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Nachrichten - Friedrichshain-Kreuzberg - Kultur

Kreuzberg: Gedenken an die Novemberpogrome von 1938

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gedenkt am 9. November der Opfer der Pogrome vor 80 Jahren. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten auf Anordnung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland 1.400 Synagogen und Bethäuser, über 7.000 Geschäfte jüdischer Inhaber*innen wurden zerstört und geplündert, zahlreiche Menschen fielen physischer Gewalt zum Opfer. Hetze, Boykottaufrufe, Verdrängung und auch die „Nürnberger Gesetze” hatte es schon in den Jahren zuvor gegeben.

Neue Jury entscheidet über Förderung von Kultur- und Kunstprojekten

Die Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung, Clara Herrmann, informiert:

Für die Projektförderung 2019-2021 in Friedrichshain-Kreuzberg hat sich eine neue Jury aus sieben Expert*innen gebildet.

„Ich freue mich über die herausragende Expertise und außerordentliche Diversität der neuen Jury, um dezentrale Kultur im Bezirk zu stärken. Ein großer Dank gilt den vielen Interessentinnen und Interessenten, “ erklärt Clara Herrmann, Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung.

Kreuzberg: Befragung zum 1. Mai und zur Ehrung von Rio Reiser

5.000 Haushalte und Gewerbetreibende in den Kreuzberger Kiezen der nördlichen und südlichen Luisenstadt werden in den nächsten Tagen Fragebögen per Post erhalten.

Stadt Land Food Festival in Kreuzberg

Am 6. und 7. Oktober wird Berlin und das Stadt Land Food Festival wieder zu Deutschlands größter und lautester Bühne für eine neue Generation von Lebensmittelenthusiasten. Bäuerliche Landwirtschaft, handwerkliche Lebensmittelproduktion, politischer Dialog und innovative Kochkultur sind die Themen des Festivals.

Bibliotheksfestival rund um die Amerika-Gedenkbibliothek

Am 15. und 16. September feiern alle öffentlichen Bibliotheken Berlins gemeinsam das erste Berliner Bibliotheksfestival rund um die Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg (Blücherplatz 1, 10961 Berlin).

Feierliche Eröffnung der bezirklichen Jugendkunstschule Fri-X BERG

Fri-X BERG, die Jugendkunstschule des Bezirks, feiert am Freitag, den 14. September, ihre Eröffnung am neuen Standort an der Hector-Peterson-Oberschule in Kreuzberg. Die Veranstaltung wird von Schulstadtrat Andy Hehmke eröffnet. Es gibt Live-Musik von Makatumbe und BÄM, Stelzentheater sowie offene Ateliers mit Workshops.

Stolpersteinverlegungen in Kreuzberg am 1. und 4. September

Der Künstler Gunter Demnig verlegt in Kreuzberg am 1. und 4 September sechs Stolpersteine für jüdische Opfer des Nationalsozialismus. Friedrichshain-Kreuzberg ist der erste Bezirk, der Stolpersteine finanziert, deren Verlegung von Angehörigen initiiert wird. In diesem Jahr wurden bereits 44 Steine im Bezirk verlegt.

Eröffnung der Dauerausstellung „100 Jahre Revolution 1918/19“

Anlässlich des 100. Jahrestages der Revolution von 1918/19 eröffnet der Paul Singer Verein auf dem Friedhof der Märzgefallenen am 3. September den ersten Teil einer neuen Dauerausstellung. Auf sieben Stelen und einer digitalen Ebene werden künftig die Hintergründe der revolutionären Ereignisse in Berlin beleuchtet und in die Geschichte der Revolution von 1918/19 eingeführt. Damit vergrößert die Außenausstellung das Informations- und Bildungsangebot auf dem Friedhof der Märzgefallenen.

Gewalttaten und sexuelle Belästigungen auf dem „Zug der Liebe“

Überwiegend störungsfrei verlief die gestrige Versammlung „Zug der Liebe“, die von Treptow nach Lichtenberg führte. Nach einer Auftaktkundgebung am Treptower Park zogen gegen 14.30 Uhr mehrere tausend Versammlungsteilnehmer los.

Karl-Marx-Allee: Mietvertrag für das Café Sibylle unterzeichnet

Der Weiterbetrieb des traditionsreichen Café Sibylle in Friedrichshain ist gesichert: Vorige Woche hat die gemeinnützige puk a malta gGmbH den Mietvertrag zum Café Sibylle unterschrieben. Betreiberin des Cafés und der anstehenden Projekte wird die Tochtergesellschaft puk a malta sy gGmbH sein. Die Eröffnung ist für den Oktober geplant.

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