Wohnungspolitik

Nachrichten - Friedrichshain-Kreuzberg - Wohnungspolitik

Wrangelstraße 64: Bezirk und Hauseigentümer unterzeichnen Abwendungsvereinbarung

Das Objekt Wrangelstraße 64 liegt in dem seit 1995 durch Rechtsverordnung festgesetzten Erhaltungsgebiet Luisenstadt. In sozialen Erhaltungsgebieten soll preiswerter Wohnraum erhalten und der Verdrängung der Wohnbevölkerung aus städtebaulichen Gründen entgegengewirkt werden. Um die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung noch wirksamer zu schützen, prüft das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg seit einiger Zeit regelmäßig auch die Ausübung seines nach dem Baugesetzbuch bestehenden Vorkaufsrechts.

Vereinbarung zur Bildung des neuen Bezirksamtes unterzeichnet

Vereinbarung
zur Bildung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg

zwischen

Bündnis 90/Die Grünen
Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg

DIE LINKE
Bezirksverband Friedrichshain-Kreuzberg

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg

Kreuzberg: Bereich Ritterstraße zum Milieuschutzgebiet erklärt

Friedrichshain-Kreuzbergs Baustadtrat Hans Panhoff ( B‘90/ die Grünen) erklärt:

Im Kampf gegen Gentrifizierung setzt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg erneut auf Milieuschutz. Mit dem eingeleiteten Verfahren wird nun der Bereich Ritterstraße (u.a. Otto-Suhr-Siedlung) zum Milieuschutzgebiet erklärt.

Soziale Mieterberatung für die Bürger von Friedrichshain-Kreuzberg

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat die Mieterberatungsgesellschaft Gesoplan gGmbH zum 1. Oktober 2016 mit einer Sozialen Mieterberatung beauftragt.

Das Angebot beinhaltet die Beratung und Hilfestellung zu den Anträgen auf ALG II, Grundsicherung, Wohngeld, Einkommensbescheinigung nach § 9 WoFG und den Mietzuschuss im Sozialen Wohnungsbau. Dieses Beratungsangebot gibt es erstmalig in Berlin.

Die Beratungsstelle hat folgende Öffnungszeiten:

Zweckentfremdungsverbot: 731 Ferienwohnungen im Bezirk in Mietwohnungen umgewandelt

Wie aus der Beantwortung einer schriftlichen Anfrage aus dem Abgeordnetenhaus von Berlin, DS 17/18971, hervorgeht wird in Friedrichshain-Kreuzberg im berlinweiten Vergleich das Zweckentfremdungsverbot besonders erfolgreich umgesetzt.

So verweist die Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt vom 11.8.2016 u.a. darauf, dass von berlinweit 1.315 ehemaligen Ferienwohnungen, die inzwischen wieder Wohnzwecken zugeführt wurden, allein 731 Wohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg wieder der Vermietung zur Verfügung stehen.

Bürger*innenveranstaltung zur WBM-Nachverdichtung in Friedrichshain-West

Das Stadtteilbüro Friedrichshain und das Aktionsbündnis Lebenswertes Wohnen in Friedrichshain West laden Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 25. August 2016 zu einer Veranstaltung ein.

Erlass einer Erhaltungsverordnung für das Gebiet „Weberwiese“

Dem Aufstellungsbeschluss vom Februar 2015 folgt nun die Festsetzung des Gebietes „Weberwiese“ als Erhaltungsgebiet gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BauGB.

Dragoner-Areal: Linke lehnt „Paket-Lösung“ ab

Dragoner Areal darf nicht für Hauptstadtfinanzierung geopfert werden / Senat darf Druck des Bundes nicht nachgeben

In Reaktion auf die aktuelle Presseberichte, wonach die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) weiter am Verkauf des Kreuzberger Dragoner-Areals an den Wiener Privat-Investor Dragonerhöfe GmbH festhält und der Bima-Vorstandssprecher Geib eine Paket-Lösung zwischen Bund und Land Berlin in den Raum gestellt hat, erklärt Pascal Meiser, Bezirksvorsitzende der LINKEN in Friedrichshain-Kreuzberg:

Kreuzberg: Rathausblock (Dragoner-Areal) wird Sanierungsgebiet

Der Senat von Berlin hat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, beschlossen, dass der Rathausblock in Friedrichshain-Kreuzberg mit dem Dragoner Areal als Sanierungsgebiet ausgewiesen wird. Dies ist die konsequente Umsetzung der Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen, die der Senat im August 2015 in Auftrag gegeben hat.

Glogauer Straße 3: Bezirk nimmt Vorkaufsrecht wahr

Die Altbauquartiere im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg stehen seit geraumer Zeit im Visier internationaler Investoren. Mit der großen Zahl an Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen, sowie sogenannten Luxussanierungen beschleunigt sich die soziale Verdrängung.

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