Pressemitteilungen Friedrichshain-Kreuzberg März 2011


 
     
 

Datum: 30.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Volkshochschule Wassertorstraße in Kreuzberg erstrahlt in neuem Glanz!

Nach erfolgreicher Sanierung des Standortes Wassertorstraße der Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg lädt Bildungsstadtrat Dr. Jan Stöß am

Freitag, den 01. April 2011 um 12.00 Uhr

zur Übergabe der Räume im Rahmen einer Feierstunde ein.

Bildungsstadtrat Dr. Jan Stöß:
"Ich freue mich, das die Volkshochschule mit der denkmalschützerischen Gebäudesanierung Wassertorstraße 4 einen bürgernahen Standort erhalten hat und ausbauen kann. Durch die Maßnahmen wird eine solide Grundlage geschaffen, um das Haus zu einem attraktiven Anlaufpunkt im Sozialraum Kreuzberg zu entwickeln."

Die älteste Schule Kreuzbergs (erbaut 1864) wird durch die Volkshochschule seit Jahren als Standort mit dem Schwerpunkten Integrations- / Mütterkurse und künstlerisches Gestalten und Fotografie genutzt. Um die Qualität der Angebote im erforderlichen Maße ausbauen zu können, wurden durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 1,1 Mio. Euro für die Sanierung im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz 2008 bereitgestellt. Interessenten können die geschaffenen Räumlichkeiten unter fachkundiger Führung besichtigen.

Als Gäste der Veranstaltung werden Frau Matthes von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Architekt Bernhard Leisering, die Kursleiterinnen und Kursleiter, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule und Vertreter der Baufirmen erwartet.

Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 29.03.2011
Pressemitteilung von: Gerlinde Schermer (SPD)

SEZ muss wieder in öffentliche Hand

Die Friedrichshainer SPD-Kandidatin für den Wahlkreis 5 (Boxhagener Platz Nord, Samariter- und Hausburgviertel) Gerlinde Schermer fordert die Rekommunalisierung des Sport- und Erholungszentrums SEZ.

Schermer, die zu den Initiatorinnen des erfolgreichen Wasser-Volksbegehrens gehört, sieht keinen Grund, die 2003 erfolgte Übertragung des SEZ an den privaten Investor für einen Euro weiter aufrecht zu halten. "Als erstes wird die Offenlegung des Vertrages gefordert, damit zu erkennen ist, ob der Vertrag, den das Land gemacht hat, genauso miserabel ist wie der Wasserprivatisierungsvertrag", so Schermer. Hier wurde zwar keine Renditegarantie gegeben, dafür aber auf Leistungen für die Bevölkerung verzichtet, wie z. B. auf das Schwimmangebot. Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar. Der Vertrag muss überprüft werden. Die vielen jungen Familien in Friedrichshain brauchen eine Schwimmhalle im Kiez. Zudem muss geprüft werden, ob in dem weiträumigen Komplex, der zur Hälfte leer steht und verrottet, die dringend im Norden Friedrichshains benötigte Grundschule und auch eine öffentliche Kita untergebracht werden können. Der bisherige Betreiber kann ja als Pächter wie bisher das Bowlingcenter betreiben. Die Gesamtanlage des SEZ aber muss zurück in Landesbesitz.

Gerlinde Schermer, Direktkandidatin Wahlkreis 5 Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 28.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Joachim Uffelmann erhält für sein langjähriges sportliches Engagement im Bezirk das Bundesverdienstkreuz

Sportstadtrat Dr. Jan Stöß:
"Ich möchte Joachim Uffelmann herzlich gratulieren. Nur durch sein jahrelanges Engagement für das denkmalgeschützte Stadtbad Kreuzberg, seinen Verein TSB e. V. und damit für die vielen Menschen in unserem Bezirk, die das Baerwaldbad weiterhin nutzen, konnte das Haus als Schwimmbad erhalten werden. Ich wünsche ihm bei dieser Aufgabe weiterhin vor allem viel Kraft, Mut und Gesundheit, denn es gibt auch weiterhin viel zu tun. In diesem Sinne: Packen wir es an!"

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine in Friedrichshain/Kreuzberg, Herr Joachim Uffelmann, wird am Mittwoch, den 30. März 2011 um 15.00 Uhr im Rahmen eines öffentlichen Empfanges im Baerwaldbad, Baerwaldstr. 64 - 67, 10961 Berlin, durch den Senator für Inneres und Sport, Herrn Dr. Erhart Körting für sein langjähriges Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Sport in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 28.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Den Friedhof der Märzgefallenen zur nationalen Gedenkstätte weiterentwickeln!

Rechtzeitig zum 18. März 2011 hat der Kulturstadtrat Dr. Jan Stöß eine Kooperationsvereinbarung mit dem Paul Singer Verein geschlossen, um den Friedhof der Märzgefallenen als "Grundstein der Demokratie" langfristig zu einer nationalen Gedenkstätte und zu einem Ort des demokratischen Lernens weiter zu entwickeln.

Kulturstadtrat Dr. Jan Stöß

"Dieser 163. Jahrestag der Märzrevolution erinnert an die Arbeiter und Bürger, die im Jahr 1848 in Berlin die Truppen des preußischen Königs besiegten und so den Aufbruch zu Demokratie, Freiheit und Einheit ermöglichten. Der 18. März ist deshalb ein besonders würdiges Datum um die Zusammenarbeit mit dem Paul Singer Verein im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zu verstetigen"

Dr. Susanne Kitschun, Projektleiterin beim Paul Singer Verein:

"Die Kooperationsvereinbarung ermöglicht – ergänzend zum Lottoprojekt – eine umfangreiche politische und museumspädagogische Bildungsarbeit zur Demokratiegeschichte vor Ort. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Bezirks."

Der Friedhof der Märzgefallenen wird zurzeit im Rahmen eines Lottoprojektes, das vom Paul Singer Verein getragen wird, restauriert. Außerdem entstehen ein Infopavillon und eine temporäre Multimedia-Ausstellung über die Berliner Märzrevolution 1848 und die ereignisreiche Geschichte des Friedhofes im 19. und 20. Jahrhunderts. Beabsichtigt ist eine aktive Auseinandersetzung über die Fragen: Was ist von der Revolution 1848 geblieben? Wie will das wiedervereinigte Berlin künftig an diesen demokratischen Aufbruch erinnern?

 
     

 
     
 

Datum: 23.03.2011
Pressemitteilung von: Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

Neue Fraktionsspitze bei den Grünen

Mit Paula Riester und Antje Kapek führen ab heute gleich zwei junge Frauen die größte Berliner Grünen-Fraktion

Die größte Grünen-Fraktion in Berlin hat eine neue Doppelspitze. Mit Paula Riester (26) und Antje Kapek (34) führen erstmals zwei junge Frauen die Fraktion in der heutigen Sitzung des Bezirksparlaments von Friedrichshain-Kreuzberg. Die Nachwahl war notwendig geworden, weil Daniel Wesener, bisher gemeinsam mit Antje Kapek einer der beiden Fraktionssprecher, sein Mandat im Parlament niederlegte. Er ist seit Anfang März Parteivorsitzender der Berliner Grünen.

Paula Riester ist seit 2008 Fraktionsmitglied und Sprecherin für Klimaschutz. Von 2006 bis 2008 war sie Bundesvorsitzende der Grünen Jugend. Als Rechtsreferendarin arbeitet die gebürtige Berlinerin aktuell in einer Kanzlei mit den Schwerpunkten Aufenthalts- und Asylrecht.

Ihre Ko-Sprecherin ist Antje Kapek, die die Fraktion bereits seit 2008 führt. Sie ist schon seit Beginn der Legislaturperiode Fraktionsmitglied und Sprecherin für Stadtentwicklung. Die studierte Geografin und Stadt- und Regionalplanerin arbeitet im Bundestagbüro des Verkehrspolitikers und EU-Parlamentariers Michel Cramer. Die Mutter eines einjährigen Sohnes ist selbst in Kreuzberg aufgewachsen.

 
     

 
     
 

Datum: 18.03.2011
Pressemitteilung von: Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Bislang 9 Anklagen im Zusammenhang mit der Räumung des Hauses Liebigstraße 14

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat im Zusammenhang mit der Räumung des besetzten Hauses Liebigstraße 14 am 2. Februar 2011 bislang in neun Fällen Anklage vor dem Amtsgericht Tiergarten erhoben.

Gegenstand der Anklagen sind Vorwürfe des einfachen und des schweren Landfriedensbruchs, der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Anklagen beziehen sich überwiegend auf abendliche Ausschreitungen im Bereich Warschauer Straße/ Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain, ein Fall betrifft eine Demonstration in Berlin-Mitte im Vorfeld der Hausräumung.

Bei den Angeschuldigten handelt es sich in der Mehrzahl um junge Männer im Alter von 22 bis 27 Jahren.

Bereits am kommenden Montag, den 21. März 2011, findet vor dem Amtsgericht Tiergarten die Hauptverhandlung gegen den 36-jährigen Graham Edward B. statt, dem mit Anklage vom 10. Februar 2011 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird.

Steltner
Pressesprecher

 
     

 
     
 

Datum: 18.03.2011
Pressemitteilung von: BVG

Bauarbeiten auf dem U-Bahnhof Hallesches Tor (U1)

Am kommenden Montag, den 21. März 2011 beginnen auf dem U-Bahnhof Hallesches Tor die bauvorbereitenden Arbeiten für den Einbau eines Personenaufzuges. Dieser Aufzugseinbau ist aufgrund der gegebenen Lage kompliziert und zeitaufwendig.

Daher ist im Zeitraum vom 21. März 2011 bis zum 1. April 2011 zwischen den U-Bahnhöfen Kottbusser Tor und Wittenbergplatz eine veränderte Betriebsführung notwendig.
Die U-Bahnen pendeln zwischen U-Bahnhof Kottbusser Tor und U-Bahnhof Gleisdreieck im 10-Minuten-Takt. Die Fahrgäste werden gebeten, für die Strecke zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz die U-Bahnlinie U2 zu nutzen. Zwischen den U-Bahnhöfen Warschauer Straße und Kottbusser Tor sowie zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße fahren die Züge nach dem gültigen Fahrplan.

Ab dem 1. April 2011, circa 20.00 Uhr, fährt die U1 wieder durchgehend.

Weitere Informationen:
Bauinfo (pdf)
Verkehr in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 16.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirksamt informiert über Hundeverbot auf der Weberwiese

Das Bezirksamt lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung über das im letzten Jahr ausgesprochene Hundeverbot in der denkmalgeschützten Grünanlage "Weberwiese" an der Marchlewskistraße ein.

Mit dieser Veranstaltung erfüllt das Bezirksamt gleichzeitig einen Auftrag der Bezirksverordnetenversammlung, die das Bezirksamt beauftragt hat, den Wunsch vieler HundehalterInnen zu respektieren und eine Informationsveranstaltung zum Thema "Hundeverbot auf der Weberwiese" durchzuführen.

Diese Veranstaltung findet am

Donnerstag, dem 17.03.2011 um 18 Uhr
Alte Feuerwache
Marchlewskistraße 6,
10243 Berlin

 
     

 
     
 

Datum: 16.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Jugendliche entscheiden über Projektförderung!
Jugendjury 3.0 in Friedrichshain-Kreuzberg

Die Jugendjury Friedrichshain-Kreuzberg geht in 2011 in die dritte Runde! Jugendliche können durch die Jugendjury finanzielle und fachliche Unterstützung für die Realisierung ihrer Projektideen erhalten. In der Jugendjury entscheiden sie eigenständig anhand der von ihnen aufgestellten Kriterien über die Vergabe der Gelder.

Teilnehmen können alle Jugendlichen, die in Kreuzberg-Friedrichshain leben bzw. zur Schule gehen oder im Bezirk ihr Projekt durchführen möchten. Bedingung ist, dass das Projekt auf demokratischen Grundwerten basiert, sich im Rahmen des Grundgesetzes bewegt und mehreren Jugendlichen zu Gute kommt.

Der Aufruf an die Jugendlichen lautet:

Wenn Ihr zwischen 13 und 20 Jahren alt seid und eine gute Idee für Eure Schule, Euren Jugendclub, den Kiez oder, oder … habt und diese umsetzen möchtet, aber Euch das nötige Kleingeld fehlt, dann seid Ihr hier richtig! Möchtet Ihr z.B. einen Band-Contest, einen Film drehen, eine politisch spannende Aktion durchführen oder für ein soziales Anliegen Öffentlichkeitsarbeit machen, dann reicht Eure Idee ein.

Und so geht es: beschreibt auf maximal 1 Seite kurz Eure Idee. Listet auf, was und wie viel Material und Geld (z.B. Druckkosten 15,00 € …) Ihr für die Umsetzung braucht und schreibt auf, wer für Euch das Geld verwalten würde. Dies müsste eine Person über 18 Jahre sein. Dabei können Euch sicherlich auch die Mitarbeiter/innen Eures Jugendclubs, Eure Lehrer/innen oder Eltern behilflich sein!

Bis zum 15. April 2011 könnt Ihr als Jugendgruppe Anträge zur finanziellen Unterstützung Eurer Projektideen (bis maximal 500,- Euro) schriftlich oder per Mail stellen unter:
Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 25.03.2011
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Stadterneuerung als Chance zur Stärkung urbaner Lebensräume: sieben neue Städtebaufördergebiete festgelegt

In den Bezirken Mitte, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg und Spandau sind sieben Sanierungsgebiete festgelegt worden:

- Turmstraße (Mitte),
- Müllerstraße (Mitte),
- nördliche Luisenstadt (Mitte),
- südliche Friedrichstadt (Friedrichshain-Kreuzberg),
- Wilhelmstadt (Spandau),
- Karl-Marx-Straße/Sonnenallle (Neukölln) und
- Frankfurter Allee Nord (Lichtenberg).

Dort werden in den nächsten 15 Jahren rund 216 Mio. € vor allem für die Verbesserung von Schulen, Kitas, Straßen und Grünflächen investiert .

Der Senat hat dazu heute die von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer vorgelegte Zwölfte Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten erlassen.

In den Gebieten leben über 74.000 Menschen. Die vorbereitenden Untersuchungen wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen. Sie bestätigten, dass diese Gebiete einen erheblichen Investitions- und Handlungsbedarf haben, der mit Hilfe des Sanierungsrechts und der Städtebauförderung bewältigt werden kann.

Die sieben Gebiete wurden in engagierter Zusammenarbeit mit den betroffenen Bezirken festgelegt.

Senatorin Junger-Reyer: "Wir werden mit den Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und den öffentlichen Raum einerseits die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern und andererseits Anreize für private Investitionen schaffen. Die Erfolge der Berliner Stadterneuerung werden fortgesetzt. Dabei werden die Chancen und Potenziale der Gebiete noch stärker im Fokus stehen. Wenn z. B. Gewerbetreibende unterstützt werden und sie sich engagieren, besteht auch die Chance, dass in den umliegenden Quartieren noch mehr Lebendigkeit und wirtschaftliche Sicherheit entstehen."

In vier Gebieten liegen Geschäftsstraßen, bei denen mit Baumaßnahmen und Geschäftsstraßenmanagement erhebliche Verbesserungen in den Quartieren erzielt werden können. Hierfür sind 10 Mio. € vorgesehen. Der größte Teil der Mittel wird in Kitas und Schulen fließen. Mit ca. 81 Mio. € werden Grünflächen, Kinderspielplätze und Straßen umgebaut und erheblich verbessert.

Dabei geht es um mehr als ein Investitionsprogramm. Es müssen unterschiedliche Akteure, vor allem aber die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv eingebunden werden. Die Sanierungsmaßnahmen bilden dazu einen zeitlich befristeteten Rahmen der Gebietsentwicklung.

Fünf der sieben Gebiete liegen in den Aktionsräumen plus und unterstützen den Ansatz der integrierten Stadtteilentwicklung in diesen sozialstrukturell benachteiligten Gebieten. Die Stadterneuerung kann mit wichtigen Schlüsselinvestitionen sichtbare und nachhaltige Erfolge erzielen.

Weitere Informationen:
Neue Sanierungsgebiete 2011
Wohnen in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 10.03.2011
Pressemitteilung von: Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

A 100: Neue Studie prognostiziert extreme Stauzeiten

Eine neues Verkehrsgutachten zur geplanten Verlängerung der A 100 rechnet mit einem Verkehrs-Chaos rund um die Elsenbrücke. Die Folge: Der Verkehr weicht auf die umliegenden Wohngebiete aus. Grüne wollen Wowereit Stau-Denkmal setzten

Die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A 100 wird rund um die Elsenbrücke über die Spree ein Verkehrs-Chaos anrichten. Das ist das Fazit einer neuen Verkehrs-Studie, die das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Die Gutachter prognostizieren an Kreuzungen rund um den geplanten Endpunkt an der Elsenbrücke "extreme Wartezeiten", weil die Kreuzungen überlastet sein werden. Die Folge laut Gutachten: "Verdrängung des Verkehrs in das Nebennetz". "Die beängstigenden Fakten liegen nun auf den Tisch: Der Dauerstau wird die angrenzenden Wohngebiete mit Autos, Lärm und Abgasen verstopfen", sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne).

"Wowereit muss endlich die Notbremse ziehen und den verkehrspolitischen Irrsinn stoppen", sagt die Fraktions-Chefin der Grünen, Antje Kapek. "Tut er das nicht, schlagen wir vor, dem Regierenden an einer der Kreuzungen ein Wowereit-Stau-Denkmal zu setzen". Die Bürger müssten schließlich wissen, wer ihnen den Dauerstau dort eingebrockt hat.

Hintergrund: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat gemeinsam mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die geplante Verlängerung eingereicht. Die Ergebnisse der Studie will der Bezirk vor Gericht als Beweismittel vorbringen. Trotz Klage könnte der Senat noch vor der Wahl Tatsachen schaffen, da die Verkehrss

Mehr Infos zur A100

 
     

 
     
 

Datum: 09.03.2011
Pressemitteilung von: Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

Grüne: Franz Schulz soll Bürgermeister bleiben

Franz Schulz soll erneut Bürgermeister werden / Grüne haben Spitzenteam für die BVV-Wahl in Friedrichshain-Kreuzberg gewählt / Jugendstadträtin Monika Herrmann führt die Bezirksliste an

Bündnis 90/Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg treten für die Wahl am 18. September erneut mit Franz Schulz als Bürgermeisterkandidat für Friedrichshain-Kreuzberg an. Die Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Familie, Monika Herrmann, führt die Bezirksliste der Partei für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung an. Das ist das Ergebnis einer Mitgliederversammlung vom Dienstagabend (8. März). Franz Schulz wurde auf den zweiten Listenplatz gewählt und ist bisher der einzige Bezirksbürgermeister in den zwölf Berliner Bezirken mit grünem Parteibuch. Beide bekamen über 97 Prozent der Stimmen.

"Wir wollen erneut stärkste Partei werden", sagt Katrin Schmidberger vom Geschäftsführenden Ausschuss (vgl. Vorstand) des Kreisverbandes über das Wahlziel ihrer Partei. Bisher stellen die Grünen 23 von 55 Mitgliedern im Bezirksparlament. "Mit unserem Spitzenteam treten zwei Politiker an, die in den Bereichen Jugend- und Mietenpolitik berlinweit Standarts gesetzt haben", sagt Schmidberger.

Auf Platz drei der Liste wählte die Versammlung Paula Riester, die Vorstandsmitglied und klimaschutzpolitische Sprecherin der Fraktion ist. Sie war von 2006 bis 2008 Bundessprecherin der Grünen Jugend in Deutschland. Auf Platz vier landete der amtierende Bezirksstadtrat für Bauen, Wohnen und Immobilienservice Hans Panhoff.

 
     

 
     
 

Datum: 07.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Neuer Rasen zur Fußballweltmeisterschaft der Frauen! Internationales Frauenfußballturnier Discover Football im sanierten Willy-Kressmann-Stadion

Der Bezirksstadtrat für Finanzen, Kultur, Bildung und Sport, Dr.Jan Stöß, teilt mit:

Das Willy-Kressmann-Stadion in Kreuzberg, das erst im Oktober vorigen Jahres nach dem ehemaligen Kreuzberger Bezirksbürgermeister benannt wurde, konnte mit einer neuen Rasendecke und einer notwendigen Beregnungsanlage ausgestattet werden. Über das Sportanlagensanierungsprogramm wurden rund 200.000 € bereitgestellt.
Damit kann der intensive Spielbetrieb wieder zur neuen Saison 2011/2012 regulär aufgenommen werden.

Bereits im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft der Frauen in diesem Sommer werden die ersten Fußballerinnen auf dem sanierten Sportplatz aktiv. Vom 27. Juni – 3. Juli 2011 findet ein internationales Frauen-Fußball-Kultur-Festival "Discover Football" statt. Neben den Frauen von Al-Dersimspor treten weitere 7 internationale Mannschaften im Willy-Kressmann-Stadion an, die unter 40 Bewerbern ausgewählt wurden:
Slum Soccer - Indien, Nationalmannschaft Afghanistan, Mifalot Hinuch - Israel, Esperance –Ruanda, Cercle d’Aide Femme-Enfant –Togo, New Layout East Women Association football team - Kamerun und Star Sports Association - Brasilien.

Sportstadtrat Dr. Jan Stöß:
"Wir freuen uns ganz besonders, den neuen Rasenplatz mit diesem einzigartigen Turnier parallel zur Frauen-Fußball-WM 2011 einweihen zu können."

Sport in Friedrichshain-Kreuzberg

 
     

 
     
 

Datum: 07.03.2011
Pressemitteilung von: Grüne Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirk will Rabatt für Frauen

Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) ruft zum Equal-Pay-Day am 25. März alle Firmen dazu auf, Frauen einen Rabatt von 23 Prozent zu gewähren. Bisher haben sich zwei Dutzend Geschäfte und Firmen bereit erklärt teilzunehmen

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ruft alle Firmen dazu auf, Frauen am Equal-Pay-Day einen Rabatt zu gewähren. "Es ist nicht zu rechtfertigen, dass Frauen immer noch 23 Prozent weniger als Männer verdienen", sagt Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, möchte er möglichst viele Unternehmen ermuntern, an dem Tag Frauen einen Preisnachlass von 23 Prozent zu geben.

Hintergrund: Erst am sogenannten Equal-Pay-Day am 25. März 2011 haben Frauen das durchschnittliche Jahreseinkommen verdient, das Männer bereits am 31. Dezember 2010 erreicht haben. "Das bedeutet: Frauen müssten fast drei Monate länger pro Jahr arbeiten, um den Lohn von Männern zu erreichen", sagte Tine Hauser-Jabs, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. Die grüne Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit sei bis heute nicht erreicht. Darauf will der bundesweit organisierte Equal-Pay-Day aufmerksam machen. Bisher haben sich im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zwei Dutzend Firmen, Unternehmen und Geschäfte bereit erklärt, die Aktion zu unterstützen und Frauen einen Rabatt auf ihre Waren und Dienstleistungen zu gewähren. Mit dabei sind beispielsweisen das Radhaus Kreuzberg in der Katzbachstraße oder die Brillenkammer in der Grünberger Straße in Friedrichshain.

 
     

 
     
 

Datum: 04.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Bitte um Mithilfe: Bronzebüste von Hans Böckler wird vermisst

Aus dem Böcklerpark in Kreuzberg haben mutmaßliche Metalldiebe die Bronzebüste des Politikers und Gewerkschaftsfunktionärs Hans Böckler entwendet. Das Denkmal war am Eingang der Uferpromenade an der Prinzenstraße auf einer Stele befestigt. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass ein Passant am Mittwoch das Fehlen der vom Künstler Karl Trumpf geschaffenen Büste bemerkt hat. Das Bezirksamt schließt sich der Bitte der Polizei an und fragt, ob jemand zwischen Dienstag, 1. März, und Mittwoch, 2. März etwas beobachtet hat. Die Polizei fragt auch, ob die Büste inzwischen zum Kauf, Tausch oder als Pfand angeboten worden ist.

Nach dem Diebstahl der Alfred-Döblin-Büste im Sommer 2010 ist dies bereits der zweite Übergriff auf eine Metallbüste in Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Döblin-Büste wurde zwischenzeitlich durch Spenden der Bevölkerung neu gegossen und soll bei der Wiederaufstellung durch eine Nirotastahlverstärkung zusätzlich gegen Diebstahl gesichert werden.

Kulturstadtrat Dr. Jan Stöß (SPD): "Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe, diesen barbarischen Akt aufzuklären und ein waches Auge auf unsere Gedenktafeln und - zeichen im Bezirk zu werfen, die immer wieder beschädigt oder entwendet werden.

Bronzebüste von Hans Böckler aus dem Böcklerpark gestohlen (Polizeiticker, 03.03.11)

 
     

 
     
 

Datum: 04.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Förderempfehlungen der Jury zur kulturellen Projektförderung 2011

Auch in diesem Jahr hat die Jury dem Ausschuss für Kultur und Bildung der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg wieder eine eindrucksvolle Liste mit Förderempfehlungen für das Jahr 2011 überreicht. 82 eingereichte Anträge lagen vor, 24 Projekte konnten davon ausgewählt werden.

Bezirksstadtrat Dr. Stöß: "Ich bedanke mich bei der ehrenamtlichen Jury für die geleistete Arbeit. Die beantragten 82 Projekte umfassten ein Fördervolumen von 371.357,-€. Durch die Jury wurden in einem intensiven Diskussionsprozess dann die 24 Projekte auswählt, die mit den in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 83.542,77€ nun umgesetzt werden können. Ich gratuliere den ausgewählten Projekten und freue mich auf deren Umsetzung im Jahr 2011."

Die am 12.11.2008 berufene Jury trat am 09. Februar 2011 zum dritten und letzten Mal zusammen um die Empfehlungen zur Projektförderung auszusprechen. Im Juli diesen Jahres werden nun die freien Kulturträger im Bezirk und ausgewählte Fachämter erneut aufgefordert sein, unabhängige Sachverständige der Sparten Musik, Darstellende Kunst/Tanz, Bildende Kunst, Soziokultur, Geschichte/Stadtplanung, Film/Foto/Video/Medien und Literatur für die Auswahl zu einer neuen Jury vorzuschlagen.

 
     

 
     
 

Datum: 04.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Baumarbeiten am Landwehrkanal

Am 23.3.2011 wird eine Firma den Freischnitt von Schifffahrtszeichen und Einkürzungen auf 4 m über dem Wasserspiegel in folgenden Bereichen am nördlichen Ufer vornehmen:

· "Studentenbad" = Zwischen Ratiborstr.14A und verlängerter Reichenberger Str.
· gegenüber Paul-Lincke-Ufer etwa Höhe Haus Nr. 33
· gegenüber Paul-Lincke-Ufer etwa Haus Nr. 44 - 44A
· Hallesches Ufer, westlich der Mehringbrücke
· Böcklerpark, in Höhe Fraenkelufer
· Hallesches Ufer, westlich der Köthener Brücke

Gleichzeitig müssen auch wildwachsende Bäume aus den Mauerfugen entfernt werden.
Zusätzlich zu den vom WSA geforderten Schnittmaßnahmen muss leider eine Weide am Görlitzer Ufer gefällt werden. Ein beauftragter Gutachter stellt in seiner Beurteilung die langjährige Höhlung mit umfangreicher, allseitig ausgeprägter Fäule fest. Durch sehr geringe Restwandstärke sei daher von einer hohen Bruchgefahr bei diesem Baum auszugehen. Dieser Baum wird umgehend durch eine Neupflanzung an gleicher Stelle ersetzt.

Hans Panhoff
Bezirksstadtrat

 
     

 
     
 

Datum: 03.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Erhebliche Mehrkosten bei Energiekosten und Baumaßnahmen –
Friedrichshain-Kreuzberg verhängt Haushaltssperre

Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß hat heute mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre für den Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg verhängt. Für den Bezirkshaushalt sind erhebliche Mehrkosten im Bereich des baulichen Unterhalts und der Grundstücksbewirtschaftung (insbesondere Energiekosten und Kosten für den Winterdienst) zu befürchten. Die Ausgaben drohen aufgrund von Kostensteigerungen und hoher Verbrauchszahlen die Ansätze ganz erheblich zu überschreiten. Der Finanzstadtrat geht hier derzeit von Haushaltsrisiken für den Haushalt im Jahr 2011 in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus.

Hinzu kommt, dass verschiedene Baumaßnahmen weiterhin erhebliche Mehrkosten verursachen. Übersteigungen des Kostenrahmens sind insbesondere bei verschiedenen Schulbaumaßnahmen, der Bezirkszentralbibliothek in der Frankfurter Allee und der Sporthalle Oderstraße zu verzeichnen. Für Mehrkosten für die Baumaßnahmen Modersohn-Grundschule und Ludwig-Hoffmann-Grundschule in Höhe von 1,05 Millionen Euro hatte das Bezirksamt bereits einen Ausgleich gefunden, bei dem 640.000 Euro durch Umschichtungen innerhalb des Bezirkshaushalts erbracht wurden. Damit sind Spielräume innerhalb des bezirklichen Haushalts weitgehend erschöpft.

Finanzstadtrat Dr. Jan Stöß (SPD): "Wir müssen jetzt auf Feinsteuerung umstellen, damit der Bezirkshaushalt nicht in eine noch bedrohlichere Lage gerät. Wir wollen nicht den Weg zum Schuldenbezirk einschlagen. Deshalb sind bis auf weiteres nur noch Ausgaben zulässig, die sachlich unabdingbar und zeitlich unaufschiebbar sind. Durch eine Ausnahmeregelungen für die Personalwirtschaft will ich vermeiden, dass Defizite bei Unterhaltungskosten und Bauvorhaben zu Lasten von bereits unterbesetzten Bereichen finanziert werden."

Die Sperre gilt zunächst befristet bis zur Vorlage des Finanzstatus zum 1. Quartal 2011, für besondere Sachverhalte bleiben Ausnahmeentscheidungen des Bezirksamts möglich.

 
     

 
     
 

Datum: 01.03.2011
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Bürgerämter in Friedrichshain-Kreuzberg verbessern Serviceangebot

Ab dem 01. März 2011 wird das Serviceangebot der Bürgerämter im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg erweitert.

Für den Besuch in einem der Bürgerämter im Bezirk können die Bürgerinnen und Bürger bereits seit längerer Zeit einen Termin vereinbaren. Diesen Service nutzen bereits rund 20 % der Besucher/innen.

Die Termine können persönlich in jedem Bürgeramt in der Yorckstr. 4 - 11, in der Frankfurter Allee 35 /37 und in der Schlesischen Str. 27A, telefonisch über unser Bürgertelefon Tel: 90 298 3303 sowie über das Internet unter www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg vereinbart werden, teilt der für die Bürgerdienste zuständige Stellvertretende Bezirksbürgermeister Herr Dr. Beckers (SPD) mit.

Neu ab 01. März 2011 - per SMS erhalten Sie eine Erinnerung. Aber auch Besucherinnen und Besucher die ohne Termin kommen, können sich zukünftig per SMS benachrichtigen lassen, wenn eine Wartezeit von 30 Minuten überschritten wird.

Bürgerämter in Friedrichshain-Kreuzberg