Kreuzberg: Streit um Spätkauf-Preise eskaliert

Samstag, 9. Dezember 2017
Pressemeldung der Berliner Polizei

Polizisten wurden in der vergangenen Nacht zu einem Spätkauf in die Kreuzberger Wiener Straße alarmiert. Nach den bisherigen Ermittlungen betraten gegen 23 Uhr zwei Männer das Geschäft und beschwerten sich bei dem 53-jährigen Betreiber und einer anwesenden 52-Jährigen über die angeblich zu teuer ausgepreiste alkoholische Getränkedose. Dabei gab man vor, vom Ordnungsamt zu sein. Nachdem einer der Männer anfing Aufnahmen mit einem Smartphone zu machen, verwies der Ladeninhaber die beiden aus dem Geschäft. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach und die Situation eskalierte. Die Männer sollen nun den 53-Jährigen sowie die 52-Jährige fremdenfeindlich beleidigt haben. Auch soll einer der Tatverdächtigen, 45 Jahre alt, dem 53-Jährigen ins Gesicht gespukt und der Frau ins Gesicht geschlagen haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den 45-Jährigen und den 43-Jährigen fest. Während der 43-Jährige einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle zustimmte, weigerte sich sein Kompagnon. Eine Richterin ordnete bei beiden eine Blutentnahme an. Während der 43-jährige nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, wurde der 45-Jährige festgenommen, da in anderer Sache gegen ihn ein Haftbefehl bestand und er die dort festgelegte Summe nicht begleichen konnte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.