Stellungnahme des Bezirksamtes zur Umgestaltung des Fraenkelufers

Mittwoch, 21. Januar 2015
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Nach der gut besuchten Bürgerversammlung zu den Umbauplänen am Fraenkelufer zieht Bezirksstadtrat Hans Panhoff ein positives Fazit. Insbesondere die Expertinnen und Experten von Betroffenenverbänden wie Fuss e.V., grüne Radler, BUND, ADFC sowie der Behindertenbeauftragten des Bezirks haben die geplanten Sanierungsmaßnahmen begrüßt.

Die Pläne für die Umgestaltung beinhalten unter anderem folgende Details: Das historische Geländer am Landwehrkanal wird fachgerecht saniert. Die in der Straße stehenden Autos sollen künftig in Längsrichtung parken. Damit wird die Straße zu Gunsten der Fußgänger etwas schmaler und damit als „Abkürzung“ für den Durchgangsverkehr weniger attraktiv und die Raserei wird verhindert..

Der Wurzelbereich der Bäume wird durch entsprechende Maßnahmen besser geschützt. Außerdem wird der Uferweg saniert und verbreitert, sodass er künftig von VerkehrsteilnehmerInnen per Fuß und Fahrrad besser genutzt werden kann.

Außerdem werden gerade für ältere Menschen Sitzgelegenheiten am Uferbereich installiert und die Wege zum Wasserbereich behindertengerecht saniert.

Details zur Oberflächengestaltung der Uferpromenade, zum Aufbau und Design der Sitzgelegenheiten und zu einer für möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer akzeptablen Verkehrsführung, ob zu Fuß oder auf dem Rad, sollen im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern erarbeitet werden.

„Schon in den vergangenen Monaten hatten Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen von Gesprächen und Workshops Gelegenheit, ihre Vorstellungen einzubringen. Das Team der Planer hat viele Ideen aufgenommen“, erklärt Stadtrat Panhoff. Damit wurde ein großes Maß an Bürgerbeteiligung für den Umbau des öffentlichen Raums gewährleistet. Dennoch gibt es auch Bewohner*innen, die keine Umplanung wünschen.

Die Kosten für die Sanierung des Fraenkelufers betragen etwa 750.000 Euro und werden aus EU-Mitteln für den Denkmalschutz finanziert.