Polizeiticker Friedrichshain-Kreuzberg Mai 2011


 
     
  Eingabe: 31.05.2011 - 11:50 Uhr
Unberechtigtes Eindringen in leer stehenden Wohnraum löst Polizeieinsatz aus
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1980

Rund 20 in ein Haus eingedrungene Personen und etwa 200 davor und im Umfeld stehende Unterstützer lösten gestern Nachmittag einen Polizeieinsatz in Kreuzberg aus.

Kurz nach 16 Uhr beobachteten Polizeibeamte wie zahlreiche, Transparente tragende Personen in ein Wohnhaus in der Schlesischen Straße eindrangen und kurz darauf auf Balkonen und an Fenstern unterschiedlicher Etagen erschienen. Nachdem sie gewaltsam in die zurzeit nicht genutzten Wohnungen eingedrungen waren, befestigten die Personen ihre Transparente, die sich inhaltlich auf städtische Mietbedingungen bezogen, an der Fassade.

Gegen 19 Uhr 30 betraten Polizeibeamte auf Ersuchen des Eigentümers, der zuvor Strafantrag gestellt hatte, das Wohnhaus und trafen dort über 20 Personen an, unter denen sich auch rechtmäßige Mieter zweier Wohneinheiten des Hauses befanden.

Währenddessen forderten gegen 20 Uhr weitere Polizisten die Menschenmenge vor dem Haus mehrmals über Lautsprecher auf, sich von der Fahrbahn vor dem Wohnhaus zu entfernen, um den Polizeieinsatz im und am Haus nicht zu behindern. Trotz wiederholter Aufforderungen ignorierten die Anwesenden die polizeilichen Platzverweise und mussten unter Anwendung unmittelbaren Zwangs in Richtung Osten hinter die Absperrung gedrängt werden.

In diesem Zusammenhang nahmen die Beamten eine Frau und sieben Männer wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher und einfacher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Sachbeschädigung an einem geparkten Auto und Beleidigung fest. Hierbei wurde auch Pfefferspray eingesetzt.

Die unrechtmäßig im Haus verweilenden acht Männer und zehn Frauen wurden anschließend heraus geleitet und nach Feststellung ihrer Personalien wieder entlassen. Gegen die 18 Tatverdächtigen sind Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet worden.

Ein im Anschluss angemeldeter Aufzug verlief in der Zeit von 21 Uhr 45 bis 22 Uhr 45 ohne nennenswerte Vorkommnisse über die Cuvrystraße und die Oppelner Straße mit bis zu 450 Teilnehmern durch den Wrangelkiez.

Insgesamt waren rund 300 Polizisten im Einsatz. Acht Beamte erlitten durch vereinzelte Tritte und Schläge aus der Menge Zerrungen sowie Prellungen und Hautabschürfungen an Händen und Beinen. Sie verblieben allesamt im Dienst.

 
     

 
     
  Eingabe: 31.05.2011 - 09:55 Uhr
Brandstiftungen
Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht und heute früh einen Sattelauflieger in Mitte und mehrere Holzbalken, die auf einer Baustelle in Kreuzberg gelagert worden waren, angezündet. In beiden Fällen wurden keine Menschen verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes prüft, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.

# 1975

Passanten alarmierten gegen 0 Uhr 30 Polizei und Feuerwehr in die Sebastianstraße, nachdem sie ein Feuer an einem Sattelauflieger, der zu einer Baustelle für Neubauwohnungen gehört, entdeckt hatten. Der Brand konnte von den alarmierten Polizisten gelöscht werden.

# 1976

Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes entdeckten gegen 3 Uhr 40 die in Flammen stehenden Holzbalken auf einer Baustelle an dem Patentamt in der Gitschiner Straße. Bei dem Brand wurde eine Kunststoffplane an dem Baugerüst des mehrstöckigen Hauses ebenfalls stark beschädigt. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer.

 
     

 
     
 

Eingabe: 31.05.2011 - 09:00 Uhr
Kradfahrer übersieht Kradfahrer
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1973

Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain erlitten gestern Abend zwei Kradfahrer schwere Verletzungen und kamen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Der 61-jährige Fahrer einer "Yamaha" fuhr kurz nach 18 Uhr von einem Grundstück in der Warschauer Straße und übersah dabei den auf der Fahrbahn befindlichen 25-Jährigen, der mit seiner "Kawasaki" in Richtung Grünberger Straße unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß stürzten beide Männer zu Boden. Der Ältere erlitt einen Beinbruch, sein Unfallgegner einen doppelten Armbruch. Bis 20 Uhr 30 war die Warschauer Straße in Richtung Oberbaumbrücke zwischen Frankfurter Tor und Grünberger Straße gesperrt.

 
     

 
     
  Eingabe: 30.05.2011 - 10:05 Uhr
Fahrzeuge in Brand gesetzt
Lichtenberg / Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte zündeten in der vergangenen Nacht zwei Fahrzeuge in Alt-Hohenschönhausen und Friedrichshain an. Die beiden Fahrzeuge wurden durch die Flammen stark beschädigt. In beiden Fällen löschten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr die Brände. Da politische Motive in Betracht zu ziehen sind, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

# 1961

Zunächst brannte kurz vor 1 Uhr das geparkte Firmenfahrzeug eines Energieversorgers in der Landsberger Allee. Durch den in Flammen stehenden "VW Crafter" und die daraus resultierende Hitzestrahlung wurde auch ein daneben stehender "Jeep Cherokee" in Mitleidenschaft gezogen.

# 1962

Gegen 1 Uhr 45 stand ein "Hummer" in der Pettenkofer Straße in Flammen. Bei dem im vorderen Teil entstandenen Brand wurden keine weiteren Fahrzeuge beschädigt.

 
     

 
     
  Eingabe: 29.05.2011 - 14:40 Uhr
57-Jähriger von Taxi erfasst
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1955

In Kreuzberg wurde in der vergangenen Nacht ein 57-Jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Fußgänger überquerte gegen 1 Uhr 15 die Fahrbahn der Schlesischen Straße und wurde hierbei von einem herannahenden Taxi erfasst. Nach Aussage des 31-jährigen Taxifahrers lief der 57-Jährige so plötzlich auf die Fahrbahn, dass es ihm nicht mehr gelang einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Fußgänger stieß gegen die Frontscheibe des "Mercedes" und wurde dann zu Boden geschleudert. Mit Kopfverletzungen und Knochenbrüchen kam er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 
     

 
     
  Eingabe: 29.05.2011 - 10:45 Uhr
Einsatzwagen der Polizei mit Kleinpflastersteinen beworfen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1947

Aus einem Haus im Bethaniendamm bewarfen Unbekannte in der vergangenen Nacht einen Einsatzwagen der Polizei mit Steinen. Gegen 0 Uhr 20 waren die Beamten des Polizeiabschnitts 53 auf dem Weg zu einem Einsatz am U-Bahnhof Schlesisches Tor. Als sie in den Bethaniendamm einbogen, vernahmen sie drei laute Einschläge an ihrem Einsatzfahrzeug und entfernten sich zunächst in Richtung Köpenicker Straße. Die Beamten blieben unverletzt. Am Fahrzeug wurden wenig später mehrere, durch Steine verursachte Beschädigungen festgestellt. In Begleitung weiterer Einsatzkräfte begaben sich die Polizeibeamten anschließend zurück zum Bethaniendamm und trafen auf zwei Zeugen, die angaben, eine Gruppe von sechs schwarz gekleideten Personen gesehen zu haben, die die Steine aus einer Grünanlage eines Hauses auf das Einsatzfahrzeug geworfen hatten. Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 28.05.2011 - 10:25 Uhr
Steine gegen Geschäft geworfen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1928

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht Steine gegen eine Geschäft in Friedrichshain geworfen. Ein Zeuge hatte gegen 0 Uhr 40 zwei schwarz gekleidete Männer gesehen, die mehrere Steine gegen die Fenster einer Lebensmittelfiliale in der Rigaer Straße warfen und dabei zwei Scheiben beschädigten. Die Täter entkamen vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei in Richtung Samariterstraße. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 27.05.2011 - 10:05 Uhr
Kinder bei Unfällen verletzt
Treptow-Köpenick/Friedrichshain-Kreuzberg

# 1909

Bei Verkehrsunfällen, die sich gestern ereigneten, wurden zwei Jungen schwer verletzt. Gegen 12 Uhr 20 überquerte ein 13-Jähriger mit seinem Fahrrad den Müggelheimer Damm in Höhe der Erwin-Bock-Straße in Köpenick und wurde dabei vom Wohnmobil eines 70-Jährigen erfasst. Gegen 15 Uhr erfasste eine 55-Jährige mit ihrem Auto einen siebenjährigen Jungen, der die Kreuzberger Prinzenstraße überquert hatte, ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten. Er erlitt mehrere Brüche am Bein. Beide Kinder kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

 
     

 
     
  Eingabe: 26.05.2011 - 10:20 Uhr
Betrüger festgenommen
Friedrichshain- Kreuzberg

# 1902

Ermittler eines Betrugskommissariates der Polizeidirektion 5 haben gestern Nachmittag einen "alten Bekannten" auf frischer Tat gestellt. Die Polizisten beobachteten den 23-Jährigen und seinen 22-jährigen Komplizen gegen 15 Uhr 20 an einem An- und Verkaufsgeschäft in der Warschauer Straße, als sie gerade hochwertige Filmtechnik umsetzen wollten. Bei der Überprüfung der Utensilien stellte sich heraus, dass der Ältere wenige Stunden zuvor das gesamte Equipment im Wert von mehreren Tausend Euro bei einer Hamburger Filmfirma geliehen hatte, um es dann in Berlin zu "versilbern". Der Jüngere wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt, der polizeibekannte 23-Jährige soll heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

 
     

 
     
  Eingabe: 26.05.2011 - 09:50 Uhr
Frau ins Wasser gestoßen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1897

Alarmierte Polizisten haben gestern Abend zwei Männer festgenommen, die eine 36-Jährige ins Wasser gestoßen hatten. Passanten hatten den Vorfall gegen 20 Uhr 05 an der Friedrichshainer Schillingbrücke beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Frau, die wie die beiden 40- und 43-jährigen Tatverdächtigen erheblich alkoholisiert war, konnte sich selbst ans Ufer retten.

 
     

 
     
  Eingabe: 25.05.2011 - 13:43 Uhr
Bekleidung im Wert von über 600 Euro gestohlen

Ein 25-jähriger entwendete gestern Abend (Dienstag) in einer Metro-Filiale in Berlin-Friedrichshain Bekleidungsartikel im Wert von etwa 630 Euro. Bundespolizisten haben den Ladendieb im Berliner-Ostbahnhof festgenommen.

Eine Streife kontrollierte den Mann gegen 18:30 Uhr im Berliner Ostbahnhof. Da seine Identität nicht festgestellt werden konnte, wurde er mit zur Dienststelle genommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zwei Jeanshosen, zwei Lederjacken und mehrere Sportartikel. Die Bekleidungsgegenstände waren noch mit Preisschildern versehen. Einen Eigentumsnachweis konnte er nicht vorweisen.

Neben dem Diebesgut stellten die Bundespolizisten auch zwei gefälschte Fahrkarten der Berliner Verkehrsbetriebe sicher.

Einen erforderlichen Aufenthaltstitel konnte der mutmaßliche Langfinger auch nicht nachweisen. Da er sich offenbar schon seit längerem unerlaubt in Deutschland aufhielt, hat die Berliner Polizei nun die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 24.05.2011 - 11:00 Uhr
Fahrzeuge in Brand gesetzt
Friedrichshain-Kreuzberg

Insgesamt drei Fahrzeuge wurden in der vergangenen Nacht in Friedrichshain und Kreuzberg angezündet. In allen drei Fällen wurden keine Menschen verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes prüft, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.

# 1877

Ein Anwohner alarmierte gegen 1 Uhr 15 die Polizei in die Bahrfeldtstraße, nachdem er zwei nebeneinander parkende "BMW" in Flammen stehen sah. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, bei dem beide Fahrzeuge nahezu vollständig zerstört wurden.

# 1878

Ein vorbeifahrender Autofahrer entdeckte gegen 2 Uhr 45 im Paul-Lincke-Ufer ein Feuer an einem parkenden "Suzuki" und alarmierte die Berliner Feuerwehr, die den Brand löschte. An dem Auto entstand erheblicher Sachschaden.

 
     

 
     
  Eingabe: 24.05.2011 - 09:35 Uhr
Einsatz am Kottbusser Tor
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1873

Polizeibeamte des Abschnitts 53 führten gestern einen Einsatz am Kottbusser Tor in Kreuzberg und dessen Umgebung durch. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr überprüften die Polizisten insgesamt 36 Personen, erteilten 31 Platzverweise und leiteten sieben Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungs- und Arzneimittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Dabei wurden fünf Personen vorläufig festgenommen und Drogen, Tabletten sowie Geld beschlagnahmt.

 
     

 
     
  Eingabe: 24.05.2011 - 09:35 Uhr
Sicherheit im Untergrund
Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln

# 1872

Beamte einer Einsatzhundertschaft sorgten gestern für Sicherheit in der U-Bahnlinie 8. Zwischen 12 und 18 Uhr waren die zivil gekleideten und uniformierten Polizisten zwischen den Stationen Alexanderplatz und Hermannplatz unterwegs. Dabei nahmen sie bei Überprüfungen sechs Personen vorläufig fest, bei denen Drogen gefunden und beschlagnahmt wurden. Die Beamten fertigten sechs Strafanzeigen und sprachen in drei Fällen Platzverweise aus.

 
     

 
     
  Eingabe: 24.05.2011 - 09:25 Uhr
Busfahrer bespuckt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1869

Weil er zwei sich streitende Männer des Busses verwiesen hatte, sah sich in der vergangenen Nacht ein Busfahrer in Kreuzberg einer Spuckattacke ausgesetzt. Zwei Betrunkene im Alter von 28 und 40 Jahren waren gegen 0 Uhr 15 in dem Wagen der Linie 140 unterwegs und stritten sich während der Fahrt. Der 32-jährige Busfahrer forderte daraufhin die beiden Streithälse an einer Haltestelle in der Yorckstraße auf, das Fahrzeug zu verlassen. Nachdem der Jüngere den Fahrer beleidigt hatte, stieg er mit seinem Begleiter aus, wobei er dem 32-Jährigen ins Gesicht spuckte. Die alarmierten Polizisten stellten das Duo in der Nähe, brachten den 28-Jährigen zur Blutentnahme und leiteten zwei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein.

 
     

 
     
  Eingabe: 24.05.2011 - 09:20 Uhr
Maskierte überfallen Geschäfte
Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg

Zu drei Vorfällen, bei denen Maskierte Geschäfte überfielen, kam es gestern Abend und in der vergangenen Nacht in Gropiusstadt, Kreuzberg und Friedrichshain. Die Überfallenen blieben allesamt unverletzt. In allen drei Fällen haben die Raubkommissariate der zuständigen Polizeidirektionen die Ermittlungen übernommen.

# 1865

Gegen 21 Uhr 40 betraten zwei Maskierte ein Sonnenstudio im Imbuschweg, bedrohten die 22-jährige Angestellte mit einer Pistole und einem Messer und forderten die Öffnung der Kasse. Nachdem sich die Räuber das Geld genommen hatten, flüchteten sie zu Fuß in Richtung Otto-Wels-Ring.

# 1866

Mit zwei Schusswaffen betraten vier Maskierte gegen 22 Uhr 50 ein Automatencasino in der Dresdner Straße und verlangten vom 24-jährigen Angestellten die Herausgabe von Geld. Anschließend flüchtete das Quartett zu Fuß in Richtung Oranienplatz.

# 1867

In der Jessnerstraße war ein Spätkauf Ziel eines Räuberduos. Die beiden Maskierten erschienen gegen 1 Uhr in dem Laden eines 46-Jährigen und hielten ihm eine Pistole und ein Messer vor. Aus der Ladenkasse entnahmen die Täter Geld und raubten zudem Zigaretten, Tabak und Telefonkarten, bevor sie in unbekannte Richtung davon rannten.

 
     

 
     
  Eingabe: 23.05.2011 - 18:40 Uhr
Selbstbezichtigungsschreiben zu Brandstiftung am S-Bahnhof Ostkreuz
(PM # 1860 vom 23.05.2011)

Friedrichshain-Kreuzberg

# 1863

Zu der heute früh verübten Brandstiftung an einer Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz ist ein Selbstbezichtigungsschreiben auf einer Internetplattform veröffentlicht worden.

Die Verfasser stellen die Tat in dem Schreiben in Begründungszusammenhänge mit den Themen "Anti-Atom", "Antimilitarismus" und "Antirassismus/Flüchtlingsproblematik".
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt geht nach einer ersten Überprüfung von einer Authentizität des Schreibens aus und hat die Ermittlungen übernommen.

(Das Bekennerschreiben ist auf linksunten.indymedia.org veröffentlicht worden)

 
     

 
     
 

Eingabe: 23.05.2011 - 18:00 Uhr
Nach Wendemanöver – Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Friedrichshain-Kreuzberg

Insgesamt 13 beschädigte Fahrzeuge, ein Briefkasten, sowie eine Straßenlaterne ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls heute früh in Friedrichshain.
Nach bisherigen Ermittlungen wendete ein 43-jähriger Lkw-Fahrer seinen "Brummi" auf der Gürtelstraße, indem er rückwärts in die Oderstraße fuhr. Anschließend beabsichtigte der Mann auf der Gürtelstraße in Richtung Frankfurter Allee weiter zu fahren und übersah hierbei einen 48-jährigen Lkw-Fahrer, der auf der Gürtel- in Richtung Neue Bahnhofstraße unterwegs war. Als der 48-Jährige dem Fahrzeug des 43-Jährigen auswich, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden, geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und fuhr über ein Teil des Gehweges auf der gegenüberliegenden Seite der Gürtelstraße. Hierbei schob der Fahrer mit seinem Lkw vier geparkte Autos zusammen.

Anschließend schleuderte der Mann mit seinem Fahrzeug über die Fahrbahn und überfuhr zwei am rechten Fahrbahnrand stehende Bäume, die samt Metallschutzstreben aus dem Erdreich gerissen wurden. In der weiteren Folge schob der 48-jährige mit seinem "Brummi" acht weitere am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls geriet ein Auto gegen einen Briefkasten, der aus der Befestigung gerissen wurde. Ein weiteres Fahrzeug prallte gegen eine Straßenlaterne, die aus der Verankerung geriet und durch die später alarmierte Feuerwehr abgesägt werden musste. Der 48-Jährige erlitt bei dem Verkehrsunfall leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

 
     

 
     
  Eingabe: 23.05.2011 - 14:35 Uhr
Brand im Kabelschacht
Friedrichshain - Kreuzberg

# 1860

Ein Mitarbeiter der S-Bahn-Aufsicht alarmierte heute früh gegen 3 Uhr Polizei und Feuerwehr in den Markgrafendamm in Friedrichshain, nachdem er einen Feuerschein an einer Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz bemerkt hatte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer, bei dem niemand verletzt wurde. Der Markgrafendamm war während der Löscharbeiten bis etwa 7 Uhr 50 komplett gesperrt. Durch den Brand kam es in mehreren Stellwerken, Signalleitungen und Bahnhöfen zu Stromausfällen, wodurch der S-Bahn- und Fernbahnverkehr beeinträchtigt wurde. Nach den derzeitigen Ermittlungen eines Brandkommissariates des Berliner Landeskriminalamtes wird von einer Vorsatztat ausgegangen, da Spuren einer brennbaren Flüssigkeit gefunden wurden. Eine politische Tatmotivation ist derzeit nicht erkennbar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

 
     

 
     
  Eingabe: 23.05.2011 - 09:30 Uhr
Matratze und Palette auf Fahrbahn
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1855

Unbekannte legten heute früh in Friedrichshain eine Holzpalette sowie eine brennende Matratze auf die Fahrbahn. Anwohner der Mainzer Straße alarmierten gegen 3 Uhr 30 Polizei und Feuerwehr, nachdem sie die Flammen bemerkt hatten. An der Kreuzung Rigaer- Ecke Gabelsberger Straße fanden die Beamten wenige Minuten später eine auf der Fahrbahn liegende Europapalette, die mit einem Sack Erde beschwert war. Beide Gegenstände wurden an die Seite geräumt und ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

 
     

 
     
  Eingabe: 22.05.2011 - 12:05 Uhr
Mehrere Autos angezündet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1846

Erneut haben Unbekannte in der vergangenen Nacht und in den frühen Morgenstunden mehrere Autos in Friedrichshain angezündet.
Ein gegen 4 Uhr 40 an einem "BMW" gelegtes Feuer in der Frankfurter Allee erlosch selbstständig. Das Auto wurde nur leicht beschädigt. Wenige Minuten zuvor brannte in der Rigaer Straße ein "Suzuki" - Geländewagen vollkommen aus.
Um 5 Uhr 20 hatten die Brandstifter einen "BMW" in der Mainzer Straße angezündet. Das Fahrzeug brannte – genau wie ein 30 Minuten später entzündeter "Audi A4" in der Gabriel Max-Straße- im Motorraum aus. Ein neben dem "Audi" geparkter "Mercedes" wurde durch die Hitzeeinwirkung stark beschädigt.
Gegen 6 Uhr 50 hatten die Täter zwei weitere "BMW" in der Simplonstraße und der Colbestraße angezündet. Ein Anwohner hatte die Polizei alarmiert, als er einen dunkel gekleideten Mann beim Anzünden des Autos in der Colbestraße beobachtet hatte. Das angezündete Auto wurde nur leicht beschädigt, da der Anwohner geistesgegenwärtig die Flammen gelöscht hatte. Der Pkw in der Simplonstraße wies starke Beschädigungen im Frontbereich auf.
Verletzt wurde durch die Brände niemand. In allen Fällen prüft der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt eine mögliche politische Tatmotivation.

 
     

 
     
  Eingabe: 21.05.2011 - 11:55 Uhr
Sachbeschädigung und Brandstiftung an Fahrzeugen
Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht und heute früh in Kreuzberg und in Friedrichshain zwei Fahrzeuge in Brand gesetzt und bei einem weiteren den Reifen zerstochen. Inwieweit ein politisches Tatmotiv vorliegt, prüft derzeit der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

# 1831

Passanten alarmierten gegen 0 Uhr 15 die Polizei zum Lausitzer Platz in Kreuzberg, nachdem sie einen Mann dabei beobachtet hatten, wie er einen Autoreifen von einem geparkten "Volvo" einer Filmproduktionsfirma zerstochen hatte. Anschließend flüchtete der Mann unerkannt.

# 1832

Auf einen "Mercedes" hatten es heute früh gegen 4 Uhr 20 Unbekannte in der Dirschauer Straße in Friedrichshain abgesehen. Ein 52-jähriger Passant entdeckte die Flammen an dem Fahrzeug und alarmierte die Polizei, die den Brand löschte. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

# 1833

Ein bislang unbekannter Mann wurde bei seinem Versuch, einen "BMW" in der Gabriel-Marx-Straße in Brand zu setzen, von einem vorbeilaufenden Passanten gestört und flüchtete in Richtung Boxhagener Straße. Der 54-Jährige Fußgänger beobachtete gegen 5 Uhr 30 den Täter, als er sich an dem Auto zu schaffen machte. Kurz darauf stieg eine Rauchschwade im Frontbereich des "BMW" empor, die kurz darauf erlosch. Das Fahrzeug wurde im Frontbereich leicht beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 20.05.2011 - 18:00 Uhr
Drei Polizisten verletzt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1823

Drei Polizeibeamte wurden heute Mittag bei dem Versuch, einen mutmaßlichen Drogenhändler in Kreuzberg festzunehmen, verletzt. Die beiden Polizeikommissarinnen und ein Polizeioberkommissar kontrollierten gegen 12 Uhr in der Reichenberger Straße zwei Männer, nachdem ein Passant telefonisch die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Arzneimittelhandels alarmiert hatte. Beim Eintreffen der Beamten versuchten beide zunächst zu fliehen. Als sie jedoch festgenommen wurden, trank einer der beiden Tatverdächtigen ein Fläschchen mit unbekannter Flüssigkeit leer. Während der Identitätsfeststellung entriss plötzlich ein Unbekannter einer Kommissarin den Pass, während ein Zweiter die Polizisten mit Reizgas besprühte und auf sie einschlug. Dadurch gelang allen Tatverdächtigen die Flucht. Die drei Beamten traten wegen akuter Augenreizung, Kieferprellung und verstauchten Fingern nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Zeugenbefragungen konnten bislang zwei 22- und 24-jährige Brüder, von denen der Ältere bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft als so genannter Intensivtäter geführt wird, der Mittäterschaft überführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 
     

 
     
  Eingabe: 19.05.2011 - 11:15 Uhr
Fahrzeuge in Brand gesetzt
Neukölln / Friedrichshain-Kreuzberg / Lichtenberg / Mitte

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht und heute früh mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt. In allen vier Fällen wurden keine Menschen verletzt. Inwieweit eine politische Tatmotivation in Betracht kommt, prüft derzeit der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

# 1798

Anwohner alarmierten gegen 1 Uhr Polizei und Feuerwehr in die Parchimer Allee in Britz, nachdem sie den in Flammen stehenden "Renault" eines Energieversorgers entdeckt hatten. Das Fahrzeug brannte nahezu vollständig aus.

# 1799

In der Plauener Straße in Alt-Hohenschönhausen entdeckte ein Mitarbeiter einer Wachschutzfirma gegen 1 Uhr 40 mehrere brennende Lastwagen und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand der vier Fahrzeuge löschte. Durch die starke Hitzeentwicklung gingen zirka 15 Fensterscheiben einer angrenzenden Druckerei zu Bruch.

# 1800

Ziel von zwei Brandstiftungen waren gegen 2 Uhr ein "Porsche" und ein "BMW" in der Corneliusstraße in Tiergarten. Ein Passant entdeckte die brennenden Fahrzeuge, die von Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr gelöscht wurden. Durch die Flammen wurde auch ein vor dem "BMW" geparkter "Jeep" beschädigt.

# 1801

Anwohner sahen heute früh gegen 3 Uhr in der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee den Flammenschein an einem "BMW", durch den das Fahrzeug und ein daneben stehender "Toyota" stark beschädigt wurden. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand.

 
     

 
     
  Eingabe: 19.05.2011 - 10:10 Uhr
Unrat angezündet
(Friedrichshain-Kreuzberg

# 1792

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht eine Europalette und Polstermöbel in Friedrichshain angezündet. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten gegen 1 Uhr 40 die Flammen an der Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße. Bei dem Brand wurde die Fahrbahn beschädigt.

 
     

 
     
  Eingabe: 19.05.2011 - 10:05 Uhr
Überfall auf Geschäft
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1791

Ein Unbekannter überfiel in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Friedrichshain. Der Mann betrat gegen 1 Uhr 20 das Geschäft in der Wühlischstraße, bedrohte den 25-jährigen Angestellten mit einem Messer und verlangte die Öffnung der Kasse. Der Räuber entnahm Geld aus der Kasse und flüchtete anschließend mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 18.05.2011 - 14:25 Uhr
Scheiben zerstört
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1782

Eingeworfene Scheiben im Büro einer politischen Partei stellte ein Mitarbeiter der BSR heute Morgen in Kreuzberg fest.
Alarmierte Polizeibeamte des Abschnitts 53 sicherten gegen 7 Uhr mehrere Steine, die insgesamt vier Einwurflöcher in den großflächigen Scheiben des Bürgerbüros am Mehringplatz hinterlassen hatten. Im zur Tatzeit geschlossenen Büro kam es zu keinen weiteren Schäden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernommen.

 
     

 
     
  # 1775

Eingabe: 18.05.2011 - 11:40 Uhr
Sachbeschädigungen durch Feuer
Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte Täter haben gegen 2 Uhr 10 Feuer im Hinterhof eines Szeneobjekts in Kreuzberg Feuer gelegt. Aufmerksame Bewohner des Hauses in der Reichenberger Straße bemerkten die brennenden Papier- und Restmülltonnen, die die alarmierte Feuerwehr kurz darauf löschte. Es kam zu keinen weiteren Schäden. Menschen wurden nicht verletzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.05.2011 - 15:07 Uhr
Unerlaubte Einreise aufgedeckt

Bundespolizisten nahmen gestern Abend einen Mann im Berliner Ostbahnhof vorläufig fest. Offenbar war er unerlaubt nach Deutschland eingereist.

Eine Streife kontrollierte den Afrikaner gegen 18:50 Uhr in der Haupthalle des Ostbahnhofes. Dabei konnte er weder einen Pass noch einen erforderlichen Aufenthaltstitel vorweisen.

Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke verlief ohne Ergebnis. In gebrochenem Englisch machte der Mann den Beamten deutlich, aus dem Sudan zu stammen.

Im Anschluss an alle Maßnahmen wurde er schließlich ins Zentralgewahrsam der Berliner Polizei eingeliefert. Diese übernimmt nun die weitere Bearbeitung des Falls.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.05.2011 - 10:15 Uhr
Drei Fässer im Brunnen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1749

Mehrere Unbekannte haben heute früh gegen 5 Uhr 45 am Strausberger Platz in Friedrichshain drei gelbe Fässer mit schwarzen Atomsymbolen in den Brunnen geworfen. Ein Zeuge hatte die Aktion beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Personen flüchteten in Richtung Blumenstraße. Polizisten bargen die leeren, etwa 1 Meter hohen Metallfässer und brachten sie zum Abschnitt. Eine Beschädigung des Brunnens oder eine Wasserverschmutzung waren nicht festzustellen.
Von einem politischen Motiv ist auszugehen, der Polizeiliche Staatsschutz prüft den Vorgang.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.05.2011 - 09:45 Uhr
Auseinandersetzung im U-Bahnwagen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1746

Mit Schnittverletzungen im Gesicht kam ein 27-Jähriger in der vergangenen Nacht zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Seine beiden 26- und 28-jährigen Begleiter erlitten leichte Gesichtsprellungen. Aus bislang ungeklärter Ursache waren die Männer gegen 22 Uhr 10 mit zwei Unbekannten in der U 8 in Streit geraten, der in eine Schlägerei mündete. Am U-Bahnhof Moritzplatz warfen die Unbekannten einen der drei auf den Bahnsteig, schlugen auf die anderen beiden weiter ein und flüchteten anschließend. Ihre drei Opfer fuhren bis zum U-Bahnhof Heinrich-Heine-Platz weiter und alarmierten dort die Polizei.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.05.2011 - 09:30 Uhr
Schwulenfeindlicher Übergriff
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1742

Weil die Täter offenbar einen Hass auf Homosexuelle haben, wurde in der vergangenen Nacht ein Anwohner der Kreuzberger Urbanstraße Opfer eines Übergriffs. Beim Betreten seines Wohnhauses gegen 23 Uhr 50 wurde der 55-Jährige von mehreren unbekannten Jugendlichen zunächst mit schwulenfeindlichen Sprüchen beleidigt. Wenig später warfen vermutlich dieselben Täter einen Pflasterstein durch die Fensterscheibe seiner Wohnung. Verletzt wurde der Mann dabei nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 16.05.2011 - 12:40 Uhr
Besucherzentrum beschädigt - Parkende Autos angezündet
Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg

# 1736

Unbekannte bewarfen in der vergangenen Nacht das Besucherzentrum einer Firma in Mitte mit Farbbeuteln. Eine Farbmischung aus fünf roten und einer schwarzen Kolorierung wurde vermutlich mit am Tatort hinterlassenen Kunststoffpackungen gegen die Fassade in der Köpenicker Straße geschleudert und beschädigten das Gebäude. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes bemerkte gegen 1 Uhr 30 den beschädigten Gebäudeteil und alarmierte die Polizei.

# 1737

Passanten alarmierten gegen 1 Uhr 30 Polizei und Feuerwehr wegen eines brennenden Pkw in die Kreuzberger Sebastianstraße. Aus einem am Fahrbahnrand geparkten "Mercedes-Benz" schlugen Flammen, die trotz sofort eingeleiteter Löschversuche der zuerst eintreffenden Polizeibeamten des Abschnitts 53 den Frontbereich des Fahrzeuges zerstörten. Die Brandstifter entkamen unerkannt.

# 1738

Aufmerksame Passanten bemerkten heute früh gegen 5 Uhr 10 einen brennenden "BMW" in der Köpenicker Straße in Mitte. Ein Mann unternahm sofort Versuche, das im Motorbereich brennende Fahrzeug zu löschen, konnte die Zerstörung des Wagens im vorderen Bereich aber nicht mehr verhindern.

# 1739

Heute Morgen gegen 7 Uhr machte eine Fußgängerin verdächtige Beobachtungen in Friedrichshain. Ein Mann hockte vor dem Kühlergrill eines in der Karl-Marx-Allee abgestellten "BMW" und versuchte, mit einem Feuerzeug den Frontbereich des Autos in Brand zu setzen. Trotz sofortiger Alarmierung der Polizei gelang dem Tatverdächtigen die Flucht auf einem Fahrrad. Die Kunststofflamellen im Kühlerbereich des Autos wurden leicht beschädigt.

Im ersten Fall sind Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden. In den drei anderen Fällen ermittelt das Landeskriminalamt wegen Brandstiftung. Ein politisches Tatmotiv wird in allen geschilderten Fällen geprüft.

 
     

 
     
  Eingabe: 15.05.2011 - 16:00 Uhr
Zahlreiche verletzte Polizeibeamte bei Demonstration und Gegendemonstration

# 1724

Ab 12 Uhr sollte gestern ein angemeldeter Aufzug der rechtsextremen Szene vom Mehringdamm Ecke Gneisenaustraße zum Platz der Luftbrücke führen. Eine Gegenkundgebung war für den Bereich Mehringdamm Ecke Columbiadamm angemeldet worden. Ab 12 Uhr 20 begann die rechtsextreme Versammlung mit 110 Teilnehmern am polizeilich abgesperrten Antreteplatz. Unmittelbar darauf setzte ein starker Zustrom von Gegendemonstranten ein, die die vorgesehene Aufzugsstrecke mit bis zu 500 Teilnehmern blockierten, so dass ein Abmarsch des rechten Aufzuges in Richtung Platz der Luftbrücke nicht mehr möglich war.
Weil die Blockade der Gegendemonstranten einen Abmarsch des angemeldeten Aufzuges nur durch massiven Einsatz von Zwangsmitteln möglich gemacht hätte, sollte der Aufzug von der Polizei begleitet durch den U-Bahnhof aus dem Blockadebereich geführt werden. Auf dem Bahnsteig überrannten unvermittelt Aufzugsteilnehmer an der Spitze des Aufzuges die Polizeikräfte und erreichten für kurze Zeit unbegleitet die Oberfläche des Mehringdamms. Dort konnten sie durch herangeführte Polizeikräfte aber aufgehalten werden. Als sich eine kleine Gruppe von Blockierern vor dem Aufzug auf der Fahrbahn des Mehringdamms niederließ, bedrängten die Rechtsextremisten die Einsatzkräfte und griffen die Blockierer an. Durch massive Verstärkung der bedrängten Polizeikräfte konnten weitere Übergriffe aber schnell unterbunden werden. Um 13 Uhr kam der Veranstalter der beabsichtigten Auflösung seines Aufzuges zuvor, indem er seine Versammlung für beendet erklärte. Ein Abstrom der Rechtsextremisten über den U-Bahnhof Mehringdamm war jedoch aufgrund des ebenfalls blockierten U-Bahn-Einganges erst möglich, nachdem die Polizeibeamten unmittelbaren Zwang und auch Pfefferspray einsetzten. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu Flaschenwürfen und zum Entzünden von Feuerwerkskörpern mit erheblicher Knallentwicklung, in deren Folge sich mehrere Polizeibeamte verletzten.
Die Polizei verhinderte weitere Auseinandersetzungen, wurde aber im Zuge ihrer Maßnahmen von Angehörigen sowohl aus dem rechten als auch aus dem linken Spektrum attackiert und nahm dabei mehrere Personen fest. Nachdem die Polizei den Zugang zum U-Bahnhof ermöglicht hatte, suchten die Rechtsextremisten die weitere Konfrontation und mussten unter Anwendung unmittelbaren Zwanges in den Bahnhof gedrängt werden. Eine Vielzahl der Teilnehmer der rechtsextremen Versammlung fuhr anschließend bis zur Endstation in Rudow. Von dort verteilten sich Kleingruppen in den Ortsteil sowie nach Buckow, Britz und Gropiusstadt. Die Personen wurden von den eingesetzten Beamten überprüft. Im Anschluss wurden Platzverweise ausgesprochen.
Ebenso nutzte auch ein Teil der Gegendemonstranten die U-Bahnlinie 7, um den ehemaligen Versammlungsteilnehmern zu folgen. Auch sie wurden kontrolliert und erhielten Platzverweise.
Insgesamt nahmen die über 600 eingesetzten Polizisten 46 Personen vorläufig fest und führten 37 Freiheitsbeschränkungen durch. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden 36 Polizeibeamte verletzt, worunter sechs vom Dienst abtreten mussten. Ein Beamter verblieb mit einem Knalltrauma stationär im Krankenhaus. Die Polizei leitete 21 Ermittlungsverfahren, überwiegend wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands, ein. Weitere Verfahren können sich durch Auswertung der Videodokumentation - auch auf dem U-Bahnhof - ergeben.

 
     

 
     
  Eingabe: 15.05.2011 - 13:15 Uhr
Steinwürfe auf Wohnhaus
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1722

Mit mehreren Fahrzeugen tauchten heute früh ca. 20 vermummte Personen vor dem Gebäude Liebigstraße 14 auf. Laut Zeugenaussagen warfen gegen 2 Uhr 15 die schwarz Gekleideten eine Vielzahl von Kleinpflastersteinen gegen die Häuserfront des ehemals besetzten Gebäudes. Mehrere Scheiben wurden beschädigt. Anschließend flüchteten die Unbekannten

 
     

 
     
  Eingabe: 15.05.2011 - 11:15 Uhr
Brennende Fahrzeuge
Lichtenberg/ Friedrichshain-Kreuzberg

Vergangene Nacht gerieten ein Fahrzeug in Friedrichshain und ein Roller in Friedrichsfelde in Brand.

# 1719

Eine Passantin bemerkte gegen 1 Uhr 30 einen brennenden "Audi" in der Diestelmeyerstraße in Friedrichshain und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen ab. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt.

# 1720

Anwohner alarmierten vergangene Nacht gegen 1 Uhr 30 Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Roller in der Mellenseestraße in Friedrichsfelde. Auch hier mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen. Durch die Hitzeeinwirkung wurde die Laterne, an dem die "Simson" stand sowie ein daneben stehendes Moped beschädigt.
In beiden Fällen ermittelt das Landeskriminalamt.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.05.2011 - 16:00 Uhr
Brandstiftung an Auto – Drei Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1713

Drei Pkw und ein Motorrad sind am frühen Morgen durch ein Feuer stark beschädigt worden. Eine Anwohnerin der Frankfurter Allee in Friedrichshain ist gegen 3 Uhr 40 durch Knallgeräusche aus dem Schlaf gerissen worden und sah, als sie aus dem Fenster blickte einen in Flammen stehenden "BMW". Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand, welcher einen daneben geparkten "Peugeot", einen "Mercedes" sowie ein Motorrad in Mitleidenschaft gezogen hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz prüft, ob ein politisches Tatmotiv in Betracht zu ziehen ist.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.05.2011 - 15:00 Uhr
Nachts Dach abgedeckt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1712

Unbekannte haben sich in der Nacht zwischen 23 Uhr 30 und 1 Uhr 50 auf dem Dachboden eines Hauses in der Rigaer Straße Ecke Liebigstraße zu schaffen gemacht. Eine Mieterin aus dem 4. Stockwerk hatte gegen 1 Uhr 50 die Polizei alarmiert, weil im Bad Wasser von der Decke lief. Auch die Wohnungen darunter waren betroffen. Auf dem Dachboden stellten die Beamten zwei beschädigte Wasserrohre fest. Ferner entdeckten sie mehrere angesägte Dachstuhlbalken sowie ein ca. 15 Quadratmeter großes Loch im Dach. Die Dachziegel waren entfernt und offenbar abtransportiert worden. Wegen möglicher Probleme mit der Statik durch die angesägten Balken hat die Polizei die Bauaufsicht informiert. Feuerwehr und das Technische Hilfswerk übernahmen die vorläufige Sicherung.
Da ein politisches Motiv in Betracht zu ziehen ist, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.05.2011 - 12:50 Uhr
Hinterhältige Räuber – Angestellter von Bierkasten getroffen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1709

Zwei Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Spätkauf in Friedrichshain überfallen und dabei einen Angestellten verletzt. Einer der Täter betrat gegen 23 Uhr 40 das Geschäft in der Wühlischstraße und ließ sich von dem 23-jährigen Beschäftigten im hinteren Bereich des Ladens etwas zeigen. Währenddessen machte sich ein zweiter Täter an der Kasse zu schaffen. Als der Angestellte dies bemerkte und zur Kasse lief, warf einer der Räuber einen fast leeren Bierkasten in seine Richtung und traf ihn am Hinterkopf. Der 23-Jährige erfasste den Angreifer und brachte ihn zu Boden. Der Komplize kam seinen Partner zu Hilfe und verletzte das Opfer mit einer Stichwaffe am Unterarm. Anschließend flüchteten die beiden Delinquenten ohne Beute, sprangen in ein Auto und fuhren in Richtung Warschauer Straße davon. Der Verletzte wurde von Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort versorgt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernahm die Ermittlungen.

 
     

 
     
  Eingabe: 13.05.2011 - 09:35 Uhr
Zwei Autos in Brand gesetzt - Vier weitere Fahrzeuge dadurch beschädigt
Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg

Unbekannte zündeten in der vergangenen Nacht zwei geparkte Fahrzeuge in Rudow und Friedrichshain an. Durch die Hitzestrahlung wurden vier weitere Autos teilweise stark beschädigt.

# 1696

Zunächst brannte gegen 0 Uhr 35 ein elf Jahre alter "Opel Zafira" in der Neuhofer Straße. Anwohner bemerkten den Feuerschein und alarmierten die Berliner Feuerwehr, die die Flammen löschte. Der Motorraum brannte vollständig aus, die Fahrgastzelle wurde erheblich beschädigt. Ein "Citroen" wurde aufgrund der Hitzestrahlung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

# 1697

Etwa eine halbe Stunde später stand in der Glasbläserallee ein "Jaguar" in Flammen und brannte fast vollständig aus. Das Feuer griff auf einen daneben stehenden "Skoda Octavia" über, der ebenfalls ausbrannte. Ein "VW Caddy" wurde erheblich, ein "Mazda" leicht beschädigt. Auch hier löschte die Feuerwehr die Flammen.

In beiden Fällen ist ein politisches Motiv für die Brandlegung in Betracht zu ziehen, so dass der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen hat.

 
     

 
     
  Eingabe: 13.05.2011 - 09:35 Uhr
Pärchen beleidigt und attackiert
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1695

Zwei Männer waren in der vergangenen Nacht Ziel eines homophoben Übergriffs in Kreuzberg. Die beiden 25- und 26-Jährigen betraten gegen 1 Uhr 30 ein Lokal in der Oranienstraße, als sie ein unbekannt gebliebener Gast wegen ihrer Lebensweise zunächst verbal beleidigte. Als das Paar die Pizzeria wieder verließ, schlug der Pöbler dem Jüngeren mit der Faust gegen den Kopf und flüchtete anschließend zu Fuß. Der Angegriffene klagte über Schmerzen an der Schläfe, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Die alarmierten Polizisten leiteten Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein.

 
     

 
     
  Eingabe: 12.05.2011 - 12:45 Uhr
24-jähriger mutmaßlicher Drogenhändler erhielt Haftbefehl
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1687

Haftbefehl wegen des Handels mit Betäubungsmitteln erhielt gestern ein 24-jähriger Drogenhändler.
Einen Einsatz zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität führte die Polizei am vergangenen Dienstag, 10. Mai, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr in Kreuzberg durch. Während der Maßnahmen, denen Ermittlungen des Landeskriminalamtes vorausgegangen waren, fiel den Zivilpolizisten in der Naunynstraße ein 29-Jähriger auf, der sich in eine Wohnung begab und diese kurze Zeit später wieder verließ. Die Beamten überprüften den Mann und fanden bei ihm ein Szenetütchen mit Betäubungsmitteln sowie einen Teleskopschlagstock. Beides wurde beschlagnahmt. Aufgrund von Erkenntnissen, dass es sich um eine Rauschgifthändlerwohnung handeln soll, vollstreckten die Beamten gegen 15 Uhr einen Durchsuchungsbeschluss. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in den Zimmern neben dem 24-jährigen Wohnungsinhaber noch dessen 20-jährige Freundin sowie ein 27-Jähriger. Alle drei ließen sich widerstandslos festnehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räume entdeckten die Polizisten rund zwei Kilogramm Marihuana, 1,2 Liter Tilidin, eine größere Menge Bargeld sowie diverse Mobiltelefone, typische Händlerutensilien und beschlagnahmten die Beweismittel. Die Festgenommenen wurden in einer Gefangenensammelstelle erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für das zuständige Kommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert. Die Frau und der 27-Jährige wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 12.05.2011 - 12:40 Uhr
Fahrzeug in Brand gesetzt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1686

Polizei und Feuerwehr eilten in der vergangenen Nacht zu einem Brand nach Friedrichshain. Brandstifter hatten gegen 3 Uhr 30 in der Jessnerstraße einen geparkten "Daimler" angezündet. Den Feuerschein bemerkte eine Anwohnerin, die sofort die Einsatzkräfte alarmierte. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Da eine politische Tatmotivation in Betracht gezogen wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 11.05.2011 - 17:00 Uhr
Raubopfer erkennt Täter wieder- Festnahme
Reinickendorf/ Kreuzberg

# 1674

Festgenommen wurde heute ein seit gestern zur Sofortfahndung ausgeschriebener 15-Jähriger, als er gegen 10 Uhr seine Wohnung in Kreuzberg verlassen wollte. Der Intensivtäter steht unter dem dringenden Verdacht, am 9. Mai auf dem U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf einen 14-Jährigen überfallen zu haben. Wie berichtet, war das Opfer mit einem Messer bedroht worden und der Täter hatte vergeblich dessen Sportjacke gefordert. Der 14-Jährige wurde bei der Tat an Kopf und Hand verletzt.
Einen Tag später raubte der 15-Jährige nach den jetzigen Erkenntnissen in einem Bus der Linie 124 einem 14-Jährigen ein Handy. Gestern soll er einen 16-jährigen mit einem Messer bedroht und dessen Handy gefordert haben. Als der 16-jährige aber ankündigte, die Polizei zu rufen, ergriff der Räuber mit seinem Komplizen die Flucht.
Das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 prüft derzeit, ob der Festgenommene für weitere Raubtaten in Frage kommt. Er soll morgen zum Erlass eines Haftbefehls einem Richter vorgeführt werden.

 
     

 
     
  Eingabe: 11.05.2011 - 10:35 Uhr
Wohnhaus mit Farbe und Glaskugeln beschädigt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1670

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht ein Wohnhaus in Friedrichshain beschädigt. Gegen 1 Uhr warfen die Täter Farbbeutel und Glaskugeln gegen die Fassade des Wohnhauses in der Rigaer Straße, wodurch mehrere Fenster in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 10.05.2011 - 09:45 Uhr
Mann ausgeraubt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1657

Opfer eines Überfalls wurde gestern Abend ein 38-Jähriger in Kreuzberg. Der Mann war gegen 20 Uhr in der Prinzenstraße unterwegs, als ihn drei Unbekannte zunächst ansprachen und Drogen verkaufen wollten. Da der 38-Jährige ablehnte, verlangten die Täter seine Wertsachen. Als ihr Opfer nicht reagierte, bedrohte einer des Trios es mit einem Schlagstock, woraufhin der Mann sein Mobiltelefon aushändigte. Die Räuber entkamen unerkannt mit ihrer Beute und flüchteten in Richtung Prinzenstraße. Der Überfallene blieb unverletzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 09.05.2011 - 11:05 Uhr
Fahrraddieb zeigte "Deutschen Gruß"
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1651

Beamte des Polizeiabschnitts 51 nahmen in der vergangenen Nacht in Friedrichshain zwei Männer wegen Fahrraddiebstahls fest.
Eine Passantin alarmierte gegen 1 Uhr 50 die Polizei in die Frankfurter Allee, nachdem sie das Duo beim Diebstahl eines Fahrrades beobachtet hatte. Die Beamten nahmen kurz darauf die Männer im Alter von 31 und 35 Jahren im Hinterhof eines Wohnhauses in der Frankfurter Allee fest. Als die Beamten den 35-Jährigen überprüften, schlug er plötzlich die Hacken zusammen und hob seinen Arm zum so genannten "Deutschen Gruß". Während bei dem alkoholisierten Mann zunächst eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung vorgenommen wurden, konnte sein Komplize nach seiner Identitätsfeststellung wieder gehen.

 
     

 
     
  Eingabe: 09.05.2011 - 09:50 Uhr
Mann nach Geldabheben überfallen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1646

Opfer eines Raubes wurde in der vergangenen Nacht ein 49-Jähriger in Kreuzberg. Nachdem der Mann gegen 0 Uhr 30 in einer Bankfiliale in der Ritterstraße Geld abgehoben hatte, griffen ihn zwei Unbekannte mit Schlägen an. Die Räuber entrissen ihrem Opfer eine Laptoptasche mit Geld und flüchteten in Richtung Bergfriedstraße. Der Mann wurde leichte verletzt. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die Ermittlungen wegen Raubes übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 08.05.2011 - 14:00 Uhr
Aufgebrachte Personen versuchen in Spätkauf einzudringen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1635

Die getragene Oberkörperbekleidung eines jungen Mannes und die gewaltbereite Reaktion darauf war vergangene Nacht der Auslöser eines Polizeieinsatzes in Friedrichshain.
Gegen 0 Uhr 30 alarmierte der Inhaber eines Spätkaufs an der Kinzigstraße Ecke Frankfurter Allee die Polizei, da eine größere Anzahl von Personen versuchte gewaltsam in sein Geschäft einzudringen. Den kurze Zeit später eintreffenden Polizeibeamten des Abschnitts 51 gelang es mit Hilfe von Zeugenaussagen das Geschehen zu rekonstruieren. Demnach war ein 23-Jähriger kurz nach 0 Uhr in der Kinzigstraße unterwegs, als er von unbekannten Personen auf das Label seines T-Shirts, welches bevorzugt von der "rechten Szene" getragen wird, angesprochen wurde. Innerhalb kürzester Zeit mobilisierten die Personen offenbar eine etwa 20 Personen starke Gruppe, die dem jungen Mann bis vor den Spätkauf folgte. Gemeinsam mit unbeteiligten Passanten verriegelte der 23-Jährige die Ladentür von innen, während die nun teilweise mit Sturmhauben vermummten und mit Fahrradbügelschlössern ausgerüsteten Personen erfolglos versuchten, in das Geschäft zu gelangen.
Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Großteil der Gruppe in verschiedene Richtungen. Den Polizisten gelang es, einen mutmaßlich zur Gruppe der Gewaltbereiten zählenden, polizeibekannten 20-Jährigen zu stellen. Eine bei ihm aufgefundene Sturmhaube stellten die Beamten sicher.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 07.05.2011 - 14:50 Uhr
Körperliche Auseinandersetzung in der U1
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1620

Auf dem U-Bahnhof Hallesches Tor eskalierte gegen 2 Uhr 30 eine zunächst verbale Auseinandersetzung zwischen einer 17-Jährigen und einem 27-Jährigen. Der Streit der beiden Fahrgäste der U1 in Richtung Uhlandstraße führte dazu, dass der Mann der Jugendlichen eine Glasflasche gegen den Kopf schlug. Die junge Frau trug eine blutende Schnittwunde an der Stirn davon und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Den 27-jährigen Tatverdächtigen nahmen Polizisten des Abschnitts 53 noch am Tatort fest. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Gegen die Frau leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung ein. Beide Beteiligten waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert.

 
     

 
     
 

Eingabe: 07.05.2011 - 11:05 Uhr
Zwei Brände
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1612

Unachtsamer Umgang mit heißen Abfällen führte gestern Nacht zum Ausbruch eines Feuers in Friedrichshain. Ein Zimmerbewohner in einer Vierer-Wohngemeinschaft in der Dossestraße hatte um 23 Uhr den Inhalt seines Aschenbechers in einen Papierkorb entleert und danach ein Bad genommen. Die Mitbewohner bemerkten kurz darauf das lichterloh brennende Inventar und alarmierten die Feuerwehr, die die Flammen ablöschen konnte. Der mutmaßliche Brandverursacher musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Andere Bewohner kamen nicht zu Schaden.

# 1614

Ein aufmerksamer Anrufer alarmierte Polizei und Feuerwehr gegen 1 Uhr 40 in die Friedrichshainer Marchlewskistraße, weil er einen brennenden "Smart" vor seinem Haus entdeckt hatte. Das Fahrzeug brannte trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen komplett aus, ein daneben stehender Müllcontainer wurde ebenfalls stark beschädigt. Hinweise auf eine politische Tatmotivation liegen nicht vor.

 
     

 
     
  Eingabe: 06.05.2011 - 09:35 Uhr
Brennendes Fahrzeug
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1597

Ein Fahrzeug einer Sicherheitsfirma ging heute früh in Friedrichshain in Flammen auf. Anwohner der Karl-Marx-Allee hörten gegen 3 Uhr einen lauten Knall und sahen anschließend Flammen an dem geparkten Auto. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand, bei dem der "VW Caddy” im Frontbereich erheblich beschädigt wurde. Da ein politisches Motiv in Betracht zu ziehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 06.05.2011 - 09:35 Uhr
Polizeipräsenz am Kottbusser Tor
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1596

26 Platzverweise sowie sechs eingeleitete Ermittlungsverfahren sind die Bilanz eines Polizeieinsatzes gestern Nachmittag und am Abend in Kreuzberg. Von 15 bis 21 Uhr überprüften Beamte des Polizeiabschnitts 53 insgesamt 32 Personen am Kottbusser Tor. Dabei ging den Polizisten auch eine 37-Jährige ins Netz, die wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe nach Erschleichen von Leistungen mit Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Frau wurde festgenommen und den Justizbehörden überstellt. Zudem kontrollierten die Beamten auch drei Personen der Scheibenwischerszene, beschlagnahmten deren Wischutensilien und sprachen Platzverweise aus.

 
     

 
     
  Eingabe: 04.05.2011 - 14:55 Uhr
Tötungsdelikt an Pilar V. - neue Erkenntnisse
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1576

Am 19. April 2011 wurde gegen 9 Uhr 45 die Leiche der 27-jährigen französischen Staatsangehörigen Pilar V. im Landwehrkanal am Görlitzer Ufer in Kreuzberg geborgen. Ein Fahrradfahrer hatte kurz zuvor ein im Wasser treibendes Paket entdeckt. Erste Untersuchungen hatten den Anfangsverdacht eines Tötungsdeliktes erhärtet. Am 26. April nahmen Polizeibeamte der Direktion 5 einen dringend tatverdächtigen 29-jährigen Senegalesen fest.
Gemeinsame Ermittlungen der 8. Mordkommission und der Berliner Staatsanwaltschaft ergaben, dass die 27-Jährige bereits am Montag, den 18. April 2011 auf ihren Mörder getroffen sein muss. Frau V. hielt sich in der Nacht vom 17. zum 18. April 2011 vermutlich in einem Kreuzberger Club auf. Da sie bereits im November 2010 mehrere Wochen in der Nähe des Görlitzer Parks wohnte, begab sie sich sehr wahrscheinlich dorthin. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sie dort Drogen erwerben wollte. Dabei muss das Opfer auf den 29-jährigen mutmaßlichen Täter Oumar G. getroffen sein, gegen den der Verdacht besteht, die junge Frau getötet und ihre Wertgegenstände an sich genommen zu haben.
Bei dem Tatort handelt es sich um eine Wohnung in der Taborstraße, unweit von der Stelle entfernt, an der die Leiche in den Landwehrkanal geworfen wurde. Dem Tatverdächtigen wurde diese Wohnung von einem Bekannten zeitweise zur Verfügung gestellt, während der eigentliche Wohnungsmieter verreist war.
Bereits am Tag der Auffindung der Leiche meldete sich ein Zeuge, der am Morgen des 19. April 2011 gegen 4 Uhr 15 beobachtete, wie eine dunkelhäutige männliche Person einen schweren Gegenstand durch die Taborstraße zog. Nachdem er am Vormittag den Polizeieinsatz am Görlitzer Ufer bemerkte, meldete er sich bei der Polizei und schilderte seine Beobachtungen.

 

Die Ermittlungen, die Tatortarbeit und Spurenauswertung weisen eindeutig auf die Täterschaft des 29-jährigen Senegalesen hin. Bislang konnte jedoch noch nicht geklärt werden, wie es zu dem Zusammentreffen von Pilar V. und dem mutmaßlichen Täter Oumar G. kam.

 
     

 
     
  Eingabe: 04.05.2011 - 09:45 Uhr
90-Jähriger bei Unfall getötet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1570

Noch am Unfallort erlag gestern Nachmittag in Friedrichshain ein 90-Jähriger seinen Verletzungen. Der stark sehbehinderte Mann wollte gegen 14 Uhr 30 den Platz der Vereinten Nationen überqueren. Als er den Mittelstreifen erreicht hatte, wo sich die Straßenbahngleise befinden, wurde er von einem Zug der Linie M 8 erfasst und mitgeschleift, bis das Schienenfahrzeug zum Stehen kam. Der Zugführer sowie eine Insassin erlitten einen Schock und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

 
     

 
     
  Eingabe: 03.05.2011 - 19:00 Uhr
Polizeibeamte durch Pfefferspray verletzt

# 1569

Zwei Angehörige einer Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei haben heute Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen Angehörige einer anderen Einsatzhundertschaft erstattet. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden sie am Abend des 1. Mai gegen 22 Uhr 45 in bürgerlicher Kleidung im Bereich des Kottbusser Tores eingesetzt, als sie plötzlich von Pfefferspray getroffen und durch Faustschläge im Gesicht verletzt wurden.
Die beiden Polizisten traten anschließend aufgrund von Augenreizungen und Prellungen vom Dienst ab.
In diesem Zusammenhang sollen weitere sechs Polizeibeamte durch Reizgaseinwirkungen verletzt worden sein. Das Strafermittlungsverfahren wird durch die zuständige Fachdienststelle des Landeskriminalamtes mit Priorität bearbeitet.

Erster Mai und Walpurgisnacht iin Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
  Eingabe: 03.05.2011 - 09:40 Uhr
Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1561

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg wurde gestern Abend ein Motorradfahrer schwer verletzt. Ein 30-jähriger Fahrer eines "Renault" fuhr auf dem Kottbusser Damm in Richtung Hermannplatz. Gegen 18 Uhr 20 wechselte der "Renault"-Fahrer von der linken in die mittlere Fahrspur. Der 21-jährige Fahrer einer "Suzuki" musste aufgrund des Fahrstreifenwechsels des 30-Jährigen ausweichen, stürzte von seinem Motorrad und schleuderte unter ein geparktes Fahrzeug. Der 21-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 
     

 
     
  Eingabe: 03.05.2011 - 09:25 Uhr
Busfahrer geschlagen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1558

Ein Busfahrer wurde gestern Nachmittag nach einem Streit in Friedrichshain von einem Fahrgast attackiert und dabei leicht verletzt. Da der 42-jährige Fahrer der Linie 347 aufgrund der Verkehrssituation nicht unmittelbar an der Haltestelle Modersohnstraße Ecke Stralauer Allee halten konnte, geriet er gegen 16 Uhr 10 mit einer Frau in Streit. Nachdem der BVG-Mitarbeiter seine Fahrerkabine verlassen hatte, um die Frau zu beruhigen, mischte sich ein weiterer, bislang unbekannter Fahrgast in das Geschehen ein und schlug auf den Fahrer ein. Anschließend verließ der Schläger den Bus und entfernte sich in Richtung Warschauer Brücke. Der 42-Jährige erlitt einen Schock und konnte die Fahrt nicht mehr fortsetzen.

 
     

 
     
  Eingabe: 02.05.2011 - 15:10 Uhr
Bilanz zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai 2011 – Innensenator und Polizeipräsident zufrieden

# 1556

Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting und Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch haben eine positive Bilanz zu den polizeilichen Einsätzen in der Walpurgisnacht und am 1. Mai gezogen.

Die Anzahl von Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Festen, Demonstrationen und Veranstaltungen in der Walpurgisnacht und am 1. Mai ist wie schon im vorigen Jahr rückläufig. Bei den Einsätzen hat die Polizei an beiden Tagen insgesamt 161 Personen festgenommen (Walpurgisnacht: 58, 1. Mai: 103). 15 der in der Walpurgisnacht festgenommenen Personen erhielten bisher Haftbefehl, davon zehn mit Haftverschonung.

Von den im Zusammenhang mit den Veranstaltungen zum 1. Mai festgenommenen Personen befanden sich am Morgen noch 18 für die weiteren Ermittlungen im Gewahrsam des Polizeilichen Staatsschutzes. Die Überprüfung, wer für eine Vorführung beim Haftrichter durch die Staatsanwaltschaft in Betracht kommt, dauert noch an. Gegen 55 Personen (Walpurgisnacht: 7, 1. Mai: 48) wurden Platzverweisungen ausgesprochen.

Die Polizei ermittelt u.a. wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Insgesamt sind bisher 180 (68/112) Strafermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Nach ersten Feststellungen wurden insgesamt 100 (25/ 75) Polizeibeamte verletzt. Es befanden sich in der Walpurgisnacht rund 2.700, am 1. Mai rund 7.000 Beamte im Einsatz. Die Berliner Polizei wurde von knapp 3.000 Einsatzkräften aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Bayern und Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei unterstützt.

Die Veranstaltungen zum 1. Mai zeichneten sich bis auf wenige Ausnahmen durch eine friedliche Feiertagsstimmung aus. Die traditionellen DGB-Kundgebungen liefen aus polizeilicher Sicht wie gewohnt störungsfrei ab.
Auch das "MyFest", das von bis zu 24.000 Menschen besucht worden war, blieb störungsfrei. Rund 750 mutmaßliche Autonome und Angehörige der Hausbesetzerszene hatten sich gegen 16 Uhr 15 am Mariannenplatz in Kreuzberg getroffen und liefen durch das MyFest. Gegen 17 Uhr 15 verließen sie den Bereich, ohne dass es zu nennenswerten Zwischenfällen gekommen war.

Gegen 19 Uhr 05 setzte sich nach einer Auftaktkundgebung an der Kottbusser Brücke die "18-Uhr-Demonstration", die im Verlauf auf über 9.000 Teilnehmer anwuchs, in Bewegung. Schon bald legten einige, der etwa 1.000 gewaltbereiten Teilnehmer an der Spitze des Aufzuges Vermummung an und es kam es zu Würfen von Feuerwerkskörpern. Entlang der Strecke wurden ab 19 Uhr 30 mehrere Bank- und Einzelhandelsfilialen, Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Polizeiabschnitt 55 mit Steinen beworfen. Der Aufzug wurde in der Werbellinstraße gestoppt. Gewaltbereite Teilnehmer wurden eng begleitet und Straftäter durch die Einsatzkräfte festgenommen. Der Verantwortliche beendete gegen 20 Uhr 15 den Aufzug.

Ab 20 Uhr 30 begleiteten Polizeikräfte eine größere Ansammlung ehemaliger Aufzugsteilnehmer über die Karl-Marx-Straße bis zum Hermannplatz. Auch dort kam es zu Stein- und Flaschenwürfen auf Polizeikräfte. Durch frühzeitiges und gezieltes Eingreifen konnte die Polizei ein Ausufern der Aggressivität der gewaltbereiten Versammlungsteilnehmer unterbinden. Um 21 Uhr 30 herrschte am Hermannplatz wieder ein normales Straßenbild.

Ehemalige Teilnehmer der 18-Uhr-Demonstration sammelten sich ab 22 Uhr im Bereich des Kottbusser Tores. Aus diesem Personenkreis heraus kam es immer wieder zu vereinzelten Flaschen- und Steinwürfen auf Polizeibeamte. Durch eine Durchmischung mit Polizeikräften und gezieltes sowie konsequentes Einschreiten konnte bis ca. 1 Uhr die Lage beruhigt werden. Auch danach blieb die Lage ruhig.

Wie bereits im vergangenen Jahr war die diesjährige Walpurgisnacht nach Einschätzung der Polizei von überwiegend friedlichen Feiern gekennzeichnet.
Am Mauerpark in Prenzlauer Berg feierten bis zu 1.500 Menschen ausgesprochen friedlich. Gegen 1 Uhr 30 waren nur noch vereinzelt Personen auf dem Gelände.
Im Viktoriapark in Kreuzberg hatten sich bis zu 800 Personen versammelt. Hier musste die Polizei mehrfach einschreiten, weil ab etwa 22 Uhr immer wieder Feuer entfacht und Polizisten mit Flaschen oder Feuerwerkskörpern beworfen wurden. Die Feuerwehr löschte mehrere Feuerstellen. Gegen 0 Uhr 30 fuhr die Polizei mit einem Wasserwerfer zu einer größeren Feuerstelle, um die Feuerwehr beim Löschen zu unterstützen, musste aber nicht mehr eingreifen.
Schwerpunkt polizeilicher Maßnahmen war der Wismarplatz in Friedrichshain. Am Ende einer Kundgebung wuchs die Zahl der Teilnehmer gegen 21 Uhr auf rund 1.200 Personen an, die teilweise unter erheblichem Alkoholeinfluss standen. Nach 22 Uhr waren es noch ca. 500 Personen. Aus dieser Menge heraus kam es zu Würfen von Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte und auch zu einer Attacke mit einem Reizstoffsprühgerät. Gegen 23 Uhr 30 brachten Personen im Bereich der Boxhagener Straße Hindernisse auf die Fahrbahn. Die Polizei griff überall konsequent ein und nahm mehrere Personen fest.

Erster Mai und Walpurgisnacht iin Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
  Eingabe: 02.05.2011 - 08:50 Uhr
Kleintransporter brannte
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1549

Durch ein Feuer wurde gestern Abend ein Fahrzeug in Kreuzberg beschädigt. Passanten entdeckten gegen 19 Uhr 20 die Flammen an dem "Fiat" Kastenwagen in der Köpenicker Straße und alarmierten in der Nähe befindliche Polizisten. Die Beamten löschten die Flammen mit eigenen Feuerlöschern. Das Fahrzeug wurde nur leicht beschädigt. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 02.05.2011 - 08:50 Uhr
Versuchte Brandstiftung – Polizisten entdeckten Brandsätze und löschten
Friedrichshain-Kreuzberg

# 1550

Polizisten entdeckten in der vergangenen Nacht gegen 22 Uhr 30 Brandsätze an zwei in der Wiener Ecke Glogauer Straße in Kreuzberg abgestellten Fahrzeugen. Einer der Brandsätze war entzündet und wurde von den eingesetzten Beamten gelöscht. Die Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
 

Eingabe: 01.05.2011 - 13:50 Uhr
Walpurgisnacht 2011 – Polizei zieht Bilanz

# 1542

Wie bereits im vergangenen Jahr war die diesjährige Walpurgisnacht nach Einschätzung der Polizei von überwiegend friedlichen Feiern gekennzeichnet. Aktionen von Gewalttätern konnte die Polizei eng begrenzen und schnell unterbinden.

Die Polizei nahm bis zum Morgen insgesamt 58 Personen vorübergehend fest und sprach 13 Platzverweise aus. Es wurden Ermittlungsverfahren u. a. wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Am Mauerpark in Prenzlauer Berg feierten bis zu 1.500 Menschen ausgesprochen friedlich. Gegen 1 Uhr 30 waren nur noch vereinzelt Personen auf dem Gelände. Für den Park galt auch diesmal wieder ein Flaschen- und Dosenverbot.

Im Viktoriapark in Kreuzberg hatten sich bis zu 800 Personen versammelt. Hier musste die Polizei mehrfach einschreiten, weil ab etwa 22 Uhr immer wieder Feuer entfacht und Polizisten mit Flaschen oder Feuerwerkskörpern beworfen wurden. Die Feuerwehr löschte mehrere Feuerstellen. Gegen 0 Uhr 30 fuhr die Polizei mit einem Wasserwerfer zu einer größeren Feuerstelle, um die Feuerwehr beim Löschen zu unterstützen, musste aber nicht mehr eingreifen.

Schwerpunkt polizeilicher Maßnahmen war der Wismarplatz in Friedrichshain. Am Ende einer Kundgebung wuchs die Zahl der Teilnehmer gegen 21 Uhr auf rund 1.200 Personen an, die teilweise unter erheblichem Alkoholeinfluss standen. Nach 22 Uhr waren es noch ca. 500 Personen. Aus dieser Menge heraus kam es zu Würfen von Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte und auch zu einer Attacke mit einem Reizstoffsprühgerät. Gegen 23 Uhr 30 brachten Personen im Bereich der Boxhagener Straße Hindernisse auf die Fahrbahn. Die Polizei griff überall konsequent durch und nahm mehrere Personen fest.

Bei dem Einsatz rund um die Walpurgisnacht wurden nach ersten Erkenntnissen insgesamt 25 Polizeibeamte, alle aus Berlin, verletzt. Einer davon musste wegen eines Knalltraumas vom Dienst abtreten, die anderen blieben im Dienst.

Rund 2.700 Beamte waren im Einsatz.

Erster Mai und Walpurgisnacht iin Friedrichshain-Kreuzberg