Kreuzberg: Zwei Überfälle auf Spätverkaufsstellen gescheitert

Sonntag, 26. Februar 2017
Pressemeldung der Berliner Polizei

Verjagt wurden gestern in Kreuzberg in den späten Abend- und in den frühen Nachtstunden Räuber. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernahm die Ermittlungen.

Gegen 21.45 Uhr stürmten nach bisherigen Erkenntnissen drei Maskierte in einen Spätkauf in der Körtestraße. Während ein Täter „Überfall“ brüllte, hielt sein Komplize ein Messer in der Hand. Der 52-jährige Inhaber, der hinter dem Tresen stand, griff sofort nach einem Reizgas und sprühte dies in Richtung der Räuber. Diese ergriffen daraufhin ohne Beute die Flucht. Der 52-Jährige blieb unverletzt.

Etwa eine halbe Stunde später betraten zwei mit Messern bewaffnete Männer einen Spätkauf in der Grimmstraße und forderten von einem 39-jährigen Angestellten Geld. Nachdem er die Herausgabe von Geld verweigert hatte, machte ein Räuber mit seinem Messer eine Stichbewegung in Richtung des Mitarbeiters. Dieser wurde glücklicherweise nicht getroffen, begab sich dann hinter die Verkaufstheke und griff einen Stock. Mit diesem konnte der 39-Jährige das Räuber-Duo in die Flucht schlagen. Sie flüchteten ohne Beute mit zwei Komplizen, die vor dem Laden gewartet hatten. Der Angestellte wurde nicht verletzt.