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Polizeiticker Friedrichshain-Kreuzberg

Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011


 
     
  Eingabe: 30.01.2012 - 08:25 Uhr
Mülltonnen angezündet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0348

Zweimal innerhalb weniger Minuten mussten Polizei und Feuerwehr gestern Abend zu brennenden Mülltonnen in Friedrichshain ausrücken. Zunächst brannte gegen 21 Uhr 35 in einem Hinterhof in der Pettenkofer Straße eine Mülltonne. Etwa 15 Minuten später stand in einem Hinterhof in der Straßmannstraße eine weitere Mülltonne in Flammen. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände. Die Ermittlungen hat das Branddezernat des Landeskriminalamtes übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 29.01.2012 - 18:05 Uhr
Nächtliche Attacken auf Polizeibeamte
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0344

Zu einer Reihe strafbarer Aktionen kam es in der vergangenen Nacht in Friedrichshain. Ein Bezug zu einer Demonstration am Nachmittag in Neukölln, die von Angriffen auf die Polizei gekennzeichnet war, ist nicht auszuschließen.
Kurz nach Mitternacht wurden gewaltbereite Gruppen in Friedrichshain aktiv. Gegen 0 Uhr 25 Uhr betraten mehrere unbekannte Personen den Hof der Liebigstraße 14 und zerschlugen dort Fensterscheiben. Anschließend begaben sie sich in den Flur des Hauses und besprühten die Wand. Während der Tatortsicherung wurden Einsatzkräfte mit Steinwürfen und Laserpointern aus einer vermummten Personengruppe heraus, die vorher in einem Szenelokal war, angegriffen. Im weiteren Verlauf wurden im Nahbereich Pkw und Müllbehältnisse in Brand gesetzt.
Die eingesetzten Polizeikräfte schritten gegen die mutmaßlichen Täter ein, wurden aber massiv mit Feuerlöschmitteln besprüht und mit Bauschutt beworfen. Beim Versuch, mit einer Leiter in ein Treppenhaus in der Rigaer Straße zu gelangen, wohin sich eine größere Zahl aus der mutmaßlichen Tätergruppe zurückgezogen hatte, wurden die Beamten mit Löschschaum besprüht und mit einer Stange angegriffen, um die Leiter umzustoßen. Ferner warfen die Personen mit Fensterglas, Farbeimern und setzten Pfefferspray ein. Einer der eingesetzten Beamten wurde mit einer Eisenstange angegriffen, als er für kurze Zeit das Visier an seinem Helm hochschob, das mit Löschschaum zugedeckt war. Nur dank seiner schnellen Reaktion konnte er dem auf seinen Kopf gerichteten Schlag ausweichen. Wegen dieses Vorgehens ist ein Ermittlungsverfahrens wegen versuchten Totschlags eingeleitet worden.
Die Einsatzkräfte nahmen 25 Tatverdächtige wegen schweren Landfriedensbruchs fest. Gegen drei weitere festgenommene Tatverdächtige ist ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter schwerer Brandstiftung eingeleitet worden. Sie hatten in der Proskauer/Ecke Liebigstraße einen Altpapiercontainer in eine Hausdurchfahrt geschoben und angezündet. Nur durch das schnelle Eingreifen der Polizisten konnte das Feuer rechtzeitig vor dem Übergreifen auf Gebäudeteile gelöscht werden.
Gegen 4 Uhr 30 trat eine deutliche Lageberuhigung ein.
Insgesamt gab es 38 Freiheitsentziehungen, 48 Polizeibeamte wurden verletzt, 31 Strafverfahren wurden eingeleitet. Rund 160 Polizeibeamte waren im Einsatz.

 
     

 
     
  Eingabe: 27.01.2012 - 11:16 Uhr
Nach Zeugenhinweis unerlaubten Aufenthalt von Zigarettenschmuggler aufgedeckt

Bundespolizisten nahmen gestern am Bahnhof Ostkreuz einen mutmaßlichen Zigarettenschmuggler fest, der sich unerlaubt in Deutschland aufhielt.

Einem Reisenden in der S-Bahn kam die kantig gefüllte Reisetasche des 19-jährigen Vietnamesen merkwürdig vor, so dass er die Bundespolizei gegen 06:40 Uhr noch während der Fahrt telefonisch verständigte. Die Beamten fanden bei der Überprüfung des Mannes am Bahnhof Ostkreuz tatsächlich 25 Stangen unversteuerter Zigaretten der Marke "Palace". Zudem stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Aufenthaltstitel für Deutschland besaß.

Die Bundespolizisten leiteten Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und unerlaubten Aufenthalts ein.

 
     

 
     
  Eingabe: 26.01.2012 - 08:35 Uhr
Ordnung im Park
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0304

Beamte der 12. Einsatzhundertschaft kontrollierten in den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden den Görlitzer Park in Kreuzberg. Zwischen 15 und 21 Uhr überprüften die Polizisten, die von Rauschgiftspürhunden unterstützt wurden, insgesamt 16 Personen. Dabei stellten sie 75 Szenekugeln mit Drogen sowie zwei verbotene Einhandmesser sicher und leiteten 17 Ermittlungsverfahren, überwiegend wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein. Ein 25-jähriger Drogenhändler wurde nach den polizeilichen Maßnahmen der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses, ein weiterer Verkäufer im Alter von 32 Jahren der Kriminalpolizei überstellt. Die weiteren Überprüften konnten nach der Personalienfeststellung ihren Weg fortsetzen.

 
     

 
     
  Eingabe: 25.01.2012 - 09:10 Uhr
Sieben Verletzte bei Wohnungsbrand
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0291

Sieben Mieter, darunter ein Baby, kamen in der vergangenen Nacht wegen eines Wohnungsbrandes in Friedrichshain zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen 2 Uhr 20 bemerkten zwei Mieter einer Wohnung in der dritten Etage Flammen in ihrem Wohnzimmer. Sie verließen die Wohnung, weckten Nachbarn und alarmierten die Feuerwehr in die Löwestraße. Die Einsatzkräfte löschten den Brand. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung brachte der Rettungsdienst die 52-jährige Mieterin und den 49-jährigen Mieter der Brandwohnung sowie vier weitere Hausbewohner im Alter von 33, 34, 39 und 63 Jahren und einen 16 Tage alten Säugling zur Beobachtung in eine Klinik. Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 25.01.2012 - 08:50 Uhr
Raub im U-Bahnhof - Zwei Täter festgenommen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0282

Polizeibeamte nahmen gestern Nachmittag in Kreuzberg zwei Räuber nach kurzer Flucht fest, die einen Fahrgast der U-Bahn überfallen hatten. Das 33-jährige Opfer stieg gegen 15 Uhr 45 an der Station Yorckstraße aus dem Zug der Linie U7. Bereits im Waggon hatten die Unbekannten von ihm die Herausgabe von Geld verlangt, was er jedoch verweigert hatte. Auf dem Bahnsteig schlug das Duo dann auf den Mann ein, so dass dieser zu Boden ging. Anschließend flüchteten die Räuber mit dem Handy des 33-Jährigen. Der im Gesicht blutende Mann alarmierte von einem Kiosk die Polizei. Die Beamten stellten in der Nähe einen 21-Jährigen, der der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt ist, sowie dessen 17 Jahre alten Komplizen aufgrund der Täterbeschreibung und beschlagnahmten bei ihnen das geraubte Telefon. Beide wurden der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt, die die weiteren Ermittlungen wegen schweren Raubes übernommen hat. Der Überfallene ließ sich ambulant in einem Krankenhaus behandeln.

 
     

 
     
  Eingabe: 23.01.2012 - 09:10 Uhr
Pizzabote bei Verkehrsunfall verletzt
Friedrichshain - Kreuzberg

# 0262

Ein 24-jähriger Pizzabote erlitt gestern Abend bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain schwere Verletzungen an den Beinen und einen vorübergehenden Gedächtnisverlust. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 24-Jähriger gegen 20 Uhr 30 mit seinem „Fiat“ in der Proskauer Straße einparken und wendete dazu sein Auto. Nach seinen Angaben soll der Pizzabote mit seinem Motorroller bei „Rot“ in die Straße eingefahren, kurz vor dem „Fiat“ gestürzt und gegen die hintere rechte Fahrzeugseite gerutscht sein. Er verblieb stationär im Krankenhaus.

 
     

 
     
  Eingabe: 22.01.2012 - 11:50 Uhr
Überfall auf Lebensmittelmarkt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0255

Ziel eines Räubers war gestern Abend gegen 20 Uhr 40 ein Lebensmittelgeschäft in der Yorckstraße in Kreuzberg. Unter Drohung mit einem Revolver verlangte er Geld vom 54-jährigen Geschäftsinhaber. Der Täter brachte die Scheine aus der Kasse an sich und flüchtete in Richtung U-Bahnhof Yorckstraße.

 
     

 
     
  Eingabe: 21.01.2012 - 10:05 Uhr
Brandstifter waren unterwegs

Mehrere Brandstiftungen in Treppenhäusern beschäftigten Polizisten und Retter der Feuerwehr in den letzten Stunden:

# 0238 Ein brennender Kinderwagen wurde gestern Abend gegen 19 Uhr 40 in der Eisenacher Straße in Hellersdorf gelöscht. Eine Anwohnerin hatte Brandgeruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Verletzt wurde niemand.

# 0239 Nachdem er gegen 23 Uhr 30 die Flammen bemerkt hatte, löschte ein couragierter Mieter einen brennenden Kinderwagen im Treppenflur eines Kreuzberger Wohnhauses in der Graefestraße mit einem Handfeuerlöscher. Dadurch wurde Schlimmerers verhindert und niemand verletzt.

# 0240 Auch in der Neuköllner Weserstraße löschten Mieter ein Feuer, das Unbekannte gegen 2 Uhr 40 gelegt hatten. Die Anwohner waren durch einen Rauchmelder aufmerksam geworden. Die Täter hatten Papier unter den Hausbriefkästen angezündet. Anwohner wurden glücklicherweise nicht verletzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 20.01.2012 - 08:20 Uhr
Zwei Mobiltelefone erbeutet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0232

Mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze betrat gestern Abend gegen 21 Uhr 40 ein Unbekannter ein Atelier in der Adalbertstraße in Kreuzberg. Er bedrohte den 32-jährigen Inhaber und dessen 33-jährigen Geschäftspartner mit einer Pistole und verlangte Geld. Er erbeutete zwei Mobiltelefone und nur einen geringen Geldbetrag. Dann flüchtete er in Richtung Skalitzer Straße.

 
     

 
     
  Eingabe: 19.01.2012 - 16:05 Uhr
Mutmaßlicher Trickbetrüger gefasst
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0229

Eine 73-Jährige Frau mit russischem Migrationshintergrund erhielt gestern Morgen in ihrer Wohnung in der Lindenstaße in Kreuzberg um kurz vor 9 Uhr den Anruf eines Unbekannten, der sich als Rechtsanwalt ausgab. Dieser überzeugte sie in dem folgenden längeren Telefonat, das komplett in russischer Sprache gesprochen wurde, davon, dass eine Verwandte von ihr einen Verkehrsunfall verursacht hatte, bei dem angeblich ein kleines Mädchen verletzt wurde. Die Kosten für die medizinische Versorgung müssten nun sofort beglichen werden. Noch während des Gesprächs erschien verabredungsgemäß ein „Abholer“, dem die 73-Jährige das vereinbarte Geld aushändigte.
Gegen 19 Uhr 40 bekam die im selben Haus wohnende 47-jährige Tochter der Geschädigten einen Anruf mit der gleichen Geschichte, wurde jedoch gerade von ihrer Mutter über das Geschehen am Vormittag informiert. Noch während des Telefonats alarmierte der Ehemann der Tochter die Polizei. Die Beamten des Abschnitts 53 trafen vor dem Haus auf einen jungen Mann, der auf die Beschreibung des „Abholers“ passte, nahmen ihn fest und lieferten ihn für das Fachkommissariat des Landeskriminalamts ein. Der 19-Jährige gebürtige Litauer soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Solche Täter nutzen nicht nur die Unsicherheit und ggf. die Unkenntnis älterer Mitbürger aus. Wie man an dieser Tat sieht, wird auch die Muttersprache potentieller Opfer genutzt, um so deren Vertrauen zu erschleichen.

Die Kriminalpolizei rät:

Reagieren sie nicht unmittelbar auf derartige Forderungen, sondern verschaffen sie sich Zeit zum Überlegen. Bewahren sie keine größeren Geldsummen zuhause auf. Übergeben sie niemals Geldsummen an fremde Personen, ohne dass sie deren Identität überprüft haben. Hinterfragen sie in Ruhe die vorgetragenen Sachverhalte, indem sie z.B. selbst Kontakt zu den vorgeblich betroffenen Angehörigen – unter den ihnen bekannten Erreichbarkeiten – aufnehmen. Wenn sie sich nicht sicher sind, ziehen sie eine Vertrauensperson zu Rate oder informieren sie die Polizei.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.01.2012 - 14:24 Uhr
Räuber stellt sich der Polizei

Ein 48-jähriger Räuber hat sich gestern Abend selbst bei der Bundespolizei gestellt.

Seiner Aussage zufolge hatte er am Samstagnachmittag am Hinterausgang des Ostbahnhofes einen unbekannten Mann unter Vorhalt eines Messers ausgeraubt und dabei 20 Euro erbeutet. Verletzt habe er sein Opfer jedoch nicht.

Der 48-Jährige war stark alkoholisiert (2,44 Promille Atemalkohol). Dennoch nahmen die Bundespolizisten das Geständnis des Berliners, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, ernst. Das Küchenmesser brachte er gleich mit und übergab es den Beamten als Beweismittel.

Die Berliner Polizei hat den Fall zuständigkeitshalber übernommen. Ob bereits eine Anzeige zu der Raubstraftat vorliegt, wird noch geprüft.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.01.2012 - 14:50 Uhr
Bagger reißt Rohrleitung ab
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0212

In Friedrichshain kam es heute Vormittag auf der Karl-Marx-Allee zu einer mehrstündigen Straßensperrung, als eine Wasserleitung, die baustellenbedingt quer über die Straße verläuft, abgebrochen und auf die Fahrbahn gefallen war. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Baggerfahrer auf der Baustelle gegen 8 Uhr 10 die Leitung mit seinem Ausleger angestoßen, woraufhin diese abbrach und quer auf der Fahrbahn liegen blieb. Ein Autofahrer und zwei Radfahrer konnten jeweils mit einer Vollbremsung einen Zusammenstoß mit den Leitungsteilen vermeiden. Verletzt wurde niemand. Da die Leitung außer Betrieb war, trat kein Wasser aus. Aufgrund der notwendig gewordenen aufwendigen Bergung durch die Feuerwehr, war die Karl-Marx-Allee zwischen der Straße der Pariser Kommune und dem Frankfurter Tor bis 11 Uhr 30 komplett gesperrt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

 
     

 
     
  Eingabe: 17.01.2012 - 10:05 Uhr
Mann bei Notdurft von U-Bahnzug erfasst
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0204

Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend ein Mann in Kreuzberg, der im Gleisbett der U-Bahn von einem einfahrenden Zug erfasst wurde. Kurz vor 20 Uhr hörte der 39-jährige Triebwagenführer der Linie U 8 beim Einfahren in den Bahnhof Moritzplatz einen lauten Knall und leitete sofort eine Notbremsung ein. Augenzeugenberichten zufolge betrat ein Mann kurz zuvor die Gleisanlage, um seine Notdurft zu verrichten. Der 27-Jährige kam schwer verletzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er sich derzeit außer Lebensgefahr befindet.

 
     

 
     
  Eingabe: 16.01.2012 - 08:45 Uhr
Nachts im Casino – Räuber versprühten Pfefferspray
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0197

Zwei Maskierte überfielen in der vergangenen Nacht ein Automatencasino in Kreuzberg. Gegen 22 Uhr klingelten die Täter an der Tür der „Spielhölle“ in der Blücherstraße und wurden eingelassen, weil die Angestellte fälschlicherweise mit einem Gast rechnete. Einer der Täter stürzte sich sofort auf die 51-Jährige und zwang sie mit einem Messer dazu, sich auf den Boden zu legen. Einer weiteren anwesenden 44-Jährigen sprühten die Täter Pfefferspray ins Gesicht. Mit Geld aus der Kasse flüchteten die Kriminellen anschließend zu Fuß. Die 44-Jährige musste wegen einer Augenreizung ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.01.2012 - 16:15 Uhr
Gesuchte Person zu Brandlegung stellt sich der Polizei
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0180

Die im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto gesuchte Person, hat sich heute Vormittag im Beisein eines Rechtsanwaltes beim Landeskriminalamt gemeldet. Wie bereits berichtet wurden am ersten Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres Polizei und Feuerwehr zu dem brennenden, kiezbekannten „Georg-von-Rauch-Haus“ am Mariannenplatz alarmiert. Noch bevor die Einsatzkräfte eingetroffen waren, sprangen zwei Männer im Alter von 32 und 44 Jahren aus der ersten Etage und zogen sich hierbei Knochenbrüche zu. Bei dem Feuer erlitten darüber hinaus insgesamt zehn Personen leichte Rauchgasverletzungen und mussten ambulant behandelt werden. Ermittlungen ließen auf eine Vorsatztat schließen.
Nach den Erkenntnissen des heutigen Tages besteht gegen den auf dem Bild veröffentlichten Mann im Alter von 27 Jahren kein dringender Tatverdacht, so dass er wieder auf freien Fuß kam. Die Ermittlungen eines Fachkommissariats des Landeskriminalamtes und der Berliner Staatsanwaltschaft dauern an.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.01.2012 - 10:35 Uhr
Sprayer wurde rabiat
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0176

Ein Heranwachsender ist in der vergangenen Nacht beim Sprayen in Kreuzberg ertappt. Polizisten überraschten den 18-Jährigen in der Mommsenstraße, als er gerade einen Rolladen besprühte und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der anschließenden Überprüfung riss er sich los, stieß einen der Beamten mit dem Ellenbogen ins Gesicht und sprühte dem anderen Polizisten Farbe ins Gesicht. Nach einer kurzen Rangelei hatten die Einsatzkräfte den rabiaten Sprayer wieder im Griff und brachten ihn anschließend zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen bei dem Einsatz, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen Sachbeschädigung durch Graffiti und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

 
     

 
     
  Eingabe: 14.01.2012 - 10:30 Uhr
Feuer gelegt
Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg

Zu zwei Bränden in Britz und Friedrichshain mussten gestern Feuerwehr und Polizei ausrücken. In beiden Fällen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

# 0171

In einer Kleingartenkolonie in der Gradestraße gelangten bislang unbekannte Täter auf ein Laubengrundstück, schlugen ein Loch in die Fensterscheibe der Eingangstür des Häuschens und legten ein Feuer. Durch die Flammen wurde die angrenzende Küchenzeile zerstört. Den Brand bemerkte ein „Laubenpieper“ von einer gegenüberliegenden Kleingartenkolonie und alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten die Flammen, durch die keine Menschen verletzt wurden.

# 0172

Mieter eines “Altberliner Mietshauses“ alarmierten kurz vor 1 Uhr die Polizei in die Boxhagener Straße, nachdem sie eine brennende Bettmatratze im Keller entdeckt hatten. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten das Feuer, durch das Teile der Strom- und Telefonleitung beschädigt wurden. Durch den Brand wurde niemand verletzt.

 
     

 
     
  Eingabe: 13.01.2012 - 09:50 Uhr
Kettenreaktion - Auto rast in sechs geparkte Fahrzeuge
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0162

Insgesamt sieben Autos wurden heute früh bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg beschädigt. Ein Unbekannter steuerte den Ermittlungen zufolge gegen 3 Uhr 40 mit seinem „BMW“ mit deutlich überhöhtem Tempo in der Möckernstraße in südlicher Richtung auf die Yorckstraße zu. In Höhe der Hornstraße fuhr er über eine Mittelinsel, wobei die linken Vorder- und Hinterreifen zerstört wurden. Dadurch geriet der „BMW“ ins Schleudern und prallte gegen einen geparkten „Opel“. Die Wucht des Aufpralls war dabei so groß, dass in einer Kettenreaktion weitere fünf Fahrzeuge ineinander geschoben wurden. Es entstand erheblicher Sachschaden. Der „BMW“-Fahrer verließ daraufhin seinen Wagen und entfernte sich humpelnd in Richtung Yorckstraße. Zeugen wollen bei dem Mann starken Alkoholgeruch wahrgenommen haben. Die Ermittlungen zu dem Flüchtigen dauern an

 
     

 
     
  Eingabe: 13.01.2012 - 08:15 Uhr
Fahrzeug in Brand - Vier weitere beschädigt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0158

In der vergangenen Nacht brannte ein Auto in Friedrichshain. Durch die Flammen wurden vier weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Anwohner alarmierten kurz vor Mitternacht Polizei und Feuerwehr in die Schreinerstraße, nachdem sie auf den Feuerschein aufmerksam geworden waren. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Die Flammen des angezündeten elf Jahre alten „Audi A3“ griffen aufgrund des starken Windes auf einen „Fiat“ und einen „Citroen“ über, die, ebenso wie der „Audi“, ausbrannten. Ein „VW“ sowie ein „Seat“ wurden durch die Hitzestrahlung beschädigt. Da eine politische Tatmotivation nicht erkennbar ist, hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 12.01.2012 - 08:10 Uhr
Automatencasino ausgeraubt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0146

Ein Maskierter überfiel in der vergangenen Nacht ein Automatencasino in Kreuzberg und entkam schließlich mit dem erbeuteten Geld. Der Räuber betrat gegen 2 Uhr 20 die Spielstätte in der Oranienstraße, bedrohte den Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und ließ sich den Kasseninhalt übergeben. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Moritzplatz. Der überfallene 38-Jährige kam mit dem Schrecken davon. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 11.01.2012 - 09:15 Uhr
Auto angezündet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0135

Ein Auto wurde in der vergangenen Nacht in Friedrichshain angezündet. Ein Passant hatte gegen 2 Uhr 30 den brennenden „VW-Golf“ im Weidenweg bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, durch den das Auto stark beschädigt wurde. Durch die Hitzeentwicklung entstand an einem daneben abgestellten „Ford“ ebenfalls ein Schaden. Ob eine politische Tatmotivation bei der Tatbegehung vorlag, wird geprüft. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 11.01.2012 - 09:10 Uhr
Autos brannten
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0133

In der vergangenen Nacht wurde in Friedrichshain ein Auto angezündet. Gegen 2 Uhr 20 alarmierte ein Anwohner der Müggelstraße Feuerwehr und Polizei, weil dort ein in einem Parkhafen abgestellter „Ford Transit“ brannte. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Flammen schon auf einen daneben geparkten „VW-Passat“ übergegriffen, der ebenfalls stark beschädigt wurde. Beide Brände wurden gelöscht. Ob eine politische Motivierung bei der Tatbegehung vorlag, wird geprüft. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 11.01.2012 - 09:05 Uhr
Mit selbst gebasteltem Sprengkörper schwer verletzt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0132

Ein Jugendlicher verletzte sich gestern Abend gegen 18 Uhr 30 beim Hantieren mit einem selbst gebastelten Sprengkörper in der Gitschiner Straße in Kreuzberg. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 17-Jährige aus Feuerwerkskörpern einen Sprengkörper gebaut hatte, diesen dann zündete und versuchte, ihn aus dem Fenster zu werfen. Vermutlich noch in der Wurfbewegung explodierte die Ladung und verletzte ihn schwer an der linken Hand. Durch die Detonation wurden in der Wohnung einige Fensterscheiben zerstört. Der Verletzte wurde von angeforderten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 09.01.2012 - 10:55 Uhr
Einsatz im öffentlichen Nahverkehr und im Görlitzer Park
Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln

# 0112

Beamte einer Einsatzhundertschaft waren gestern zwischen 11 und 18 Uhr in den U-Bahnhöfen der Linie 8 Hermannplatz und der Linie 1 Schlesisches Tor sowie im Nahbereich dieser Bahnhöfe unterwegs. Bei den Überprüfungen stellten die Polizisten kleinere Mengen Rauschgift und gefälschte Fahrausweise sicher. Sie fertigten fünf Strafanzeigen und sprachen zwei Platzverweise aus. Bei einem 21-jährigen Graffitischmierer, der beim Bemalen einer Fläche mit einem Permanentmarker erwischt worden war, wurde eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt und Ermittlungen wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes im Görlitzer Park in Kreuzberg überprüften Beamte gestern zwischen 16 und 21 Uhr insgesamt 26 Personen sowie ein Fahrzeug und erteilten dabei 24 Platzverweise. Im Rahmen des Einsatzes wurden 18 Ermittlungsverfahren überwiegend wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen eingeleitet. Die Polizisten stellten diverse betäubungsmittelsuspekte Substanzen, knapp ein Kilogramm unversteuerten Tabak, fast 5.000 Tabletten und rund 5.000 Euro vermutlichen Handelserlös sicher.
Vier Personen wurden für ein Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität in der Direktion 5 eingeliefert, zwei weitere Personen für das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg. Bei Widerstandshandlungen wurde ein Beamter leicht verletzt, verblieb aber im Dienst.

 
     

 
     
  Eingabe: 08.01.2012 - 10:35 Uhr
Nach Streit in U-Bahn gegen den Kopf geschlagen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0097

Bei einer Auseinandersetzung heute früh in Kreuzberg wurde ein Mann leicht verletzt. Gegen 5 Uhr 10 fuhr der 29-jährige Fahrgast mit der U-Bahn der Linie U1 vom U-Bahnhof Hallesches Tor in Richtung Warschauer Straße. An der Station Prinzenstraße stieg ein bislang unbekannter Mann ein, setzte sich neben den Fahrgast und fing mit ihm Streit an. Im weiteren Verlauf schlug der Unbekannte dem 29-Jährigen zunächst mit der Faust gegen die Schläfe und danach gegen die Unterlippe. Als beide Personen am U-Bahnhof Schlesisches Tor den Wagen verließen und der mutmaßliche Schläger sich in Richtung Köpenicker Straße entfernte, alarmierte das Opfer die Polizei. Bei der Anzeigenaufnahme stellte der Mann fest, dass ihm der Schläger bei der Auseinandersetzung die Brille aus der Jackentasche gestohlen hatte. Auf eine ärztliche Versorgung verzichtete der 29-Jährige. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Diebstahl ein.

 
     

 
     
  Eingabe: 07.01.2012 - 10:10 Uhr
Räuber überfällt Rentnerin - Festnahme nach kurzer Flucht
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0087

Polizeibeamte des Abschnitts 51 nahmen gestern Nachmittag einen Räuber, der zuvor eine Rentnerin in Friedrichshain überfallen hatte, nach kurzer Flucht fest. Mehrere Passanten beobachteten gegen 17 Uhr den Mann, der in einer Straßenunterführung am U-Bahnhof Frankfurter Tor einer älteren Frau die Handtasche entriss und anschließend davon rannte. Die Zeugen nahmen die Verfolgung auf und alarmierten die Polizei. Nachdem der Tatverdächtige über den Bersarinplatz geflüchtet war, klickten in der Rigaer Straße die Handfesseln. Bei der Absuche dessen Laufweges wurde auch die geraubte Handtasche gefunden. Der 22-Jährige wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt. Die überfallene 72-Jährige kam mit dem Schrecken davon.

 
     

 
     
  Eingabe: 07.01.2012 - 09:55 Uhr
Feuer gelegt
Friedrichshain-Kreuzberg/Pankow

Bislang unbekannte Brandstifter haben in der vergangenen Nacht Brände in zwei Wohnhäusern gelegt. In beiden Fällen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

# 0084

Gegen 1 Uhr wird ein Mieter des Wohnhauses in der Kreuzberger Wilmsstraße durch eine starke Rauchentwicklung auf einen im Treppenhaus abgestellten, brennenden Kinderwagen aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Aufgrund der starken Rauchschwaden, die in die benachbarten Wohnungen zogen, rannten vier Gäste einer privaten Party panikartig über das Treppenhaus nach draußen und zogen sich hierbei leichte Rauchgasvergiftungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand.

# 0085

In einem Wohnhaus in der Friedrich-Richter-Straße in Buch zündeten Unbekannte vor den Kellerverschlägen abgestellten Hausrat an. Mieter des Hauses wurden gegen 3 Uhr 30 auf die Flammen aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Einsatzkräfte löschten den Brand, durch den keine Menschen verletzt worden waren. Kurz zuvor wurden drei Jugendliche beobachtet, die das Haus fluchtartig verlassen hatten. Ob diese als Täter für die Brandstiftung in Frage kommen, wird nun im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

 
     

 
     
  Eingabe: 07.01.2012 - 09:50 Uhr
Reisebus der Bundeswehr beschädigt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0081

Unbekannte haben gestern Abend einen Reisebus der Bundeswehr in Kreuzberg beschädigt. Als der 51-jährige Fahrer gegen 19 Uhr 15 in der Skalitzer Straße an einer „roten“ Ampel halten musste, hörte er plötzlich einen dumpfen Knall im hinteren Bereich des Busses. Der Mann kontrollierte daraufhin sein Fahrzeug und sah ein Loch in einer Fensterscheibe oberhalb der hinteren Zugangstür. Eine Zeugin gab den alarmierten Polizisten an, dass sie zwei Männer beobachtet hatte, die einen Pflasterstein gegen den Bus geworfen hatten und anschließend geflüchtet waren. Zum Zeitpunkt des Steinwurfes waren keine Passagiere in dem Bus. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 06.01.2012 - 16:25 Uhr
Wahlkreisbüro beschädigt
Friedrichshain- Kreuzberg

# 0078

Unbekannte Täter haben zwei Fensterscheiben eines Kreuzberger Wahlkreisbüros mit Pflastersteinen zerstört.
Der Hauswart des Gebäudes am Mehringplatz entdeckte die Sachbeschädigung heute Vormittag gegen 10 Uhr 30 und zeigte den Sachverhalt bei der Polizei an. Die Hintergründe sind Gegenstand derzeitiger Ermittlungen des zuständigen Fachkommissariats.

Mehr Infos

 
     

 
     
  Eingabe: 06.01.2012 - 08:55 Uhr
Ampellicht missachtet
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0069

Weil ein 38-Jähriger gestern Abend das Rotlicht einer Ampel missachtete, kam es in Kreuzberg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines „BMW“ war kurz nach 18 Uhr im Mehringdamm in Richtung Wilhelmstraße unterwegs, als er an der Kreuzung Tempelhofer Ufer mit zwei vorfahrtberechtigten Fahrzeugen zusammenstieß. Während er und ein 40-jähriger „Hyundai“-Fahrer unverletzt blieben, kam eine 29 Jahre alte Hochschwangere, die mit ihrem „Toyota“ in den Unfall verwickelt war, zur Beobachtung ins Krankenhaus.

 
     

 
     
  Eingabe: 06.01.2012 - 08:50 Uhr
Mann im U-Bahnhof überfallen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0065

Drei Unbekannte überfielen gestern Nachmittag einen Mann in einem Kreuzberger U-Bahnhof, schlugen und traten auf ihn ein und entkamen mit ihrer Beute. Der 48-Jährige wartete gegen 17 Uhr 45 in der Station Kottbusser Tor auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie 8 auf einen Zug, als ihn ein Unbekannter fragte, ob er Drogen verkaufe. Aus der verneinenden Antwort ergab sich ein Streitgespräch, in dessen Folge der Fragende sein Opfer mit einer vollen Glasflasche ins Gesicht schlug und ein Messer zog. Der 48-Jährige konnte den Stichbewegungen des Angreifers ausweichen, wurde dann aber von den zwei Komplizen zu Boden gebracht und mehrmals gegen den Kopf getreten. Das Trio entwendete aus der Hosentasche des Überfallenen eine Geldbörse, stieg mit dem daraus entnommenen Geld in einen einfahrenden Zug und entkam in Richtung Wittenau. Wegen einer Augenverletzung kam der 48-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen übernommen.

 
     

 
     
  Eingabe: 06.01.2012 - 08:50 Uhr
Ladendetektiv mit Flaschen angegriffen
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0066

Sympathisanten zweier Ladendiebe griffen in der vergangenen Nacht in Friedrichshain einen Ladendetektiv mit Flaschenwürfen an. Der 43-Jährige beobachtete gegen 22 Uhr zwei Männer, die das Geschäft in der Landsberger Allee mit einem nicht bezahlten Bierkasten verlassen wollten. Als er einen von ihnen am Ausgang festhielt, bemerkte er vor dem Laden rund 30 Maskierte, die ihn mit Flaschen bewarfen und die Freilassung der beiden Diebe forderten. Der 43-Jährige zog sich daraufhin in das Geschäft zurück, so dass die Diebe und deren Sympathisanten mit der Beute entkamen. Eine Absuche der Umgebung durch alarmierte Polizisten verlief erfolglos. Der Detektiv wurde nur leicht verletzt und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen räuberischen Diebstahls und Landfriedensbruchs.

 
     

 
     
  Eingabe: 05.01.2012 - 09:10 Uhr
Fremdenfeindlicher Übergriff
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0054

Beamte der Bundespolizei und der Polizei Berlin nahmen in der vergangenen Nacht drei 34- und 36-jährige Männer fest, die in Friedrichshain drei Jugendliche angegriffen hatten. Das Trio im Alter von 15 und 16 Jahren war gegen 23 Uhr 45 am S-Bahnhof Frankfurter Allee unterwegs, als es sich zunächst mehreren Steinwürfen ausgesetzt sah. Hierbei wurde jedoch niemand verletzt. Die drei Angreifer beleidigten ihre Opfer kurz darauf auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation mit antisemitischen Parolen und schlugen einem Jugendlichen ins Gesicht. Alarmierte Polizisten nahmen die drei Erwachsenen fest. Sie mussten sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen und sehen nun Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung entgegen, deren Bearbeitung der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen hat.

 
     

 
     
  Eingabe: 04.01.2012 - 09:50 Uhr
Büroeinbrecher gefasst
(Friedrichshain-Kreuzberg

# 0044

Der Aufmerksamkeit von Anwohnern war in der vergangenen Nacht die Festnahme von zwei polizeibekannten Einbrechern in Kreuzberg zu verdanken. Die beiden Spitzbuben im Alter von 16 und 21 Jahren hatten sich gegen 23 Uhr 45 durch das Einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt in ein Bürogebäude in der Dessauer Straße verschafft. Alarmierte Mitarbeiter des Polizeiabschnitts 53 nahmen die beiden wenig später fest und überstellten sie der Kriminalpolizei der Direktion 5.

 
     

 
     
  Eingabe: 03.01.2012 - 08:30 Uhr
Alkoholisiert gegen U-Bahn geprallt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0030

Ein Betrunkener prallte gestern Nachmittag in einem Kreuzberger U-Bahnhof gegen eine U-Bahn und zog sich dabei eine Kopfverletzung zu. Der 28-Jährige stolperte gegen 16 Uhr 45 auf dem Bahnsteig der Station Mehringdamm und stürzte anschließend gegen einen Richtung Rudow einfahrenden Zug der Linie U7. Zeugen kümmerten sich um den dann Bewusstlosen, den Rettungskräfte anschließend in ein Krankenhaus brachten. Bei dem Mann wurde ein Blutalkoholwert von 2,88 Promille festgestellt. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht. Der U-Bahnverkehr war für einige Minuten unterbrochen.

 
     

 
     
  Eingabe: 02.01.2012 - 15:32 Uhr
31-Jähriger prügelt mit Bierkrug auf Opfer ein

Mehrfach schlug ein Mann am Neujahrsmorgen auf dem S-Bahnhof Warschauer Straße einem jungen Berliner einen Bierkrug auf den Kopf. Das Opfer erlitt dabei schwere Stich- und Schnittverletzungen im Gesicht und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Zeugenaussagen zufolge stach der 31-Jährige aus Lüdenscheid selbst mit dem zerbrochenen Glaskrug noch einige Male zu. Beamte der Berliner Polizei nahmen den Mann fest und leisteten dem 21-jährigen Weddinger Erste Hilfe.

Der Angreifer verletzte sich bei der Auseinandersetzung selbst an der rechten Hand und musste zur Behandlung seiner Wunden ebenfalls in ein Krankenhaus.

Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

 
     

 
     
  Eingabe: 02.01.2012 - 08:05 Uhr
Ampelanlage durch Explosion beschädigt
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0020

Unbekannte Täter haben gestern Nachmittag eine Explosion in Friedrichshain verursacht und dabei einen Schaltkasten einer Ampelanlage zerstört. Die zuständige Firma übernahm gegen 16 Uhr die Sicherung des Kastens in der Revaler Straße Ecke Modersohnstraße. Die Ampel blieb vorerst außer Betrieb. Ob die Unbekannten so genannte „Polenböller“ verwendet haben, prüft derzeit das zuständige Kommissariat des Landeskriminalamtes.

 
     

 
     
  Eingabe: 01.01.2012 - 12:40 Uhr
Silvesterbilanz

# 0009

In der Silvesternacht gab es in Berlin für die Polizei keine gravierenden Ereignisse zu bewältigen, aber wieder eine Vielzahl silvestertypischer Einsätze. Die Zahl der eingegangenen Notrufe lag zwischen 18 und 6 Uhr bei 3.741 (Vorjahr 3.887). Daraus folgten 1.722 (1.698) Funkwageneinsätze, davon 184 (170) wegen Schlägereien und Streitigkeiten mit 78 (41) Verletzten. Wegen des unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik kam es zu 167 (161) Einsätzen, bei denen bisher 18 (11) Verletzte und 58 (81) Sachbeschädigungen gezählt wurden.
Die zentrale Silvesterfeier auf der Straße des 17. Juni und am Brandenburger Tor verlief aus polizeilicher Sicht problemlos. Bereits in den Mittagsstunden setzte ein Zustrom von Besuchern der Festmeile ein. Ab 18 Uhr 40 Uhr mussten allerdings nach und nach die Kontrollstellen wegen des zu hohen Andrangs geschlossen werden. Gegen 23 Uhr war der Veranstaltungsraum vollständig ausgelastet. Die Besucher verfolgten störungsfrei und in ausgelassener Stimmung ein Bühnenprogramm sowie ein Mitternachtsfeuerwerk. Nach dessen Beendigung setzte allmählich ein Abstrom der Besucher ein. Gegen 3 Uhr 30 Uhr wurden die Absperrungen aufgehoben.
Ab 23 Uhr 15 versammelten sich etwa 500 Personen am U-Bahnhof Turmstraße in Tiergarten, um im Rahmen der alljährlichen „Knastdemo“ auf der angemeldeten Wegstrecke bis zur Justizvollzugsanstalt Moabit zu ziehen. Gegen 23 Uhr 40 erreichte der Aufzug mit ca. 750 Personen den Endplatz. Während des Aufzuges wurden die Einsatzkräfte wiederholt mit Farbeiern sowie Feuerwerkskörpern beworfen. Gegen 0 Uhr 10 beendete der Veranstalter die Kundgebung. Die Polizei nahm diverse Identitätsfeststellungen zur Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vor.
Die bisherige Zählung der polizeilichen Maßnahmen im unmittelbaren Zusammenhang mit den zentralen Veranstaltungen ergab 18 Festnahmen und Freiheitsbeschränkungen, meistens wegen Verstoßes gegen das Sprengstoff- oder das Waffengesetz.

An verschiedenenen Stellen sind in der Nacht Fahrzeuge in Brand geraten. Teils kommen Vorsatztaten in Betracht, teils könnten unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern die Brände ausgelöst und die Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen haben.
Auf einem Firmengelände in der Gotenstraße in Schöneberg haben gegen 19 Uhr 45 Unbekannte zwei Schneeräumfahrzeuge in Brand gesetzt. Ein weiteres wurde durch die Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen. Eine politische Motivation ist derzeit nicht erkennbar.
Unbekannte setzten gegen 21 Uhr 10 im Ostburger Weg in Neukölln einen Altkleidercontainer in Brand. Auf Grund des Brandes wurde ein daneben stehender PKW Renault in Mitleidenschaft gezogen.
In der Allee der Kosmonauten in Marzahn warfen gegen 22 Uhr zwei unbekannt gebliebene Jugendliche pyrotechnische Gegenstände unter einen älteren Pkw BMW, der daraufhin im Motorbereich zu brennen begann.
Gegen Mitternacht wurde im Amanlisweg in Marzahn der Unterboden eines PKW Opel Corsa mittels brennender Feuerwerkskörper in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurden auch das Fahrzeuginnere und die Benzinleitung beschädigt.
In der Christoph-Ruden-Straße in Neukölln brannte gegen 0 Uhr 20 Uhr ein PKW Renault aus bisher ungeklärter Ursache vollständig aus.
In der Grumsiner Straße in Marzahn brannte gegen 01 Uhr ein Pkw „Daimler Benz“, nachdem der Tank explodiert war. Ein daneben abgestelltes Fahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 45 wurde in der Birkbuschstraße in Steglitz gegen 1 Uhr 30 ein brennender Pkw „Chrysler“ festgestellt. Am Brandort lagen diverse abgebrannte Feuerwerkskörper herum.

Vereinzelt sind Polizeibeamte während ihres Dienstes angegriffen oder ihre Fahrzeuge beschädigt worden:
In der Stralauer Allee in Friedrichshain wurde gegen 0 Uhr 20 ein Einsatzfahrzeug des Polizeiabschnitts 51 durch Unbekannte aus einer Menschenmenge heraus mit Steinen und einer teerartigen Substanz beworfen und beschädigt. Durch Splitter der zerborstenen Seitenscheibe erlitt ein Polizeibeamter Augenverletzungen, ein anderer Polizeibeamter eine Verletzung an der Schulter. Beide Beamten mussten zur ambulanten Behandlung einem Krankenhaus zugeführt werden. Das Fahrzeug war nicht mehr einsatzfähig. Das Einsatzfahrzeug einer zur Hilfe eilende Streife der Bundespolizei wurde ebenfalls mit Steinen beworfen und beschädigt.
Ebenfalls aus einer größeren Menschenmenge heraus wurden gegen 0 Uhr 20 auf der Oberbaumbrücke in Friedrichshain Streifenwagen mit Pflastersteinen beworfen und mit Feuerwerksraketen beschossen. Während bei einem Einsatzfahrzeug die Karosserie verbeult wurde, durchschlugen die Wurfgeschosse bei dem anderen Streifenwagen die Front- und eine Seitenscheibe und verletzten drei Beamte leicht.
Zeitgleich wurde ein Streifenwagen, der im Zuge von Ermittlungen nach einem Verkehrsunfall die Warschauer Brücke Friedrichshain befuhr, aus einer mehrere hundert Personen umfassenden Menschenmenge heraus mit Steinen beworfen. Es entstand ein Sachschaden an der Karosserie.
Ein Sanitätskraftwagen der Bundespolizei wurde gegen 1 Uhr 20 durch zwei vermummte Personen in der Schnellerstraße in Treptow mit Steinen beworfen und beschädigt.
Aus einer 20 bis 30 Personen umfassenden Gruppe wurden in der Grünberger Straße in Friedrichshain gegen 2 Uhr 30 ein Streifenwagen sowie ein Zivilfahrzeug mit Steinen beworfen und beschädigt. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei überprüften gegen
3 Uhr 15 die Personengruppe und konnten zwei Tatverdächtige festnehmen.
Der ihnen entgegengesetzte Widerstand aus der Gruppe machte den Einsatz von Reizstoffsprühgerät und Schlagstock erforderlich.

Eine erste Zählung ergab rund 20 Festnahmen und Freiheitsbeschränkungen anlässlich von Maßnahmen im direkten Zusammenhang mit Silvestereinsätzen.

 
     

 
     
 

Eingabe: 01.01.2012 - 12:00 Uhr
Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall
Friedrichshain-Kreuzberg

# 0007

Ein Unbekannter ist in der vergangenen Nacht mit seinem Auto nach einem Verkehrsunfall geflüchtet. Er hatte gegen 0 Uhr 15 in der Skalitzer Straße einen 50-jährigen Fußgänger erfasst und war anschließend weiter gefahren, ohne sich um den schwer Verletzten zu kümmern. Der Fußgänger kam mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallfahrzeug sowie zum Unfallhergang dauern an.

 
     
 
 
   
 
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Pressemeldungen der Berliner Polizei und der Bundespolizei aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

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