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Datum: 22.12.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Informationsveranstaltung zum Druckraum in der Reichenberger
Straße
Wir laden Sie herzlich ein zur vierten Informationsveranstaltung
am Mittwoch, den 13.01.2010
Neuer Veranstaltungsbeginn: 17.00 Uhr
Neuer Veranstaltungsort: Ölbergkirche in der Lausitzer Str.
28
Mit dem früheren Veranstaltungsbeginn soll insbesondere Eltern,
die abends nicht kommen können, die Teilnahme ermöglicht
werden.
Die regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen
werden aufgrund der Ereignisse vor und während der letzten
Veranstaltung am 09.12.09 nicht mehr in der Orangerie angeboten.
Freundlicherweise hat sich die Emmaus-Ölberg-Kirchengemeinde
bereit erklärt, einen Veranstaltungsraum zur Verfügung
zu stellen.
Die verständlichen Sorgen und Befürchtungen der Nachbarschaft
im Hinblick auf den neuen Standort des Drogenkonsumraums werden
vom Bezirksamt und den Suchthilfeträgern ernst genommen. Die
Veranstalter möchten mit der Nachbarschaft der Reichenberger
Str. 131 ins Gespräch kommen und größtmögliche
Transparenz und Aufklärung zum Gesundheits- und Suchthilfezentrum
anbieten.
Die Politik, die Polizei und Fixpunkt als Drogenkonsumraumbetreiber
stellen ihre Standpunkte dar. Für Fragen und den gemeinsamen
Dialog sind Vertreterinnen und Vertreter des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg,
von Fixpunkt sowie von ZiK weiterhin Ihre Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner.
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Datum: 18.12.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
Peter Beckers als Stellvertretender Bezirksbürgermeister
und Jan Stöß als neuer Stadtrat nominiert
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung
am 17. Dezember 2009 ihren Kreisvorsitzenden Dr. Jan Stöß
als Nachfolger von Sigrid Klebba in der Funktion des Bezirksstadtrats
für Finanzen, Kultur, Bildung und Sport vorgeschlagen. Stöß
erhielt bei der Abstimmung knapp 90% der abgegebenen Stimmen.
Durch den Wechsel von Sigrid Klebba als Abteilungsleiterin Jugend
in die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
wird auch das Amt des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters
vakant. Für diese Funktion nominierte die SPD den Bezirksstadtrat
Dr. Peter Beckers, der für den Bereich Wirtschaft, Bürgerdienste
und Ordnungsamt zuständig ist. Im Rahmen seiner Vertretungsfunktion
will er sich auch für die Städtepartnerschaften des Bezirks
einsetzen.
Der SPD steht für beide Positionen das Vorschlagsrecht zu.
Die Wahl in der BVV wird vor-aussichtlich am 27. Januar 2010 stattfinden.
Dr. Jan Stöß ist seit März 2008 Kreisvorsitzender
der SPD. Der 36jährige Jurist hat bereits als Rechtsanwalt
im Bereich des Kommunal- und Baurechts sowie als Richter gearbeitet
und ist derzeit am Verwaltungsgericht Berlin für öffentliches
Dienstrecht zuständig.
Stöß dankte Sigrid Klebba für ihren Einsatz als
Mitglied des Bezirksamts seit 2001 und wünschte ihr für
ihre neue Aufgabe eine glückliche Hand. Er sprach sich vor
den Delegierten dafür aus, die Beschränkungen durch die
vorläufige Haushaltswirtschaft, die über den Bezirk verhängt
wurde, schnellstmöglich durch die Verabschiedung eines verfassungsgemäßen
Bezirkshaushalts zu überwinden. Es müsse aber auch eine
Diskussion darüber angestoßen werden, wie lebenswerte
und lebensfähige Bezirke von morgen aussehen sollen.
Er betonte außerdem die Bedeutung des Kultur- und Bildungsbereichs
für den Kreativbezirk Friedrichshain-Kreuzberg: Die lebendige
Kulturszene unseres Bezirks, die Bibliotheken, die Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg,
unsere Volkshochschule - hier werden Demokratie und Gemeinsinn gelebt,
hier wird nicht zuletzt wichtige Integrationsarbeit geleistet.
Stöß kündigte an, er wolle hart dafür kämpfen,
dass die Bereiche Kultur, Bildung und Sport trotz knapper Kassenlage
weiterhin die Ausstattung und Unterstützung erhielten, die
sie brauchen
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Datum: 18.12.2009
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Abschluss der Baumaßnahme Elsenbrücke
und Freigabe für den Verkehr
Die Grundinstandsetzungsarbeiten an der Elsenbrücke, die eine
wichtige Verkehrsverbindung über die Spree zwischen Friedrichshain
und Kreuzberg ist, werden am 23.12.2009 abgeschlossen sein. Ab dem
Nachmittag wird die gesamte Brücke wieder dem Verkehr übergeben.
Derzeit finden die letzten Arbeiten auf der gesperrten östlichen
Brückenhälfte statt. Nach Abschluss der Arbeiten wird
der Verkehr (Kfz, Radfahrer und Fußgänger) in Richtung
Norden wieder von der westlichen auf die jetzt ebenfalls instandgesetzte
östliche Seite der Elsenbrücke verschwenkt. Damit stehen
dem Kfz-Verkehr wieder 3 Fahrstreifen je Richtung sowie für
Fußgänger beide Gehwegseiten und für die Radfahrer
Fahradstreifen zur Verfügung.
Unmittelbar vor der Verkehrsfreigabe werden die Fahrbahnmarkierungsarbeiten
ausgeführt und sämtliche bauzeitlichen Verkehrseinrichtungen
entfernt.
Die Umschwenkung auf die östliche Brückenhälfte
erfolgt ab dem 22.12.2009 Fahrspur für Fahrspur unter Aufrechterhaltung
des Verkehrs und wird am 23.12.2009 nachmittags abgeschlossen sein.
In den verkehrlichen Spitzenzeiten können dadurch kurzzeitige
Behinderungen im Bereich der Elsenbrücke nicht ausgeschlossen
werden.
Folgende wesentlichen Arbeiten wurden an der ca. 6.300 m²
großen Brücke ausgeführt:
* Erneuerung der Straßen- und Gehwegbeläge einschließlich
der Abdichtung
* Instandsetzung von ca. 13.200 m² Betonflächen an der
Brückenober- und -unterseite sowie an Stütz- und Widerlagerwänden
* Erneuerung von ca. 300 m³ Stahlbeton an Bauteilen der Brücke
* Demontage und Montage von ca. 380 m Brückengeländer
* Erneuerung von ca. 300 m Entwässerungsleitungen
* Auftragen von ca. 8.000 m² Beschichtung an der Brückenunterseite
sowie an Stütz- und Widerlagerwänden
Während der Instandsetzungsarbeiten sind weitere Schäden
an der Brücke freigelegt worden, deren Beseitigung zu einer
Verlängerung der ursprünglich geplanten Bauzeit geführt
hat. Die Bauarbeiten wurden unter ständiger Aufrechterhaltung
des Verkehrs auf der Brücke und des Schiffsverkehrs auf der
Spree unterhalb der Brücke durchgeführt.
Die Gesamtkosten der Grundinstandsetzung der Elsenbrücke betragen
ca. 4,1 Mio. €.
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Datum: 17.12.2009
Pressemitteilung von: Landgericht Berlin
Aufhebung des Haftbefehls im 1. Mai-Verfahren wegen
Werfens eines Molotow-Cocktails gegen Yunus K. und Rigo B.
Die Jugendkammer hat heute den Haftbefehl gegen die seit Anfang
Mai 2009 in Untersuchungshaft sitzenden 20 und 17 Jahre alten Angeklagten
Yunus K. und Rigo B. aufgehoben. Den Angeklagten wird u. a. versuchter
Mord vorgeworfen. Sie sollen am 1. Mai 2009 in Berlin-Kreuzberg
einen so genannten Molotow-Cocktail hergestellt und diesen angezündet
in Richtung der Polizeibeamten geworfen haben. Dabei sei eine Zeugin
von der brennenden Flüssigkeit getroffen worden und habe Verbrennungen
2. - 3. Grades erlitten.
Ein dringender Tatverdacht liege nicht mehr vor, erklärte
die Vorsitzende in der Hauptverhandlung. Die Kammer sei zwar davon
überzeugt, dass die Polizeibeamten, die die beiden Angeklagten
nach ihren Bekundungen vom Anzünden und Werfen des Molotow-Cocktails
bis zur Festnahme nahezu durchgängig beobachtet hätten,
nicht wissentlich die Unwahrheit gesagt hätten. Es seien dafür
keine Anhaltspunkte ersichtlich. Gleichwohl habe die Kammer aber
Zweifel nicht überwinden können, dass die beiden Hauptbelastungszeugen
einer Personenverwechselung erlegen gewesen sein könnten.
Fortsetzungstermine: 21. und 22. Dezember 2009; 6., 7., 11., 20.,
27. und 28. Januar 2010.
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 30.11.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Informationsveranstaltung zum Druckraum in der Reichenberger Straße
Wir laden Sie herzlich ein zur nächsten Informationsveranstaltung
am Mittwoch, den 09.12.2009 um 19.30 Uhr in der
ZiK-Orangerie, Reichenberger Str. 129 in Berlin-Kreuzberg
Für diesen Abend sind folgende Themen geplant:
* Information zu den rechtlichen Rahmenbedingungen (Rechtsverordnung)
für den Betrieb eines Drogenkonsumraums
* Vorstellung des Gesamtkonzepts der Kontaktstelle SKA mit integriertem
Drogenkonsumraum
* Vorführung des 15-minütigen Fixpunkt-Films Einwandfrei
zur Veranschaulichung der Arbeit in einem Kontaktladen mit Drogenkonsumraum
Die verständlichen Sorgen und Befürchtungen der Nachbarschaft
im Hinblick auf den neuen Standort des Drogenkonsumraums werden
vom Bezirksamt und den Suchthilfeträgern ernst genommen. Um
hierüber mit der Nachbarschaft ins Gespräch zu kommen
und um größtmögliche Transparenz und Aufklärung
über das Gesundheits- und Suchthilfezentrum zu schaffen, findet
jeden 2. Mittwoch im Monat eine Informationsveranstaltung statt.
Für Fragen und den gemeinsamen Dialog sind Vertreterinnen
und Vertreter des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, von Fixpunkt
sowie von ZiK Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg von Berlin
Stadtrat für Gesundheit, Soziales und Beschäftigung, Herr
Mildner-Spindler
Tel.: 90298-2601
ZIK - Zu Hause im Kiez gGmbH
Perleberger Str. 27, 10559 Berlin
Tel. 398 960 24
FIXPUNKT
Boppstr. 7, 10967 Berlin
Tel. 693 22 60
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Datum: 26.11.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Der Biberausstieg in Friedrichshain-Kreuzberg ist fertig!
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Biberausstieg in Friedrichshain-Kreuzberg ist fertig!
Aus diesem Anlass lade ich Sie herzlich zur Begutachtung und Einweihung
am 02.12. 2009, 13:00 Uhr
vor Ort ein. (Eingang in den Park an der Spree ggü. vom Ostbahnhof)
In einer Breite von 15m wurde spreeseitig die Spundwand abgesenkt
und die Uferböschung neu bepflanzt, um Bibern und Wasservögeln
einen Ausstieg und eine Raststätte anzubieten. Die Maßnahme
wurde mit Mitteln der Europäischen Union, der Senatsverwaltung
und des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg finanziert. Insgesamt
dauerte die Maßnahme von der Mittelbeantragung bis zur Fertigstellung
ein Jahr.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat sich im Rahmen der
Kampagne Countdown 2010 unter anderem dazu verpflichtet,
mit der Realisierung des Biberausstieges einen weiteren Beitrag
zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Biotopverbund der Berliner
Gewässer zu leisten.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Kalepky
Bezirksstadträtin für Bauen, Wohnen und Immobilienservice
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Datum: 06.11.2009
Pressemitteilung von: Generalstaatsanwaltschaft Berlin
Bordsteinkick nach Schlägerei vor einer Diskothek
in Berlin-Friedrichshain - Anklage gegen vier junge Männer
wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen vier Männer aus Brandenburg
im Alter von 20 bis 26 Jahren Anklage wegen versuchten Mordes und
gefährlicher Körperverletzung erhoben.
Der Anklageschrift zufolge trafen die vier der rechten Szene zuzurechnenden
alkoholisierten Angeschuldigten in den frühen Morgenstunden
des 12. Juli 2009 nach Verlassen einer sogenannten Schaumparty
in einer Friedrichshainer Diskothek im Bereich des S-Bahnhofs Frankfurter
Allee auf eine etwa zehnköpfige, dem linken Spektrum zuzurechnende
Personengruppe. Dabei soll es zu verbalen und körperlichen
Auseinandersetzungen gekommen sein, in deren Verlauf zunächst
der 22-jährige Angeschuldigte L. durch Schläge und Tritte
ins Gesicht eine stark blutende Platzwunde davon getragen haben
soll. Daraufhin sollen die vier Angeschuldigten einen jungen Mann
aus der gegnerischen Gruppe mit Schlägen und, nachdem er zu
zu Boden gegangen war, mit Tritten ins Gesicht attackiert haben,
bis dem unbekannt gebliebenen Mann schließlich die Flucht
gelang.
Anschließend sollen die Angeschuldigten einen 22-Jährigen
aus der gegnerischen Gruppe zunächst solange mit Fäusten
ins Gesicht geschlagen haben, bis auch er zu Boden ging und daraufhin
aus Wut beschlossen haben, ihn zu töten. Den wehrlos am Boden
Liegenden sollen sie dann unter anderem mit sogenannten Stampfkicks
bis zur Bewusstlosigkeit gegen Kopf und Oberkörper getreten
haben. Anschließend soll der 26-jährige Angeschuldigte
K. das Opfer an seiner Kleidung auf den Fahrradweg gezerrt und nochmals
mit voller Wucht einen Bordsteinkick gegen ihn ausgeführt
haben, um ihn zu töten. Erst durch das Eintreffen der Polizei
sollen die Angeschuldigten an der weiteren Tatausführung gehindert
worden sein.
Der Geschädigte erlitt schwere Kopfverletzungen und musste
zwei Tage lang auf der Intensivstation medizinisch versorgt werden.
Die Angeschuldigten wurden unmittelbar nach der Tat vorläufig
festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.
Steltner
Pressesprecher
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Datum: 06.11.2009
Pressemitteilung von: Amtsgericht Tiergarten
Freispruch im ersten Prozess wegen versuchter "Pkw-Brandstiftung"
Das Amtsgericht Tiergarten hat heute die 21 Jahre Angeklagte Alexandra
R. vom Vorwurf
der versuchten Brandstiftung freigesprochen und ordnete für
die fünfmonatige Untersuchungshaft
die gesetzlich vorgesehene Entschädigung an.
Die Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagten vorgeworfen, dass sie
am 18. Mai 2009 in
Berlin-Friedrichshain Grillanzünder auf den Reifen eines Geländewagens
gelegt und diese
angezündet habe. Bevor das Feuer auf den Wagen übergreifen
konnte, seien die brennenden
Grillkohleanzünder von zufällig vorbeifahrenden Polizeibeamten
entfernt worden.
Das Schöffengericht war zu der Überzeugung gekommen, dass
der Angeklagten diese
Tat nach der durchgeführten Beweisaufnahme nicht nachzuweisen
sei.
Es seien erhebliche Zweifel vorhanden, ob die Angeklagte die Täterin
gewesen sei, so der
Vorsitzende in der mündlichen Urteilsbegründung. Einer
der Polizeibeamten habe zwar
die Angeklagte in Tatortnähe als Täterin identifizieren
können. Beim Gericht seien aber
aufgrund der Aussage dieses Polizeibeamten Zweifel aufgekommen,
ob ein sicheres
Wiedererkennen vorliege, erklärte der Vorsitzende. Der
Zeuge habe von schlechten
Lichtverhältnissen am Tatort gesprochen und sei am Anfang von
einer männlichen Person
ausgegangen, die sich in der Nähe des Tatortes aufgehalten
habe. Des Weiteren habe
der Polizeibeamte die Angeklagte zunächst nur anhand der Kleidung
identifizieren können.
Der Zeuge habe keine Details bzgl. des Gesichts der verdächtigen
Person benennen
können. Grundsätzlich sei das Wiedererkennen eines
einzelnen Zeugen ein sehr fehleranfälliges
Beweismittel und bedürfte daher einer sorgfältigen Prüfung.
Der Vorsitzende führte in der Urteilsbegründung weiter
an, dass bei der Angeklagten keine
Spuren festgestellt werden konnten, die in Zusammenhang mit einer
Brandstiftung und
der benutzten Grillanzünder stünden. Am Tatort seien ebenfalls
keine Beweismittel ermittelt
worden, mit denen der Tatnachweis hätte erbracht werden können.
Es seien keine
Handschuhe gefunden worden, die die Angeklagte benutzt habe, um
Spuren an ihren
Händen zu vermeiden. Der bei der Angeklagten aufgefundene Sprühkopf
passe zwar auf
eine der beiden Farbsprühdosen, die am Tatort entdeckt worden
seien. Diese seien allerdings
alt und fast leer gewesen. Es seien am Tatort keine Farbanhaftungen
festgestellt
worden, die darauf schließen ließen, dass diese Dosen
zum Einsatz gekommen seien. Die
bei der Durchsuchung der Wohnung der Angeklagten aufgefundenen Grillkohleanzünder
und Handschuhe seien ebenfalls für einen Tatnachweis nicht
ausreichend. Zwar sei der
aufgefundene Grillkohleanzünder mit dem am Tatort identisch
gewesen. Es handele sich
dabei jedoch um ein Massenprodukt, welches auf unterschiedliche
Packungen und Her2
steller aufgeteilt werde und grundsätzlich in vielen Haushalten
zu finden sei. Logische
Konsequenz sei daher ein Freispruch.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann durch die Staatsanwaltschaft
binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der Berufung oder Revision angefochten werden.
Info
Chronologie der Haftverhältnisse
Erlass des Haftbefehls am 20. Mai 2009
Haftverschonungsbeschluss des Amtsgerichts Tiergarten vom
31. Juli 2009
Beschwerde der Staatanwaltschaft gegen den Haftverschonungsbeschluss
Beschluss des Landgerichts Berlin vom 4. August 2009: Aufhebung
des Haftverschonungsbeschlusses
Beschluss des Kammergerichts vom 19. August 2009: Verwerfung
der weiteren Beschwerde der Angeklagten gegen
die Invollzugsetzung des Haftbefehls.
Beschluss des Amtsgerichts Tiergarten vom 23. Oktober 2009:
Aufhebung des Haftbefehls und Freilassung der Angeklagten
Dr. Petra Carl
Pressesprecherin
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Datum: 20.10.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Der Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg, Herr
Dr. Franz Schulz, informiert:
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
hiermit muss ich Sie leider darüber informieren, dass die
Veranstaltungen zum Bürgerhaushalt 2011 verschoben werden müssen.
Der Senat hat den Bezirken für das Haushaltsjahr 2010 nicht
ausreichende Finanzmittel zugewiesen. Für Friedrichshain-Kreuzberg
verbleibt, nach zwischenzeitlich vorgenommenen Einsparungen, ein
Defizit von 6 Millionen Euro. Wegen dieses Defizits konnten aus
dem Ideenkatalog 2010 bislang nur wenige Vorschläge berücksichtigt
werden. Auch die Bezirksverordnetenversammlung hat vor dem Hintergrund
der Haushaltsnotlage den Abschluss der Haushaltsberatungen auf den
November 2009 verschoben.
Um die Ergebnisse dieser Haushaltsberatungen, auch zum Ideenkatalog
2010, in den geplanten Veranstaltungen zum Bürgerhaushalt berücksichtigen
zu können, mussten leider die vorgesehenen Veranstaltungstermine
verschoben werden.
Ich bitte um Verständnis für die Änderung der Termine.
Wir werden Sie bis Dezember über das weitere Vorgehen informieren.
Dr. Franz Schulz
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Datum: 19.10.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Die Luisenstadt - Wiedergewinnung eines Stadtteils - 1. Bürgerabend
zur städtebaulichen Rahmenplanung
Die Bezirksämter Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg laden
alle Bewohnerinnen und Bewohner, Grundstückseigentümer,
Gewerbetreibenden und alle an der Entwicklung der Luisenstadt Interessierten
zur Vorstellung des Planungsstandes ein.
Der Bürgerabend findet statt
am Dienstag, den 20.10.2009
von 18.00 bis 20.00 Uhr
in der St. Michael-Kirche, Waldemarstraße 8-10
10999 Berlin-Kreuzberg
Wichtige Fragestellungen sind: Was ist notwendig, um vorhandene
Qua¬litäten zu stärken? Wie kann das Zusammenwachsen
der Luisenstadt gefördert werden? Alle Gäste sind eingeladen,
ihre Anregungen und Ideen hierzu einzubringen.
Die Vorstellung der ersten Planungsüberlegungen und die Moderation
des Abends erfolgt durch das beauftragte Büro Herwarth + Holz,
Planung und Architektur.
Hintergrund
Das ca. 210 ha große Planungsgebiet mit rund 20.500 Einwohnern
wird im Norden von der Spree, im Westen von der Lin¬denstraße
und Axel-Springer-Straße, im Süden von der Ritterstraße
begrenzt. Der ehemalige Luisenstädtische Kanal mit dem Denkmalbereich
Bethanien sowie das Gartendenkmal Mariannenplatz begrenzen den Planungsraum
nach Osten. Die in großen Teilen vorhandenen aufgelockerten,
fast reinen Wohngebiete der Nachkriegszeit, wie die Großsiedlung
Heinrich-Heine-Viertel, und umfangreiche, seit Jahren brachliegende
Flächen lassen die geschäftige, innerstädtische Dynamik
der Luisenstadt vor den Kriegszerstörungen nur erahnen. In
den gründerzeitlichen Teilen der Luisenstadt sind teilweise
noch sehr kleinteilige Nutzungsmischungen vorzufinden. Ein Gewerbe-
und Kerngebietsband zieht sich von der Spree bis zur südlichen
Friedrichstadt.
Die Luisenstadt soll als stadtentwicklungspolitisch wichtiger Bereich
an der ehemaligen Grenze zwischen Mitte und Kreuzberg in den nächsten
Jahren städtebaulich verbessert werden. Es geht darum, den
Stadtgrundriss wiederherzustellen und die historische Stadtstruktur
für die Bürgerinnen und Bürger wieder erlebbar zu
machen, die Wohnnutzung auszubauen und zu qualifizieren, die öffentlichen
Freiflächen und die Verkehrssituation zu verbessern sowie die
Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen zu fördern.
Deshalb erarbeitet das Bezirksamt Mitte in Kooperation mit dem
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung eine städtebauliche Rahmenplanung.
In den letzten Jahren wurden bereits wichtige Entwicklungen angestoßen.
Die Luisenstadt ist wegen ihrer besonderen Bedeutung und des erforderlichen
Handlungsbedarfs ein Schwerpunkt der sozialen und integrierten Stadtteilentwicklung
Berlins. Für die Stabilisierung und Entwicklung kommen in mehreren
Bereichen der Luisenstadt Instrumente der Städtebauförderung
zum Einsatz, wie das Quartiersmanagement, der Stadtumbau West und
der Städtebaulichen Denkmalschutz. Die Luisenstadt ist weiterhin
durch fünf städtebauliche Erhaltungsverordnungen in großem
Umfang geschützt.
Wie in kaum einem anderen Stadtteil Berlins spiegeln sich in der
Luisenstadt die unterschiedlichen Phasen Berliner Stadtentwicklungsgeschichte
wider. Der kleinere und ältere Teil der Luisenstadt liegt in
Mitte, der weitaus größere Teil im ehemaligen Bezirk
Kreuzberg. Durch Kriegszerstörung und Mauerbau sind wesentliche
Bereiche der historischen Luisenstadt verschwunden. Teile der Grenzstreifen
sind heute noch als innerstädtische Brachen sichtbar. Besonders
stadtbildprägend sind die rekonstruierten Anlagen des ehemaligen
Luisenstädtischen Kanals mit Engelbecken, die weithin sichtbaren
Kirchen St. Michael und St. Thomas, das Bethanien und die repräsentativen
Platzfolgen. Die Luisenstadt hat gute Voraussetzungen und ein beträchtliches
Kapital für ein innerstädtisches Quartier mit hoher Anziehungskraft.
Ob es gelingt, einen attraktiven und lebenswerten Stadtteil für
alle Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigten sowie Besucherinnen
und Besucher zu entwickeln, hängt auch von der Mitwirkungsbereitschaft
der Partner vor Ort ab.
Die Rahmenplanung ist die Grundlage, flexibel auf neue Entwicklungen
und Anforderungen an Gebäude, Freiräume und Nutzungen
im Stadtviertel reagieren zu können. In einer ganzheitlichen
Betrachtungsweise werden Aspekte der Bevölkerungs- und Wohnungsentwicklung,
der Situation der sozialen Einrichtungen, der Grün- und Verkehrsflächen
und der Wirtschaft zusammengeführt.
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Datum: 16.10.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Schließung der Bürgerämter Friedrichshain-Kreuzberg
am 21.10.2009
Aufgrund der Personalversammlung der Bezirksverwaltung am 21.10.2009
bleiben die Bürgerämter im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
geschlossen.
Kontakt:
Redaktionsteam Amt für Bürgerdienste
Rufnummer 90298 - 4593, - 2055 oder - 2469
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Datum: 14.10.2009
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts
Amtsgericht Tiergarten: Unbedingte Freiheitsstrafe gegen Cristian
P. wegen Teilnahme an den 1. Mai-Ausschreitungen
Das Amtsgericht Tiergarten hat heute einen 30 Jahre alten Angeklagten
wegen Landfriedensbruchs in zwei Fällen, jeweils in Tateinheit
mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie mit versuchter gefährlicher
Körperverletzung u. a., zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von
zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht ordnete darüber
hinaus die Fortdauer der Untersuchungshaft an.
Das Schöffengericht sah es nach der durchgeführten Beweisaufnahme
als erwiesen an, dass der Angeklagte sich in der Nacht am 1. Mai
2009 an den Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg beteiligt habe und
hintereinander insgesamt 17 Flaschen gezielt in Richtung der Polizeibeamten
geworfen habe. Nicht aufgeklärt werden konnte, ob Polizeibeamte
verletzt wurden.
Bei der Strafzumessung hielt das Gericht dem Angeklagten zugute,
dass er nicht vorbelastet ist. Die immense Anzahl der Würfe
sowie die Intensität des Vorgehens seien allerdings zu Lasten
des Angeklagten anzuführen, erklärte die Vorsitzende in
der mündlichen Urteilsbegründung. Die Handlung spiegele
ein völlig skrupelloses Vorgehen gegen andere Menschen wieder,
führte die Vorsitzende weiter aus. Der Angeklagte habe sich
ganz bewusst und gezielt an den Ausschreitungen zum 1. Mai
beteiligt.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der Berufung oder Revision angefochten werden.
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Datum: 27.09.2009
Pressemitteilung von: Piratenpartei
Berlin
Piraten-Wahlparty wegen Bauamt verlegt Berlin braucht
mehr Freiräume
Aufgrund von baulichen Vorschriften durch das Bauamt Friedrichshain-Kreuzberg
muss die Wahlparty der Piratenpartei Deutschland verlegt werden.
Zwar findet sie wie geplant auf dem RAW-Gelände statt, jedoch
musste statt des RAW-Tempels das Astra Kulturhaus angemietet werden.
Dies bedeutet für die Piratenpartei den Wechsel von einem der
Freiraumanbieter zum kommerziellen Vertragspartner. Der Berliner
Landesverband, der die Örtlichkeit ausgesucht hatte, bedauert,
dass mit der Durchführung der Wahlparty nun nicht einer der
Freiraumanbieter betraut werden konnte. Der Wechsel ist für
die Piratenpartei zudem mit deutlich erhöhten Kosten verbunden.
Der Landesverband der Berliner Piratenpartei lehnt die zunehmende
Einschränkung von Freiräumen durch die Stadt Berlin ab.
Bei seinen Aktivitäten möchte er die Vereine und Anbieter
von Freiräumen unterstützen.
Florian Bischof, Mitglied des Berliner Landesvorstandes, meint
hierzu: Ohne Freiräume ist Berlin nicht nur arm, sondern
auch langweilig und unsexy. Es ist fraglich, ob die Festsetzung
der Auflagen mit dem notwendigen Augenmaß erfolgten. Durch
die Schließung der Stenzerhalle des RAW Tempel e.V. sind mehr
als 60 Projekte, darunter auch der Kinderzirkus Zack, und über
30 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bedroht.
Mehr
Infos zur Bundestagswahl in Friedrichshain-Kreuzberg
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Datum: 24.09.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Öffentliche Informationsveranstaltung
Am Mittwoch, dem 30.09.2009 um 19 Uhr findet in der ZIK-Orangerie,
Reichenberger Str. 129 eine öffentliche Informationsveranstaltung
statt.
Während dieser Veranstaltung stellt das Bezirksamt Lösungsansätze
zur Verbesserung der Situation am Kottbusser Tor im Zusammenhang
mit der Drogenszene sowie eine Perspektive für
die Suchthilfeangebote vor.
Sie sind herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Tel.: 90298-2037
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Datum: 21.08.2009
Pressemitteilung von: Präsidentin des Kammergerichts, Generalstaatsanwaltschaft
Berlin
Haftfortdauer für Christoph T. und Alexandra R. (Tatvorwurf:
vollendete und versuchte PKW-Brandstiftung)
Das Kammergericht hat am 19. August und 20. August 2009 in zwei
Fällen Haftfortdauer für mutmaßliche Autobrandstifter
angeordnet.
Am 19. August 2009 hat der 1. Strafsenat die weitere Beschwerde
der Angeschuldigten Alexandra R. gegen den Beschluss des Landgerichts
Berlin vom 4. August 2009 verworfen. Der Angeschuldigten wird eine
versuchte Brandstiftung zur Last gelegt. Sie soll ver-sucht haben,
in Berlin-Friedrichshain einen Geländewagen mittels Grillkohleanzünder
in Brand gesetzt zu haben. Das Landgericht Berlin hatte zuvor auf
die Beschwerde der Staatsanwaltschaft die Entscheidung des Amtsgerichts
Tiergarten, nach der die Angeschuldigte von der Haft verschont wurde,
aufgehoben und den Haftbefehl vom 20. Mai 2009 wieder in Vollzug
gesetzt.
Am 20. August 2009 hat der 2. Strafsenat auf die Beschwerde der
Staatsanwaltschaft den Haftbefehl gegen den Angeschuldigten Christoph
T. wieder in Vollzug gesetzt, nachdem das Landgericht Berlin am
6. August 2009 den Angeschuldigten vom Vollzug der Haft verschont
hatte. Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, in Berlin-Friedrichshain
einen PKW in Brand gesetzt zu haben.
Beide Senate führten als Begründung an, dass die Angeschuldigten
dringend tatverdächtig seien und Fluchtgefahr bestehe. Im Falle
einer Verurteilung müssen die Angeschuldigten mit einer erheblich
über der gesetzlichen Mindeststrafe von 1 Jahr liegenden Freiheitsstrafe
rechnen, die voraussichtlich aufgrund ihrer Höhe nicht mehr
zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Darüber hinaus
führte dass Kammergericht u. a. als Begründung an, dass
auch generalpräventive Erwägungen in die Strafzumessung
straferhöhend einfließen könnten.
Dr. Petra Carl Martin Steltner
Pressesprecherin der Berliner Strafgerichte Pressesprecher der Staatsanwaltschaften
und der Amtsanwaltschaft Berlin
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Datum: 12.08.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Baumfällungen und Verkehrsführung auf der Karl-Marx-Allee
wegen Tunnelsanierungsmaßnahmen der BVG
Bei einem Termin in der vergangenen Woche mit Vertretern der BVG
und der Verkehrslenkung Berlin konnten einige Anregungen der Anwohnerinnen
und Anwohner aus der Veranstaltung am 4.8.2009 vom Bezirksamt mit
den anwesenden Institutionen abgestimmt werden.
Bäume:
So werden die derzeit gefällten Bäume nicht erst nach
Beendigung der Sanierungsmaßnahme durch Neupflanzungen ersetzt,
sondern schon nach Beendigung der Sanierung auf der Südseite
der Karl-Marx-Allee, d.h. bereits im Frühjahr 2010 werden neue
Bäume nachgepflanzt.
Der im nördlichen Baufeld stehende Aprikosenbaum wird komplett
ausgegraben und in eine Baumschule verbracht, von wo aus er nach
Beendigung der Baumaßnahme wieder an seinem alten Standort
angepflanzt werden soll. Von den anderen vorhandenen Obstbäumen
sollen Reiser geschnitten und in einer Baumschule zur Veredelung
genutzt werden. Nach dem erfolgreichen Anwachsen sollen diese Bäume
dann ebenfalls wieder zurück kommen.
Verkehr:
Für den zu verlegenden Fahrradweg auf der Nordseite der Karl-Marx-Allee
werden besondere Abgrenzungen geschaffen, um Gefährdungen von
Fußgängern zu vermeiden.
Des weiteren soll im Bereich Weberwiese für die Fahrgäste
der U-Bahn ein Zugang von der nördlichen Straßenseite
erhalten bleiben.
Die Verkehrslenkung Berlin ist um Prüfung zur Einführung
von Tempo 30 auf der gesamten Karl-Marx-Allee während der Baumaßnahme
gebeten worden, um die Lärmbelästigung für die Anwohnerinnen
und Anwohner zu minimieren.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hofft mit diesen Verabredungen,
die Beeinträchtigungen durch die unvermeidlichen Baumaßnahmen
so gering wie möglich zu halten.
Kontakt:
Büro der Bezirksstadträtin
für Bauen, Wohnen Immobilienservice
Frau Jutta Kalepky
Telefon: 90298 - 3261
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Datum: 27.07.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Info-Veranstaltung - Alternative Verkehrslenkung beim U-Bahnhof
Weberwiese während der Tunneldeckensanierung
Das Bezirksamt lädt interessierte Anwohnerinnen und Anwohner
zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Alternative Verkehrslenkung
beim U-Bahnhof Weberwiese während der Tunneldeckensanierung
an Bahnhöfen der U-Bahnlinie 5 ein.
Die Veranstaltung findet statt
am Dienstag, dem 4. August 2009 um 18:00 Uhr
im Bürodienstgebäude Petersburger Straße 86-90,
Raum 301
Anwesend werden Vertreterinnen bzw. Vertreter der folgenden Institutionen
sein:
BVG
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Verkehrslenkung Berlin
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Für Nachfragen erreichen Sie das Büro der zuständigen
Bezirksstadträtin unter Telefon : 90298 3261.
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Datum: 16.07.2009
Pressemitteilung von: Generalstaatsawaltschaft Berlin
Beschwerde der Staatsanwaltschaft beim Kammergericht erfolgreich
- mutmaßlicher Autobrandstifter vom 17. Juni 2009 in Untersuchungshaft
Ein 22jähriger Beschuldigter, der im Verdacht steht, am 17.
Juni 2009 gegen 22.00 Uhr gemeinsam mit einem mutmaßlichen
20jährigen Mittäter in der Pettenkoferstraße
in Berlin Friedrichshain einen PKW Passat mit Lampenöl in Brand
gesetzt zu haben, befindet sich seit gestern in Untersuchunghaft
in der JVA Moabit, nachdem das Kammergericht auf die Beschwerde
der Staatsanwaltschaft hin Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet
hat.
Zuvor hatten das Amtsgericht Tiergarten und das Landgericht Berlin
die vorhandene Beweislage nicht für ausreichend erachtet und
deshalb den Erlass eines Haftbefehls abgelehnt. Auf die weitere
Beschwerde der Staatsanwaltschaft hat das Kammergericht diese Entscheidungen
korrigiert und den beantragten Haftbefehl wegen des Haftgrundes
der Fluchtgefahr gegen den 22jährigen Beschuldigten erlassen.
Gegen den 20jährigen Mitbeschuldigten hat das Kammergericht
dahingegen Untersuchungshaft nicht angeordnet, weil ein Haftgrund
nicht besteht, da nicht zu erwarten ist, dass er sich dem Strafverfahren
entziehen wird.
Bei der Entscheidung hat das Kammergericht den dringenden Tatverdacht
im Wesentlichen auf das von mehreren Zeugen beobachtete konspirative
Verhalten der Beschuldigten sowie die Ergebnisse der kriminaltechnischen
Untersuchungen gestützt. Demzufolge haben sich die Beschuldigten
unmittelbar bevor das Fahrzeug in Flammen aufging, in verhaltensauffälliger
Weise vom Tatort entfernt, sich nach etwaigen Verfolgern umgedreht
und ihre Kleidung gewechselt. Daraufhin haben Polizeibeamte die
Beschuldigten wenige Häuserlängen vom Tatort entfernt
festnehmen können. Bei den anschließend durchgeführten
kriminaltechnischen Untersuchungen sind frische Lampenölanhaftungen
an den Händen und der Kleidung der der linken Szene
zu zurechnenden Beschuldigten festgestellt worden.
Beide Beschuldigten bestreiten die Tat.
Die Ermittlungen dauern an.
Steltner
Pressesprecher
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Datum: 24.06.2009
Pressemitteilung von: Generalstaatsawaltschaft Berlin
Lebensgefährlicher Messerstich auf 14jährigen:
Mutmaßlicher Mörder des 62jährigen Klaus-Ulrich
B. als Beschuldigter auch in diesem Fall verhaftet
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei richten sich
gegen den 31jährigen staatenlosen Beschuldigten Metheb Mahmoud
A.auch wegen des Messerangriffs auf einen 14jährigen vom vergangenen
Wochenende.
Der Beschuldigte steht im Verdacht, am 7. Juni 2009 in seiner Wohnung
in der Yorckstr. den 62jährigen Klaus-Ulrich B. getötet
und die Leiche in seinem Schrank versteckt zu haben. Er befindet
sich deshalb wegen Totschlags seit dem 22. Juni 2009 in Untersuchungshaft.
Umfangreiche und intensive Ermittlungen von Staatsanwaltschaft
und Mordkommission ergaben erste Hinweise auf die Täterschaft
des Beschuldigten auch im Falle des 14jährigen Jungen, der
am vergangenen Wochenende in der mütterlichen Wohnung in der
Adalbertstraße in Berlin-Kreuzberg durch einen Messerstich
in den Hals lebensgefährlich verletzt worden ist.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen, insbesondere der polizeipsychologisch
begleiteten - Befragung des Opfers hat sich der Tatverdacht gegen
den Beschuldigten auch wegen dieser Tat erhärtet. Die Strafverfolgungsbehörden
gehen nach gegenwärtigem Ermittlungsstand von folgenden Tatabläufen
aus:
Der Besch. soll im Zusammenhang mit seiner dem Gelderwerb dienenden
Tätigkeit als Strichjunge die Leiche des von ihm zuvor getöteten
Klaus Ulrich B. in einem Schrank in seiner Wohnung versteckt
haben. In den folgenden Tagen soll er sich aus Angst vor Entdeckung
meist an unterschiedlichen Orten außerhalb seiner Wohnung
aufgehalten haben.
Seinen Angaben zufolge zufolge soll er sich in den Morgenstunden
des 20. Juni 2009 zu seiner Wohnung begeben haben und dort gesehen
haben, dass die Polizei wegen der kurz zuvor in seiner Wohnung gefunden
Leiche bereits vor Ort war.
Der u.a. wegen fehlender auswärtiger Übernachtungsmöglichkeiten
sowie der Entdeckung des Tötungsdelikts wütende und frustrierte
Beschuldigte soll daraufhin über die Terasse und ein geöffnetes
Fenster in die Wohnung einer Bekannten in der Adalbertstraße
eingestiegen sein, wo sich lediglich deren 14jähriger Sohn
aufhielt und das im Bett schlafende, arglose Opfer zunächst
heftig gewürgt haben. Es folgte ein ca. zweistündiges
Märtyrium, in dessen Verlauf der Beschuldigte sein Opfer mehrfach
brutal vergewaltigt haben soll. Schließlich soll der Beschuldigte
dem verängstigten und wehrlosen 14jährigen, der sich vorher
selbst die Augen verbinden musste, mit einem Küchenmesser einen
heftigen Messerstich in die rechte Halsseite versetzt und dabei
geäußert haben: Und deine Mutter ist nachher dran!.
Der Junge erlitt eine 3-4 cm breite, bis zu 7 cm tiefe horizontale
und heftig blutende
Halswunde; der Stich drang knapp neben der Schlagader in den Hals.
Unmittelbar nach Erlass des Haftbefehls wegen des Tötungsdelikts
vom 7. Juni 2009 ist der strafrechtlich erheblich vorbelastete Beschuldigte
auch zu den neuen Tatvorwürfen vernommen worden. Dabei hat
er sich teilgeständig eingelassen.
Die Ermittlungen dauern an.
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Datum: 18.06.2009
Pressemitteilung von: Generalstaatsawaltschaft Berlin
Anklagen wegen "Mai-Krawallen"
1.Anklage wegen versuchten Mordes
Die Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit den Mai-Krawallen
gegen einen 19jährigen Abiturienten und einen 17jährigen
Schüler Anklage wegen versuchten Mordes und fahrlässiger
Körperverletzung vor der Jugendkammer des Landgerichts Berlin
erhoben.
Den beiden Schülern, die sich seit der Tat in Untersuchungshaft
befinden, wird vorgeworfen, am 1. Mai 2009 gegen 22.00 auf der Kottbusser
Straße in Berlin-Kreuzberg gemeinschaftlich handelnd aus einer
Menschenansammlung heraus einen selbstgebauten Molotow-Cocktail
gegen dort eingesetzte Polizeibeamte geworfen und dabei in Kauf
genommen zu haben, dass durch Brandverletzungen mehrere Menschen
getötet werden.
Der Brandsatz ging wenige Meter vor den Polizeibeamten in Flammen
auf, nach dem er zuvor die Kleidung einer Frau in Brand gesetzt
und bei ihr erhebliche Brandverletzungen verursacht hatte.
Die Angeschuldigten haben sich nicht eingelassen bzw. die Tat bestritten.
2. Anklage gegen Polizeibeamten wegen Steinwürfen auf Polizisten
Wegen der Mai-Krawalle hat die Staatsanwaltschaft außerdem
Anklage vor dem Amtsgericht Tiergarten Schöffengericht
-gegen einen 24jährigen Beamten der Bundespolizei wegen schweren
Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung erhoben.
Dem vom Vollzug der Untersuchungshaft verschonten Angeschuldigten
wird vorgeworfen, sich am 1. Mai 2009 kurz vor Mitternacht in der
Adalbertsraße in Berlin Kreuzberg an gewalttätigen Ausschreitungen
beteiligt zu haben, indem er mindestens 3 Pflastersteine gezielt
auf die in unmittelbarer Nähe eingesetzten Polizeibeamten geworfen
und dabei erhebliche Verletzungen der angegriffenen Polizisten in
Kauf genommen haben soll.
Nachdem der Angeschuldigte zunächst gegenüber Polizeibeamten
die Steinwürfe eingeräumt haben soll, bestreitet er nunmehr
die Tat.
3. Bislang Anklageerhebung in weiteren 49 Fällen wegen
der Mai-Krawalle.
In weiteren 49 Fällen hat die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang
mit den Mai-Krawallen bislang Anklage erhoben, vorrangig
gegen diejenigen Angeschuldigten, die sich wegen der Tatvorwürfe
in Untersuchungshaft befinden.
Steltner
Pressesprecher
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Datum: 16.06.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
SPD Friedrichshain-Kreuzberg wählt drei Frauen in leitende
Positionen
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung
am Freitag, den 12. Juni 2009 im Rathaus Kreuzberg zwei Positionen
im Geschäftsführenden Kreisvorstand und eine Beisitzerin
in den Kreisvorstand nachgewählt.
Die bisherige Kreisschriftführerin Alexandra Kast wurde mit
deutlicher Mehrheit zur Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt.
Die Quartiersmanagerin hatte schon bisher eine leitende Funktion
im Wahlkampfteam des Friedrichshain-Kreuzberger Bundestagskandidaten
Björn Böhning und wird sich auch in ihrem neuen Amt weiterhin
um den Bundestagswahlkampf kümmern. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte
sind die Sozial- und Stadtentwicklungspolitik. Alexandra Kast ist
Mitglied der 15. Abteilung (Weberwiese) im Friedrichshain.
In das Amt der Kreisschriftführerin wurde Nina Wettern gewählt.
Die studierte Erziehungswissenschaftlerin ist zugleich Ortsgruppenvorsitzende
der Naturfreunde. Als Schriftführerin wird sie auch Kommunikationsbeauftragte
des Kreises, worauf sie als Mitarbeiterin einer PR-Agentur bestens
vorbereitet sein dürfte. Sie wird die Themenbereiche Umwelt-
und Energiepolitik betreuen. Nina Wettern ist Mitglied der 13. Abteilung
(Boxhagener-, Rudolf-, Samariter-, Travekiez und Stralau).
Außerdem wurde mit Alexandra Ortmann eine aktive Hochschul-
und Bildungspolitikerin als neue Beisitzerin in den Kreisvorstand
nachgewählt. Sie ist Mitglied der 45. Abteilung (SPD Südstern).
Der Kreisvorsitzende Jan Stöß sagte: "Ich freue
mich über drei hochqualifizierte Frauen in neuen Positionen
in der SPD Friedrichshain-Kreuzberg. Alexandra Kast, Nina Wettern
und Alexandra Ortmann sind in ihren neuen Ämtern eine wichtige
Verstärkung für die Führungsgremien unserer örtlichen
SPD. Mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten werden sie mithelfen,
unseren Kurs einer modernen, linken Politik für die Lebensqualität
in der Innenstadt zu unterstützen."
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Datum: 28.05.2009
Pressemitteilung von: Bündnis90/Grünen
Friedrichshain-Kreuzberg
Haushalt: Auch Friedrichshain-Kreuzberg widersetzt sich Senat
Berliner Bezirke wollen Kürzungen durch Land nicht hinnehmen
und haben sich auf gemeinsames Vorgehen verständigt
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg weigert sich, den Kürzungsvorgaben
des Senats in Höhe von über zehn Millionen Euro nachzukommen.
Das Bezirksamt hat bereits am Dienstag (26.5.) beschlossen, diese
Fehlsumme als "Pauschale Mehreinnahme" (PME) in ihrem
Haushaltsplan zu verbuchen. "Der Rat der Bürgermeister
ist sich einig, dass die Bezirke die Kürzungsvorgaben des Senats
dieses Mal nicht umsetzen werden", sagt Franz Schulz (Grüne),
Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg. Damit würden
nun 9 von 12 Bezirken die jeweilige Fehlsumme als PME in ihren Haushaltsplänen
verbuchen. "Genau diese Mehreinnahme erwarten wir als Bezirke
vom Land Berlin", stellt Schulz klar. Insgesamt, so haben die
Bezirksbürgermeister nachgerechnet, hat die Senatsfinanzverwaltung
den Bezirken für die kommenden beiden Haushaltsjahre jeweils
142 Millionen Euro zu wenig bereitgestellt. Daher wollen fast alle
Bezirke nun gemeinsam Druck machen und sich dem Senat widersetzen.
"Das ist ein bisher einmaliger Vorgang in der Hauptstadt",
sagt Schulz.
"Kürzungen in dieser Größenordnung sind für
den Bezirk eine Katastrophe", sagt Daniel Wesener, Fraktionsvorsitzender
der Grünen im Bezirk. Die Folge: 100 Stellen in der Verwaltung
müssten gestrichen, etliche Einrichtungen ganz geschlossen
werden. "Damit drohen massive Einschränkungen für
die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk", sagt Wesener.
Friedrichhain-Kreuzberg habe das Haushaltsjahr 2008 mit einem Plus
von knapp 1,5 Millionen Euro abgeschlossen. Dennoch verlangt die
Senatsfinanzverwaltung nun vom Bezirk, Leistungen und Personal um
eine zweistellige Millionensumme zu kürzen.
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Datum: 20.05.2009
Pressemitteilung von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Erste Hälfte der neuen Elsenbrücke steht
Die Grundinstandsetzungsarbeiten des 1. Bauabschnittes an der westlichen
Hälfte der neuen Elsenbrücke werden bis Ende Mai 2009
abgeschlossen sein. Am Dienstag, den 02.06.2009, ist geplant, den
gesamten Verkehr von der östlichen Seite auf die instandgesetzte
westliche Seite der Elsenbrücke umzuschwenken.
Die Umschwenkung erfolgt unter Aufrechterhaltung des Verkehrs.
Da aufgrund der Instandsetzungsarbeiten insbesondere in den verkehrlichen
Spitzenzeiten Behinderungen im Umfeld der Baumaßnahme nicht
ausgeschlossen werden können, wird die Maßnahme im Vorfeld
mittels Hinweisschildern angekündigt und Ausweichmöglichkeiten
aufgezeigt.
Die bestehende, äußere Verkehrsführung ändert
sich durch die Umschwenkung nicht. Die Verkehrsteilnehmer mit Fahrtrichtung
Alt-Treptow werden im Knotenpunktbereich Holzmarktstraße /
Andreasstraße mit Hinweistafeln darauf hingewiesen, dass es
eine Umleitungsstrecke über die Schillingbrücke und die
Schlesische Straße gibt. Weiterhin gibt es im Knotenpunktbereich
Elsenstraße / Puschkinallee Hinweistafeln mit einer Verkehrsempfehlung
über die Oberbaumbrücke und Schillingbrücke.
Nach der Verkehrsumschwenkung erfolgt die Grundinstandsetzung des
2. Bauabschnittes, am östlichen Überbau. Da während
der gesamten Arbeiten nur die westliche Brückenseite für
den Verkehr zur Verfügung steht, müssen die Fahrspuren,
wie schon beim 1. Bauabschnitt von 3 auf 2 je Fahrtrichtung reduziert
werden.
Voraussichtlich wird der Neubau der Brücke Ende 2009 abgeschlossen
sein. Die Baukosten betragen ca. 3,9 Mio.€.
Die Elsenbrücke überspannt im Zuge der Elsenstraße
/ Markgrafendamm (B96a) die Spree und verbindet die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg
und Treptow-Köpenick. Die Brücke ist 186 m lang und 34,60
m breit. Es gibt 3 Fahrstreifen sowie einen Geh- und Radwege je
Richtung. Sie wurde Mitte der 1960er Jahre als Spannbetonkonstruktion
mit zwei voneinander getrennten Brückenseiten errichtet.
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Datum: 15.05.2009
Pressemitteilung von: Die Präsidentin des Kammergerichts -
Pressestelle der Berliner Strafgerichte
Amtsgericht Tiergarten: Erster "Mai-Randalierer" zu
Freiheitsstrafe verurteilt
Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin hat am heutigen Vormittag
in einem ersten Urteil zu den diesjährigen Ausschreitungen
rund um den 1. Mai einen 57 Jahre alten Angeklagten wegen versuchter
gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit einem
besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs in weiterer Tateinheit
mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe
von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt und die Vollstreckung
der Strafe für die Dauer von zwei Jahren zur Bewährung
ausgesetzt. Das Gericht hob zudem den gegen den Mann bestehenden
und vollzogenen Haftbefehl auf.
Das Gericht nutzte eine zunächst anberaumte (nicht öffentliche)
Haftprüfung, um im Einverständnis aller Prozessbeteiligten
in eine öffentliche Hauptverhandlung überzugehen. Die
schnelle Verurteilung beruhte auf den Angaben des Angeklagten Selahatdin
K., der die Vorwürfe aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft
Berlin unumwunden einräumte, sonst allerdings keine Angaben
zur Sache machte.
Nach den Feststellungen des Gerichts hatte sich der Familienvater
in der Walpurgisnacht in Berlin- Friedrichshain in einer Gruppe
gewalttätiger Randalierer aufgehalten, die versuchten, Räumungs-
und Löschmaßnahmen der Polizei zu verhindern. Er selbst
habe am 1. Mai 2009 gegen 0.55 Uhr aus etwa 20 Metern Entfernung
zwei Glasflaschen in Richtung der Einsatzbeamte der Polizei geworfen.
Bei der Strafzumessung hatte das Gericht zugunsten des Angeklagten
zu berücksichtigen, dass dieser bislang unbestraft ist.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche
mit dem Rechtsmittel der Berufung oder der Revision angefochten
werden.
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Datum: 05.05.2009
Pressemitteilung von: Bündnis90/Grünen
Friedrichshain-Kreuzberg
Erklärung von Canan Bayram zum Parteiwechsel
Heute habe ich meinen Austritt aus der sozialdemokratischen Partei
erklärt. Danach habe ich einen Aufnahmeantrag bei Bündnis
90/Die Grünen gestellt. Ich werde mein Direktmandat als Abgeordnete
für Friedrichshain behalten. Ich denke, dass ich für die
Friedrichshainerinnen und Friedrichshainer sowie für die Berlinerinnen
und Berliner in der Grünen Partei mehr bewirken kann als mit
der sozialdemokratischen Partei.
Vor fast 10 Jahren trat ich in die SPD ein. Ich wollte soziale
und demokratische Politik machen. Da ich selbst von sozialdemokratischer
Bildungspolitik profitiert hatte, wollte ich die Fortsetzung dessen
unterstützen. Leider haben sich diese Erwartungen in den letzten
Jahren immer weniger erfüllt. Seit Jahren werden bildungspolitische
Konzepte auf Landesparteitagen beschlossen, die das Licht der Verwirklichung
durch Umsetzung nicht erleben. Die VerliererInnen dieser Politik
sind MigranInnen und Menschen, denen es wirtschaftlich weniger gut
geht. Der Abbau von Bürgerrechten und von sozialer Absicherung
sind Entwicklungen, die ohne die Unterstützung durch die SPD
keine Mehrheit gefunden hätten.
Besonders in folgenden Bereichen stimme ich mit der Politik der
SPD in Berlin nicht überein:
Frauen und Gleichstellung
Bei der Frauenpolitik verhindern sowohl die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
als auch die SPD-Senatsmitglieder eine Frauenpolitik, die Parität
und fairen Umgang miteinander zur Richtschnur hat. Bei der Besetzung
eines Vorstandspostens der Berliner Verkehrsbetriebe wird seit Monaten
ein rechtswidriger Zustand nicht rück abgewickelt, sondern
sogar noch verteidigt. Selbst die Einschätzung von Sachverständigen
in der Anhörung des Frauenausschusses, fast aller Arbeitsgemeinschaften
der SPD Berlin und vieler eigener Abgeordneter wird als Unsinn abgetan.
Michael Müller, Klaus Wowereit und Thilo Sarrazin fühlen
sich an Gesetze, die die partitätische Teilhabe von Frauen
zum Gegenstand haben, nicht gebunden.
Weder der Innensenator noch der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion
halten es für erforderlich bzw. angemessen, sich bei den Frauen,
die sich durch die Äußerung des Innensenators herabgewürdigt
fühlen, zu entschuldigen.
Flüchtlingspolitik und Migration
Die SPD auf Bundesebene hat im Jahre 2007 an einer Verschärfung
des Aufenthaltsgesetzes mitgewirkt, das dazu führt, dass Familien
verelenden., Elternteile über Jahre von ihren Kindern getrennt
werden und bestimmte Nationalitäten unter den Generalverdacht
der Schein- bzw. Zwangsehe gestellt werden. In der Fraktion besteht
eine die MigrantInnen ausgrenzende und diskriminierende Atmosphäre.
Die Praxis, dass Mitarbeiter der Ausländerbehörde bei
Schülerinnen und Schülern an Hand der Zeugnisse über
die Erteilung bzw. Versagung von Aufenthaltserlaubnissen entscheiden
ist unerträglich und wird von der Fraktion und weiten Teilen
der Partei mitgetragen. Mein Vorstoß zur Abschaffung dieses
Verfahrens fand keine unterstützende Mehrheit. Ich finde dieses
Signal auch als Rechtsanwältin, die auf dem Gebiet tätig
ist, falsch und lehne es daher ab.
Umwelt und Verkehr
Ich lehne den Ausbau der A 100 ab. Bereits jetzt steht aber fest,
dass der Senat an der Planung um jeden Preis festhalten wird. Ich
halte dieses für falsch und halte ein Umdenken in der Verkehrspolitik
für zwingend erforderlich.
Berlin, 5.5.2009 Canan Bayram
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Datum: 05.05.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
SPD Friedrichshain-Kreuzberg überrascht und enttäuscht
über den Parteiaustritt von Canan Bayram
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg hat den Austritt von Canan Bayram
und ihren
Wechsel zu den Grünen überrascht und enttäuscht aufgenommen.
Der
Kreisvorsitzende Dr . Jan Stöß sagte dazu: Es berührt
mich besonders, dass Canan
Bayram zu keinem Zeitpunkt das Gespräch gesucht oder signalisiert
hat, dass sie
sich im Kreis oder der Fraktion nicht mehr aufgehoben fühlt.
Sie hat vielmehr noch
vor kurzer Zeit die Koordination des Europawahlkampfs in Friedrichshain
übernommen und Mitte März engagiert die Antragskommission
unseres
Kreisparteitages geleitet. Deshalb erstaunt mich ihr plötzlicher
Wechsel mit
wehenden Fahnen zur politischen Konkurrenz doch sehr .
Canan Bayram hatte mit ihren inhaltlichen Forderungen in der
Frauen- und
Migrationspolitik in der SPD Friedrichshain-Kreuzberg zudem immer
zuverlässige
Unterstützung und breite Mehrheiten hinter sich, so dass mir
jedes Verständnis für
die von ihr nun vorgegebenen Gründe für den Parteiwechsel
fehlt, sagte Stöß
weiter .
Die Kreis-SPD forderte Frau Bayram nach ihrem Austritt zu der Rückgabe
des
Mandats auf, das sie für die Sozialdemokratie errungen hat.
Die Menschen im
Wahlkreis 5 in Friedrichshain haben Klaus Wowereit und der SPD ihre
Stimme
gegeben, nicht den Grünen.
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Datum: 24.04.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne treiben den Sport aus Friedrichshain-Kreuzberg heraus
In einer denkwürdigen Sitzung des Stadtplanungsausschusses
der BVV haben die Grünen unter der tätigen Mithilfe der
Partei Die Linke für eine erstklassige Beerdigung
der Belange des Sports im Bezirk gesorgt.
Nachdem die vorgenannten Parteien zunächst den Abschluss von
Nutzungsverträgen für "Laster und Hänger"
durchgesetzt hatten, wodurch die Errichtung der dringend benötigten
Sport- und Freizeitanlage für den Boxhagener Kiez in weite
Ferne rückt, setzte das grüne Bezirksamt noch einen drauf
und verabschiedete sich auch noch von der Errichtung zweier Sportplätze
auf dem Gleisdreieck.
Kurz zuvor hatten die Grünen noch eine Spiel- und Trainingsstätte
für den erfolgreichen Kreuzberger Verein Türkiyem Spor
gefordert und es als Skandal bezeichnet, dass der Verein gezwungen
sei, außerhalb des Bezirks zu spielen und zu trainieren. Bereits
dieses Dilemma hatten die Grünen allerdings durch ihre eigene
verfehlte Sportpolitik erst verursacht. Immerhin war aber der Versuch
unternommen worden, zwei wettkampftaugliche Spielstätten auf
dem Gelände des Gleisdreiecks zu sichern. Dies hatte die SPD
schon seit langem gefordert. Auch der Senat hatte bereits Zustimmung
für die Bereitstellung der hierfür notwendigen Investitionsmittel
in Höhe von 5,5 Millionen Euro signalisiert.
Doch nun sind alle Planungen wieder Makulatur: Im Ausschuss erklärte
der grüne Bezirksbürgermeister Dr. Schulz, durch die dauerhafte
Spielstätte für Türkiyem im Jahn-Sportspark im Prenzlauer
Berg bestehe kein Bedarf mehr für zwei zusätzliche
Sportplätze in Friedrichshain-Kreuzberg. Im Übrigen habe
eine Überprüfung seiner eigenen Planungen ergeben, dass
die vorgesehenen Flächen ohnehin nicht ausgereicht hätten
und zog den Beschluss des Bezirksamts kurzerhand zurück.
Nach Ansicht des SPD-Bezirksverordneten John Dahl ist diese Entscheidung
ein einziger Skandal: "Die Negierung eines Bedarfs an Sportflächen
bei einer Unterversorgung des Bezirks um 66% ist schlicht abenteuerlich
und verantwortungslos."
Der SPD-Bundestagskandidat Björn Böhning erklärte:
"Die Grünen treiben den Sport aus dem Bezirk heraus. Es
wird Zeit, dass in Friedrichshain-Kreuzberg wieder Politik im Interesse
aller Bürgerinnen und Bürger betrieben wird. Es muss endlich
Schluss sein mit einseitiger Klientelpolitik!"
Auch der SPD-Kreisvorsitzende Jan Stöß kritisierte die
Entscheidung: "Zuerst hat der Bezirk freimütig auf über
1 Million Euro Landeszuschuss für den Sportplatz an der Revaler
Straße verzichtet, jetzt werden 5,5 Millionen Euro verschenkt,
die für die Sportplätze im Gleisdreieck zur Verfügung
gestanden hätten, obwohl Sportflächen im Bezirk dringend
gebraucht werden. Die Grünen scheuen im Wahlkampf
offenbar jeden Konflikt mit einzelnen Interessengruppen. Leidtragende
sind junge Familien und die Sportvereine im Bezirk."
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Datum: 22.04.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
Sportfläche Revaler Straße
Björn Böhning: Junge Familien in Friedrichshain brauchen
mehr Platz für Sport und Freizeit keine Privatisierung
von öffentlichen Flächen durch die Wagenburg!
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg setzt sich seit Jahren für
mehr Sport- und Erholungsflächen im Bezirk ein. Daher kritisiert
sie im Vorfeld der heutigen Sitzung des Planungsausschusses der
BVV die Weigerung von Grünen und Linken, endlich für mehr
Sport- und Freizeitflächen in Friedrichshain zu sorgen. Der
Bezirk ist Eigentümer des Grundstücks an der Kreuzung
Modersohnstraße und Revaler Straße, auf dem seit Jahren
eine Sport- und Freizeitfläche geplant ist. Grüne und
Linke scheuen aber den Konflikt mit der Wagenburg "Laster und
Hänger", die das Grundstück seit einigen Jahren in
Besitz genommen haben. Deshalb soll jetzt die Planung für die
Sportfläche auf das "Revaler Viereck" verschoben
werden, das einem Privateigentümer gehört schon
wegen der hohen Grundstückskosten wird eine Sportfläche
hier wohl niemals realisiert werden.
"Es ist unglaublich, dass hier wenige Wagenburgler potenzielle
Sport- und Erholungsflächen für sich selbst statt für
Familien mit Kindern privatisieren," sagte der SPD-Bundestagskandidat
Björn Böhning dazu heute. "Die geplante Legalisierung
der Besetzung an der Modersohnstraße kommt den Bezirk in jeder
Hinsicht teuer zu stehen und der dringend benötigte
Sportplatz wird auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Dass der
Bezirk bereits großzügig auf über 1 Million Euro
Senatsmittel für die Herstellung der Sportanlage verzichtet
hat, kann niemand in Friedrichshain verstehen," so Böhning
weiter.
Auch der SPD-Kreisvorsitzende Jan Stöß hält die
vorgesehene Verlagerung der Sportfläche auf das Revaler Viereck
für reine Augenwischerei. "Dass der Bezirk meint, auf
einen Privatgrundstück den Sportplatz leichter durchsetzen
zu können als auf seinem eigenen, ist schon erstaunlich. Wenn
der Bezirk das Grundstück kaufen müsste, würde das
wieder mehrere Millionen kosten, die Friedrichshain- Kreuzberg nicht
hat. Ein städtebaulicher Vertrag mit dem Eigentümer würde
dagegen voraussetzen, dass eine Bebauung am Revaler Viereck den
Bedarf an einem Sportplatz erst verursacht den Sportplatz
brauchen wir aber schon lange. Dieses Vorgehen ist einfach unseriös,"
sagte Stöß.
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Datum: 21.04.2009
Pressemitteilung von: Fraktion
der Grünen in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne gegen Kolonialisten-Ehrung am Gröbenufer
Gutachten: Kreuzberger Gröbenufer doch nach Otto F. von
der Gröben benannt, dem Erbauer des Sklavenumschlagplatzes
Großfriedrichsburg
Das Kreuzberger Gröbenufer an der Spree wurde 1895 nach dem
ersten Generalgouverneur der brandenburgischen Handelskolonie und
Erbauer des Sklavenumschlagplatzes Großfriedrichsburg, Otto
Friedrich von der Gröben, benannt. Das ist das Ergebnis eines
Gutachtens, das die Grünen-Fraktion im Bezirksparlament von
Friedrichshain-Kreuzberg im Ringen um die Umbenennung in May-Ayim-Ufer
in Auftrag gegeben hat. Bis zuletzt war unklar, ob das Gröbenufer
nicht nach Namensvetter Karl, preußischer Generalleutnant
und ab 1843 Generaladjutant des preußischen Königs, benannt
worden ist.
Die Grünen hatten schon im Sommer 2007 im Parlament beantragt,
das Gröbenufer zukünftig nach der verstorbenen Berliner
Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung
May Ayim zu benennen. Kritiker hatten das bis zuletzt immer mit
dem Argument des unklaren Namensgebers zurück gewiesen.
"Wir wollen mit der Umbenennung des Gröbenufer in May-Ayim-Ufer
nicht Spuren der kolonialen Vergangenheit aus dem Stadtbild tilgen.
Wir wollen allerdings die Erinnerungsperspektive umkehren, die kolonialen
Bezüge der Uferstraße in einer Ausstellung am Ufer dokumentieren
und damit in der einstigen Kolonialmetropole Berlin die Auseinandersetzung
mit deutscher Kolonialgeschichte befördern. Die Beschäftigung
mit den Auswirkungen der kolonialen Ambitionen und Erfahrungen auf
das Selbstverständnis, auf die Gedanken- und Gefühlswelt
der deutschen Gesellschaft ist längst überfällig",
sagt Elvira Pichler, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion
und Vorsitzende des bezirklichen Kulturausschusses.
"Wir Grüne betrachten die Umbenennung als ein politisches
Statement gegen Rassismus. 125 Jahre nach der verheerenden Aufteilung
Afrikas muss das Kolonialisten-Ehren auch in Kreuzberg endlich ein
Ende haben", sagt Elvira Pichler. Schließlich hatten
Ende 1884 in Berlin 14 Staaten auf der damaligen Afrika-Konferenz
den Kontinent unter sich aufgeteilt.
Mit dem Gutachten zum Namensgeber des Gröbenufers steht nun
fest: 1895 ehrte Kaiser Wilhelm II. mit der Benennung der Uferstraße
nach Otto Friedrich von der Gröben im kolonialbegeisterten
Deutschen Reich den ersten brandenburgischen Kolonialgouverneur
und Erbauer der Feste Großfriedrichsburg an der Küste
des heutigen Ghana. Die Handelskolonie Großfriedrichsburg
diente ab 1680 drei Jahrzehnte lang als Umschlagplatz für den
transatlantischen Sklavenhandel. Nach Schätzungen von HistorikerInnen
wurden von dort bis zu 30.000 Menschen in die Sklaverei verschifft.
Terminhinweis:
Die Umbenennung des Gröbenufer in May-Ayim-Ufer ist Thema
des BVV-Ausschusses für Kultur und Bildung, am Mittwoch, den
22. April 2009, um 18.30 Uhr im Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße
4-11, Raum 1053. Die neuen Rechercheergebnisse zum Gröbenufer
werden dem Ausschuss vorgestellt.
Links:
Gröbenufer
/ May-Ayim-Ufer
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Datum: 05.03.2009
Pressemitteilung von: DIM Deutsche Immobilien Management GmbH
Vermietung von Ladenflächen an einen Thor Steinar-
Laden/Fa. SKYTEC Outlets GmbH Petersburger Strasse 94,
Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
aus aktuellem Anlass nehmen wir zu o.g. Thematik wie folgt Stellung:
Die DIM Deutsche Immobilien Management GmbH ist Property Manager
für das im Eigentum der SF-Immobilienfonds-Gruppe stehenden
Objekts Petersburger Strasse 94 in Berlin.
Bezüglich der o.g. Ladenfläche erfolgte die Mieterauswahl
und Unterzeichnung des Mietvertrages mit der Skytec Outlets GmbH
ausschließlich durch den Eigentümer.
Auf Nachfrage teilte der Rechtsanwalt des SF-Immobilienfonds mit,
dass letzteren
... bis zur Öffnung des Tromso-Geschäftes
weder die Marke Thor Steinar bekannt war, noch der Geschäftsname
Tromso noch, dass in der Immobilie Petersburger Straße
94 ein Tromso-Geschäft mit dem Vertrieb von Thor
Steinar-Produkten eröffnet werden soll.
Der Bezug von Tromso und Thor Steinar zur
Neonazi-Szene ist dem Eigentümer erst aufgrund der Vorgänge
vom vergangenen Wochenende und der Berichterstattung hierüber
bewusst geworden. Er hat hierauf eine Rechtsanwaltskanzlei mit der
Prüfung der Rechtslage und der Wahrnehmung seiner Interessen
beauftragt.
Der Eigentümer ist bestürzt über die Vorfälle
der vergangenen Tage und wird alle rechtlichen Maßnahmen ausschöpfen,
um den Vertrieb von Thor Steinar in dem Objekt zu unterbinden.
Rein vorsorglich teilen wir Ihnen mit, dass die DIM Deutsche Immobilien
Management GmbH im Falle der Verbreitung einer anderen Sachverhaltsdarstellung
über die Tagespresse umgehend gerichtliche Schritte einleiten
und ggf. Schadensersatzansprüche geltend machen wird.
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Datum: 24.02.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
Grüne eiern rum keine Linie, keine Antwort, keine
Lösung
Böhning unterstützt Anwohnerinitiative zu einer nachhaltigen
Lösung der Drogenprobleme am Kottbusser Tor
Zur Diskussion um die Zustände am Kottbusser Tor erklärt
der Bundestagskandidat der SPD-Friedrichshain-Kreuzberg, Björn
Böhning:
Ich unterstütze die Initiative der Anwohner, Gewerbetreibenden
und Vereine zu einer nachhaltigen Lösung der Drogenproblematik
rund um das Kottbusser Tor zu kommen. Wegschauen kann nicht mehr
die Lösung sein, sondern der Kotti muss ein belebter, sicherer
und angenehmer Ort im Zentrum Kreuzberg werden. Deshalb hat sich
die SPD schon vor Jahren für eine Lösung der Drogenproblematik
auch und gerade durch die Bereitstellung von Drogenkonsumräumen
stark gemacht.
Die verantwortlichen Grünen eiern herum. Keine Linie, keine
Antwort, keine Lösung das ist die Strategie der Grünen.
Mittlerweile ist in der ganzen Partei das Chaos ausgebrochen, ein
Engagement für das Gesamtinteresse der Anwohnerinnen und Anwohner
ist nicht erkennbar. Dies schadet einer nachhaltigen Lösung
und schiebt das Problem auf Jahre hinaus. Wer für was bei den
Grünen steht, kann niemand erkennen.
Das Kottbusser Tor stellt ein Gesamtberliner Problem dar, und muss
auch so behandelt werden. Die Polizei hat bereits durch Schwerpunktkontrollen
für ein höheres Maß an Sicherheit gesorgt. Die BVG
muss durch weitere bauliche Veränderung den U-Bahnhof heller
und begehbarer machen. Eine Lösung für den Standort der
Drogenkonsumräume muss schnell gefunden werden. Dabei geht
es nicht um Verdrängung, sondern um eine gute Struktur der
Beratung, der Spritzenausgaben sowie des Schutzes der Bevölkerung.
Zudem sollten U-Bahn-Läufer für eine rasche
Sauberkeit im Bahnhof Kottbusser Tor
sorgen. Letztlich muss durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten
eine Belebung des Kottis erreicht werden. Die Politik sollte diese
Initiativen unterstützen.
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Datum: 24.02.2009
Pressemitteilung von: Fraktion
der Grünen in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Wagenburg oder Freizeitflächen? In Friedrichshain geht
beides!
Die Friedrichshainer Wagenburg Laster & Hänger soll einen
langfristigen Nutzungsvertrag bekommen. Darauf einigten sich Grüne
und Linkspartei gestern Abend vor der entscheidenden Parlamentssitzung
am morgigen Mittwoch. "Es war von Anfang an falsch, alternative
Wohnformen und neue Freizeitflächen gegeneinander auszuspielen",
sagte Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Zwischen
Grünen und Linkspartei sei nun verabredet worden, sich für
zusätzliche Freizeit- und Grünflächen auf benachbarten
Flächen einzusetzen.
Für Streit um das alternative Wohnortprojekt hatte in der
vergangenen Woche ein rot-roter Antrag gesorgt, der auf dem Gelände
der Wagenburg an der Revaler Straße einen Sportplatz vorsieht.
Entsprechende Investitionsmittel sollte der Bezirk ab 2011 in den
Bezirkshaushalt einstellen. Die Grünen lehnen dies ab.
"Ja, wir brauchen im südöstlichen Friedrichhain
mehr Freizeit-, Spiel- und Grünflächen", sagte Kapek.
Aber es gebe in unmittelbarer Nachbarschaft große Flächen
wie das Revaler Fünfeck, für das aktuelle Planungen einen
hohen Grünund Freizeitflächenanteil vorsehen. Für
die Grünen sei es deshalb noch immer "unverständlich,
dass die anderen Fraktionen eine Vorentscheidung zulasten der Wagenburg
fällen wollten". Man habe sogar den Eindruck gewinnen
müssen, dass es CDU und FDP weniger um zusätzliche Freiflächen
als um die Vertreibung von Laster & Hänger gehe.
Stadtplanerin Kapek wundert sich auch über die Sozialdemokraten:
"Auch ihnen ist bekannt, dass die Forderung nach einem wettkampfgerechten
Sportplatz auf dem Wagenburg-Gelände gar nicht umsetzbar ist."
Angrenzende Privatgrundstücke machten dies planungsrechtlich
unmöglich. Sie rief daher SPD, CDU und FDP vor der morgigen
Entscheidung dazu auf, zur Sachdebatte zurückzukehren. "Wer
sich ernsthaft für mehr Freizeitflächen in Friedrichshain
einsetzen will, muss dafür keine Wagenburg räumen",
so Kapek. Manche Parteien hätten offenbar immer noch nicht
verstanden, dass die Attraktivität von Friedrichshain-Kreuzberg
auch darin besteht, dass hier alternative Projekte und Lebensformen
Platz finden.
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Datum: 11.02.2009
Pressemitteilung von: FDP
Friedrichshain-Kreuzberg
FDP fordert: "Konjunkturpaket II für Friedrichshainer
Schulen"
Der am 10.02.2009 neugewählte Ortsvorsitzende der FDP Friedrichshain,
Daniel THAMM (31), Berufssoldat, erklärt zur derzeitigen Bildungspolitik:
"Nach 19 Jahren Regierungsverantwortung der SPD in Berlin
hat sich die Situation der Schulen nicht verbessert. Es fehlt immer
noch an Lehrern und sauberen Klassenzimmern. Ich fordert das Bezirksamt
auf, dass das durch das Konjunkturpaket II bereitgestellte Geld
schnellmöglich an die Schulen zum Einsatz kommt.
Seinen zweiten Schwerpunkt legt Daniel Thamm auf Bürgerrechte
und fordert unter anderem: "Nase raus aus den privaten Unterlagen
von Eltern! Es ist gelebte Praxis in unserem Bezirk, dass kontrolliert
wird, ob die Schüler wirklich in dem zur Schule gehörigen
Einzugsbereich wohnen. Hierfür werden Klingerschilder überprüft
und Rechnungen als Beleg für den Wohnort angefordert. Diese
Praxis der Schnüffelei muss beendet werden."
"Der bundesweite Mitgliederzuwachs bei der FDP im letzten
Jahr ist auch bei der FDP Friedrichshain zu spüren. Unser Ziel
ist es nun, mit einer größeren Mannschaft liberale Ideen
im Bezirk noch stärker zu verwurzeln", schließt
Daniel Thamm.
Ansprechpartner:
Daniel Thamm, Ortsvorsitzender FDP Friedrichshain
0176/50 50 33 59. daniel@accberlin.de
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Datum: 02.02.2009
Pressemitteilung von: SPD
Friedrichshain-Kreuzberg
SPD lehnt Autobahnbau in der Innenstadt ab
Björn Böhning: Die Verlängerung der A 100 passt
nicht mehr in diese Zeit
Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg lehnt die geplante Verlängerung
der Bundesautobahn 100 über Neukölln und Treptow nach
Friedrichshain ab. Dies haben der Kreisvorstand und die BVV-Fraktion
in einer Klausurtagung beschlossen. Ein gemeinsam von Bundestagskandidaten
Björn Böhning, der Friedrichshainer Abgeordneten Dr. Susanne
Kitschun und dem Kreisvorsitzenden Dr. Jan Stöß eingebrachter
Antrag wurde einstimmig angenommen.
Der weitere Bau von Autobahnen, von dem allein der motorisierte
Individualverkehr profitiert, ist für uns nicht Bestandteil
einer nachhaltigen, umweltverträglichen und sozial gerechten
Verkehrspolitik und Mobilität, heißt es in dem
Beschluss. Durch die geplante Autobahntrasse vom Dreieck Neukölln
bis zum Treptower Park würde eine erheblich stärkere Verkehrsbelastung
an der Elsenbrücke, im Spreeraum und in den Friedrichshainer
und Kreuzberger Wohngebieten verursacht. Mit dem drohenden Weiterbau
vom Treptower Park bis zur Frankfurter Allee würde die Autobahn
dauerhaft mitten im dicht besiedelten Bereich Frankfurter Allee/Gürtelstraße
enden mit ungeklärten verkehrlichen Auswirkungen. Notwendig
ist dagegen aus Sicht der bezirklichen SPD eine Überprüfung
des Sinns und der Erforderlichkeit eines weiteren Ausbaus des Straßennetzes,
kein Zurück in die Zeiten der autogerechten Innenstadt.
Dazu sagte der Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis 84, Björn
Böhning: Wir setzen auf einen Ausbau des Öffentlichen
Personennahverkehrs als ökologische Alternative zum Auto. Eine
Verlängerung der Autobahn A 100 passt nicht mehr in diese Zeit,
sondern führt zu höherer Verkehrsbelastung. Wir dagegen
setzen uns für eine Entlastung gerade der Innenstadt Berlins
vom motorisierten Individualverkehr ein!
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Datum: 16.01.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Ein wichtiger Meilenstein zum Bethanien ist erledigt!
Heute, am 16. Januar 2009 um 12:00 Uhr, wurde der Mietvertrag mit
den ehemaligen Besetzern des Südflügels im Bethanien von
der Stadträtin für Bauen, Wohnen und Immobilienservice,
Frau Jutta Kalepky (für Bündnis 90/GRÜNE), und dem
Verein Druschba e.V. unterzeichnet. Damit wurde der jahrelange Mißstand
beendet.
Das Bezirksamt hofft, dass sich die neuen Mieter nunmehr konstruktiv
an der Weiterentwicklung des Bethanien beteiligen werden.
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Datum: 07.01.2009
Pressemitteilung von: Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Bürgerhaushalt Friedrichshain-Kreuzberg
Hiermit informieren wir über den Start der regionalen Veranstaltungen
für den Haushalt 2010 Ihr Vorschlag für die Verwendung
von öffentlichen Geldern im Bezirk.
Für den Haushalt 2009 sind durch die in 2008 durchgeführten
Veranstaltungen in den Bezirksregionen schon 362 Vorschläge
eingereicht und in einem Ideenkatalog zusammengetragen worden. Das
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat hierfür 830 T€
zusätzlich 2009 verbindlich eingeplant. Damit können viele
Vorschläge umgesetzt werden.
Ein anderer Teil der Vorschläge kann ohne zusätzliche
Mittel umgesetzt werden bzw. befindet sich schon in der Umsetzung.
Diese Informationen sind auf der Rechenschaftsveranstaltung im November
2008 den Bürger/innen im Bezirk übermittelt worden. Diese
Beteiligung am Haushalt soll nun weiter fortgesetzt werden.
Die Übermittlung der Vorschläge für 2010 kann ab
sofort erfolgen bitte informieren Sie sich im Internet auf
unserer Homepage. Präsentiert, diskutiert und abgestimmt werden
alle Vorschläge auf den 8 regionalen Veranstaltungen im Januar/Februar
2009 hier ist jede/r Bürger/in herzlich willkommen.
Bürgerversammlungen in den 8 Regionen:
* 20.1.2009 (Di), 18:00 bis 20:00 Uhr, Martha-Gemeinde, Glogauer
Str. 22, Region 4
* 22.1.2009 (Do), 18:00 bis 20:00 Uhr, Otto-Wels-Grundschule, Alexandrinenstr.
12, Region 1
* 27.1.2009 (Di), 18:00 bis 20:00 Uhr, OSZ, Straßmannstr.14-16,
Region 5
* 04.2.2009 (Mi), 18:00 bis 20:00 Uhr, Reinhardswald- Grundschule,
Gneisenaustr. 73, Region 2
* 10.2.2009 (Di), 18:30 bis 20:30 Uhr, Feuerwache, Marchlewskistr.
6, Region 7
* 16.2.2009 (Mo), 18:00 bis 20:00 Uhr, Jugendclub Skandal, Gryphiusstr.29,
Region
8
* 17.2.2009 (Di), 18:00 bis 20:00 Uhr, Forcki, Forckenbeckplatz,
Region
6
* 19.2.2009 (Do), 18:00 bis 20:00 Uhr, Heinrich-Zille-Grundschule,
Waldemarstr. 118, Region 3
Die 10 Vorschläge je Bezirksregion, die auf den Veranstaltungen
die meisten Stimmen erhalten, werden dann in den neuen Ideenkatalog
aufgenommen und dem Bezirksamt übermittelt. Damit ist sichergestellt,
dass die Vorschläge für die im Sommer 2009 stattfindenden
Haushaltsberatungen 2010 aufgenommen werden.
Nachfragen sind möglich unter Tel. 90298 3209, Frau
Kreisel.
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