Umgebaute Warschauer Straße wird am 1. September symbolisch eröffnet

Donnerstag, 25. August 2016
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Jede Baustelle hat ein Ende, sogar in Berlin. Diesmal handelt es sich um eine große, wichtige Verbindungsstraße, deren Umbau so manche/n Verkehrsteilnehmer*in sicherlich Nerven gekostet hat. Doch das war es wert. Denn die umgebaute Warschauer Straße ist nun fahrradfreundlicher und durch einen lärmmindernden Belag auch leiser.

Symbolisch „eröffnet“ wird die neue Warschauer Straße am 1. September 2016 um 13:00 Uhr, durch Bezirksstadtrat Hans Panhoff und Senator Andreas Geisel. Interessierte Bürger*innen sowie Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen.
Treffpunkt: „Bärchenplatz“ Warschauer Straße 14/15, Ecke Grünberger Straße

„Jede Baustelle, die erfolgreich beendet wird, ist gut für die Berlinerinnen und Berliner. An der Warschauer Straße haben Land und Bezirk gemeinsam gezeigt, wie man intelligent den nur bedingt zur Verfügung stehenden Straßenraum gerecht aufteilen kann. Davon profitieren sowohl Fußgänger und ÖPNV als auch Radfahrende und Autofahrer“, so Senator Andreas Geisel zu Fertigstellung.

„Der Umbau der Warschauer Straße ist auch ein Signal dafür, dass fahrradfreundliche Verkehrswege machbar sind. Auch auf vielbefahrenen Hauptverkehrsadern“, so Bezirksstadtrat Hans Panhoff zur Eröffnung.

Die Sanierung im Detail:
Von September 2014 bis Mitte Juli 2016 wurde der Abschnitt zwischen der Warschauer Brücke und dem Frankfurter Tor umgebaut. Die Gesamtkosten betragen ca. 4,3 Mio. € und werden aus mehreren Programm- und Haushaltsmitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg finanziert. Bauherr war das Bezirksamt.

Vor allem Radfahrer*innen und Anwohner*innen profitieren vom Umbau: So gibt es jetzt in jeder Fahrtrichtung eine eigene Radspur – was auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen verbessert. Außerdem gibt es jetzt auch endlich „Parkplätze“ für Räder: 400 Fahrradbügel wurden neu angebracht. Ein größerer Teil davon an der Warschauer Brücke für das „bike and ride“.

Anwohner*innen dürfte vor allem der neue Straßenbelag freuen. Dieser ist ein lärmmindernder Spezialbelag, der die Rollgeräusche der Fahrzeuge dämpft.
Darüber hinaus wurden auch die Gehwege erneuert, am Gehwegrand wurden Lieferzonen für die Geschäfte eingerichtet. Für besseren Verkehrsfluss sorgt ein Umbau der Ampelanlagen, südlich der Kopernikusstraße wurde eine neue Querung über die Warschauer Straße geschaffen.
Leider konnte die geplante Bauzeit nicht eingehalten werden: Hier machte „Berlins unbekannter Untergrund“ den Arbeiten einen Strich durch die Rechnung. So stieß man im Boden auf Leitungen, die in keinem Plan verzeichnet waren. Um Schäden zu vermeiden, musste daher natürlich zuerst recherchiert und geprüft werden.