Park am Gleisdreieck: Gefahrlos über die Yorckstraße

Donnerstag, 10. April 2014
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Nach der Eröffnung des Flaschenhalsparks haben die Berliner und Berlinerinnen die Erweiterung des Grünzuges vom Park am Gleisdreieck zum Flaschenhalspark mit großer Begeisterung angenommen. Es fehlt noch eine kurze Verbindung zwischen den zwei Parkanlagen. Eine Lösung dafür ist bereits in Sicht.

Allerdings sah und sieht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt diese Lösung nicht in der Aufstellung von Gittern. Die Anbringung von Gittern im Zuge der Yorckstraße erfolgte allein durch das Bezirksamt Tempelhof Schöneberg. Es erfolgte keine Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin. Auch die ausdrückliche Bitte der Senatsverwaltung, die Tore im Zaun gerade am Wochenende zu öffnen, hat die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde abgelehnt.

Der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt: "Um eine gefahrlose Querung der Yorckstraße zu ermöglichen, konnte zwischen der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung in dieser Woche Einvernehmen erzielt werden, eine der Yorckbrücken kurzfristig als provisorische Überquerung herzustellen. Es ist uns wichtig, dass Berlinerinnen und Berliner sicher von einem Park zum anderen kommen und dabei nicht über die vielbefahrene Yorckstraße gehen müssen."

Der Bezirk hatte drei Jahre lang die Vereinbarung mit Senat und Bahn blockiert und sie erst Anfang diesen Jahres unterzeichnet. Deshalb konnten die Gespräche mit der Bahn erst danach konkretisiert werden. Die Option, den bereits fertiggestellten Park wegen der Verzögerung durch den Bezirk nicht zu eröffnen und damit den Berlinerinnen und Berlinern vorzuenthalten, wurde von Seiten der Senatsverwaltung verworfen und der hohe Zuspruch zum neuen Park bestätigt das.

Die Grün Berlin GmbH, die zurzeit die Unterhaltung der Parkanlagen betreibt, wird kurzfristig die notwendigen Sicherungsmaßnahmen und Umbaumaßnahmen für das Provisorium veranlassen. Grün Berlin wird Absturzsicherungen anbringen und ein befahrbarer Belag auftragen. 

Damit kann die Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer voraussichtlich noch in diesem Monat den Parkbesuchern zur Nutzung übergeben werden.

Die endgütige Herstellung und Sanierung der insgesamt 4 Brückenüberquerungen, die langfristig dafür sorgen werden, dass der überregionale Radverkehr, die Touristen, Berliner und Berlinerinnen diesen sich weiter entwickelnden Nord Südgrünzug genießen können, ist für die nächsten Jahre geplant. 

Für diese Maßnahmen ist bereits der Fördermittelantrag bei der Wirtschaftsverwaltung zur Schließung des Lückenschlusse im Überregionalen Radverkehrsnetz eingereicht. Sobald dieser positiv beschieden ist, wird die Planung und Umsetzung der weiteren Maßnahmen zügig vorangebracht.