Bundespolizisten am Ostbahnhof mit sexistischen Sprüchen beleidigt

Freitag, 3. August 2012
Pressemeldung der Bundespolizei

In der "Ausnüchterungszelle" der Bundespolizei endete für einen 33-Jährigen der gestrige Abend am Ostbahnhof. Zuvor hatte der stark betrunkene Mann mit einem Atemalkoholwert von 2,46 Promille mehrere Bundespolizisten auf übelste Art und Weise beleidigt und bedroht.

Gegen 20:45 Uhr stellte sich der Hennigsdorfer vor ein geöffnetes Fenster der Dienststelle im Ostbahnhof und schrie lautstark herum. Als die Beamten aus dem Fenster schauten, warf der Mann unvermittelt mit voller Wucht ein Feuerzeug auf sie. Der 33-Jährige pöbelte und beleidigte die Beamten unentwegt mit sexistischen Sprüchen.

Weitere Bundespolizisten stellten den aggressiven 33-Jährigen kurz darauf in der Bahnhofshalle und nahmen ihn mit auf das Revier. Dort verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien. Außerdem drohte er einem Polizisten die Kehle durchzuschneiden. Dabei machte er mit seiner Hand eine schneidende Bewegung entlang seines Halses.

Der Hennigsdorfer, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist, war bereits wegen Gewaltdelikten bei der Polizei bekannt. Nun erwartet ihn erneut ein Strafverfahren. Er blieb im Anschluss an alle strafprozessualen Maßnahmen noch für vier Stunden zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Anschließend verließ er wortkarg die Dienststelle.