhängige
Jury ausgewertet.
Die Ideen reichten von der Überlegung, einen alternativen
Begegnungsort mit ausreichend Abstand zu umliegenden Wohnhäusern
zu schaffen bis hin zu dem Vorschlag, auf der Brücke ein Dezibelmeter
zu installieren, das bei Lärmüberschreitung ein Signal
auslöst und um Ruhe bittet. Auch die Idee, mit Hilfe eines
modernen Nachtwächters die Zeit anzusagen und dabei auch darauf
hinzuweisen, dass Lärmverursachung nach 22:00 Uhr unter Strafe
steht. Eine weitere Idee sieht vor, dass die Brücke durch Bepflanzung
umgestaltet wird und die Pflege und die Verantwortung durch eine
Gruppe der unterschiedlichen Interessensvertreter getragen wird.
"Der Ideenwettbewerb diente zur Sammlung von Ideen, aber vor
allem auch zur Mobilisierung bürgerschaftlichen Engagements",
so der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Dr. Peter Beckers
(SPD). "Dieses Ziel wurde erreicht und ich danke allen, die
sich am Wettbewerb und an der Mediation beteiligt haben und beteiligen".
Dr. Beckers stellte klar, dass mit der Prämierung der Idee
kein Anspruch auf Verwirklichung besteht und alle eingereichten
Ideen in den weiteren Verlauf des Mediationsverfahren Admiralbrücke
eingehen werden.
Der Polizeipräsident von Berlin, Dieter Glietsch, betonte
in seinem Redebeitrag die Wichtigkeit des Mediationsverfahrens bei
der Konfliktlösung um die Nutzung der Admiralbrücke und
sprach sich für eine Verlängerung des Verfahrens aus.
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Datum: 19.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Personalversammlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg
Am Mittwoch, dem 01.12.2010, findet die diesjährige Personalversammlung
der Beschäftigten des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg
statt.
Da für alle Teilnehmer/innen an der Personalversammlung Dienstbefreiung
gewährt wird, kann das Bezirksamt an diesem Tag der Öffentlichkeit
nur einen eingeschränkten Dienstbetrieb anbieten.
Dieses bedeutet, dass in vielen Dienststellen des Bezirksamtes
Friedrichshain-Kreuzberg nur Notdienste anwesend bzw. teilweise
sogar gesamte Bereiche während dieser Zeit nicht erreichbar
sein werden.
Das Bezirksamt bittet um Verständnis und weist darauf hin,
dass es sich bei der Personalversammlung um eine nichtöffentliche
Veranstaltung handelt.
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Datum: 19.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Desolate Bilanz der Frühkindlichen Bildung und Erziehung
- Kellerkind des Senats
Mit der Einrichtung der Kita-Eigenbetriebe und der ansonsten flächendeckenden
Übertragung der restlichen kommunalen Kitas wurde die gesamte
qualitative Fachverantwortung für die Kitas abgewickelt. In
den Bezirken wurden die Kita-Fachbereiche aufgelöst und die
bezirkliche Kita-Beratung abgeschafft! Allein die Gutscheinvergabe
wurde noch als bezirkliche Aufgabe definiert.
Übrig geblieben ist eine Kita-Aufsicht in der Senatsjugendverwaltung
mit 11 MitarbeiterInnen für 12 Bezirke. Im Schnitt ist eine
MitarbeiterIn für 12.000 Kitaplätze und um die 230 Kitas
verantwortlich. Um wenigstens einmal im Jahr alle Einrichtungen
gesehen zu haben, müsste ein/e MitarbeiterIn also 1 Kita pro
Tag besichtigen. Da dies nicht geschieht, weiß der Senat weder
etwas über die Kitas in Berlin, noch weiß er etwas über
die Qualität in den Kitas Berlins.
Zwar rühmt sich die Senatsjugendverwaltung ständig
damit, in Berlin Garantin der Sozialraumorientierung zu sein
für die frühkindliche Bildung und Erziehung jedoch gilt
das Gegenteil! Anachronistischer Zentralismus für ein Angebotsfeld
der Berliner Jugendhilfe, mit einem Etat von 830 Millionen Euro
sagt Monika Herrmann.
Darauf sollte Senator Nussbaum sein Augenmerk richten, anstatt
den bezirklichen Jugendämtern zu unterstellen, sie würden
die Ausführungsvorschriften nicht korrekt anwenden!
Bei den Hilfen zur Erziehung mit einem Etat von rund 400 Millionen
Euro gibt es eindeutige Systeme der Qualitätsentwicklung und
Qualitätssicherung sowie der Ausgabenkontrolle durch die Jugendämter
und den Senat.
Die Qualitätsoffensive für die Kitas ist ein sich selbst
überprüfendes System mit minimal ausgeprägter
Transparenz!
Nach Einschätzung von Monika Herrmann:
eiert der
Senat völlig konzeptlos in der so wichtigen Frühförderung
herum es wird immer deutlicher, dass hier keine Kompetenzen
zu finden sind. Die vollmundig versprochenen Eltern- Kindzentren
sind nie eingerichtet worden, weil diese dem Land Berlin letztendlich
keine 5 Millionen Euro wert waren.
Auch das Bundesprogramm zur Sprachförderung wird ohne Sinn
und Verstand und ohne Einbeziehung der regionalen Erfahrungen und
bereits vor Ort existierenden Programme nach Schema F unter den
Kitas verteilt! Das Geld wäre eine wunderbare Chance gewesen,
um tatsächliche Bildungserfolge systematisch zu ermöglichen,
stattdessen läuft die Steuerung des Senats komplett an allem
vorbei und ist letztendlich wieder ein Programm ohne nachhaltige
Wirkung. So sind weder die SprachberaterInnen der vorschulischen
Sprachförderung, noch die bezirklichen FachberaterInnen der
Jugendämter einbezogen worden lediglich nach PC-Datenlage
wird hier entschieden.
Aber auch andere Probleme werden nicht angepackt! Die Eigenbetriebe
wurden eingerichtet, obwohl der Konzeptionsfehler des Anwendungstarifvertrages
von Anfang an bekannt war es wurde billigend in Kauf genommen
und die Bezirke sollen jetzt sehen, wie sie damit klar kommen.
Der Fachkräftemangel ist jahrelang geleugnet worden und dem
Abgeordnetenhaus wurde mit falschen Auskünften Sand in die
Augen gestreut.
Der Kitaplatzmangel ist bis heute ignoriert, stattdessen rühmt
sich der Senat mit einer tollen Ausstattung, obwohl in den Bezirken
die Wartelisten immer länger werden.
Das Versagen des Senators und seiner Verwaltung wird nachhaltige
Auswirkungen auf die Kinder und Familien haben und auf Berlin!
Monika Herrmann
Bezirksstadträtin Jugend, Familie und Schule
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Datum: 15.11.2010
Pressemitteilung von: Linksfraktion
in der BVV
Räumungsklage ist keine Basis für Verhandlungen
Am Mittwoch ist das Hausprojekt in der Reichenberger Straße
63a auf Wunsch des Bezirksbürgermeisters Thema im Stadtplanungsausschuss
der BVV Friedrichshain-Kreuzberg. Die Linksfraktion fordert, dass
das Bezirksamt nicht mit Räumungsklagen droht und auf die Angebote
der Mieterinnen und Mietern eingeht.
Wir wissen nicht, was Dr. Schulz uns am Mittwoch zu dem Thema
berichten wird, aber wir hoffen, dass sich der Konflikt nicht noch
weiter zuspitzt. Immerhin gibt es das Angebot der Mieterinnen und
Mieter, eine moderate Mieterhöhung zu akzeptieren. Darauf sollte
das Bezirksamt auf jeden Fall eingehen, fordert Lothar Jösting-Schüßler,
Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion in Friedrichshain-Kreuzberg,
der diese Forderung in einem Antrag bereits in der BVV im Oktober
öffentlich gemacht hat.
Der Bezirk hatte vor 20 Jahren seine Gründe, diese Verträge
zu schließen und auch heute gibt es genügend Gründe,
günstigen Wohnraum zu erhalten , betont er, denn
in dem Haus wohnen nicht nur Mieterinnen und Mieter, hier sind auch
soziale Projekte verankert, die eine aktive Stadtpolitik betreiben.
DIE LINKE ist allerdings auch der Auffassung, dass der Bezirk sich
nicht eine weitere Subventionierung der Miete in dieser Höhe
leisten kann. Dies würde auf Kosten anderer sozialer Einrichtungen
gehen. Daher sei auch das Gespräch wichtiger, als die Konfrontation.
Wir haben hier drei Akteure, die sich gemeinsam auf einen
Kompromiss verständigen sollten: Der Eigentümer, der vom
Bezirksamt die ortsübliche Miete erstattet bekommt, die Menschen,
die dort wohnen und schließlich der Bezirk, der sich vor 20
Jahren zu dieser Situation bekannt hat stellt Jösting-Schüßler
fest.
Die Mieterinnen und Mieter haben ein Angebot gemacht. Auch der
Eigentümer ist jetzt gefragt, auf einen Teil der Miete verzichten,
damit eine Lösung gefunden werden kann, bei der alle einen
Betrag leisten.
Infos
zur Reichnerger Straße
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Datum: 15.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Das Standesamt hat am 17.11.2010 geschlossen
Das Standesamt in der Schlesischen Str. 27 A in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
bleibt am 17.11. 2010 aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen.
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Datum: 11.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Umwandlung von Sozialwohnungen in Eigentumswohnungen wird im
Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg schwerer
Nach den Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Anschlussförderung
(z. B. Fanny-Hensel-Kiez und Feilnerhöfe) hat der Senat Initiativen
zum Schutz der Mieter gestartet.
Es liegt jetzt der Gesetzesentwurf eines Wohnraumgesetzes
Berlin vor. Dieser befindet sich zur Zeit bei den Hauseigentümerverbänden
und dem Mieterverein zur Stellungnahme. Mit dem Gesetz sollen Rahmenbedingungen
erreicht werden, die nach Ablauf der Förderung einen moderaten
Mietanstieg garantieren. Weiter wurde am 12.10.2010 der Entwurf
eines Gesetzes zur Sicherung bezahlbarer Mieten und Energiekosten
durch den Senat beschlossen, der in den Bundesrat eingebracht werden
soll. Auch wird zur Zeit an einer Rechtsverordnung gearbeitet, die
eine Eigenbedarfskündigung bei Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
erschwert.
Mit Anerkennung der angespannten Situation am Berliner Wohnungsmarkt
ist das öffentliche Interesse an der Erhaltung des sozialen
Mietwohnungsbaus wieder in den Focus der Landespolitik gekehrt.
Weiter steht die generelle Freistellung von Wohnungen, die vom
Wegfall der Anschlussförderung betroffen sind auf dem Prüfstand
und es ist sehr ungewiss, ob diese nach dem Auslaufen Ende 2011
nochmals vom Senat verlängert wird.
Um den nun plötzlich entstehenden Verwertungsdruck einiger
Investoren zu dämpfen, hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
am 02.11.2010 eine Handlungsvorschrift für die Verwaltung beschlossen,
nach der die Nutzung von zu Eigentumswohnungen umgewandelten Sozialwohnungen
durch Käufer nur möglich ist, wenn diese die für
den Wohnberechtigungsschein (WBS) geltenden Eigentumsgrenzen einhalten.
Alle Ausnahmen, die möglich sind, wenn an den Sozialwohnungen
kein öffentliches Interesse mehr besteht, haben keine Grundlage
mehr!
Diese neue Handlungsvorschrift schafft für alle Beteiligten
eine verlässliche Grundlage für die Planung der Verwertung
von öffentlich geförderten Sozialwohnungen, wenn diese
nach Insolvenz der Fördernehmer an Investoren verkauft wurden.
Da mit dem Verkauf der Wohnhäuser die öffentliche Hand
auf einen großen Teil der Kredite verzichtet und der Kaufpreis
sich an den Verkehrswerten orientiert, kann den Investoren zugemutet
werden, hier auch wieder vertretbare Mieten zu verlangen.
Für die Umwandlung in Eigentumswohnungen mit unterstützender
Genehmigung durch die Verwaltung ist jetzt kein Raum mehr.
J. Kalepky
Bezirksstadträtin
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Datum: 09.11.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft
und Forschung
Pilotprojekt zur Beschäftigung von Lehrkräften mit
arabischem Migrationshintergrund
Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils eine muttersprachliche
arabische Lehrkraft in der Carl-Bolle-Grundschule in Mitte, in der
Otto-Wels-Grundschule in Friedrichshain-Kreuzberg und in der Löwenzahn-Schule
in Neukölln im Rahmen eines Pilotprojektes zur Beschäftigung
von Lehrkräften mit arabischem Migrationshintergrund einstellen.
Im Gegensatz zu Lehrkräften mit türkischem Migrationshintergrund
mit deutscher Lehrbefähigung gibt es bisher kaum arabische
Lehrkräfte in Berlin.
Für das Pilotprojekt wurden bewusst Schulen ausgewählt,
an denen es viele entsprechende Schülerinnen und Schüler
gibt. Die Lehrkräfte sollen aber keinen Unterricht in arabischer
Sprache erteilen, sondern in deutscher.
"Ziel des Projektes ist, dass wir bei entsprechender Schülerzusammensetzung
Lehrkräfte mit Sprach- und Kulturkenntnissen an Berliner Schulen
haben, die auch aktiv in die Elternarbeit einbezogen werden können",
so Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung,
Wissenschaft und Forschung. "Muttersprachliche arabische Lehrkräfte
können damit einen bedeutenden Beitrag zur Integrationsarbeit
von Schülerschaft und Eltern leisten."
Die Einstellungen erfolgen im Rahmen eines befristeten Angestelltenverhältnisses
bis zum Ende des Schuljahres 2010/2011. Nach erfolgreich bestandener
Erprobung ist eine unbefristete Einstellung beabsichtigt.
Schulen
in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 09.11.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Uferweg an der Rummelsburger Bucht wird uneingeschränkt
für alle nutzbar
Bundesgerichtshof bestätigt Entscheidung der Enteignungsbehörde
Die Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste können sich
auf einen Spaziergang entlang von Spree und Rummelsburger Bucht
freuen: auch das letzte, bisher nicht zugängige Grundstück
des Uferweges auf der Halbinsel Stralau wird nutzbar.
Der Eigentümer eines Wassergrundstücks hatte gegen den
Enteignungsbeschluss der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
geklagt.
Gegenstand des Rechtsstreits war unter anderem die Anlegung eines
öffentlichen Uferweges auf der Stralauer
Halbinsel in Friedrichshain-Kreuzberg als Bestandteil der städtebaulichen
Entwicklungsmaßnahme Rummelsburger Bucht.
Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 28. Oktober 2010 in
letzter Instanz, wie schon zuvor das Berliner Kammergericht, die
Entscheidung der Enteignungsbehörde bestätigt. Damit ist
der Weg frei für die Realisierung des Bereichs Uferstreifen
entlang der Rummelsburger Bucht auf der Halbinsel Stralau.
Ohne die Enteignung dieses letzten Uferstücks wäre der
Weg unvollständig geblieben und die Öffentlichkeit hätte
entweder dort umkehren oder wie derzeit über ein Provisorium
aus Holzplanken über den Wasserbereich herumgehen müssen.
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Datum: 08.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bethanien: Was lange währt, wird gut! Vertrag unterzeichnet!
Am Donnerstag, 4.11.2010, unterzeichneten die Bezirksstadträtin
für Bauen, Wohnen und Immobilienservice, Frau Jutta Kalepky,
und der Geschäftsführer der Gesellschaft für StadtEntwicklung
gGmbH, Herr Dieter Ruhnke, den Grundstückstreuhand- und Übertragungsvertrag
für das Bethanien Hauptgebäude - Mariannenplatz 2 in Berlin-Kreuzberg.
Damit wurde der Auftrag der Bezirksverordnetenversammlung vom Februar
2008 erfüllt.
Die GSE gGmbH als Betreiberin wird gemeinsam mit den Nutzern ein
offenes und integratives, sich finanziell tragendes Haus des Kulturschaffens
und der Kulturproduktion, der Bildung und der Jugendhilfe sowie
der politischen und sozialen Kommunikation entwickeln und betreiben.
Ankernutzer sind die Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg, der
Kunstraum Bethanien, die Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender
Künstler und der Südflügel e.V.
Die Eröffnung des Café-Restaurants 3 Schwestern
mit einem neuen gastronomischen Angebot und eigenen ergänzenden
künstlerischen Veranstaltungen beleben den Standort zusätzlich.
Ende Mai 2010 ist der erste Schritt zur Neukonzeptionierung des
Kunstquartier Bethanien gemacht worden. Im September füllten
sich die Ateliers im Gebäude wieder mit Künstlern, die
über das Atelierbüro der Senatskanzlei für Kulturelle
Angelegenheiten gekommen sind.
Neben Kunst und Musik wird es ein weiteres Standbein im Kunstquartier
Bethanien geben: Tanz- und Theaterinstitutionen werden ab dem 1.01.2011
Einzug in das Kunstquartier Bethanien halten, es neu beleben und
weiter entwickeln.
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Datum: 05.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Spendenaufruf zur Wiederaufstellung der Alfred Döblin-Büste
in der Karl-Marx-Allee
Der Stadtrat für Kultur des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg,
Dr. Jan Stöß, ruft gemeinsam
mit der Akademie der Künste und der Berliner Zeitung zu Spenden
auf, um die im Juli dieses
Jahres vermutlich von Metalldieben gestohlene Alfred Döblin-Büste
des Künstlers Siegfried
Wehrmeister in der Karl-Marx-Allee
wieder aufzustellen.
Die in Bronze gegossene Büste war 1992 in unmittelbarer Nähe
des Standortes des
Wohnhauses und der Praxis des durch den Roman Berlin Alexanderplatz
weltberühmt
gewordenen Schriftstellers aufgestellt worden. Im Juli 2010 wurde
die Büste offenbar von der
Stele abgerissen. Zum Glück besitzt der Künstler nach
wie vor die Gussform, so dass ein
neuer Bronzeguss und eine sichere Neuaufstellung erfolgen können.
Die Mittel hierfür in
Höhe von rund 13.000,00 können jedoch nicht aus dem laufenden
Haushalt des Bezirks
beglichen werden. Deshalb ergreift das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
gemeinsam mit
der Akademie der Künste und der Berliner Zeitung die Initiative
und ruft zum Spenden auf!
Spendenkonto der Akademie der Künste: Konto-Nr. 512706304,
BLZ 100 708 48 (Berliner
Bank Niederlassung der Deutsche Bank), Stichwort Döblin-Büste.
Mit dem Roman Berlin Alexanderplatz hat Alfred
Döblin 1929 der Stadt weltweit ein
literarisches Denkmal gesetzt, nun möchten wir wenigstens dafür
sorgen, dass ihm weiterhin
posthum in Bronze gedacht wird, so der Stadtrat für Kultur
von Friedrichshain-Kreuzberg,
Dr. Jan Stöß.
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Datum: 05.11.2010
Pressemitteilung von: Aktionsbündnis A100 stoppen!
Volksabstimmung über die A100? Ja, bitte!
Baubeginn 2011 unter dem Ostkreuz? Nein, danke!
Es ist zwar kurios, dass die entschiedenen Gegner der direkten
Demokratie, die CDU,
einen Volksentscheid zur A100 beantragen wollen aber trotzdem,
gerne!
Bis zu einer möglichen Volksabstimmung sollten keine Tatsachen
mehr geschaffen
werden. Vor allem sollte die teure Vorsorgemaßnahme
für den Autobahntunnel unter
dem Bahnhof Ostkreuz entfallen. Dieser sinnlose Monsterbau verschlingt
nicht nur
mindestens 16 Millionen Euro, er verlängert die Umbauarbeiten
des Ostkreuz um ca. ein
Jahr und geht den Anwohnern auf die Nerven.
Diese Maßnahme gehört zum übernächsten 17.
Bauabschnitt, der immer unrealistischer
wird.
Wir denken, dass die Menschen die Autobahn ablehnen werden, wenn
sie erkennen,
dass mit dem 16. Bauabschnitt von Neukölln nach Treptow ein
ganz neuer
Ringabschnitt begonnen wird, der sich in der Folge über Friedrichshain
durch den
Prenzlauer Berg pflügen wird. Die Zeiten der autogerechten
Stadt sind definitiv vorüber!
Hintergrund zur A100-Vorsorgemaßnahme am Bahnhof Ostkreuz
Im Jahr 2011 soll der Bau der oberen Tunneldecke und der seitlichen
Schlitzwände
(Länge 175m unter der Stadtbahn) für den 17. Bauabschnitt
der A100 unter dem
Bahnhof Ostkreuz beginnen. Der geplante Vorratstunnel ist zwar planfestgestellt,
wird
aber erst Anfang 2011 ausgeschrieben. Es besteht daher noch die
Möglichkeit, dieses
Projekt zu stoppen und damit die Vergeudung von Steuermillionen
zu verhindern.
Nicht mit Geld zu beziffern ist die krank machende Belastung der
Anwohner durch den
zusätzlichen Baulärm und die massiven Beeinträchtigungen
von Millionen Fahrgästen
auf der Stadtbahn, die durch diese sinnlose Baumaßnahme verursacht
werden.
Bereits die Chancen, dass der 16. Bauabschnitt der A100 bis Treptow
realisiert wird, sind
nach den zu Tage getretenden Planungsfehlern und der Vertagung nach
der
Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2011 enorm gesunken. Ob der 17. BA
zur Frankfurter
Allee jemals realisiert wird, ist völlig offen und höchstwahrscheinlich
reiht sich der Tunnel-
Rohbau ein in eine kilometerlange Liste von ungenutzten fehlgeplanten
Tunneln in
Berlin.
Der Autobahnausbau durch die Stadt ist politisch gestorben. Deshalb
muss dringend
neu entschieden werden, ob man mit der 16 Mio. Euro teuren Tunnelvorbereitung
unter
dem Ostkreuz und der Kündigung von über 300 Kleingärten
in Neukölln zum 30.11.2010
vollendete Tatsachen schafft und den Ostkreuz-Umbau unnötig
in die Länge zieht.
Mitten im Wahlkampf 2011 hätten wir mit einer vorgezogenen
Autobahnbaustelle ein
peinliches Politikum für die Senatsparteien. Das Aktionsbündnis
A100 stoppen und die
vom Autobahnbau betroffene Anwohnerschaft wird es als steuerverschwenderischen
Willkürakt verstehen, sollte stur an diesem Vorhaben festgehalten
werden.
Aktionsbündnis A100 stoppen! www.A100stoppen.de
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Datum: 04.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Es ist geschafft: Attraktives Programm zur Eröffnung der
neuen Bezirkszentralbibliothek Frankfurter Allee
Ab 12. November 2010 öffnet die neue Bezirkszentralbibliothek
Friedrichshain-Kreuzberg in der Frankfurter Allee 14a um 11.00 Uhr
ihre Tore für die Öffentlichkeit.
Gefeiert wird die Eröffnung der neuen Bibliothek am 12. und
13. November 2010 mit einem attraktiven Programm für die ganze
Familie. Besondere Attraktionen:
Bilderbuchkino
am Freitag, 12.11.2010 ab 14:00 Uhr mit dem Bezirksbürgermeister,
Dr. Franz Schulz und
am Samstag, 13.11.2010 ab 13:30 Uhr mit dem Bezirksstadtrat für
Bildung und Kultur, Dr. Jan Stöß,
Lesungen mit Horst Bosetzky (12.11.2010 ab 17:00 Uhr) und Tilo
Köhler (13.11.2010 ab 16:00 Uhr).
Bildung und Information in der Bibliothek:
An Informationsständen werden die Besucherinnen und Besucher
durch den Lernladen am Ostkreuz und der Hedwig Wachenheim Gesellschaft
über Bildungs-, Ausbildungs oder Qualifizierungsangebote informiert.
Sophie B. Krüger, Mondpropaganda, Brigitte Hagedorn bieten
Beratung in Stil- und Typfragen, PR- und Öffentlichkeitsarbeit
oder Eigendarstellung.
Der Friseurbetrieb haarmacher stellt am Freitag den Beruf Friseur/
Friseurin vor und gibt Jugendlichen die Gelegenheit sich um einem
Ausbildungsplatz zu bewerben.
Auf die Besucherinnen und Besucher warten in der neuen Bezirkszentral-bibliothek
auf vier Etagen rund 110.000 Bücher und Medien für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene. Schwerpunkte sind Sprachkurse, fremdsprachige
Medien für Kinder und Erwachsene in Englisch, Französisch,
Spanisch und in Russisch, Lernhilfen, Unterrichtshilfen und Klassensätze
für die Grund- und Oberschule, Pädagogische Ratgeber für
Eltern, Großeltern und Erzieher/Innen, Medien für die
Generation 50plus und ein Bestseller-Service.
Besondere Attraktionen im neuen Haus sind eine Familienbibliothek,
eine Musik- und Kunstbibliothek, ein Multimedia-Lernzentrum mit
10 Internet-PCs, freier W-LAN-Zugang im ganzen Haus, Spiele-PCs
und viel Platz zum Lesen, Surfen und Arbeiten sowie ein Lese-Café.
Bibliotheken
in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 04.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bürgerforum zum Begegnungsangebot im Friedrichshainer Süd-
Kiez
Der Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung
des Bezirksamtes Friedrichshain- Kreuzberg, Knut Mildner- Spindler
lädt zum Bürgerforum!
Bürgerinnen und Bürger der Bezirksregionen VII (Karl-
Marx- Allee Süd) und VIII (Frankfurter Allee Süd) sind
herzlich dazu aufgefordert, ihre Wünsche, Ideen und Beiträge
für ein innovatives Freizeit- und Begegnungsangebot der Zukunft
in ihrem Kiez mitzuteilen. Geplant ist ein interkulturelles und
generationenübergreifendes Angebot für die Nachbarschaft
und den Kiez.
Der Fokus liegt auf interkultureller Begegnung zwischen den Generationen,
z.B. im Rahmen von Kooperationen mit Kitas und Grundschulen sowie
die Nutzung der vorhandenen Ressourcen in den Kiezen. Während
die Koordination des Angebots durch das Seniorenamt des Bezirks
Friedrichshain- Kreuzberg erfolgen wird, liegt der Schwerpunkt beim
Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner. Unter dem Motto: Aktiv
im Alter!
Ein Austausch hierüber wird am Mittwoch, den 17. November,
16.30 Uhr in der "Alten Feuerwache" Marchlewskistraße
6, 10243 Berlin stattfinden.
Der Bezirksstadtrat informiert über das neue Konzept zum Thema
Begegnungsstätten und ist interessiert an den Vorstellungen
der bisherigen und potentiellen Besucherinnen und Besucher solcher
Einrichtungen.
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Datum: 02.11.2010
Pressemitteilung von: o2
World
o2 World Berlin erwartet dreimillionsten Besucher
Berlin, 2. November 2010 Am morgigen Mittwoch wird die o2
World zum Konzert von David Garrett ihren dreimillionsten Besucher
begrüßen. Seit ihrer Eröffnung am 10. September
2008 besuchten bei bisher 288 Musik-, Show- und Sportevents im Schnitt
mehr als 10.000 Zuschauer die Veranstaltungen der o2 World.
Mike Keller, General Manager der o2 World: Es freut uns sehr,
schon morgen den dreimillionsten Zuschauer begrüßen zu
dürfen und dafür möchten wir uns bei allen Besuchern
der o2 World herzlich bedanken. Unser Ziel waren immer drei Millionen
Besucher und 300 Events in den ersten drei Jahren. Wir sind sehr
zufrieden, diese Besucherzahl bereits in den ersten 26 Monaten erreicht
zu haben. Einer der Gründe hierfür ist sicher unser erstklassiges
und abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot. Das macht die o2
World für Besucher aus Berlin und von außerhalb gleichermaßen
attraktiv.
Der dreimillionste Besucher wird aus den Händen von Mike Keller
einen extra für diesen Anlass bemalten Berliner Buddy-Bären
entgegen nehmen. Diese Buddy-Bären-Unikate erhalten sonst nur
die Künstler, die in der o2 World auftreten. Mit den
handbemalten Buddy-Bären möchten wir uns bei den Künstlern
bedanken und ihnen eine Erinnerung an Berlin und ihr Konzert in
der o2 World mit auf die Reise geben. Weiterhin wird der Namensrechtegeber
der o2 World, die Telefónica o2 Germany, den dreimillionsten
Besucher mit einem Smartphone überraschen.
Kommende Event-Highlights: Amy Macdonald, Simply Red, Die Fantastischen
Vier, Joe Cocker, NOKIA Night of the Proms, Michael Flatleys
Lord Of The Dance, Shakira, Mario Barth, Wir beaten
mehr mit Xavier Naidoo, Kool Savas und vielen weiteren Künstlern,
Usher, André Rieu, Andrea Berg, Sade, Kylie Minogue, James
Blunt, Katie Melua, u.v.m..
Mehr
Infos zur o2 World
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Datum: 01.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bürgeramt 3 in der Frankfurter Allee bleibt am 3. und 4.
November 2010 geschlossen
Auf Grund der Prüfung der Unterschriften zum Volksbegehren
Schluss mit Geheimverträgen Wir Berliner wollen
unser Wasser zurück bleibt das Bürgeramt 3 in der
Frankfurter Allee 35/37 am Mittwoch den, 03. November und Donnerstag,
den 04. November geschlossen. Fertiggestellte Dokumente, wie Personalausweise
oder Pässe können jedoch an beiden Tagen abgeholt werden.
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Datum: 01.11.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Jugendamt am Standort Hallesches Ufer endlich arbeitsfähig
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die MitarbeiterInnen
des Jugendamtes der Region I und II ihre Arbeit am Standort Hallesches
Ufer 80, 10963 Berlin, am 28.10.2010 aufgenommen haben.
Damit ist der vorübergehend eingerichtete Bereitschaftsdienst
am Standort Adalbertsr. 23b ab 28.10.2010 aufgehoben und alle Bürgerinnen
und Bürger, die ihren Wohnsitz in den Regionen I und II haben,
können sich mit ihren Anliegen an die MitarbeiterInnen des
Jugendamtes am Standort Hallesches Ufer 80 wenden.
Ab sofort sind die Geschäftstellen der Regionen I und II regulär
wie folgt telefonisch zu erreichen:
Region I 90298 1682
Region II 90298 2401
In Notfällen können sich Bürgerinnen und Bürger
auch an den Krisendienst des Jugendamtes - Tel. 90298-5555 - wenden.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und bitten
um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Monika Herrmann
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Datum: 28.10.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Mieter vor Luxussanierung schützen
In Friedrichshain-Kreuzberg sollen notwendige Wohnungssanierungen
aus Gründen des Klimaschutzes nicht zur Verdrängung der
betroffenen Mieter führen. Bezirksamt setzt erstmals Umstrukturierungssatzung
ein. Schulz: Senat schläft weiter
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will verhindern, dass notwendige
Wohnungssanierungen aus Gründen des Klimaschutzes zur Verdrängung
der betroffenen Mieterinnen und Mieter führen. Wie dies beispielsweise
mit Hilfe einer sogenannten Umstrukturierungssatzung erreicht werden
soll, stellte Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne)
gestern im Bezirksparlament vor. Je stärker die wünschenswerte
energetische Sanierung im unserem Bezirk in Angriff genommen wird,
desto stärker müssen wir die Bevölkerung vor übertriebener
Luxussanierung und ungerechtfertigten Mitnahmeeffekten durch Wohnungsbesitzer
schützen, sagt Schulz. Sozial- und klimapolitisches Ziel
ist die Warmmietenneutralität. Damit lasse sich Klimaschutz
und sozialer Zusammenhalt optimal verbinden.
Schon bisher nutzt das Bezirksamt beispielsweise mit der
Milieuschutzverordnung bestehende Möglichkeiten, um
eine Verdrängung durch Luxussanierung und unsoziale Gentrifizierung
zu verringern. Die Verordnung gilt für große Teile Friedrichshains
und für fast ganz Kreuzberg. Weil für zusätzlich
notwendige Gesetzesänderungen Bund und Land zuständig
sind, hatte sich Bezirksbürgermeister Franz Schulz bereits
im November 2008 in einem offenen Brief an den Regierunden Bürgermeister
Klaus Wowereit (SPD) gewendet. Darin hatte er in dem Titel Soziale
Stadtentwicklung braucht Steuerungsinstrumente fünf Vorschläge
formuliert. Der Senat hat es bis heute nicht geschafft seine
Lücken im Mieterschutz zu schließen weshalb wir
im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, wo immer es möglich ist,
erneut voran gehen, kündigt Schulz an.
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Datum: 27.10.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirksamt will sozialverträgliche Modernisierung sichern
Das Bezirksamt hat auf seiner gestrigen Sitzung am 26.Oktober 2010
einer Vorlage des Bezirksbürgermeisters zugestimmt und die
Aufstellung einer sogenannten Umstrukturierungsverordnung
gemäß § 172 BauGB beschlossen. Ihr Geltungsbereich
ist ein gründerzeitlicher Block in Kreuzberg, begrenzt durch
das Carl-Herz-Ufer, Wilmsstraße und Baerwaldstraße.
Ziel des Bezirksamtes ist es, die bereits angekündigten Sanierungsmaßnahmen
in diesem Gebiet für die Mieter sozialverträglich zu gestalten
und einer Verdrängung entgegenzuwirken.
Die mit den angekündigten Sanierungsmaßnahmen einher
gehenden massiven Mietsteigerungen würden ansonsten insbesondere
Mieter mit geringem Einkommen (Bezieher von Leistungen nach SGB
II und XII bzw. Wohngeld) zum Auszug zwingen. Die vorhandene sozial
und bildungsmäßig gut durchmischte Bewohnerstruktur würde
sich dadurch nachhaltig verschlechtern.
Zur Vermeidung von sozialen Härten und um eine sozialverträgliche
Durchführung der Sanierungsmaßnahmen zu sichern, ist
noch ein Sozialplan nach § 180 BauGB zu erarbeiten,
der den sozialen und finanziellen Möglichkeiten der Mieter
Rechnung trägt. Dies betrifft insbesondere die Verabredung
von Miethöhen (nach Sanierung), die sich an das jeweilige Haushaltseinkommen
orientieren.
Zur Erstellung und Begleitung des Sozialplans wird
eine Mieterberatungsgesellschaft beauftragt werden.
Beschlüsse zu Aufstellungen von Umstrukturierungsverordnungen
sind bislang nur im Bezirk Pankow erfolgt und ermöglichten
dort eine sozialverträgliche Sanierungsdurchführung.
Bürgermeister Franz Schulz: Ich verbinde mit dem Aufstellungsbeschluss
für eine Umstrukturierungsverordnung die Hoffnung, dass damit
der Bezirk einen Beitrag für einen sozialen Mieterschutz leisten
kann.
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Datum: 25.10.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Eingeschränkte Öffnungszeit der Bürgerämter
Friedrichshain-Kreuzberg am 29.10.210
Auf Grund der Einführung des neuen Personalausweises sind
die Bürgerämter in Friedrichshain-Kreuzberg am Freitag,
den 29.10.2010 nur von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet.
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Datum: 21.10.2010
Pressemitteilung
von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
SPD Friedrichshain-Kreuzberg setzt Umstrukturierungssatzung
für das Carl-Herz-Ufer durch
Im Bezirk Pankow wird bereits seit geraumer Zeit erfolgreich und
auf Initiative der dortigen SPD mit dem Instrument der Umstrukturierungssatzung
gegen Edelsanierungen und Verdrängung von Mietern vor- gegangen.
Nun ist dies auch erstmals in Friedrichshain-Kreuzberg in die Wege
geleitet. Die SPD setzte auf der 2. Oktobersitzung des Stadtplanungsausschusses
eine solche Satzung für das Carl-Herz-Ufer durch. Dort sehen
sich viele Mieter mit Mietsteigerungen von bis zu 65 % konfrontiert
und von Verdrängung bedroht.
Schon im Juni 2010 hatte die BVV auf Antrag der SPD den Bezirksbürgermeister
Schulz mit der Prüfung dieser Maßnahme beauftragt, bislang
ohne Ergebnis.
Die Zaghaftigkeit des Bürgermeisters und dessen Bedenken konnten
nun Dank Roland Schröder, stellvertretender Fraktionsvorsitzender
der SPD in Pankow und zugleich Vorsitzender des dortigen Stadtplanungsausschusses,
beseitigt werden. In einer eindrucksvollen Präsentation hatte
Roland Schröder den Ausschussmitgliedern und dem Bürgermeister
die Erfolge im Bezirk Pankow präsentiert, so dass der Antrag
der SPD anschließend einstimmig verabschiedet werden konnte.
Roland Schröder bemerkte, dass eine Umstrukturierungssatzung
zwar nicht alle Probleme lösen könne, aber die Bezirke
damit endlich wieder ein Instrument haben, mit dem sie wieder als
aktive Akteure in der Mietenpolitik auftreten können. Die großen
Erfolge im Bezirk Pankow sprächen für sich.
Der stellvertretende Vorsitzende des Stadtplanungsausschusses in
Friedrichshain-Kreuzberg John Dahl erklärte hierzu: "Ich
bin froh, dass unser Antrag eine so breite über alle Parteigrenzen
hinaus gehende Mehrheit gefunden hat und so der Bezirksbürgermeister
von seiner zögerlichen Haltung abgebracht werden und damit
den Mietern des Carl-Herz-Ufers ein gutes Stück weiter geholfen
werden konnte."
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Datum: 20.10.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Jugendamt am Standort Hallesches Ufer bleibt weiterhin geschlossen
Auf Grund von baulichen Verzögerungen bleibt der Standort
des Jugendamtes (Region I
und II) am Halleschen Ufer 80, 10963 Berlin bis voraussichtlich
29.10.2010 geschlossen.
Ab dem 20.10.2010 ist am Standort Adalbertstr. 23 b, 10997 Berlin,
ein Bereitschaftsdienst für die betroffenen Regionen I und
II eingerichtet.
Dieser ist erreichbar unter folgenden Telefonnummern:
Region 1 - 0160-90737287
Region 2 - 90298-2401/1682 oder 0160 90193647
In unaufschiebbaren Notfällen können sich Bürgerinnen
und Bürger auch an den Krisen-dienst des Jugendamtes - Tel.
90298-5555 - wenden.
Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten sehr und bitten
um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Monika Herrmann
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Datum: 14.10.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirkliche Stadtplätze in das Berliner Plätzeprogramm
aufgenommen
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
zusätzliche Mittel für drei bezirkliche Stadtplätze
bewilligt.
Damit kann die von den AnwohnerInnen gewünschte Einfriedung
des Rudolfplatzes im Ortsteil Friedrichshain nun endlich erfolgen.
Im Ortsteil Kreuzberg wird die Neugierde im Viktoriapark
saniert. Diese Baumaßnahme erstreckt sich sowohl auf das denkmalgeschützte
Gebäude von 1913 als auch auf den darüber liegenden Platz.
Des weiteren stehen für die Erstellung einer Konzeption für
den Marheinekeplatz
im Ortsteil Kreuzberg ebenfalls Mittel zur Verfügung. Diese
Konzeption wird die von den AnwohnerInnen gewünschten Verbesserungsvorschläge
aus dem Workshop Anfang des Jahres aufgreifen und in einer öffentlichen
Veranstaltung zur Diskussion gestellt werden.
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Datum: 06.10.2010
Pressemitteilung
von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Schulchaos in Friedrichshain-Kreuzberg: Grüne Baustadträtin
Kalepky muss in Sondersitzung der BVV Rede und Antwort stehen
Die Aufregung um das Schulchaos in Friedrichshain-Kreuzberg geht
weiter: Nachdem bei der Großen Anfrage zur Verantwortung für
die unendlichen Baupannen mehrere Fraktionen den Sitzungssaal verlassen
hatten, muss die BVV ihre Sitzung nun bei einem Sondertermin am
kommenden Mittwoch, den 6. Oktober 2010 um 17.00 Uhr im Rathaus
Kreuzberg fortsetzen. Einziges Thema: Das Versagen der von den Grünen
benannten Baustadträtin Kalepky.
Zur Erinnerung: Gleich mehrere Schulgebäude sind zum Beginn
des Schuljahres 2010/2011 nicht fertig geworden. Das bezirkliche
Bauamt wollte etwa die Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule in der Graefestraße
trotzdem für den Unterricht freigeben und die Schülerinnen
und Schüler auf die Baustelle schicken. Erst Proteste von Eltern
und Lehrern führten dazu, dass die Schule geschlossen wurde,
jetzt muss der Unterricht noch bis mindestens Ende Oktober in Ausweichquartieren
stattfinden. Schulstadträtin und Baustadträtin (beide
grün) schoben sich nach der Rückkehr aus dem Urlaub gegenseitig
die Schuld zu. Auch die Schule in der Marchlewskistraße ("Integral")
wurde nicht rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertig. In der Modersohn-Grundschule
verzögert sich die Fertigstellung des Ausbaus gleich um ein
ganzes Jahr - hochgefährliche PAK-Schadstoffe im Dach waren
erst nach Baubeginn entdeckt worden. Allein bei dieser Baumaßnahme
drohen auf den notorisch klammen Bezirk mindestens 850.000 Euro
Mehrkosten zuzukommen. Zwischenzeitlich wurde ein Baustopp verhängt.
Ruinöse Ausmaße hatte bereits der Umbau eines Bürogebäudes
am Halleschen Ufer erreicht. Statt ursprünglich veranschlagten
90.000 Euro kostete der Bau für das Jugendamt am Ende 1,5 Millionen.
Wegen der gravierenden Probleme soll jetzt dem Vernehmen nach eine
externe Organisationsuntersuchung das Bauamt von Frau Kalepky durchleuchten.
Der Bezirk gibt nun also auch noch teures Geld für Unternehmensberater
aus. Die SPD sieht den grünen Bezirksbürgermeister Schulz
in der Verantwortung. Er hat die überforderte Stadträtin
Kalepky ins Amt gehievt und in ihren Amtsbereich ständig hineinregiert.
Höchste Zeit zum Handeln, Herr Schulz!
Schulen
in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 06.10.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Das Land Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben
sich auf einen Kompromiss geeinigt: Auf der Rückseite der East-Side-Gallery
entlang der Spree kann Berlins längste Open-Air-Galerie entstehen
Auf der Rückseite der East-Side-Gallery kann Berlins längste
Freiluftgalerie entstehen. Die weiße Wand darf vom Bezirk
zeitweilig für Kunstprojekte genutzt werden, die sich inhaltlich
mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzen. In die Wand selbst
dürfen dabei jedoch keine Eingriffe vorgenommen werden. Diesen
Kompromiss zwischen dem Bezirk, der Senatskulturverwaltung und dem
Berliner Denkmalschutz, teilte Bürgermeister Franz Schulz (Grüne)
nun auf Anfrage dem dem Bezirksparlament mit. Die weiße
Mauer-Fläche steht nun für Lichtinstallationen oder Projektionen
zur Verfügung, die sich auf die Geschichte der Berliner Mauer
beziehen, sagte Schulz.
Mit dem Kompromiss konnte der Bezirk die anfänglichen Bedenken
von Kritikern ausräumen. Während die Wandbilder
der East-Side-Gallery an der Mühlenstraße den künstlerischen
Umgang mit der Berliner Mauer im Jahre 1990 bezeugen, kann nun die
Auseinandersetzung mit Themen wie Mauer und Mauerfall,
Teilung und Grenze auf ihrer Rückseite
mit aktuellen künstlerischen Annäherungen und Reflektionen
kontrastiert und ergänzt werden, sagt Elvira Pichler,
kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Ich stelle mir ein
spannungsreiches Zusammenspiel von Vorder- und Rückseite vor,
das gerade einem jungen, internationalen Publikum einen ästhetisch-emotionalen
Zugang zur Mauergeschichte eröffnet, so Pichler. Die
Idee und Initiative für eine Berliner West-Side-Gallery gehen
auf einen Antrag der Grünen-Fraktion im Bezirk zurück.
Informationen
zur East-Side-Gallery
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Datum: 04.10.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Projektstart "Management Karl-Marx-Allee"
Seit dem 1. September arbeitet das Management Karl-Marx-Allee
im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, Wirtschaftsförderung.
Mit der Projektdurchführung wurde, nach einer öffentlichen
Ausschreibung, die Arbeitsgemeinschaft BSM Beratungsgesellschaft
für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, RR Stadtberatung
und PORTAS Immobilienmanagement und Beratung GbR beauftragt. Es
besteht eine enge Kooperation zur Union Sozialer Dienste gGmbH,
die das Projekt mit besonderen Leistungen zur Kommunikation und
zur Bildung unterstützt. Das Projekt wird innerhalb des Förderprogramms
Wirtschaftsdienliche Maßnahmen im Rahmen der Bezirklichen
Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit durch die Europäische
Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) gefördert. Das Projekt wird von einigen
Hauseigentümern auch finanziell unterstützt.
Ziel ist die Stärkung der Karl-Marx-Allee durch Markenbildung
und gezielte Werbemaßnahmen, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität,
Aktivitäten gegen Leerstand sowie die Organisation der Gewerbetreibenden
und Hauseigentümer in einer verbindlichen Struktur, die nach
dem Projektjahr die Arbeit fortsetzen soll.
Herr Dr. Beckers, Stellvertretender Bezirksbürgermeister -
zuständig für den Bereich Wirtschaft, begrüßt
den Projektstart und bittet alle Anlieger der Karl-Marx-Allee, sich
mit Ihren Ideen und Anregungen einzubringen.
Zentrale Anlaufstelle für das Management Karl-Marx-Allee
ist das Vor-Ort-Büro in der Karl-Marx-Allee 91 a im 1. Obergeschoß.
In der Startphase wird eine qualitative Analyse durchgeführt
sowie ein Stärken- und Schwächenprofil erarbeitet. Mit
rund 20 Schlüsselpersonen haben bereits Gespräche stattgefunden,
um das Meinungsbild aufzunehmen und möglichst nahtlos an früheren
Prozessen anzuschließen. Ab Oktober wird mit etwa 25 interessierten
Gewerbetreibenden und Vertretern der Eigentümer in drei Werkstätten
die Marke Karl-Marx-Allee entwickelt. Erste Ideen zu Zwischenlösungen
in leeren Ladenlokalen werden verfolgt.
Infos
zur Karl-Marx-Allee
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Datum: 30.09.2010
Pressemitteilung von: Deutsche Bahn
Sperrung der Boxhagener Straße wegen Brückenarbeiten
am Wochenende 1. bis 4. Oktober 2010
Von Freitag, 1. Oktober, 16 Uhr, bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr
ist im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Friedrichshain,
die Boxhagener Straße zwischen Kynaststraße und Neuer
Bahnhofstraße voll gesperrt. Der Straßenverkehr wird
weiträumig umgeleitet.
Grund der Straßensperrung sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke
über die Boxhagener Straße im Zusammenhang mit dem Umbau
des Bahnhofs Ostkreuz.
Der derzeit nicht von Zügen befahrene Teil der Brücke
wird saniert. Zudem wird bis zur Inbetriebnahme des neuen Ringbahnsteigs
der S-Bahn am Ostkreuz im Jahr 2012 der westliche Brückenteil
von einem Neubau ersetzt.
Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die von den Bauarbeiten
ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten.
Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen
im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür
bittet die Deutsche Bahn um Entschuldigung.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Verkehr
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 30.09.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Eiswürfel gelandet: Umbau der Interkulturellen Familienbibliothek
am Kottbusser Tor
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II erhalten nicht nur Schulen Fördermittel,
sondern auch einzelne ausgewählte öffentliche Gebäude,
so auch die Interkulturellen Familienbibliothek am Kottbusser Tor.
Das Gebäude aus den 50er Jahren ging über Jahrzehnte mit
seiner belanglosen Architektur als niedrige Blockrandbebauung und
vor dem Hintergrund des Neuen Kreuzberger Zentrums in der öffentli-chen
Wahrnehmung unter.
Über das Konjunkturpaket II sollte das Objekt energetisch
ertüchtigt werden. Insgesamt standen hier-für 540.000
€ zur Verfügung Gleichzeitig ist es jedoch gelungen, Mittel
aus dem Förderprogramm BIST (Bibliotheken im Stadtteil) in
gleicher Höhe zu akquirieren, mit denen die Organisation der
Bibliothek als auch das innere Erscheinungsbild erheblich aufgewertet
werden konnten.
Die Architekten Katharina Feldhusen und Ralf Fleckenstein (ff Architekten)
haben im Auftrag des Be-zirksamtes, vertreten durch den Immobilienservice
das Material Glas heran gezogen, um auf die Un-scheinbarkeit des
über 60 Jahre alten Gebäudes zu reagieren. Aus der Lochfassade
wurde eine Ganzglasfassade, teilweise offen, teilweise halbdurchlässig
und geschlossen. Wie der geistige - Inhalt der Bibliothek
wird der Baukörper immaterialisiert. Das Erdgeschoss hat nun
eine freie Sichtbe-ziehung zum Platz. Eine großzügige
Theke im Eingangsbereich und Automaten für die elektronische
Rückgabe ausgeliehner Medien wenden sich dem Publikum zu.
Auch in den oberen Geschossen ist Glas das bestimmende raumbildende
Element. Die straßenseiti-gen und die hofseitigen Fassaden
erlaubt Durchblicke oder lassen das Tageslicht gedämpft durch
transluzente Wärmedämmung eintreten. Auch Zwischenwände
sind nun gläsern ausgeführt.
Die Architektur des Hauses spricht eine neue Sprache. Der Banalität
entrückt stellt sie eine Bezie-hung zum öffentlichen Raum
her, bietet zugleich aber helle, meditativ erscheinende Räume.
Die Bibliothek ist in der Gegenwart angekommen.
Dabei hatten die Architekten nur ein sehr begrenztes Budget zur
Verfügung, was dem Ideenreichtum keineswegs geschadet hat.
Die ursprünglichen Buchregale wurden nach farblicher Überarbeitung
wieder verwertet, die Fußböden durch eine farblich abgestimmte
PE-Beschichtung intelligent und kostenschonend saniert. Den Kampf
gegen die Mittelknappheit haben die Architekten in dem manchmal
schwierigen Prozess nie aufgegeben, sie nennen ihre Arbeitsweise
hier auch das Prinzip des ungewissen Ausgangs.
Im Stadtraum erscheint das Objekt mit einer intensiven Frische
und kann sich gegenüber der umge-benden Bebauung gut behaupten.
Die Ausstrahlung auf das Kottbusser Tor ist Gestalt
prägend und für die Anwohner eine wesentliche Bereicherung.
Doch geht es bei der Restrukturierung nicht eben um Veredelung,
sondern um Sinn und Sinnlichkeit stiftende, spannungsreiche Ästhetik,
die zur Aufwertung der Umgebung beiträgt.
Mit Unterstützung des Ingenieurbüros ICL konnte der Heizenergiebedarf
um rd. 55% gesenkt werden, was einem jährlichen Kohlendioxidausstoß
von 22,33 Tonnen entspricht.
Die Bibliothek eröffnet am 01.10.2010, 14.00 Uhr. Nach Fertigstellung
einer Außentreppe, die als 2. Rettungsweg dient, werden Ende
Oktober auch Kita-Gruppen, Schulklassen und Erwachsenenkurse die
großzügigen Veranstaltungsräume nutzen können.
Jutta Kalepky
Bezirksstadträtin für bauen, Wohnen und Immobilienservice
Bibliotheken
in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 30.09.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Firma Hellweg plant Baumarkt auf dem Yorck-Dreieck
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,
die Firma HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH & Co. KG plant
die Errichtung eines modernen Bau- und Heimwerkermarktes mit Gartencenter
auf dem Grundstück Yorck-Dreieck. Der Grundstückserwerb
ist bereits erfolgt.
Im Rahmen einer Bürgerversammlung an der neben den
Bezirksverordneten der beteiligten Bezirke auch der Bezirks-bürgermeister
von Friedrichshain-Kreuzberg, Herr Dr. Schulz, sowie der Bezirks-stadtrat
für Bauwesen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Herr Krömer,
teilnehmen werden möchten wir Sie gern über unser
Projekt informieren. Hierzu laden wir Sie herzlich zu einem Informations-abend
rund um unser Bauvorhaben ein.
Die Veranstaltung wird am
Donnerstag, den 07.10.2010 um 18:00 Uhr
im BVV-Saal des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg,
Dienstgebäude Yorckstraße 4 - 11, 10965 Berlin
stattfinden.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, sich
umfassend über unser Vorhaben zu informieren. Selbstverständlich
können Sie in der Veranstaltung auch Ihre persönlichen
Vorstellungen und Erwartungen an uns herantragen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Interesse.
HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH & Co. KG
Katharina Scharfstädt
Geschäftsführung Liegenschaften
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Datum: 29.09.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne fordern Tempo 30 für die Frankfurter Allee
Weil die Frankfurter Allee in Friedrichshain besonders stark mit
Feinstaub belastet ist, soll sie zur Tempo-30-Straße werden.
Einen entsprechenden Antrag bringen die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg
heute ins Bezirksparlament ein. Damit wollen wir die Anwohnerinnen
und Anwohner vor dem Feinstaub-Alarm in Berlins zweitdreckigster
Straße schützen, sagt Fraktionssprecherin Antje
Kapek (Grüne). Seit Jahresbeginn habe die Straße den
erlaubten Grenzwert der Europäischen Union bereits an 42 Tagen
(Stand: 28. 9. 2010) überschritten. Damit liegt sie hinter
dem Mariendorfer Damm auf Platz zwei der Liste der dreckigsten Feinstaub-Straßen
in Berlin, bundesweit auf Platz sieben.
Hintergrund: Europäische und bundesdeutsche Gesetze verbieten
eine Feinstaubbelastung von 50 µg/m³ im Tagesmittelwert
an mehr als 35 Tagen im Jahr. Die Kommunen müssen zum Schutz
der Bevölkerung sicherstellen, dass dieser Wert nicht überschritten
wird. Der Senat hatte sich bisher geweigert, entsprechende Schritte
einzuleiten, obwohl er in Berlin formal zuständig ist. Der
Grünen-Antrag fordert das Bezirksamt auf, sich bei der Verkehrslenkung
des Landes Berlin für Tempo 30 einzusetzen. Mit einem weiteren
Antrag wollen die Grünen erreichen, dass auch weitere Teile
der Gitschiner Straße Tempo 30 bekommen.
Anwohnerinnen und Anwohner beschweren sich hier zu Recht
über den hohen Verkehrslärm, sagt der Verkehrsexperte
der Grünen-Fraktion Manuel Sahib.
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Datum: 28.09.2010
Pressemitteilung von: Grüne
Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne bringen Klimaschutzprogramm auf den Weg
Mit Friedrichshain-Kreuzberg soll der erste Berliner Bezirk einen
hauptamtlichen Klimaschutzbeauftragten und einen Klima-Rat bekommen
Friedrichshain-Kreuzberg bekommt als erster Berliner Bezirk einen
hauptamtlichen Klimaschutzbeauftragen und einen Klima-Rat, in dem
Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Umweltorganisationen regelmäßig
über erforderliche Konzepte auf allen Ebenen des Bezirks diskutieren.
Das ist das Ziel eines Antragspaketes zum Klimaschutz, das die Grünen-
Fraktion für die morgige Sitzung des Bezirksparlaments eingebracht
hat. Mit unseren Anträgen bringen wir das umfangreichste
Klimaschutzprogramm der Republik auf den Weg, sagt Fraktions-
Chefin Antje Kapek (Grüne). Neben Klima-Rat und -Beauftragten
geht es dabei auch um einen integrierten Klimaschutzbericht, der
die Erfolge in Sachen Klimaschutz alle zwei Jahre umfassend darstellen
soll.
In Zukunft werden die Grünen in jede Sitzung des Bezirksparlamentes
weitere Antragspakete zum Klimaschutz einbringen. Damit soll
das Klimaschutzprogramm 2020 für Friedrichshain-Kreuzberg schrittweise
Realität werden, sagt Paula Riester klimapolitische Sprecherin
der Fraktion. Hintergrund: Das Klimaschutzprogramm 2020 für
Friedrichshain-Kreuzberg soll das umfangreichste seiner Art in der
Republik werden. Bisher besteht es bereits aus über 70 verschiedenen
Projekten für noch mehr Klimaschutz im Bezirk auf beiden Seiten
der Oberbaumbrücke. Ziel ist es, den Kohlendioxidausstoß
bis 2020 um 45 Prozent zu verringern.
Gemeinsam mit Umweltverbänden und Bevölkerung werden
aktuell weitere Maßnahmen entwickelt, die im Spätherbst
auf einer Klima-Konferenz debattiert werden sollen.
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Datum: 23.09.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Neue Citytoilette in Friedrichshain-Kreuzberg
Schon seit längerer Zeit wünschten sich die AnwohnerInnen
des Mehringplatzes
die Errichtung einer öffentlichen Toilette, weil zahlreiche
Touristen von der U-Bahn zum Jüdischen Museum oder zum Check-Point-Charlie
laufen.
Nach längerer Diskussion mit den AnwohnerInnen und dem Quartiersmanagement
über einen möglichen Standort, wurde dann einvernehmlich
ein Platz an der Ecke Friedrichstraße / Theodor-Wolff-Platz
gefunden.
Da die technischen Voraussetzungen zum Anschluss eines öffentlichen
WCs hier-für ebenfalls vorlagen, hat die Wall AG auf Grundlage
des sogenannten Berliner Toiletten Vertrags eine behindertengerechte
Citytoilette errichtet. Wegen Vandalismusschäden musste die
geplante Inbetriebnahme Anfang August nochmals verschoben werden.
Seit Dienstag, 14. September 2010 ist die Toilette eröffnet.
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Datum: 23.09.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Informationen zum Bauvorhaben Fahrbahnsanierung Gneisenaustraße
Mit den Baumaßnahmen zur Fahrbahnsanierung aus dem Konjunkturprogramm
II sollen neben der herkömmlichen Straßeninstandsetzung
vor allem auch Maßnahmen zur Verkehrslärmreduzierung
umgesetzt werden.
Speziell beim Bauvorhaben Fahrbahnsanierung Gneisenaustraße
wurde aktuell für den Einbau der oberen Fahrbahndecke ein Flüsterasphalt
verwendet.
Lärmgutachter erwarten durch diese neuartige Bauweise eine
Reduzierung des Verkehrslärms von wenigstens 4,0 dB(A).
Um die tatsächliche Verkehrslärmreduzierung für
die Anwohner feststellen zu können, hat die Senatsverwaltung
für Gesundheit, Umwelt und Verbraucher-schutz gemeinsam mit
dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Abschnitt der Gneisenaustraße
als Referenzstrecke deklariert und Lärmvergleichsmessungen
durch ein Gutachterbüro beauftragt. Diese Messungen sollen
für wenigstens fünf Jahre weitergeführt werden, um
feststellen zu können, dass diese Bauweise auch über einen
langen Zeitraum Verkehrslärmreduzierungen garantiert.
Wenn mit der Gneisenaustraße erwiesen werden kann, dass mit
straßenbaulichen Maßnahmen dauerhaft eine Verkehrslärmreduzierung
für die Anwohner des Hauptstraßennetzes erreicht wird,
kann mit der breiten Anwendung dieser Bau-weise bei Fahrbahninstandsetzungsmaßnahmen
bereits der Entstehung von Verkehrslärm entgegengewirkt werden.
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Datum: 14.09.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg überwindet Haushaltsblockade
und kann jetzt gezielt notleidende Bereiche verstärken
Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß wird am heutigen Dienstag
den Ausschuss für Personal, Haushalt und Investitionen der
Bezirksverordnetenversammlung darüber informieren, dass der
Doppelhaushalt 2010/2011 vom Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses
freigegeben wurde und damit die über den Bezirk verhängte
vorläufige Haushaltswirtschaft aufgehoben ist.
Die Verabschiedung des Haushaltes hatte sich verzögert, nachdem
die Bezirksverordnetenversammlung den Beschluss des Haushalts im
Februar 2010 und in den Folgemonaten zunächst verweigert hatte,
bis es am 30. Juni 2010 doch noch zu einer mehrheitlichen Zustimmung
kam. Das Bezirksamt hat sich in der Folgezeit um eine zügige
Mitzeichnung durch die Senatsverwaltung für Finanzen und die
Freigabe im Hauptausschuss bemüht, was nunmehr in der ersten
Sitzung des Gremiums nach der Sommerpause gelungen ist. Mit
diesem Schritt gewinnt der Bezirk endlich seine haushaltspolitische
Autonomie zurück und kann selber wieder Entscheidungen treffen
und Schwerpunkte setzen. Nun ist es das Ziel, trotz der Risiken
im Transferbereich ein ausgeglichenes Jahresergebnis in 2010 und
2011 zu erreichen, äußerte sich Stöß
verhalten optimistisch.
Während der haushaltslosen Zeit der vorläufigen
Haushaltswirtschaft konnten freie Stellen im Bezirksamt ohne Ausnahmegenehmigung
des Landes nicht besetzt und Zuwendungen an Vereine und Projekte
nicht ausgekehrt werden. Hiervon wurde insbesondere der Kultur-
und Sportbereich in Mitleidenschaft gezogen. Dringend nötige
Investitionen mussten aufgeschoben werden. Mangels Personal kam
es in vielen Bereichen zu ungesteuerten Angebotseinschränkungen
und damit zu defizitären Entwicklungen im Rahmen der Kosten-
und Leistungsrechnung.
Hier will das Bezirksamt nun gegensteuern. Das Kollegium hat auf
Vorlage des Finanzstadtrats beschlossen, in 2011 gezielt personalwirtschaftliche
Spielräume zu schaffen, um im Umfang von 1 Million Euro neue
Beschäftigungspositionen zur Besetzung einzurichten, nicht
finanzierte Stellenanteile auszufinanzieren oder die Doppelfinanzierung
bei der Besetzung von Stellen mit Altersteilzeit zu ermöglichen.
Hiermit wollen wir die von der vorläufigen Haushaltswirtschaft
beschleunigte Abwärtsspirale anhalten und gezielt Defizitbereiche
stärken, erläuterte Stöß dem Haushaltsausschuss
des Bezirks.Zugleich mahnte er, dass auch weiterhin angesichts knapper
Kassenlage nur unbedingt notwenige Ausgaben getätigt werden
dürften, um nicht den Weg zum Schuldnerbezirk einzuschlagen.
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Datum: 20.08.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Bürgerbeteiligungsverfahren zum Westpark mit konkreten
Ergebnissen
Für den neuen Park auf dem Gleisdreieck haben zwischen der
Fernbahntrasse und der Möckernstraße dem sogenannten
Ostpark im August 2009 unter der Regie der Grün Berlin
GmbH die Baumaßnahmen begonnen. Auch für den Westpark
den Bereich zwischen der Flottwellstraße/Dennewitzstraße
und der Fernbahntrasse wurden in den letzten Wochen wesentliche
Schritte in Richtung Realisierung getan.
Am 18. August hat nach einem konzentrierten Werkstattverfahren
die Projektbegleitende Arbeitsgruppe den aktuellen Entwurf
zum Westpark vom Atelier Loidl im Rahmen eines Protokolls verabschiedet.
In dieser Arbeitsgruppe sind Bürgerinnen und Bürger aus
den Kiezen der umgebenden Bezirke in einen Dialog mit den Planern
vom Atelier Loidl sowie mit Mitarbeitern der zuständigen Bezirksverwaltungen
und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung getreten.
So sind in einer beispielhaften Art und Weise - unter der Leitung
eines externen Moderators - in gemeinsamer Arbeit aller Teilnehmer
der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe die Gestaltung und die Nutzungsangebote
für den Westpark weiterentwickelt worden. Dieses positive Ergebnis
ist nach dem schwierigen und langwierigen Prozess der Entscheidungsfindung
zum Ostpark Ausdruck einer neuen Qualität von Bürgerbeteiligung.
Der Entwurf für den Westpark geht in den wesentlichen Punkten
auf die Wünsche und Interessen der Bürgerinnen und Bürger
ein, die durch die Vertreterinnen und Vertreter der Quartiersräte
Magdeburger Platz und Schöneberg Nord, der Aktionsgemeinschaft
Gleisdreieck, der Anwohnerinitiative Flaschenhals Bautzener Straße,
der Kleingartenkolonie Potsdamer Güterbahnhof und des
BUND eingebracht wurden.
Hier entstehen vielfältige Angebote für die Erholung
von Menschen aller Altersgruppen und gleichzeitig wird Wert darauf
gelegt, dass auch die heimische Flora und Fauna hier ihre Standorte
haben kann. In dem verabschiedeten Protokoll sind für die nächsten
Schritte der Planung und Realisierung zwei Arbeitsschwerpunkte
formuliert, die einerseits den Zugang von Süden von
der Yorckstraße - und andererseits das Pilotprojekt Gärten
im Garten noch weiter konkretisieren sollen.
Seit der Entscheidung zum landschaftsarchitektonischen Wettbewerb
für die Gestaltung des Parks auf dem Gleisdreieck im Jahr 2006
sind nunmehr vier Jahre vergangen.
Die Eröffnung des Ostpark ist für den Herbst 2011 vorgesehen.
Mit ersten baulichen Maßnahmen für den Westpark
soll noch im Herbst 2010 begonnen werden, damit dann im Jahr 2013
der gesamte Park auf dem Gleisdreieck den Bewohnern der Nachbarschaft
aber auch allen anderen Berlinerinnen und Berlinern und den Gästen
der Stadt übergeben werden kann.
Zusatzinformation
Termine für Führungen über den zukünftigen
Park auf dem Gleisdreieck:
* Die Führungen finden jeden 2. Sonntag um 15:00 Uhr statt.
Der nächste Termin ist der 29. August 2010.
* Am 12. September 2010 finden in Kooperation mit dem Deutschen
Technikmuseum Sonderführungen statt. Führungen über
den zukünftigen Park auf dem Gleisdreieck beginnen um
12:30 Uhr und 15:00 Uhr.
Weitere Termine für die regulären Führungen sind:
* 26.September 2010,
* 10. Oktober 2010 sowie
* 24 Oktober 2010.
Treffpunkt für alle Führungen:
Infopoint am Ende der Ladestraße (hinter dem Spectrum des
Deutschen Technikmuseum, Zugang Tempelhofer Ufer/ Ecke Möckernstraße)
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.parkberlin.de
Vorstellung des Entwurfes für den Westpark
* Am 27.09.2010 erfolgt eine öffentliche Vorstellung des
Entwurfes für den Westpark um 18:00 Uhr im Gemeindesaal der
12 Apostel-Kirche.
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Datum: 11.08.2010
Pressemitteilung von: Tierschutzverein Berlin
Tierschutzverein protestiert gegen geplantes Hundeverbot in
Innenstadt
Mit Empörung und Unverständnis reagiert der Tierschutzverein
für Berlin auf das in der Berliner Innenstadt geplante Hundeverbot
in Grünanlagen und Parks. Sollte dieses Beispiel Schule
machen, hat Berlin sein Image als tierfreundliche Stadt verwirkt,
sagte Marcel Gäding vom Tierschutzverein am Mittwoch.
Medienberichten zufolge plant der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg,
Hunde aus Grünanlagen und Parks zu verbannen. Bereits Ende
2009 hatte der Bezirk Pankow vereinzelt Flächen für Hunde
sperren lassen. Wer gegen die Regelungen verstößt, riskiert
empfindliche Geldbußen. Statt sich Gedanken über
qualifizierte Freilauflächen zu machen, handeln die Innenstadtbezirke
kurzsichtig, so Gäding. Die Leidtragenden sind die Hunde,
denen immer mehr die Möglichkeit genommen wird, sich artgerecht
zu bewegen und auszutoben. Bei allem Verständnis für
den Ärger durch die Hinterlassenschaften von Hunden macht es
sich die Bezirkspolitik einfach und schafft nicht nachvollziehbare
Tatsachen, erklärte Marcel Gäding. Sinnvoller wäre
es, den Dialog mit uneinsichtigen Hundebesitzern zu suchen. Die
Erfahrung aus anderen Berliner Bezirken zeigt beispielsweise, dass
nach der Schaffung großzügiger Hundeauslaufflächen
die Verschmutzung von Gehwegen und Grünanlagen etwa durch Hundekot
deutlich zurückgegangen ist. Vorbildlich ist hier Charlottenburg-Wilmersdorf.
In der City West wurden innerhalb kurzer Zeit Hundeauslaufgebiete
eröffnet.
Der Tierschutzverein für Berlin wird gegen die in Friedrichshain-Kreuzberg
geplante Regelung Protest einlegen. Denn Hunde gehören zu Berlin
und sind für viele Menschen wichtige Partner auf vier Pfoten.
Viele Bewohner der Innenstadt können sich die tägliche
Fahrt in entlegene Auslaufgebiete am Stadtrand schlichtweg nicht
leisten. Statt an vermeintlichen Saubermann-Strategien zu
arbeiten, sollte das zuständige Bezirksamt pfiffige Konzepte
für Mensch und Hund entwickeln, sagte Gäding. Der
Tierschutzverein stehe hierfür jederzeit als Gesprächspartner
zur Verfügung.
Tierschutzverein
Berlin
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Datum: 02.08.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
6. Aug. 2010: Gedenk- und Mahnfeier für die Atombombenopfer
von Hiroshima und Nagasaki in Berlin
Zum 65. Jahrestag des Abwurfes der Atombombe auf Hiroshima findet
an der Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain am Freitag,
dem 6. August 2010 um 16.30 Uhr (ab 16.00 Uhr Vorprogramm) eine
Gedenkveranstaltung zur Erinnerung und Mahnung statt.
Die Veranstaltung eröffnet Prof. Hideto Sotobayashi, ein in
Berlin wohnender Überlebender des 6. August 1945. Hauptrednerin
ist Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin und internationale Kampagnenleiterin
der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs
(IPPNW). Weiterhin sprechen Berliner Bürgermeister, die sich
der vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima, Tadatoshi Akiba,
ins Leben gerufenen Bürgermeister für den Frieden
angeschlossen haben. Zu den Kulturbeiträgen gehören in
diesem Jahr neben anderen auch Künstler aus Japan.
Die Weltfriedensglocke ist ein Geschenk einer japanischen Friedensgesellschaft
an die Stadt Berlin und steht am großen Teich im Volkspark
Friedrichshain. Seit mehr als 20 Jahren finden hier Gedenk- und
Mahnveranstaltungen statt. Zur diesjährigen Teilnahme ruft
ein Bündnis auf, zu dem die Bezirksverordnetenversammlung und
das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu Berlin, der Deutscher
Friedensrat e.V., die Friedensglockengesellschaft Berlin e.V., das
Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin e.V. und die IPPNW (Internationale
Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer
Verantwortung, Deutsche Sektion) gehören.
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Datum: 02.08.2010
Pressemitteilung von: Suppe&Mucke
Friedrichshain kocht: Straßenfest mit Suppe und Musik
Am Samstag, den 4. September 2010, findet zum zweiten Mal das unkommerzielle
Straßenfest Suppe&Mucke in der Schreiner-
und Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain statt. An über
60 Ständen werden Suppen kostenlos angeboten, während
auf vier Bühnen Bands spielen sowie Künstler Theater und
Kleinkunst präsentieren.
Das Straßenfest Suppe&Mucke möchte die Anwohner
mit allen im Kiez aktiven Menschen, Projekten, Initiativen und Vereinen
zusammenbringen, sagt Mitorganisator Jens Rippel. Auf diesem
Weg stellen diese Gruppen ihre Arbeit der Öffentlichkeit vor.
Friedrichshainer sollen so begeistert werden sich selbst zu engagieren.
Alle Organisatoren und Helfer der Veranstaltung arbeiten ehrenamtlich
und Kiezbewohner gestalten aktiv das Fest mit. Die Veranstaltung
wird durch das Engagement und die Unterstützung aus über
40 beteiligten Projekten getragen.
An einer 200 Meter langen Tafel werden von engagierten Anwohnern
und im Kiez tätigen sozialen Projekten, Vereinen und Initiativen
verschiedenste Suppen den Besuchern umsonst angeboten. Das Angebot
reicht von klassischer Soljanka über Gazpacho bis hin zu hawaiianischer
Kokos-Ingwer-Karottensuppe. Und noch sind einige Kochstellen frei:
Alle, die gerne kochen sind eingeladen ihre Lieblingssuppe
den Festbesuchern anzubieten, so Jens Rippel. Die Anmeldefrist
für Privatpersonen läuft bis zum 28. August.
Von 14.00 bis 22.00 Uhr treten auf vier Bühnen Künstler
unterschiedlichster Genre auf. Es gibt Live-Musik von lokal bekannten
Größen wie der Schlagerskaband Cellolitas, ungarischen
Folkrock von den Transsylvanians und Dota der Kleingeldprinzessin.
Darüber hinaus werden Theaterstücke und Akrobatik aufgeführt,
außerdem gibt es eine Feuershow. Alle Künstler verzichten
auf eine Gage.
Auch für Kinder gibt es ein reichhaltiges Angebot: Schulen,
Vereine und soziale Projekte bieten Aktivitäten wie Kinderschminken
und Workshops an, in denen z. B. Töpfern erlernt werden kann.
Die Medienwerkstatt KiezTV wird zusammen mit Kindern eine Dokumentation
über das Fest aus Sicht der jungen Teilnehmer produzieren.
Außerdem können die Jüngeren in einem Ausstellungsprojekt
über das Friedrichshain vor 50 Jahren die Geschichte
des Kiezes kennen lernen.
Nachdem Suppe&Mucke bereits letztes Jahr mit 4.000 Besuchern
und über 600 Liter ausgeschenkter Suppe ein großer Erfolg
war, soll das Kiezfest dieses Jahr noch mehr Menschen begeistern.
Suppe&Mucke
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Datum: 30.07.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Erfolgreiche Brutgeschäfte im Martin Gropiusbau
Drei Monate im Jahr (Anfang Mai bis Ende Juli) sind Mauersegler
in Berlin zu Gast.
Mauersegler sind als europäische Vogelart besonders geschützt
und bei Sanierungsarbeiten besonders gefährdet. Sie brüten
an Gebäuden in Mauerlöchern, Jalousiekästen, Stuckelementen
und unter Dachrinnen .So fanden sie gemeinsam mit Haussperlingen
viele geeignete Nistplätze in der Fassade des Martin Gropius
Baus.
Für restauratorische Instandsetzungsarbeiten wurde dort Mitte
Juni begonnen, die Ostfassade einzurüsten. Durch eine E-Mail
eines aufmerksamen Bürgers wurde die untere Naturschutzbehörde
des Stadtbezirkes Friedrichshain- Kreuzberg davon informiert, dass
in mind. 3 Hohlräumen der Fassade Mauersegler ihre Jungen aufziehen.
Damit diese Segler ungehindert starten und ihre Jungen über
einen Zeitraum von 6 Wochen füttern können, dürfen
sich etwa 5m unterhalb der Nester keine Hindernisse wie z.B Gerüstteile
befinden.
Eine Mitarbeiterin der unteren Naturschutzbehörde stoppte
sofort die Gerüstarbeiten und besprach mit Herrn Kunigk dem
Projektmanager von der SMV Ingenieurgesellschaft die notwendigen
Schutzmaßnahmen, der Ornithologe Herr Rainer Altenkamp wurde
mit der Bestandaufnahme und der Baubegleitung beauftragt.
Durch eine sehr konstruktive Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten
konnten, bei laufendem Baugeschehen durch Aussparungen im Baugerüst
, die Niststätten weiter angeflogen und die Jungen erfolgreich
aufgezogen werden.
J. Kalepky
Bezirksstadträtin
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Datum: 29.07.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Die Welt zu Gast auf der Genießer-Biermeile
Pressemitteilung Nr. 82/2010 vom 29.07.2010
Das Internationale Berliner Bierfestival ist für die Berliner
und ihre Gäste aus aller Welt jedes Jahr
ein besonderer Höhepunkt. Das soll auch in den kommenden Jahren
so bleiben. Deshalb erfolgten
auch in diesem Jahr umfangreiche Erweiterungen der Serviceangebote
für Besucher der
Genießer-Biermeile und zusätzliche Präventionsmaßnahmen
vom Veranstalter der PRÄSENTA
GmbH und dem Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg für ein friedliches
Fest.
Es ist eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Bezirksamtes, der
Polizei, der Anwohnerschaft, von
Initiativen und Vereinen und des Veranstalters gegründet worden,
die in enger Zusammenarbeit
ein Konzept entwickelt hat, das unter anderem gezielte Informationsveranstaltungen
mit dem
Schwerpunkt Ordnung und Sicherheit für den gesamten
Sicherheitsdienst und alle leitenden
Mitarbeiter des Festivals beinhaltet.
Des Weiteren werden zwei zusätzliche Informationspunkte an
den Kopfbereichen der Biermeile
eingerichtet, die den seit Jahren im Festivalzentrum bestehenden
Informations- und Anlaufpunkt,
bei Fragen, Sorgen oder Problemen von Anwohnern, Besuchern oder
Ausstellern entlasten sollen.
Ebenso ist das Sicherheitspersonal, der Rettungsdienst und die verantwortlichen
Mitarbeiter des
Veranstalters erneut erhöht worden, um schneller und effizienter
reagieren zu können.
Zusätzlich wird es in diesem Jahr ein abgeändertes Hausrecht
des Veranstalters geben, das ein
eindeutiges Vorgehen gegen unerwünschte Störenfriede in
Zusammenarbeit mit dem
Sicherheitsdienst, dem Ordnungsamt und der Polizei erlaubt.
Dies alles soll dazu beitragen, dass das Motto:
Kultiviert Bier genießen und Freundschaft schließen
auch diesmal wieder im Vordergrund steht.
Damit wollen wir erneut unseren Respekt und unsere Verbundenheit
mit den Gästen aus aller
Welt, den Ausstellern, den nationalen und internationalen Künstlern
sowie allen, die zum Gelingen
der Genießer-Biermeile beitragen, unter Beweis stellen.
Gemeinsam treten wir dafür ein, dass das Internationale Berliner
Bierfestival auch künftig bleibt,
was es ist: Ein bunter und unterhaltender Streifzug durch die friedliche
Welt des Bieres.
Dr. Peter Beckers
Stellvertretender Bezirksbürgermeister
Leiter der Abteilung Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt
Knut Mildner-Spindler
Bezirksstadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung
Lothar Grasnick
Geschäftsfüher PRÄSENTA GmbH
Veranstalter
14.
Internationales Berliner Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee
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Datum: 30.06.2010
Pressemitteilung von: Grüne Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg beschließt Haushalt
Bisher hatte der Bezirk als einziger von zwölf aus Protest
gegen die alljährlichen Kürzungen durch den Senat keinen
Haushalt verabschiedet. Nach der Bewilligung von zusätzlichen
18 Millionen Euro durch das Land Berlin, hat das Bezirksparlament
nun den Doppelhaushalt für 2010 und 2011 beschlossen.
Sechs Monate nach Beginn des Haushaltsjahres haben nun alle Berliner
Bezirke einen beschlossenen Etat: Mittwochabend verabschiedete auch
der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einen eigenen Haushalt. Die
Grünen hatten sich wegen der Kürzungen durch den Senat
gemeinsam mit drei weiteren Fraktionen im Bezirksparlament geweigert,
einem Haushalt zuzustimmen. Der Protest gegen das rot-rote
Kaputt-Kürzen war nicht nur ein symbolischer Akt, sondern hat
sich im Rückblick auch finanziell ausgezahlt, sagt Fraktionssprecher
Daniel Wesener (Grüne). Seit der Ablehnung des Haushalts sind
über 18 Millionen Euro zusätzlich in den Bezirk geflossen.
Mit dem Nachschlag vom Senat haben wir unser Ziel erreicht,
alle Einrichtungen im Bezirk zu erhalten. Die drohende Schließung
von Bibliotheken, Kinder- und Jugendeinrichtungen und einem Bürgeramt
sei damit vom Tisch.
Die Finanzsituation der Berliner Bezirke bleibt gleichwohl dramatisch.
Zuletzt hatten Mitte Juni alle Bezirksbürgermeister gemeinsam
den rot-roten Senat vor weiteren Personalkürzungen und einer
Vergreisung der Verwaltungen gewarnt. Wenn der Personalabbau
so weiter geht, müssen wir die Bezirke bald dicht machen,
sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne).
Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 29.06.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Freispruch der mutmaßlichen Autobrandstifterin wurde vom
Landgericht Berlin bestätigt
Das Landgericht Berlin hat heute die Berufung der Staatsanwaltschaft
Berlin verworfen
und damit das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten bestätigt.
Am 3. November 2009 hatte
das Amtsgericht Tiergarten die Angeklagte vom Vorwurf der versuchten
Brandstiftung
freigesprochen. Die damals 21 Jahre alte Angeklagte soll im Mai
2009 in Berlin-
Friedrichshain Grillanzünder auf einen Vorderreifen eines Geländewagens
gelegt und
diese angezündet haben. Bevor das Feuer auf den Wagen übergreifen
konnte, hatten
Polizeibeamte die brennenden Grillanzünder entfernt. Gegen
das Urteil des Amtsgerichts
Tiergarten hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.
Das Landgericht Berlin hat heute das Urteil des Amtsgerichts Tiergarten
bestätigt. Die Tat
sei der Angeklagten nicht sicher nachzuweisen. Die Angeklagte sei
Opfer einer
Verwechselung geworden, führte der Vorsitzende in der mündlichen
Urteilsbegründung
an. Ein Polizeibeamter habe zwar ausgesagt, dass er die Angeklagte
als die Person
wieder erkenne, die er am Tatort gesehen habe. Allerdings habe die
Kammer erhebliche
Zweifel, ob die Angeklagte die Person sei, die der Polizeibeamte
am Tatort beobachtet
habe. Unter anderem habe der Zeuge höchstens eine Sekunde diese
Person am Tatort
gesehen und die Lichtverhältnisse seien schlecht gewesen. Außerdem
sei der
Polizeibeamte zunächst von einer männlichen Person ausgegangen.
Die weiteren
Beweismittel und Indizien haben nach Auffassung der Kammer nicht
ausgereicht, um den
Tatnachweis führen zu können. Sicher sei zwar, dass die
Angeklagte mit der
linksradikalen Szene sympathisiere. Dies reiche aber nicht, um daraus
den Schluss zu
ziehen, dass die Angeklagte das Auto in Brand setzen wollte, erklärte
der Vorsitzende
weiter.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der
Revision zum Kammergericht angefochten werden.
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 03.06.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Senat wälzt die Kosten des Volksbegehrens Kita auf Bezirke
ab
Gespart werden soll bei Kindern unter drei Jahren, bei der Ganztagsbetreuung
und bei Kindern mit Behinderungen. Bezirken droht Schließungswelle
Der Senat plant die Kosten des Volksbegehrens zur Kita-Ausstattung
auf die Berliner Bezirke abzuwälzen. Auf sie kommen damit Zusatzkosten
in Höhe von 13,5 Millionen Euro zu. Der Senat verhält
sich hinterhältig, weil sich nicht einmal an seinen eigenen
Gesetze hält, kritisiert Monika Herrmann, Jungenstadträtin
von Friedrichshain-Kreuzberg.
Der Plan des Senats sieht vor, den Bezirken die Kosten für
Kitaplätze bei unter 3-Jährigen nicht mehr vollständig
zu bezahlen. Außerdem soll bei der Ganztagsbetreuung bei den
Kindern über drei Jahren gespart werden. Das widerspricht
allen Aussagen der rot-roten Koalition zur Frühforderung und
der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagt Herrmann.
Wollen die Bezirke die Kita-Angebote wie bisher aufrecht erhalten,
müssen sie die Kosten an anderer Stelle einsparen. Sollte sich
der Vorschlag durchsetzen fehlen allein im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
fast eine Millionen Euro. Um das Geld einzusparen, müssten
wir beispielsweise etwa die Hälfte der Kinder- und Freizeiteinrichtungen
dicht machen, sagt Herrmann.
Die Pläne sehen ebenfalls vor, bei den Kosten für Kinder
mit Behinderungen einzusparen. Die Gesamtkosten des Volksbegehrens
zur Kita-Ausstattung belaufen sich auf etwa 80 Millionen Euro. Wenn
ein Großteil nun an anderer Stelle eingesparte werden soll,
kann das nicht im Sinne der Initiatoren und der Berliner Eltern
sein, sagt Hermann.
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Datum: 01.06.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Abschluss der Arbeiten an der Kynastbrücke
Nach 23-monatiger Bauzeit können die Verkehrsteilnehmerinnen
und -teilnehmer ab dem 01.06.2010 die für rund 15 Mio. Euro
neu errichtete Kynastbrücke nutzen und müssen nicht mehr
den Umweg über Wühlischstraße,
Modersohnstraße
und Stralauer
Allee nehmen.
Die neue Brücke verbindet in einem Bogen die beiden Hälften
der Kynaststraße
und überquert die Gleise der Fern- und S-Bahn. Sie ist 172
m lang, 12,5 m breit und hat ein Gesamtgewicht von 760 t. Sie liegt
etwa 20 m weiter östlich als die 1900 errichtete alte Kynastbrücke,
die 2008 abgerissen wurde. Zwei Fahrspuren, die je 3 m breit sind
führen über die Brücke. Zusätzlich gibt es noch
einen 5 m breiten Geh- und Radweg auf ihrer östlichen Seite
und einen 1 m breiten Notgehweg auf der westlichen Seite. Von der
Hauptstraße führt eine Fußgängertreppe auf
die Kynastbrücke.
An den Gesamtkosten von rund 15 Mio. Euro trägt die Deutsche
Bahn AG einen Anteil von 96,2 %, das Land Berlin den verbleibenden
Anteil von 3,8 %.
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Datum: 17.05.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg schließt Jahr 2009 mit 6,02 Millionen
Euro Überschuss ab es wird Zeit den Haushalt zu beschließen
Die SPD freut sich, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für
das Jahr 2009 ein Guthaben von 6,02 Millionen Euro mit in den nächsten
Doppelhaushalt nehmen kann Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß
(SPD) stellte diese Zahlen in der vergangenen Sitzung des bezirklichen
Ausschusses für Personal, Haushalt und Investitionen vor. Das
zuvor bekannt gewordene isolierte Jahresergebnis von 265.000 Euro
minus berücksichtigte nicht den Ergebnisvortrag aus 2007, der
den Bezirk nun insgesamt deut-lich ins Plus bringt. Das erfreuliche
Ergebnis kommt vor allem dadurch zustande, dass der Bezirk bei der
Senatsverwaltung für Finanzen eine Basiskorrektur von über
18 Millionen Euro erreichen konnte. Vorbehaltlich laufender
Anpassungen steht uns dieser Überschuss nun für das Haushaltsjahr
2011 zur Verfügung und trägt dazu bei, das noch aufzulösende
Defizit erheblich zu verringern, zeigte sich Stöß
zufrieden.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andy Hehmke erinnerte daran, dass
sich der Bezirk nach wie vor unter vorläufiger Haushaltswirtschaft
befindet, weil die Mehrheit der BVV gegen die Stimmen der SPD-Fraktion
wiederholt die Verabschiedung des Doppelhaushalts 2010/2011 abgelehnt
hatte. Spätestens jetzt sind alle Argumente, der Bezirk
werde vom Land kaputt gespart, endgültig Makulatur. Es wird
Zeit, den Haushalt endlich zu beschließen, um den Bezirk wieder
handlungsfähig zu machen appel-lierte Hehmke. Auszubildende
können nicht übernommen, Angebote bald nicht mehr aufrechterhal-ten
werden, weil kein Personal eingestellt werden kann. Träger
und Vereine kriegen keine Mittel, Städtepartnerschaften und
Sportvereine müssen leiden und das alles, obwohl der
Bezirk dicke schwarze Zahlen schreibt das kann man niemandem
erklären, so Hehmke weiter.
Der SPD-Finanzstadtrat Jan Stöß kündigte an, nun
einen erneuten Anlauf zu nehmen, um eine Be-schlussfassung über
den Haushalt in der BVV zu erreichen: Wir werden die im Doppelhaushalt
2010/2011 ursprünglich bestehende Deckungslücke aller
Voraussicht nach schließen können, ohne dass es zu einer
Schließung von Einrichtungen und der Einschränkung von
Angeboten kommen muss. Damit erfüllen wir ein Hauptanliegen
der Bezirksverordnetenversammlung. Durch die andauernde vorläufige
Haushaltswirtschaft verschlechtert sich dagegen unsere Ausgangslage
für 2012 erheblich, weil das, was wir in diesem Jahr nicht
an Personalmitteln ausgeben, uns in den Folgejahren auch nicht mehr
zugewiesen wird, machte Stöß klar.
SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 29.04.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Urteil des Landgerichts Berlin wegen Werfens eines Brandsatzes
bei den 1. Mai-Ausschreitungen ist rechtskräftig
- Revisionen der Angeklagten wurden vom BGH verworfen
Am 15. April 2010 hat der Bundesgerichtshof die Revisionen der
Angeklagten einstimmig für offensichtlich unbegründet
erachtet und verworfen. Die Revisionen der Angeklagten richteten
sich gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 16. Oktober 2009.
Eine Jugendkammer des Landgerichts Berlin hatte die damals 19 Jahre
alten, strafrechtlich nicht vorbelasteten Angeklagten wegen Landfriedensbruchs
in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung
unter anderem zu Jugendstrafen von drei Jahren und drei Monaten
verurteilt.
Die Angeklagten beteiligten sich an den Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg
in der Nacht am 2. Mai 2009. Unter anderem stellten sie einen Brandsatz
nach der Art eines so genannten Molotow-Cocktails her, zündeten
diesen an und warfen ihn in Richtung der Polizeibeamten. Während
des Wurfs löste sich der brennende Stoffstreifen aus der Flasche.
Die Flasche traf die Polizeibeamten nicht.
Pressemitteilung der Pressestelle der Berliner Strafgerichte vom
16. Oktober 2009, Nr. 57/2009.
Presseberichterstattung vom 5. Mai 2009 bis 17. Oktober 2009.
Landgericht Berlin Urteil vom 16. Oktober 2009, Az.: (518)
1 Kap Js 892/09 KLs (46/09)
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 27.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Kein Platz für Nazis auf unseren Sportplätzen und
in unseren Sporthallen
Zum 1. März 2010 ist die geänderte Sportanlagen-Nutzungsvorschrift
(SPAN) in Kraft getreten, durch die die Darstellung von rechtsextremistischem,
antisemitischem oder anderweitig diskriminierendem Gedankengut verboten
ist und mit einem Verweis von der Sportanlage und ggf. mit Hausverbot
auf den bezirklichen Sportstätten geahndet wird.
Darunter fällt u. a. die Beleidigung von Personen aufgrund
ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer religiösen
Überzeugung oder ihrer sexuellen Orientierung, das Tragen oder
Mitführen entsprechender Symbole und Kleidungsstücke,
deren Herstellung, Vertrieb oder Zielgruppe nach allgemein anerkannter
Ansicht im rechtsextremen Feld anzusiedeln sind, das Mitführen
entsprechender Materialien und deren Verbreitung.
Sportstadtrat Dr. Jan Stöß hat in einem Schreiben an
alle Friedrichshain-Kreuzberger Sportvereine auf die Änderung
hingewiesen und ausdrücklich darum gebeten, dem Bezirksamt
derartige Vorfälle unverzüglich zu melden, damit gemeinsam
zwischen Vereinen und Sportförderung Präventionsstrategien
entwickelt und Projekte angeregt werden können.
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Datum: 27.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bauhistorische Führungen durch das Schinkel-Denkmal auf
dem Kreuzberg
Auf Grund der großen Resonanz vergangener Jahre werden auch
in diesem Jahr durch den Immobilienservice des Bezirksamtes Friedrichshain
- Kreuzberg besondere bauhistorische Führungen ermöglicht,
Das Schinkel Denkmal auf dem Kreuzberg von innen zu betrachten
ist ein besonders Erlebnis. Diverse, interessante Kunstwerke des
alten Berlins verbergen sich im Sockelbereich des Denkmals.
Den Tourismus im Bezirk Friedrichshain Kreuzberg zu unterstützen
und zu stärken, Verborgenes und Sehenswertes bekannter zu machen
ist auch Aufgabe der Wirtschaftsförderung so Dr. Peter
Beckers, Stellvertretender Bezirksbürgermeister.
Die fachkompetenten Führungen im Sockelgeschoss dauern ca.
1,5 Stunden. Pro Person werden 5,00 Euro erhoben. Folgende Termine
können 2010 vereinbart werden:
28.04. / 16.30 Uhr
27.05. / 17.00 Uhr
10.06. / 17.30 Uhr
29.07. / 17.30 Uhr
25.08. / 17.30 Uhr
22.09. / 17.00 Uhr
06.10. / 16.30 Uhr
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Reservierung unter
der Tel. Nr.: 90298-2624 erforderlich.
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Datum: 19.04.2010
Pressemitteilung von: Berliner Anti-Nato-Gruppe (B.A.N.G.)
Antikapitalistische Walpurgisnacht 2010 - Reclaim the Kiez!
Auch in diesem Jahr wird es am 30.April in Berlin-Friedrichshain
die mittlerweile schon traditionelle Antikapitalistische Walpurgisnacht
geben.
Angesichts ständig steigender Mieten, immer fieserer Hetze
gegen Arbeitslose und Arme finden wir Widerstand gegen die herrschenden
Zustände bitter notwendig.
Die Gentrifizierung der Innenstadtbezirke (der Begriff, wegen dessen
Verwendung der Soziologe Andrej H. wegen angeblicher Mitgliedschaft
bei der "militanten gruppe" monatelang inhaftiert worden
war), ist mittlerweile weit fortgeschritten.
Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (aber auch in vielen anderen
Bezirken) haben die Mietpreise bei Neuvermietungen ein schwindelerregendes
Niveau erreicht.
Arbeitslose und andere ärmere Menschen, sogar "Normalverdienende"
werden buchstäblich an den (Stadt-) Rand gedrängt.
Gleichzeitig entstehen jede Menge chice "Stadthäuser",
Lofts, Penthouses mit allem erdenklichen Schnickschnack wie dem
Parkplatz direkt vor`m Wohnzimmer. (mit Autofahrstuhl).
Bekanntlich ist Berlin aber nicht die Stadt, deren EinwohnerInnen
sich solche und andere Ungerechtigkeiten auf Dauer einfach gefallen
lassen, und das ist auch gut so!
Die Antikapitalistische Walpurgisnacht soll Teil dieses Widerstandes
sein, auch in diesem Jahr selbstorganisiert, unkommerziell und umsonst
und draußen.
Wie immer wird es eine Mischung aus Politik und Musik geben, wobei
für uns die Musik auch Teil unserer Widerstandskultur ist.
Es wird viele Informationen geben u.a. zu den geplanten Naziaufmärschen
in Berlin am 1.Mai, auch zu der Repression gegen linke AktivistInnen.
So wird am 28. April der Berufungsprozess gegen Alexandra R. beginnen,
die vergangenes Jahr Mitanmelderin der Antikapitalistischen Walpurgisnacht
war. (Sie war im Oktober 2009 nach mehrmonatiger U-Haft in der ersten
Instanz vom Vorwurf der versuchten Autobrandstiftung freigesprochen
worden.)
Im Kulturteil freuen wir uns auf Auftritte der Bands Schlagzeiln,
Bastardo Four, Drunken Skunx und Feine Sahne Fischfilet.
Wie immer: Friede den Hütten- Krieg den Palästen!
Berliner Anti-Nato-Gruppe (B.A.N.G.)
Mehr
Infos zur Walpurgisnacht in Friedrichshain
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Datum: 19.04.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Jan Stöß als Kreisvorsitzender wiedergewählt
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Kreisdelegiertenver-sammlung
am Samstag, dem 17. April 2010 im Rathaus Kreuzberg ihren bisherigen
Vorsitzenden Dr. Jan Stöß im Amt bestätigt.
In seinem Rechenschaftsbericht machte Stöß deutlich,
dass die SPD Friedrichshain-Kreuzberg in den letzten zwei Jahren
ein gutes Stück vorangekommen sei und sich nun inhaltlich für
die Wahlen in 2011 aufstellen müsse. Zentrale Anliegen seien
die Schulstrukturreform und die Frage der Mietenpolitik im Innenstadtbezirk
Friedrichshain-Kreuzberg. Er kündigte außerdem an, bei
der Bestimmung der Kandidatinnen und Kandidaten für das Abgeordnetenhaus
und das Bezirksamt die Basis breit und transparent beteiligen zu
wollen.
Auch der übrige Geschäftsführende Kreisvorstand
wurde weitgehend im Amt bestätigt: Stellvertretende Kreisvorsitzende
bleiben die Initiatorin des Myfestes Silke Fischer und die Quartiersmanagerin
Alexandra Kast, neu gewählt wurde Julia Schimeta, die als Wissenschaftliche
Mitarbeiterin an der Hertie School of Governance tätig ist.
Im Amt bleibt auch Kreiskassierer Jens Fischer, zuletzt Geschäftsführer
der Treberhilfe. Der Bezirksverordnete Björn Eggert wird als
Kreisschriftführer ebenfalls weiterhin dem GKV angehören.
Die Versammlung, die von der Stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden
und Finanzstaatssekretärin Iris Spranger und dem Stellvertretenden
AfA-Landesvorsitzenden Rolf Wiegand geleitet wurde, wählte
außerdem den gesamten Kreisvorstand, die 20 Landesparteitagsdelegierten
aus Friedrichshain-Kreuzberg und verschiedene weitere Positionen.
SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 14.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Tennisspielen im Volkspark Friedrichshain
Die Tennissaison beginnt am 10.04.2010.
Wie bereits in den Jahren zuvor bietet das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
von Berlin,
Abt. Finanzen, Kultur, Bildung und Sport, Nutzungszeiten auf der
Tennisanlage im Volkspark
Friedrichshain, Straße Am Friedrichshain, an.
Zu folgenden Zeiten können Interessierte dort Tennis spielen:
Dienstag, Donnerstag und Freitag 12.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch 10.00 18.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 11.00 - 19.00 Uhr
Telefonische Anmeldungen werden während der Öffnungszeiten
unter 0162-1626166
entgegengenommen.
Die Kosten betragen 12,00 € = 1 Stunde
Für eine Gebühr von 2,00 € kann man sich auch einen
Tennisschläger ausleihen.
Stöß
Bezirksstadtrat
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Datum: 08.04.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Brunnen, Planschen, Pumpen und Tiefbrunnen im Bezirk Friedrichshain-
Kreuzberg
Im Bezirk gibt es 35 öffentliche Brunnenanlagen.
In der Saison 2010 ( von Donnerstag vor Ostern bis einschl. 17.10.2010)
werden folgende Brunnen täglich von 9.00 20.00 Uhr in
Betrieb genommen:
OT Friedrichshain
- Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain
- Bachlauf im Volkspark Friedrichshain
- Große Seefontäne im Volkspark Friedrichshain
- Kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain
- Kunstbrunnen Strausberger Platz
- Brunnen Frankfurter Allee 13/15
- Brunnen auf dem Platz der Vereinten Nationen
- Brunnen in der Grünanlage Weberwiese
OT Kreuzberg
- Wasserfall im Viktoriapark
- Wolfsschlucht im Viktoriapark
- Schmuckgarten im Görlitzer Park
- Bachlauf im Görlitzer Park
- Feuerwehrbrunnen auf dem Mariannenplatz
- Drachenbrunnen auf dem Oranienplatz
- Brunnen auf dem Chamissoplatz
Folgende Brunnen sind betriebsbereit und werden bis spätestens
Ende April in Betrieb genommen:
OT Friedrichshain
- Sprudelstein auf dem Traveplatz
- Kugelbrunnen auf dem Petersburger Platz
- Wasserglocke im Volkspark Friedrichshain
- Brunnenschale Wühlischplatz
OT Kreuzberg
- Fünf Wasser-Tiegel, Marheinekeplatz
- Wrangelbrunnen Grimmpromenade
- Cuvrybrunnen
- Brunnen an der Bernburger Straße
- Brunnen in der Oppelner Straße
- Brunnen neben dem alten Zollhaus
- Brunnen in der Ritterstraße.
Der Brunnen Friedenssäule auf dem Mehringplatz
wird zurzeit restauriert. Ein Termin für die Inbetriebnahme
steht derzeit noch nicht fest.
Folgende Brunnen sind nachhaltig defekt und können nur mit
einem sehr hohen Reparaturaufwand restauriert bzw. wieder hergestellt
werden:
- Brunnen Karl-Marx-Allee 70
- Brunnen am Standesamt Friedenstraße 65
- Trinkbrunnen Gulliver auf dem Wismarplatz
- Pamukkale Brunnen Görlitzer Park
- Hausbrunnen im Görlitzer Park
- Nichtgeburtstagskaffeekanne im Theodor-Wolff-Park
- Wasserkaskade an der Alten Zollmauer
Der Brunnen auf dem Gelände der Ellen-Key-Schule ist ebenfalls
defekt.
Zum Bestand der Brunnen im Bezirk gehören auch zwei Trinkbrunnen:
- Volkspark Friedrichshain, am Ballspielplatz Straße am Friedrichshain
- Am Kottbusser Tor.
Diese werden ebenfalls in der Sommer-Saison betrieben.
Im Bezirk befinden sich 4 öffentliche Planschen.
Sie werden in den Monaten Juni/Juli/August ab einer Tagestemperatur
von 23 Grad in der Zeit von 10.00 18.00 Uhr betrieben.
Sie befinden sich an folgenden Standorten:
- Boxhagener Platz
- Lenbachplatz
- Forckenbeckplatz
- Volkspark Friedrichshain, Friedenstraße
Im Bezirk werden 34 öffentliche Spielplatzpumpen unterhalten.
Diese gehen Mitte Mai bis 17.10.2010 in Betrieb und sind 24 Stunden
betriebsbereit.
Sie befinden sich an folgenden Standorten:
im OT Friedrichshain
- Lichtenberger Straße 13 16
- Spielplatz Volkspark Friedrichshain / Friedenstraße
- Petersburger Platz
- Blumenstraße
- Boxhagener Platz
- Forckenbeckplatz
- Frankfurter Allee 2-4
- Liebigstraße 40, Spielplatz
- Marchlewskistraße 83, Spielplatz
- Müggelstraße 25, Spielplatz
- Schleidenplatz
- Schreinerstraße 25/26
- Schreinerstraße 48/49
- Wismarplatz
- Wühlischplatz
im OT Kreuzberg
- Adalbertstraße 95 a
- Baerwaldstraße 31-35 / Schleiermacherstraße
- Chamissoplatz
- Dresdner Straße 127
- Hornstraße
- Lindenstraße76/77, im Blockinnenbereich
- Naunynstraße 43 - 45
- Obentrautstraße 56 58
- Wilhelmstraße 121 b
- Cuvrystraße 40 / Wrangelstraße 61
- Falkensteinstraße 6
- Fontanepromenade
- Körtestraße
- Lausitzer Platz
- Lohmühlenstraße
- Manteuffelstraße 23
- Mittenwalder Straße 54 55
- Naunynstraße 89 91
- Solmsstraße 49.
Zur Bewässerung unserer Grünanlagen sowie zum teilweisen
Betrieb der o.g. Zierbrunnen betreibt das Bezirksamt folgende Tiefbrunnen:
im OT Friedrichshain
- Volkspark Friedrichshain Märchenbrunnen
- Alt Stralau 40
- Grünanlage Frankfurter Allee 104 106
- Frankfurter Tor 1 2
- Lenbachplatz
- Schleidenplatz
- Forckenbeckplatz
- Weberwiese
- Spielplatz Böcklinstraße
- Wriezener Bahnhof ( in Bau)
im OT Kreuzberg
- Viktoriapark
- Mendelson- Bartholdy-Park
- Mariannenplatz
- Görlitzer Park
- Waldeckpark
- Cuvrystraße
- Oranienplatz.
Des weiteren betreibt das Bezirksamt zur Bewässerung der Grünanlagen
East-Side-Park und Park an der Spree drei Wasserentnahmestellen
in der Spree.
J. Kalepky
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Bauen, Wohnen und Immobilienservice
Bezirksstadträtin
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Datum: 31.03.2010
Pressemitteilung von: Rockbühne am Oranienplatz
Myfest 2010: Die Rockbühne am Oranienplatz findet dieses
Jahr nicht statt
Die Rockbühne am Oranienplatz ist seit 2003 fester Bestandteil
der Myfestidee. Eingetütet mit der damaligen PDS-Bürgermeisterin
Frau Reinauer. Unsere Bedingungen waren keine Polizei in unserem
Gebiet und keine Einmischung des Bezirksamtes. Wir waren überzeugt,
dass der Kiez sich nur selber helfen und schützen kann, vor
politischem Unvermögen, zugereisten Erlebniskrawallisten, Sensationsjournalismus
und polizeilichem Aufrüstungsirrsinn.
Die PDS-Bürgermeisterin Reinauer und die Polizei bewiesen
Mut wir hielten unseren Kopf hin. Es klappte!
Die Rockbühne am Oranienplatz stand als erste ohne Feuer,
ohne Steine bis in die Nacht. Am Oranienplatz ein historischer Moment.
Die Jahre danach wurden alle von uns besetzten Bühnenplätze
kein Angriffsziel mehr. Es hatte auch im Großen geklappt.
Seit 2006 haben wir nun einen Grünen Bürgermeister. Der
verpennte den 1. Mai insofern, dass er uns, die damalige Myfestscrew
noch nicht mal mehr in Planungen einbezogen hat. Ein Besuch von
uns im Rathaus überzeugte ihn, dass es nur mit uns geht. Seit
dem herrschen Intrigen, Zwiespalt und Ignoranz.
Seit 2009 gibt es unsere alte Struktur nicht mehr. Silke Fischer
wurde abgesägt, die Inhalte gingen verloren und die Grenzen
unseres Gebietes wurden von der Polizei aufgeweicht.
Es wurden Entscheidungen verordnet, die nicht mehr von allen getragen
wurden. Die fortschreitende Zersetzung konnte man bei jeder Sitzung
(wenn man geladen war) mit erleben.
Der Veranstalter ist jetzt das Bezirksamt, die es versäumten
die notwendigen Gelder rechtzeitig zu beantragen. Es werden nun
umstrittene Projekte finanziert, deren Nutzen sich erst zeigen soll.
Dafür wurde den großen Bühnen, an den bis dato
strategisch wichtigen Plätzen sehr viel Geld gestrichen. Wir
erhielten dafür die Lizenz zum Alkoholverkauf. Der Oranienplatz
müsste 1000 Liter Bier verkaufen, um den nötigen Sicherheitsstandart
zu gewährleisten.
Seit einem halben Jahr versuchen wir mit dem Bezirksamt zu sprechen,
seit Donnerstag zum letzten Mal. Alles ohne Erfolg.
Nun haben wir beschlossen den Oranienplatz in 2010 nicht zu bespielen.
Jetzt ist auf diesem Platz die einzige Bühne, die bisher keinen
akzeptablen Raum hatte.
Das Geld, das durch unseren Entschluss frei wird (8.000 €),
ist Fraß für die Wölfe.
Ansonsten wünschen wir dem jetzigen Bürgermeister Schulz
das gleiche wie immer: Schönes Wetter.
Für Nachfragen: Mo.Skito 01637910153
Für die letzten 7 Jahre danken wir: Allen Motorradfreunden,
dem Bikerclub, Jodelkeller, Kuchenkaiser, Shenol von der HipHop
Bühne, CoreTexCrew, Häxa vom Trinkteufel, Toxologisches
Institut, Demobündniss, Club Neuköllner Hausfrauen, Shelter
Security, Manne Wetzel, Silke Fischer, Soner Ipekcioglu, Kotti e.V.,
Herr Kufka, Herr Wuttig und Frau Neye
Mehr
Infos zum 1. Mai in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 31.03.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Brunnensaison 2010 beginnt am 1. April
Die Brunnensaison 2010 beginnt am Donnerstag, den 01.04.2010 (Gründonnerstag)
und endet am 17.10.2010.
Die Betriebszeiten sind von 9.00 20.00 Uhr täglich.
In diesem Jahr werden folgende Brunnen in Betrieb genommen:
im OT Friedrichshain
Märchenbrunnen,
große Seefontäne im Volkspark Friedrichshain,
kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain,
Bachlauf im Volkspark Friedrichshain,
Frankfurter Allee 13 15,
Strausberger Platz,
Weberwiese,
Plansche Forckenbeckplatz
Plansche Boxhagener Platz
Plansche Friedenstraße, im Volkspark Friedrichshain,
Plansche Lenbachplatz,
im OT Kreuzberg
Wasserfall Viktoriapark
Wolfsschlucht, Viktoriapark,
Chamissoplatz,
Mariannenplatz,
Oranienplatz,
Schmuckgarten im Görlitzer Park und
Bachlauf im Görlitzer Park.
Aus arbeitstechnischen Gründen und bedingt durch die lange
Winterperiode werden am 01.04. nur der Märchenbrunnen, der
Bachlauf und die kleine Seefontäne im Volkspark Friedrichshain,
der Brunnen Strausberger Platz und der Wasserfall im Viktoriapark
angestellt.
Die verbliebenden Brunnen werden nacheinander bis spätestens
16.04.2010 in Betrieb genommen.
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Bauen, Wohnen und Immobilienservice
Frau Kalepky
Stadträtin
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Datum: 26.03.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg bleibt in selbstverschuldeter Unmündigkeit
und riskiert Millionenrückzahlungen
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bleibt auch nach der Sitzung
der Bezirksverordnetenversammlung am 24. März 2010 ohne beschlossenen
Haushalt. Damit dauert die seit Dezember 2009 geltende faktische
Haushaltssperre (vorläufige Haushaltswirtschaft)
weiter an, die für
Friedrichshain-Kreuzberg dramatische Nachteile hat.
Weder können freiwerdende Stellen wieder besetzt werden, wenn
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bezirksamt alters- oder krankheitsbedingt
ausscheiden, noch können neue Auszubildende im August eingestellt
werden. Damit fallen Stellen in der Verwaltung völlig ungesteuert
und nach dem Zufallsprinzip weg. Die dringend benötigten Einstellungen,
zum Beispiel im Kinder- und Jugendnotdienst, können nur durch
Ausnahmegenehmigungen des Senats ermöglicht werden. Zuwendungen,
die im Haushalt zum Beispiel für den Kinder- und Jugendsport
vorgesehen sind, können nicht ausgezahlt werden und drohen
zu verfallen. Die bezirklichen Einbürgerungsfeiern können
weiterhin nicht stattfinden, Gelder für die Städtepartnerschaften
fehlen.
Der Fraktionsvorsitzende der der SPD in der BVV, Andy Hehmke, kritisierte
die Verweigerungshaltung der Mehrheit der BVV scharf: Insbesondere
den Grünen ist es aus wahltaktischen Gründen wichtiger,
dem Senat den schwarzen Peter für Einsparungen zuzuschieben
als ihrer Verantwortung für den Bezirk gerecht zu werden. Durch
die andauernde Nothaushaltslage wird nun politisch motiviert mehr
gespart als nötig auf dem Rücken der Menschen im
Bezirk. Wir werden den Haushalt Monat für Monat erneut zur
Abstimmung bringen. Den Betroffenen wird nicht verborgen bleiben,
wer für die unnötigen Einschnitte verantwortlich ist.
In der BVV bezeichnete Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß (SPD)
die Weigerung, sich mit dem Haushalt auch nur zu beschäftigen,
als selbstverschuldete Unmündigkeit. Der Bezirk
gebe ohne Not seine Haushaltsautonomie ab und werde auch seiner
Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Bezirksverwaltung nicht gerecht. Besonders schädlich sei
die vorläufige Haushaltswirtschaft im Hinblick auf zukünftige
Haushaltszuweisungen: Wenn wir in diesem Jahr freiwerdende
Stellen nicht wieder besetzen, bekommen wir dafür in den kommenden
Haushaltsjahren auch keine Finanzierung mehr. Spätestens 2012
wird das den Bezirk sehr teuer zu stehen kommen, sagte Stöß.
Mit großer Sorge betrachten SPD und SPD-Fraktion das Missmanagement
bei den bezirklichen Baumaßnahmen. Nicht nur beim Bürodienstgebäude
am Halleschen Ufer, sondern auch bei vielen Schulbauvorhaben bleibt
der Baufortschritt offenbar weit hinter den Planungen zurück.
Die Fraktion der SPD hat deshalb ebenso wie die Fraktion der Linken
eine Mündliche Anfrage eingereicht (BVV-DS 1713/III), ob die
Mittelbindung im Rahmen des Konjunkturprogramms II fristgerecht
bis zum 30. April 2010 erfolgen wird. Andernfalls drohen dem Bezirk
Rückforderungen und der Verfall von Fördermitteln in Millionenhöhe.
Die Beantwortung durch die zuständige Stadträtin Kalepky
(für B´90/Die Grünen) lässt befürchten,
dass der Bezirk Mittel in Millionenhöhe nicht rechtzeitig ausgeben
kann und die Schulstrukturreform damit gefährdet ist.
SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 26.03.2010
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Sanierung der Elsenbrücke: Teilsperrung von zwei Fahrstreifen
wegen abschließender Arbeiten
Von Montag, 29.03.2010, bis Donnerstag, 01.04.2010, und von Dienstag,
06.04.2010, bis Samstag, 10.04.2010 ist je ein Fahrstreifen pro
Fahrtrichtung der insgesamt sechsspurigen Elsenbrücke teilweise
für den Verkehr gesperrt.
Die Sperrungen dauern jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr und sind
erforderlich, weil Fugenarbeiten an den an die Mittelinsel angrenzenden
Fahrstreifen durchgeführt werden. Den Verkehrsteilnehmerinnen
und -teilnehmern stehen dann sowohl in Richtung Treptow als auch
in Richtung Friedrichshain statt 3 nur 2 Fahrspuren zur Verfügung.
Für Fußgänger und Radfahrer gibt es keine Einschränkungen.
Von Montag, 12.04.2010, bis Samstag, 17.04.2010, werden Fahrbahnmarkierungen
ausgeführt. Die Markierungen erfolgen bei laufendem Verkehr.
Daher kann es zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen,
denn die einzelnen Fahrspuren werden nacheinander markiert. Das
bedeutet, die jeweilige Fahrspur, an der gerade gearbeitet wird
steht dem Verkehr für die Dauer der Arbeiten nicht zur Verfügung.
Begonnen wird mit der äußeren Fahrspur in Richtung Friedrichshain.
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Datum: 05.03.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Landgericht Berlin: Mutmaßlicher Autobrandstifter wurde
freigesprochen
Die 17. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin hat heute
den 23 Jahre alten Angeklagten vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen
und angeordnet, dass er für die erlittenen Strafverfolgungsmaßnahmen
zu entschädigen ist. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten
vorgeworfen, dass er am 17. Juni 2009 mit einem gesondert verfolgten
Mittäter in Berlin-Friedrichshain mittels Brandbeschleuniger
ein Kraftfahrzeug angezündet haben soll.
Die Beweise hätten bei weitem nicht ausgereicht, erklärte
die Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung. Es
sei noch nicht mal die Ursache des Brandes zu klären gewesen.
Die Gutachter hätten nämlich einen technischen Defekt
als Brandursache nicht ausschließen können. Des Weiteren
seien zwar Anhaftungen von Lampenöl an den Händen des
Angeklagten sowie an seiner Kleidung und an seinem Rucksack gefunden
worden. Allerdings hätte nicht festgestellt werden können,
ob überhaupt ein Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen sei.
Außerdem hätte der Angeklagten auch vor längerer
Zeit mit dem Lampenöl in Berührung gekommen sein können,
da das Alter dieser Anhaftungen nicht hätte bestimmt werden
können. Das Verhalten des Angeklagten in unmittelbarer Tatortnähe
lasse ebenfalls keine Rückschlüsse auf seine Täterschaft
zu.
Der Freispruch erfolgte aus tatsächlichen Gründen.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof angefochten
werden.
Pressemitteilung der Pressestelle der Berliner Strafgerichte und
der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 21. August 2009, Nr. 59/2009
Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 16. Juli
2009, Nr. 51/2009
Presseberichterstattung vom 19. Juni 2009 bis 03. März 2010
Landgericht Berlin Urteil vom 05. März 2010, Az.: (517)
1 Bra Js 1847/09 KLs (21/09)
Chronologie der Ereignisse
13. Juli 2009: Kammergericht erlässt auf die weitere Beschwerde
der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Angeklagten, nachdem
zuvor das Amtsgericht Tiergarten und Landgericht Berlin den Antrag
der Staatsanwaltschaft abgelehnt hatten.
15. Juli 2009: Festnahme des Angeklagten aufgrund des Haftbefehls
6. August 2009: Das Landgericht Berlin beschließt im Haftprüfungstermin,
dass der Angeklagte vom Vollzug der Untersuchungshaft verschont
wird. Gleichzeitig ordnet das Landgericht an, dass die Vollziehung
dieser Entscheidung ausgesetzt wird, da die Staatsanwaltschaft Beschwerde
eingelegt hat. Dies bedeutet, dass der Angeklagte nicht aus der
Untersuchungshaft entlassen wird.
20. August 2009: Auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft hebt
das Kammergericht den Haftverschonungsbeschluss des Landgerichts
Berlin auf.
20. Oktober 2009: Erster Hauptverhandlungstag, Aufhebung des Haftbefehls
und Freilassung des Angeklagten.
23. Oktober 2009: Aussetzung der Hauptverhandlung, da ein weiteres
Sachverständigengutachten eingeholt werden soll.
2. März 2010: Erneuter Beginn der Hauptverhandlung
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 25.02.2010
Pressemitteilung von: Grüne Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg ohne Bezirkshaushalt für 2010
und 2011
Das Parlament von Friedrichshain-Kreuzberg hat es gestern Abend
(Mittwoch) mit den Stimmen von Grünen, Linken, CDU und FDP
abgelehnt, einen Bezirkshaushalt für die Jahre 2010 und 2011
zu verabschieden. "Wir können die Kürzungsvorgaben
des SPD-geführten Senats für unseren Bezirk nicht verantworten",
sagt Daniel Wesener, Sprecher der Grünen-Fraktion. Damit unterliegt
Friedrichshain-Kreuzberg weiterhin der Vorläufigen Haushaltswirtschaft
durch die Senatsfinanzverwaltung.
Friedrichshain-Kreuzberg hat für 2010 einen Haushalt in Höhe
von rund 560 Millionen Euro. Der Bezirk kann nur über einen
kleinen Teil von etwa sechs bis acht Prozent frei verfügen;
der Rest sind Durchlaufposten, etwa für Transferleistungen
wie Sozialhilfe oder Wohngeld. Obwohl der Bezirk schon heute in
vielen Bereichen Einsparungen vornehmen musste, verbleiben wegen
der unzureichenden Zuweisungen des Landes Berlin weitere Kürzungen
in Höhe von rund sechs Millionen Euro allein für das Jahr
2010. "Wenn der Bezirk dieses Defizit auflösen würde,
müssten leider auch Einrichtungen wie Bibliotheken oder Jugendclubs
schließen", sagt Wesener. "Es kann nicht sein, dass
ein sozial belasteter Bezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg dazu gezwungen
wird, immer weitere Einsparungen im Bildungs-, Sozial- und Kulturbereich
zu erbringen."
"Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg befindet sich in einer
extremen Haushaltsnotlage ", sagt Bezirksbürgermeister
Franz Schulz (Grüne). "Wir kämpfen dafür, dass
alle Einrichtungen im Bezirk erhalten bleiben."
Grüne
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 15.02.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Jetzt anmelden für die Ferienfahrten in den Sommerferien
2010!
Die Bezirksstadträtin der Abteilung Jugend, Familie und Schule
Monika Herrmann teilt mit:
Raus aus der Stadt
.
. rein in Luft und Sonne
Jetzt anmelden für die Ferienfahrten in den Sommerferien 2010!
Der Frühling steht vor der Tür und auch der Sommer lässt
nicht mehr lange auf sich warten.
Wer sich jetzt schon auf spannende und erholsame Ferientage freuen
möchte, sollte sich schnell einen der begehrten Reiseplätze
sichern.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin bietet in den
Sommerferien 4 Ferienaufenthalte für Kinder und Jugendliche
im Alter von 4-15 Jahren an. Erfahrene und kreative Betreuungsteams
begleiteten euch durch ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Bei
Aktivitäten wie Sport, Tanz, Basteln, Nachtwanderungen, Baden,
Theaterspielen und vielem mehr, könnt ihr neue Freunde kennen
lernen und gemeinsam tolle Erfahrungen sammeln. Im Mittelpunkt stehen
Spaß, Abenteuer und Erholung. Dies alles könnt Ihr in
wunderschöner Natur erleben.
Auch in diesem Jahr werden Integrationsplätze für Kinder
mit Behinderungen bereit gestellt.
Für Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die Lust haben
ohne Jungs zu verreisen, gibt es eine spezielle Mädchenreise.
Die Reiseziele sind Konradshöhe, Wannsee, Bad Münder
und Prebelow (Brandenburg)
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kinder und Jugendliche,
die in Friedrichshain und Kreuzberg leben.
Der Teilnahmebeitrag wird auf Grundlage des Familieneinkommens
berechnet, so dass der Beitrag für Familien mit geringem Einkommen
relativ niedrig ist.
Ab Dienstag, dem 02.03.2010 nehmen wir telefonisch Voranmeldungen
unter folgender Nummer entgegen:
* 90298 4513 Frau Gillwald
* 90298 3104 Frau Neujahr
Die Anmeldungen für die Mädchenreise nach Prebelow/Brandenburg
erfolgen über das Mädchenzentrum ALIA. Telefon:
61 28 60 99
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Datum: 15.02.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg: Tempodrom-Versteigerungstermin
aufgehoben
Der auf Mittwoch, 17. Februar 2010 um 10.00 Uhr angesetzte Termin
zur Zwangsversteigerung des Tempodroms
in Berlin-Kreuzberg ist aufgehoben worden. Nach Auskunft der zuständigen
Rechtspflegerin hat die Vollstreckungsgläubigerin, die Landesbank
Berlin, einstweilen von der Fortführung der Zwangsvollstreckung
Abstand genommen. Ein neuer Versteigerungstermin ist nicht festgesetzt
worden.
Aktenzeichen: 30 K 144/2005 (Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg)
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Datum: 01.02.2010
Pressemitteilung von: DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg
Nein zur Todesstrafe in den USA Hinrichtung von Abu-Jamal
verhindern!
Die BVV schließt sich auf Vorschlag der LINKEN dem weltweiten
Protest gegen den drohenden Vollzug der im Jahre 1987 ausgesprochenen
Todesstrafe für den afro-amerikanischen Journalisten und Bürgerrechtler
Mumia Abu-Jamal an und verabschiedet mit großer Mehrheit bei
zwei Enthaltungen der CDU eine Resolution: "Nein zur Todesstrafe
in den USA Hinrichtung von Abu-Jamal verhindern".
Damit wird die Liste der Solidaritätsbekundungen in Deutschland
um eine Kommune länger. Zuvor hatten u. a. die Bremer Bürgerschaft,
die Stadträte von München, Nürnberg und Kaiserslautern,
ihre offene Kritik an den Umstände der Verurteilung, und der
Todesstrafe allgemein, bekannt gegeben. Die Hansestadt Bremen hat
sich dem Städtebündnis gegen die Todesstrafe angeschlossen.
Die Todesstrafe ist mit humanistischen Grundeinstellungen
in einer Gesellschaft nicht vereinbar. Sie negiert das elementare
Menschenrecht auf Leben und ist eine Form besonders unmenschlicher,
grausamer und erniedrigender Behandlung., findet Barbara Seid,
Mitglied der Linksfraktion, die die Resolution initiiert hat. Die
Einhaltung der Menschenrechte und die gleichzeitige Verhängung
der Todesstrafe schließen sich aus. Und im Fall Mumias kommt
noch hinzu, dass das Urteil ohne Beweise gefällt wurde und
hier mal wieder ein Beispiel der diskriminierenden und rassistischen
Klassenjustiz in den Vereinigten Staaten zu sehen ist. Die
meisten Todeszelleninsassen in den Vereinigten Staaten sind Afroamerikaner
bzw. gehören ethnischen Minderheiten und den materiell ärmeren
Bevölkerungsschichten an.
Durch die aktuelle Rechtslage droht auch nach Entscheidung des
Supreme Court vom 19. Januar 2010 die Vollstreckung
der Todesstrafe für Mumia Abu-Jamal. Nachdem die breite Front
der Protest- und Solidaritätskundgebungen bereits 1995 und
1999 eine Hinrichtung verhindern konnten, hängt das Leben Mumias
bereits wieder am seidenen Faden. DIE LINKE fordert daher, die Petitionen
an Präsident Obama zu unterschreiben.
http://www.petitiononline.com/Mumialaw/petition.html
Wenn der weltweite Protest scheinbar nicht ausreicht, um
Mumia Abu-Jamal ein faires Verfahren zuzugestehen, dann sollte die
Todesstrafe zumindest in eine lebenslange Haft umgewandelt werden,
fordert Seid.
Die Resolution im Originaltext: http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/die_linke/presse/detail/zurueck/aktuell-3/artikel/nein-zur-todesstrafe-hinrichtung-von-mumia-abu-jamal-verhindern/
DIE
LINKE Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: SPD Friedrichshain-Kreuzberg
Peter Beckers zum Stellvertretenden Bezirksbürgermeister
und Jan Stöß zum neuen Stadtrat gewählt
Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Sitzung am 27.01.2010
den SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Jan Stöß als Nachfolger
von Sigrid Klebba in der Funktion des Bezirksstadtrats für
Finanzen, Kultur, Bildung und Sport gewählt.
Durch den Wechsel von Sigrid Klebba als Abteilungs-leiterin Jugend
in die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
war auch das Amt des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters
vakant. In diese Funktion wählte die BVV den Bezirksstadtrat
Dr. Peter Beckers, der für den Bereich Wirtschaft, Bürgerdienste
und Ordnungsamt zuständig ist. Im Rahmen seiner Vertretungsfunktion
will er sich auch für die Städtepartnerschaften des Bezirks
einsetzen.
Dr. Jan Stöß ist seit März 2008 Kreisvorsitzender
der SPD. Der 36jährige Jurist hat bereits als Rechtsanwalt
im Bereich des Kommunal- und Baurechts sowie als Richter gearbeitet
und war am Verwaltungsgericht Berlin für öffentliches
Dienstrecht zuständig.
In seiner Vorstellungsrede sprach sich Jan Stöß dafür
aus, die Beschränkungen durch die vorläufige Haushaltswirtschaft,
die über den Bezirk verhängt wurde, schnellstmöglich
durch die Verabschiedung eines verfassungsgemäßen Bezirkshaushalts
zu überwinden. Es müsse aber auch eine Diskussion darüber
angestoßen werden, wie lebenswerte und lebensfähige Bezirke
von morgen aussehen sollen.
Er betonte außerdem die Bedeutung des Kultur- und Bildungsbereichs
für den Kreativbezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Stöß
kündigte an, er wolle hart dafür kämpfen, dass die
Bereiche Kultur, Bildung und Sport trotz knapper Kassenlage weiterhin
die Ausstattung und Unterstützung erhielten, die sie brauchen.
SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Landgericht Berlin: 1. Mai-Prozess wegen Werfens
eines Molotowcocktails endete mit Freisprüchen
Eine Jugendkammer des Landgerichts Berlin hat heute die 17 und
20 Jahre alten Angeklagten vom Tatvorwurf des versuchten Mordes
in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes
gegen das Waffengesetz freigesprochen. Darüber hinaus ordnete
die Kammer an, dass die Angeklagten für die Dauer der Freiheitsentziehung
vom 1. Mai 2009 bis zum 17. Dezember 2009 zu entschädigen sind.
Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten Yunus K. und Rigo
B. unter anderem zur Last gelegt, dass sie bei den Mai-Krawallen
in Berlin-Kreuzberg einen Molotowcocktail auf Polizeibeamten geworfen
hätten, um diese zu töten. Ein Teil der brennenden Flüssigkeit
hat eine Passantin getroffen, die schwere Verletzungen am Rücken
erlitt.
Die Angeklagten hatten den Tatvorwurf bestritten. Sie seien zwar
in Kreuzberg unterwegs gewesen, hätten sich aber nicht an den
Krawallen beteiligt und keine Brandsätze geworfen. Die Einlassung
der Angeklagten ließ sich nach Auffassung des Gerichts nach
der durchgeführten Beweisaufnahme nicht mit der für die
Verurteilung erforderlichen Sicherheit widerlegen. Polizeibeamten
hatten in der Hauptverhandlung die Angeklagten belastet und angeben,
dass sie die Angeklagten beim Werfen des Molotowcocktails bis zur
deren Festnahme fast durchgängig beobachtet hätten. Die
Gesichter der Werfer hätten sie zwar nicht erkennen können,
sie hätten aber gesehen, dass die mit einem weißen T-Shirt
bekleidete Person einen Brandsatz geworfen habe und mit einer dunkel
bekleideten Person anschließend weg gegangen sei. Die Aussagen
dieser Beamten seien glaubhaft gewesen, führte die Vorsitzende
in der mündlichen Urteilsbegründung an. Die Zeugen hätten
nicht wissentlich falsche Angaben gemacht, sondern seien davon überzeugt
gewesen, dass die Angeklagten auch die Personen gewesen seien, die
den Molotowcocktail geworfen hätten. Allerdings sei nicht mit
Sicherheit auszuschließen, dass die Polizeibeamten einer Verwechselung
erlegen gewesen sein könnten. Einer der Angeklagten habe zwar
auch ein weißes T-Shirt getragen und der andere sei dunkel
bekleidet gewesen, allerdings hätten sich zum Tatzeitpunkt
diverse junge Männer mit dieser Bekleidung in dem Bereich aufgehalten.
Die Beamten könnten daher die Angeklagten mit denjenigen Personen
verwechselt haben, die sie beim Vorbereiten und Werfen des Molotowcocktails
beobachtet hätten. Aus diesem Grunde könne eine Täterschaft
den Angeklagten nicht mit der für die Verurteilung erforderlichen
Sicherheit nachgewiesen werden und nach dem Grundsatz im Zweifel
für die Angeklagten seien diese aus tatsächlichen
Gründen freizusprechen.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof angefochten
werden.
Pressemitteilungen der Berliner Strafgerichte Nr. 44/2009 und Nr.
65/2009 vom 31. August 2009 und 17. Dezember 2009
Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Nr. 42/2009 vom 18.
Juni 2009
Polizeimeldung # 1530 vom 26. Mai 2009
Presseberichterstattung vom 04. Mai 2009 bis 27. Januar 2010
Landgericht Berlin- Urteil vom 28. Januar 2010, Az.: (507) 1 Kap
Js 891/09 (44/09)
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 28.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
5. Informationsveranstaltung Gesundheits- und Suchthilfezentrum
Reichenberger Str.131
Mittwoch, den 10.02.2010 um 19.00 Uhr
Im Jugendhaus CHIP in der Reichenberger Str. 44/45
Das Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg, die ZIK gGmbH und Fixpunkt
laden Sie recht herzlich ein, sich über das Gesundheits- und
Suchthilfezentrum zu informieren. Die Einrichtung wird in diesem
Jahr mit integriertem Drogenkonsumraum und Kontaktladen SKA in der
Reichenberger Str. 131 öffnen. SozialarbeiterInnen kooperierender
Träger und ein Arzt werden zusätzliche Sprechstunden in
der Einrichtung durchführen. ZIK plant die Einrichtung von
Beschäftigungs- und Qualifizierungsplätzen im Haus.
Wir möchten größtmögliche Transparenz und
Aufklärung über das Gesundheits- und Suchthilfezentrum
schaffen.
Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg,
von Fixpunkt sowie von ZiK sind Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
auf dem Podium der Veranstaltung. Im offenen Dialog mit Ihnen, den
Bewohnern und Bewohnerinnen und sozialen und gemeinwesenbezogenen
Einrichtungen und Projekten im Kiez sollen Ihre Fragen beantwortet
werden.
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Datum: 25.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Notübernachtung der GEBEWO gGmbH Pumpwerk Rudolfstr.
15, 10247 Berlin
Die Einrichtung von 30 zusätzlichen, dringend benötigten
Notunterkunftsplätze durch die GEBEWO in beheizten Räumen
der Berliner Wasserbetriebe wird vom Bezirksstadtrat für Gesundheit,
Soziales und Beschäftigung des Bezirksamtes Friedrichshain-
Kreuzberg, Knut Mildner- Spindler sehr begrüßt. Die auch
vom Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg finanziell unterstützen
Angebote der Kältehilfe konnten dem gestiegenen Bedarf infolge
der eisigen Temperaturen nicht mehr gerecht werden. Es ist beeindruckend
und anerkennenswert, wie schnell die GEBEWO gGmbH in Kooperation
mit der Senatsverwaltung für Soziales und mit Unterstützung
der Berliner Wasserbetriebe auf die erhöhte Nachfrage reagiert
und zeitnah zur Linderung der Notlage beigetragen haben.
Der Bezirk möchte den Träger mit einem Spendenaufruf
bei der Akquise von Sach- und Geldspenden ausdrücklich unterstützen,
damit das Angebot von 30 zusätzlichen Notübernachtungsplätzen
in der Rudolfstraße 15 mit einem speziell für Frauen
vorgehaltenem Raum während der gesamten Kältephase aufrecht
erhalten werden kann. Er ist davon überzeugt, dass es neben
den Berliner Wasserbetrieben weitere Unternehmen und Bürgerinnen
und Bürger in unserer Stadt gibt, die soziale Verantwortung
übernehmen und Menschen in Not helfen. Unterstützen Sie
mit Ihrer Spende das tägliche Engagement der Mitarbeiterinnen
und Ehrenamtlichen vor Ort in der Notübernachtung Rudolfstraße
15!
Kontoverbindung der GEBEWO gGmbH
für die Sicherung der Notübernachtung "Pumpwerk"
in Friedrichshain
Bank für Sozialwirtschaft
Konto-Nummer: 33 60 102
BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: GEBEWO gGmbH "Spenden"
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Datum: 25.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Am Kottbusser Tor wird gewählt Kandidaten für
die Bürgergremien gesucht
Mitreden! Mitmachen! Gemeinsam verändern! Unter
diesem Motto laufen derzeit die Vorbereitungen für die Neuwahlen
der Bewohnervertreter im Quartiersrat und im Vergabebeirat,
den beiden Bürgergremien im Quartiersmanagement-Gebiet Zentrum
Kreuzberg / Oranienstraße. Dazu werden noch Kandidatinnen
und Kandidaten gesucht.
Bewohnervertreter und Vertreter lokaler Einrichtungen beraten in
den Bürgergremien über die Quartiersentwicklung und stimmen
ab über die Vergabe von Fördermitteln aus dem Programm
Soziale Stadt. Der Quartiersrat legt Entwicklungsprioritäten
fest und berät über die Förderung längerfristiger
Projekte, zum Beispiel in den Bereichen Bildung und Integration.
Im Vergabebeirat geht es um kleinteilige Maßnahmen, etwa Nachbarschaftsfeste.
Anmeldungen zur Kandidatur sind möglich bis zum 8. März.
Zwei Wochen später wird dann gewählt (23.-25. März).
Jeder, der im Quartiersgebiet wohnt, 16 Jahre alt ist und sich in
den nächsten zwei Jahren regelmäßig für die
Zukunft des Kiezes engagieren möchte, kann kandidieren. Interessenten
können sich auf der Webseite des Quartiersmanagements (www.qm-zentrumkreuzberg.de)
oder im QM-Büro in der Dresdener Straße 12 anmelden (Tel.
030/6123040).
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Datum: 12.01.2010
Pressemitteilung von: FDP-Fraktion
Friedrichshain-Kreuzberg
Drogenkonsumraum - Neuer Standort
Haus Bethanien nicht geprüft!
Die FDP-Fraktion von Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt
das Bemühen des Bezirksamtes zur Unterbringung des Drogenkonsumraumes
in der Nähe des Kottbusser Tores als einem der Brennpunkte
der Suchtszene.
Auch die Ausweitung des Hilfsangebotes in Richtung eines Gesundheits-
und Suchthilfezentrums ist wünschenswert.
Aber das Bezirksamt hat die Unterbringung des Drogenkonsumraums
in eigenen Räumen nur oberflächlich geprüft.
Es bleibt völlig unklar, warum die Unterbringung in
einem Bürodienstgebäude des Bezirkes, z.B. im Rathaus
Yorckstrasse nicht möglich sein sollte.
Ein Standort im Umfeld des Urbankrankenhauses, z.B. in den
zwischenzeitlich aufgegebenen und zur Wohnnutzung veräußerten
Krankenhaus-Altbauten wurde nicht geprüft!
Die Anfrage der FDP (schriftliche Anfrage Drucksache SA/249/III)
zeigt deutlich: der beste Standort, das Haus Bethanien ist überhaupt
nicht in die Überlegungen einbezogen worden!
Vorgeblich wäre der Drogenkonsumraum der "Konzeption
als ein Kulturstandort" und der Entwicklung der "soziokulturellen
Angebote" im Wege.
Allein die von den Besetzern verdrängte Institution "Künstlerhaus
Bethanien" lässt 4136 qm frei werden!
Rot-Grün im Bezirk scheut wie immer die Auseinandersetzung
mit der eigenen Klientel.
Gumbert Salonek, Fraktionsvorsitzender
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Datum: 07.01.2010
Pressemitteilung von: Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz
und andere
Liebigstraße 14 wichtig für kulturelle Vielfalt im
Bezirk
Sehr geehrter Herr Beulker, sehr geehrter Herr Thöne,
wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie wegen des Hausprojektes
Liebigstraße 14 in unserem Bezirk. Wie wir erfahren haben,
haben Sie den Bewohnerinnen und Bewohnern gekündigt und damit
in zwei Instanzen Recht bekommen. Somit steht das Haus kurz vor
der Räumung.
Wir als Bezirksamt, Bezirksverordnete und Abgeordnete bedauern
diese Entwicklung, da die Liebigstraße 14 eines der Projekte
ist, die für die kulturelle Vielfalt in unserem Bezirk wichtig
sind und ihn attraktiv machen. Zudem finden wir alternative Wohnprojekte
mit sozialen Ansprüchen grundsätzlich unterstützenswert,
weil sie ein wichtiger Teil des sozialen Lebens in unserem Bezirk
sind.
Weiterhin bedeutet die Vertreibung des Wohnprojektes einen Verlust
des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechts, denn die Liebigstraße
14 bietet Menschen mit Migrationshintergrund oder auch Andersdenkenden
einen Schutzraum vor Übergriffen der Nazis.
Wir möchten gern bei der Lösung des bestehenden Konflikts
vermitteln und bitten Sie, sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern
und uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Wir haben kein Interesse
an einer Räumung, da es sich um einen sozialen Konflikt im
Bezirk handelt, der sich nicht polizeilich lösen lässt.
Wie wir wissen, sind die Bewohnerinnen und Bewohner verhandlungsbereit
und haben schon mehrere Versuche unternommen, mit Ihnen ins Gespräch
zu kommen, um einen anderen Weg zu finden. Unseres Wissens nach
gibt es auch Kaufangebote.
Mit diesem offenen Brief möchten wir Ihnen zeigen, dass die
Bewohnerinnen und Bewohner der Liebigstraße 14 im Bezirk nicht
isoliert sind und ihre Situation sehr wohl wahrgenommen wird. Als
Bezirksamt, Bezirksverordnete und Abgeordnete haben wir eine soziale
Verantwortung im Bezirk und damit ein großes Interesse am
Erhalt des Hausprojektes.
Gerade Ihnen, Herr Thöne, sollte diese Problematik aufgrund
Ihrer sozialen Arbeit nicht fremd sein. In Erwartung einer positiven
Antwort,
Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg
Knut Mildner-Spindler, Sozialstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg
Lothar Jösting-Schüßler, Vorsitzender Fraktion DIE
LINKE. in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Daniel Wesener, Vorsitzender Fraktion B'90/ Die Grünen in der
BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Halina Wawzyniak, MdB, Fraktion DIE LINKE.
Hans-Christian Ströbele, MdB, Fraktion Bündnis 90/ Die
Grünen
Canan Bayram, MdA, Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Links: Hausprojekt
Liebig14
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Datum: 07.01.2010
Pressemitteilung von: Generalstaatsanwaltschaft Berlin
Tötungsdelikt an einem 62-jährigen Mann sowie versuchter
Mord und Vergewaltigung eines 14-jährigen Jungen: Anklageerhebung
gegen den 31-jährigen Metheb Mahmoud A.
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen den 31-jährigen Metheb
Mahmoud A. Anklage u.a. wegen Totschlags sowie versuchten Mordes
und Vergewaltigung erhoben.
Dem als Stricher tätigen Angeschuldigten wird vorgeworfen,
am 7. Juni 2009 den 62-jährigen Klaus-Ulrich P., den er zuvor
in dem Lokal Tramps kennengelernt hatte, im Rahmen von
Streitigkeiten über die Entlohnung von sexuellen Dienstleistungen
in seiner Kreuzberger Wohnung zu Tode gewürgt zu haben. Die
Wertgegenstände des Toten soll er daraufhin an sich genommen
und die Leiche in den folgenden Tagen in einem Kleiderschrank seiner
Wohnung versteckt haben.
In den Morgenstunden des 20. Juni 2009 soll der Angeschuldigte
zudem über die Terasse und ein geöffnetes Fenster in die
Wohnung einer Bekannten in der Adalbertstraße in Berlin-Kreuzberg
eingestiegen sein, deren dort im Bett schlafenden 14-jährigen
Sohn zunächst heftig gewürgt und den Entschluss gefasst
haben, sich an dem Jungen sexuell zu vergehen. Im Verlauf der folgenden
zwei Stunden soll der Angeschuldigte den Jungen mehrfach brutal
vergewaltigt und dem verängstigten und wehrlosen 14-jährigen,
der sich zuvor selbst die Augen verbinden musste, schließlich
mit einem Küchenmesser einen heftigen Messerstich in die rechte
Halsseite versetzt haben, um ihn zu töten und die Entdeckung
seiner Tat zu verhindern. Gegenüber dem stark blutenden und
reglos auf dem Bett liegenden Opfer, das durch den Stich eine 3-4
cm breite und ca. 7 cm tiefe Halswunde knapp neben der Halsschlagader
erlitt, soll er angekündigt haben, nun auf seine Mutter zu
warten, um auch sie abzustechen. In einem unbeobachtenen
Augenblick gelang es dem 14-Jährigen, unbekleidet aus dem Schlafzimmerfenster
der Wohnung zu flüchten und Hilfe herbeizurufen, woraufhin
durch eine Notoperation das Leben des Jungen gerettet werden konnte.
Der strafrechtlich erheblich vorbelastete staatenlose Angeschuldigte
hat die Tatvorwürfe teilweise eingeräumt.
Ein Hauptverhandlungstermin steht noch nicht fest.
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