Neugestaltung Fraenkelufer: Wie geht es weiter?

Montag, 27. November 2017
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Vor einem Jahr scheiterte der Bürgerentscheid „Rettet das Fraenkelufer zwischen Admiralbrücke und Erkelenzdamm!“ am Quorum. Wie geht es jetzt mit der Uferpromenade und ihrer Neugestaltung weiter?

Seit Jahresbeginn 2017 hat das Bezirksamt an der detaillierten Ausführungsplanung für den barrierefreien Umbau am westlichen Abschnitt des Fraenkelufers gearbeitet. Der ursprünglich für den Sommer 2017 avisierte Baubeginn ist nun ab Frühjahr 2018 möglich. Der ursprünglich für 2016 geplante Baubeginn war in Folge eines Bürgerbegehrens ausgesetzt worden.

Da die Uferpromenade aktuell an einigen Stellen sehr beengt ist, ist eine Verbreiterung auf sechs bis acht Meter geplant. So werden Nutzungskonflikte zwischen Radfahrer*innen und Fußgänger*innen vermieden. Fußgänger*innen haben aber Vorrang, auch wenn der Weg mit dem Rad benutzt werden darf. Diese Verbreiterung wird durch künftiges Längsparken ermöglicht. Die dadurch am Fraenkelufer verloren gehenden acht Stellplätze werden am Planufer ersetzt. Die Grünfläche entlang des Ufers bleibt unverändert.

Der Belag des Weges aus wassergebundener Decke ist in einem sehr schlechten Zustand. Eine reine Instandsetzung wäre wegen der intensiven Nutzung der Promenade nicht sinnvoll und nachhaltig. Stattdessen ist ein gelbliches und graues Mosaikpflaster aus Granit mit wasserdurchlässigen Fugen als Bodenbelag vorgesehen. Im Gegensatz zum bisherigen Belag ist dieses bei jedem Wetter barrierefrei für alle nutzbar.

Das historische Geländer sowie die sogenannte Schneckentreppe bleiben erhalten und werden saniert. Die Schneckentreppe wird dabei in die neue Struktur integriert und mit dem gelben Granitmosaikpflaster befestigt. Die Zaunanlage wird wie im ersten Bauabschnitt restauriert und der Verlauf zugunsten der Bestandsbäume angepasst. In Teilbereichen erhält der Zaun zusätzlich einen Segmentbogen, um einen ausreichenden Abstand zwischen Baum und Zaun zu gewährleisten. Entgegen voriger Berichterstattung in den Medien ist kein Zaun geplant, der künftig Feuerwehr und Anwohner*innen den Zugang zum Ufer versperren würde. Im Übergang zum Park wird es künftig eine Treppenanlage mit integrierter Schneckentreppe und eine barrierefreie Rampe direkt zum Ufer geben.

Die Planung sieht keine Baumfällungen vor. Neue Strauchflächen und Rosenbeete werden angelegt.

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