Kreuzberg: Acht Festnahmen bei nicht angemeldeter Kurdendemo

Dienstag, 17. Mai 2016
Pressemeldung der Berliner Polizei

Ein verletzter Polizist und zwölf Strafermittlungsverfahren sind die Bilanz eines Polizeieinsatzes gestern Nachmittag in Kreuzberg. Gegen 14.45 Uhr liefen etwa 80 Personen auf die Fahrbahn an der Einmündung Skalitzer Straße Ecke Admiralstraße, um für ein „Kurdistan“ zu demonstrieren. Alarmierten Polizisten gegenüber zeigte sich keiner verantwortlich für die Anmeldung einer Kundgebung, so dass die Personen von den Beamten zunächst aufgefordert wurden, die Fahrbahn zu verlassen. Nachdem sich die zum Teil maskierten Personen geweigert und mit Flaschen nach den Beamten geworfen hatten, setzten die Beamten teilweise das Pfefferspray ein. Nachdem die Polizisten insgesamt acht Personen unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung vorübergehend festgenommen und die Protestler von der Fahrbahn gedrängt hatten, beruhigte sich die Situation. Ein Polizist wurde bei den Auseinandersetzungen verletzt, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen.

Polizeieinsatz am Kottbusser Tor